Samstag, 3. Mai 2014

Über das Blumenarrangement neulich bei der Heiligsprechung der Päpste (mit Nachtrag)




hat sich ein bekannter englischer Blogger interessante Gedanken (666...) gemacht. (Was seine Leserinnen Annie und Tereze Avila dazu kommentieren, ist auch lesenswert.)
Mir war dieses eigenartige Symbol auch schon - unangenehm - aufgefallen, aber ich kann leider nicht so viel schreiben, wie ich möchte, denn da gibt es noch das "bisschen Haushalt"...

Nachtrag: Das Symbol hat mir keine Ruhe gelassen. Nachdem ich sämtliche Religions- und andere Initiativen der UN durchforscht habe, finde ich, es ähnelt am meisten, selbst in den Farben, den Logos, die „Weltethos“ verwendet, die von der UN unterstützte Stiftung von Hans Küng, dem Freund und Förderer des jetzigen Papstes.

http://www.weltethos-institut.org/index.php?id=213
siehe auch hier:
http://www.blankenese.de/event-details/das-projekt-weltethos-bruecke-in-die-zukunft.html


Siehe auch:
Über das Handzeichen auf der offiziellen Geburtstagskarte von Papst Franziskus

und
Hans Küng: “Wir kontrollieren alles"

Freitag, 2. Mai 2014

Sehr schöne Fotos, wie "Restaurationisten" die Karwoche und Ostern begingen

Spätestens seit seinem Interview mit der Jesuitenpublikation Americamagazine weiss die ganze Welt, dass Papst Franziskus keine "Restaurationisten" mag und auch nicht solche Christen, "die stur eine Vergangenheit, die nicht länger existiert, rückzugewinnen versuchen":
“If the Christian is a restorationist, a legalist, if he wants everything clear and safe, then he will find nothing.Tradition and memory of the past must help us to have the courage to open up new areas to God. 
Those who today always look for disciplinarian solutions, those who long for an exaggerated doctrinal ‘security,’ those who stubbornly try to recover a past that no longer exists­—they have a static and inward-directed view of things. 
http://americamagazine.org/pope-interview
Das ICRSP ist wohl unter diese unbeliebten "Restaurationisten" einzuordnen, (ein Begriff, aufgenommen auch in das mittlerweile berühmte Pope-Francis-little-book-of insults; deutsch: "Papst Franziskus´ kleines Buch der Beleidigungen") kann aber meines Erachtens enorm stolz darauf sein. 
Allein diese Bilder sind ein Traum. Bei solchem prachtvollen Schmuck für den Altar, auf den das allerheiligste Altarssakrament  am Gründonnerstag übertragen wurde, kann der Betrachter leicht glauben, dass zumindest beim ICRSP noch an die Realpräsenz geglaubt wird. 

Leider ist es nicht erlaubt, ihre Bilder hochzuladen, aber ansehen kann man sie, so lange es einem gefällt (wobei ich allerdings den Ton abstellen würde):
Wenn man bei der Auflistung der jüngsten Fotos auf Retour à la page de choix des albums klickt, kann man alle ihre Bilder der letzten Jahre betrachten.



Ein Musterland der "Neuen Weltordnung": Nepal

Wer in Nepal einen neuen Personalausweis will, hat seinen christlichen Glauben zu „überdenken“, meldet Katholisches.info heute.
Wer einen Pass mit einem Eintrag „Drittes Geschlecht“ (bzw. "other", "anderes") will, weil er meint, weder Mann noch Frau zu sein, muss in Nepal gar nichts überdenken. 


Seit der Recherche für meine Posts über das von der Weltregierung UN enorm geförderte „Dritte Geschlecht“ (siehe unter "Labels" rechts unten)  ist mir bekannt, dass es in Nepal schon länger Ausweise gibt für Leute, die in eigener Entscheidung "festgestellt" haben, dass sie zu einem „Dritten Geschlecht“ gehören. 
Dass es dort recht viel von diesen Leuten gibt, dafür hat die UN mit ihrer Untereinheit UNDP (auf Deutsch: Entwicklungsprogramm (!!) der Vereinten Nationen) sich mächtig ins Zeug gelegt  und zwar wie üblich mittels unabhängig scheinender LGTB-NGOs, wie z.B. dieser wichtigen. Bei einer Volkszählung 2011 wurde das "Dritte Geschlecht" in Nepal schon miterfasst.

Damit diese Politik zügig weitergeführt werden kann, traten Ende letzten  Jahres 365 "Dritt-Geschlechtler" bzw. "Andere" in die erfolgreiche Marxistisch-Leninistische Partei Nepals ein, um möglichst viele Abgeordnetensitze im Parlament zu bekommen.

Wer in Nepal eine ID-Card erhalten will, auf der „Drittes Geschlecht“ steht, wird heutzutage beklatscht und als Vorbild in den Medien beworben, wer Christ ist und einen normalen Personalausweis will, wird unter Druck gesetzt, seinen Glauben zu verleugnen. 

Die UN waren enorm erfolgreich in der Entchristianisierung der Welt seit ihrer Gründung 1945, ohne dass viele Leute gemerkt haben, was abläuft, das muss man ihnen lassen.

Seit Dezember 2007 gibt es in Nepal schon offiziell ein „Drittes Geschlecht". 
Bei uns in Deutschland wurde das "Dritte Geschlecht" als Versuchsballon im November letzten Jahres erstmals mit Neugeborenen gestartet (Näheres siehe hier). 
Jetzt kann sich jeder ausrechnen, wie lange es bei uns spätestens dauern wird, bis Christen bei der Beantragung ihres Personalausweises auch hier aufgefordert werden, "ihren Glauben zu überdenken".

Videos über das "Dritte Geschlecht" in Nepal: hier

Über ein weiteres Neue Weltordnungs-"Musterland", Indien, in dem es hunderttausende "Transgender" gibt, die seit 14 Tagen auch als "Drittes Geschlecht" anerkannt werden: hier (auf Englisch)






Donnerstag, 1. Mai 2014

Hans Küng: "Wir kontrollieren alles" (II)

Die angekündigte Antwort auf den letzten Post "Wer ist „wir“, die alles in der katholischen Kirche kontrollieren, für Hans Küng? "muss noch etwas warten, denn ich bin gerade im Blog-Archiv über diesen Post gestolpert:
Margot Käßmann, Luthers Exkommunikation, der Mauerfall und Hans Küng

Darin schimmert auch schon durch, wer "wir" ist, zumindest lässt der Inhalt ahnen, wer mit wem verbandelt ist. Ich konnte mich noch erinnern, dass ich bei der Recherche zu diesem Post erstaunt herausgefunden hatte, dass die Protestantin Frau Käßmann bei dem Katholiken Herrn Küng studiert hat, was bei der Abneigung die Protestanten gegenüber Katholiken und hier besonders dem Papstamt gegenüber haben, enorm erstaunten sollte. 

Jedoch funktionierte der Link dazu in dem Post nicht mehr und so googelte ich erneut nach dieser Information. Dabei fand ich sogar noch Besseres. Eine (Agit-Prop)Rede, die Frau Käßmann gehalten hat, als Herr Küng  für seine Stiftung Weltethos (die die katholische Kirche in einem marxistischen "Weltethos" und in den Weltreligionen untergehen lassen will) geehrt wurde.
"(...) 1977 kam ich 19-jährig nach Tübingen. Eigentlich nicht der ideale Ort, mit dem Theologie-Studium zu beginnen, aber das wusste ich nicht, ich hatte weder von Theologie noch vom Studieren eine Ahnung. 
Und das waren bewegte Zeiten in Tübingen. Im Juni war die Tochter von Ernst Käsemann in Argentinien ermordet worden – die Gerechtigkeitsdebatte, Militärdiktaturen in Südamerika, Rüstungsexporte, das stand auf der Tagesordnung von ESG, KHG und anderen. Nach dem Selbstmord von Ulrike Meinhof, nach Schleyerentführung und Mogadischu nahmen sich in jenem Herbst Gudrun Ensslin, Andreas Bader und Jan-Karl Raspe in Stammheim das Leben. Die Leichen kamen in die Pathologie, nur einen Steinwurf vom Theologicum entfernt – unser Land, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, das wurde diskutiert. Aus kleinstädtischem und kleinbürgerlichem Milieu stammend, kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Bewegte Zeiten, in denen Jürgen Moltmann »Theologie nach Auschwitz« las und Eberhard Jüngel »Schöpfungstheologie«. 
Und dann bekam ich einen »heißen Tipp«: du musst mal bei den Katholiken hören, da ist einer, der rebelliert gegen den Papst!«. Das hörte sich doch spannend an, und so habe ich im Sommersemester ’78 dann bei Hans Küng in der Vorlesung gesessen über »Das apostolische Glaubensbekenntnis.« 
Ich gestehe, dass ich mich nicht exakt an den Inhalt erinnere und trotz allen Stöberns meine Mitschriften nicht mehr gefunden habe. Aber an diese Stimme mit dem melodischen Schweizer Akzent und an die Klarheit der Aussagen erinnere ich mich gut. Es war möglich zu verstehen, mitzudenken – und das ging mir in diesen ersten Semestern gewiss nicht immer so!(...)
Quelle:http://www.weltethos.org/data-ge/c-00-aktuell/2002-friedenspreis-goettingen-3.php

Wen wundert da noch, dass Frau Käßmann bei allen Taufscheinkatholiken und allen Herrschaften, die die katholische Kirche protestantisieren wollen, offene Türen einrennt? Wer mit Herrn Küng befreundet ist, hat nämlich das große Los für eine "ökumenische" Karriere gezogen.
Mit Herrn Küng ist es ähnlich wie mit Prinz Charles. Sehr viele denken, dass beide etwas deppisch sind, dabei ziehen sie weltweit etliche Fäden im Hintergrund. Und beide hängen ebenfalls zusammen, aber dazu demnächst mehr.


Siehe auch:Hans Küng: “Wir kontrollieren alles" (Teil 1)
Die Frage, wer "wir" ist, wird noch beantwortet, wer jedoch die Einträge des letzten Jahres verfolgt hat, wird die Frage schon alleine beantworten können.



Mittwoch, 30. April 2014

Hans Küng: “Wir kontrollieren alles"

Der Verfasser der folgenden (von mir übersetzten) Zeilen, (kursive Hervorhebungen und Unterstreichungen auch von mir, Original siehe unten) hat sich 2007 nur in seiner Einschätzung der Zukunft Hans Küngs und seiner progressiven Freunde geirrt. Diese Zukunft, jetzt Gegenwart, brachte für die "Progressiven" den (rein natürlich gesehen) totalen Triumph und nicht den Rückzug in die Defensive.
Hans Küng, der seit Jahrzehnten versucht, die katholische Kirche mittels seinem "Projekt Weltethos" im Dialog mit den "Weltreligionen" untergehen zu lassen, hat nämlich kürzlich erklärt, Papst Franziskus sei der erste Papst, an dem er nichts auszusetzen habe: Hans Küng ist „hocherfreut“ über Papst Franziskus – „Muß nicht mehr als Papstkritiker auftreten“
Es war auf einer Konferenz Mitte der 80er Jahre als ich Hans Küng zuhörte, der in triumphalistischen Tönen über den Sieg der Progressiven referierte:  
„Wir kontrollieren“, verkündete er, „die Seminare, die theologischen Fakultäten und Fachbereiche, die katechetischen und liturgischen Institutionen, die Verlage, die Zeitschriften, die von Bedeutung sind, und die Diözesanverwaltungen." 
Die meisten Bischöfe, sagte er, sind jetzt auf „unserer“ Seite, und die, die es nicht sind, sind neutralisiert worden. Jeder, der eine Zukunft in der Hierarchie oder in einer katholischen Akademie möchte, hat keine andere Wahl, als mit uns zu kooperieren, stellte er fest. Es war ein leichtes Spiel, es waren nur noch einige Details zu klären, die verärgerte Bande von reaktionären Abweichlern von der neuen Ordnung (Anmerkung von mir: hier sind ganz offensichtlich die dem Lehramt treuen Katholiken gemeint) hat nicht verstanden, was passiert ist und konnte nicht viel dagegen tun.
Es war eine beeindruckende Rede. Fast niemand von den Linken spricht in dieser Art heutzutage. Sie kontrollieren immer noch weitgehend die großen Institutionen, besonders die akademischen Einrichtungen und einige Orden, aber die Klügsten unter ihnen wissen, dass sie zunehmend in der Defensive sind. 
Ihre verlässlichsten Verbündeten sind heute, wie in 1962, die Medienleute, die die katholische Kirche immer noch als eine reaktionäre und bedrohliche Institution ansehen, als den großen und nicht zu tolerierenden Abweichler vom Evangelium des liberalen Fortschrittes. Für solche Leute ist der einzig gute Katholik ein schlechter Katholik. Die anti-katholischen Medien brauchen die Linke und umgekehrt.
Was muss man sich zuerst fragen, wenn man solche Zeilen liest? Doch wohl zuerst: Wer ist „wir“, die alles in der katholischen Kirche kontrollieren, für Hans Küng ? 
Die Antwort darauf folgt im nächsten Post.

Siehe auch:
"Wir sind Kirche", wo Hans Küng ebenfalls Mitgründer war, erklärte vor Monaten:
"Papst Franziskus hat die Katholiken des rechten Flügels überrumpelt"

Video oben: Was Hans Küng über Papst Franziskus gleich nach dessen Wahl wusste

Originaltext zur Übersetzung oben:
"It was at a conference in the mid–eighties that I listened to Hans Küng hold forth in triumphalist tones on the victory of the progressives. “We” control, he announced, the seminaries, the academic departments of theology, the catechetical and liturgical institutions, the publishing houses, the magazines that matter, and the chanceries. Most of the bishops, he said, are now on “our” side, and those who aren’t have been neutralized. Anyone who wants a future in the hierarchy or the Catholic academy has no choice but to cooperate, he observed. It was a clean sweep; all that was left were a few details; the disgruntled band of risibly reactionary dissidents from the new order didn’t understand what had happened and couldn’t do much about it.
It was an impressive speech. Almost nobody on the left is talking that way today. They are still largely in control of major institutions, notably the academy and some religious orders, but the more astute among them know that they are increasingly on the defensive. (See my “The Persistence of the Catholic Moment,” FT, February). Their most reliable allies today, as in 1962, are people in the media who continue to see the Catholic Church as a reactionary and threatening institution, the great and not–to–be–tolerated dissenter from the gospel of liberal progress. For such people, the only good Catholic is a bad Catholic."
http://www.firstthings.com/article/2007/01/the-catholic-center-21

Maria, meine Zuflucht und mein Trost


ist der Name eines sehr schönen Lehr-, Gebets- und Betrachtungsbuches über die Gottesmutter, zusammengestellt von einem enorm seeleneifrigen Priester und kostenlos zu lesen und herunterzuladen bei der Bayerischen Staatsbibliothek (unter PFD-Download oben links) hier.

Verlagsort: Regensburg | Erscheinungsjahr: 1859 | Verlag: Pustet
Signatur: Asc. 5516 b
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10270053-5



Montag, 14. April 2014

Der Monat April, dem bitteren Leiden und Sterben unsers Herrn und Heilands Jesu Christi geweiht


Dies ist der Titel eines Betrachtungsbuches speziell über das Leiden Christi von dem in der Veröffentlichung immer neuer Gebets-und Betrachtungsbücher damals äußerst rührigen Priester Michael Sintzel, erschienen im sehr guten Manz Verlag.
Es ist kostenlos herunterzuladen bei der Bayerischen Staatsbibliothek hier: (Nach dem Herunterladen kann man den Inhalt wesentlich deutlicher lesen)
Der Monat April, dem bitteren Leiden und Sterben unsers Herrn und Heilands Jesu Christi geweiht durch Betrachtungen und Gebete auf alle Tage dieses Monats : mit Morgen-, Abend-, Meß-, Beicht-, Kommunion- und verschiedenen anderen Gebeten  
Autor / Hrsg.: Sintzel, Michael
http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10315164_00009.html

Siehe auch: 
frühere Blogeinträge über das Leiden Christi (jeweils herunterscrollen) :
hier und hier


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...