Mittwoch, 4. Februar 2015

Ein großer Liebhaber der Keuschheit: der heilige Franziskus von Assisi

Ein ganz wichtiger Wesenszugs des großen Heiligen von dem man so gut wie nie hört, es sei denn man liest seine Lebensbeschreibung, verfasst vom heiligen Kirchenlehrer Bonavenatura*:
(…) So stand er in strenger Selbstzucht auf der Wache, um mit aller Sorgfalt die Reinheit des inneren und äußeren Menschen zu bewahren.  
Im Anfang seiner Bekehrung stieg er zur Winterszeit öfters in eine mit Eis bedeckte Grube, um den in seinem Inneren lauernden Feind** vollkommen zu unterjochen und das fleckenlose Kleid der Schamhaftigkeit vor der Verlockung durch die Sinnlichkeit zu bewahren.  
Denn er sagte, einem geistlichen Manne sei es unvergleichlich erträglicher, große Kälte am Körper zu erdulden, als auch nur in geringerem Maße die Glut der Sinnlichkeit im Geiste zu spüren. 
Als er einmal des Nachts in der Einöde von Sarthiano in seiner Zelle betete, rief ihn der alte Feind (der Teufel) an: „Franziskus, Franziskus, Franziskus!“  
Der Heilige fragte, was er wolle, und der verschmitzte Versucher antwortete: „Keinen Sünder gibt es auf der Welt, dem Gott nicht verziehe, wenn er sich bekehrt. Aber wer sich durch harte Buße selbst tötet, wird in Ewigkeit keine Barmherzigkeit finden.“*** 
Doch der Mann Gottes erkannte alsbald die trügerischen Vorspiegelungen des Feindes, der ihn zu einem lauen Leben zurückzuführen suchte; denn sofort empfand er eine heftige Versuchung.  
Um diese zu überwinden, legte der Liebhaber der Keuschheit sein Kleid ab, fing an, sich heftig mit dem Strick zu schlagen und sprach:  
„Wohlan, Bruder Esel (Anmerk.: so nannte er seinen Leib), so musst du bleiben, so die Geißel dir gefallen lassen. Das Ordensgewand dient der Religion, es trägt das Zeichen der Heiligkeit; der Wollüstige darf es nicht stehlen. Geh nun hin, wohin du willst.“  
Dann riss er, von wunderbarer Geistesglut erfasst, die Zelle auf und lief hinaus in den Garten, warf sich in den tiefen Schnee, knetete sieben Schneeklumpen zusammen und sprach also zu seinem äußeren Menschen:  
„Siehe, dieser große Klumpen ist deine Gattin, die vier anderen sind zwei Söhne und zwei Töchter, die beiden anderen Knecht und Magd, die du zu deiner Bedienung notwendig hast. Beeile dich nun, sie alle zu kleiden, denn sie sterben vor Kälte. Wenn dir aber die vielfältige Sorge für sie lästig ist, so diene mit Eifer dem Herrn allein.“  
Und alsbald wich der Versucher besiegt zurück, und der heilige Mann begab sich als Sieger in seine Zelle.  
Die Kälte aber, die er zu seiner Abtötung empfinden wollte, löschte so sehr die Glut der Leidenschaft aus, dass er nie mehr von einer ähnlichen Versuchung auch nur im Geringsten angefochten wurde.

*Aus. Franziskus von Assisi vorgestellt von dem Heiligen Kirchenlehrer Bonaventura, Deutsche Übersetzung von Gisbert Menge O.F.M., 2. Auflage, Paderborn 1921, Bonifatius-Druckerei, S.35

**Das ist die böse Begierlichkeit, die als Folge der Erbsünde auch nach der heiligen Taufe noch zurückbleibt.

*** Wie der Teufel eine falsche Lehre über die Barmherzigkeit Gottes verkündete, ist eine interessante Parallel zu heutigen Zeiten, wo er es wieder versucht und seine Helfer dazu gefunden hat.


Dienstag, 3. Februar 2015

Zu Bischöfen und Priestern, die die Unkeuschheit schön reden

Nichts verdunkelt so sehr den Verstand und beeinträchtigt so sehr die Vernunft wie die Sünde der Unkeuschheit. 
Das steht in jedem vorkonziliaren, noch nicht vom “Geist“ des II. Vatikanischen Konzils angesteckten Moraltheologiebuch, der nämlich schon weit vor dem Konzil unter progressiven „Theologen“ in der Kirche „wehte“.

Obwohl die Unkeuschheit eine so gefährliche Sünde ist und seit Jahrzehnten in den Medien täglich unzählige Male allen angepriesen wird, habe ich in acht Jahren noch keine einzige Predigt über die Unkeuschheit und deren schreckliche Folgen – u. a. Verdunklung des Verstandes und Blindheit des Geistes – gehört.

Auch in den zahlreichen modernen Schriften, die zeitgenössische Priester so herausgeben, habe ich darüber noch nie etwas gelesen und auch nicht in von Priestern betreiben Blogs (mit einer lobwürdigen Ausnahme).

Was ich aber unzählige Male gelesen habe, waren Wortmeldungen von Priestern und Bischöfen, die Sünden der Unkeuschheit verteidigt haben und sogar solche, die in die Kategorie „himmelschreiend“ einzuordnen sind.

Wie kann so etwas sein? Was sagt das über die jeweiligen Priester und Bischöfe aus?

Ich habe darüber schon etliche Male nachgedacht und komme immer wieder nur auf zwei Möglichkeiten als Gründe:

1. Der jeweilige Priester bzw, Bischof glaubt nicht an die katholische Lehre zur Keuschheit/Unkeuschheit. Er glaubt nicht daran, dass unkeusches Verhalten fast immer eine schwere Sünde ist. 

Was zu der weiteren Frage führt, was er überhaupt von der katholischen Lehre glaubt, und was für ihn denn eigentlich noch eine Sünde ist, wenn ihn schon schwere Sünden der Unkeuschheit nicht stören, die für jeden Heiligen ein Greuel waren.

2. Der jeweilige Priester lebt selber unkeusch und in wohlmöglich sogar fortgesetzter Todsünde, was schon für einen Laien eine sehr schlimme Sache ist, für einen Priester aber eine ganz besonders schlimme Sache. Das kann man auch in guten alten Moraltheologiebüchern lesen. 


Unkeusches Fehlverhalten eines Priesters, der ein für alle ein engelreines, leuchtendes Vorbild der Keuschheit sein sollte, wird von Gott besonders dafür gestraft, nämlich durch Vorenthaltung der Gnaden, die er für die Ausübung seines Amtes so dringend brauchen würde. 
So ein Priester ist dann mit besonderer geistiger Blindheit geschlagen. Das ist die Lehre guter Moraltheologen, wie z. B. des heiligen Kirchenlehrers Alphons Maria von Liguori. Auf Ermahnungen reagieren solche Priester übrigens extrem giftig, sagte der heilige Alphons.

Fazit: Es ist unmöglich, dass ein rechtgläubiger, selbst keusch lebender, frommer Priester bzw. Bischof, der die Tugend der Keuschheit liebt, so wie er sie seines heiligen Berufs und des Heiles der ihm von Gott anvertrauten Seelen wegen lieben müsste, das Laster der Unkeuschheit verteidigt. 
Das ist absolut unmöglich. 

Und so kommt es, dass Blinde Blinde führen, denn an unkeuschen Bewunderern und Bewunderinnen, die an ihren Lippen hängen, fehlt es Priestern und Bischöfen, die die Unkeuschheit verteidigen, leider nie.
Wie wir aus der Heiligen Schrift wissen, fallen schließlich beide in die Grube.

Sonntag, 1. Februar 2015

Papst Franziskus genehmigte den Homosexuelle preisenden Synodenzwischenbericht vor Veröffentlichung

Dieser Synodenzwischenbericht, der eine der vier himmelschreienden Sünden schön redete und die Leute, die sich in dieser Sünde freiwillig betätigen, als solche, von denen jeder was lernen kann, hinstellte, war von Papst Franziskus genehmigt worden:
Pope Francis approved family synod’s controversial mid-term report before publication

Wahlweise war bislang Kardinal Erdö  oder dem Synodensekretär Bruno Forte die „Schuld" an diesem Zwischenbericht zugeschoben worden.Einige amerikanische Blogger waren geschockt, dass Papst Franziskus diesen Zwischenbericht vor seiner Veröffentlichung kannte und gut geheißen hat.

Mich wundert bei dem ganzen am meisten, dass es noch nach 50 Jahren dieses Spiels Leute gibt, die offensichtlich ernsthaft annehmen, die Päpste wüssten von den Vorgängen im Vatikan und in den Teilen der "Weltkirche" nichts - während jeder Laie mit einem Internet-Anschluss wissen kann, wenn er will, was alles im Argen liegt - und/oder würden dauernd von „Wölfen“ ausgetrickst.

Übrigens war dieser Synodenzwischenbericht offensichtlich schon vorbereitet worden, da er gleich nach Ende der ersten Woche der Synode perfekt in verschiedene Sprachen übersetzt auf der Vatikanwebsite hochgeladen worden war.

Die himmelschreiende Sünde war nicht die einzige gegen das sechste Gebot verstoßende, die in dem vom Papst genehmigten Zwischenbericht schön geredet wurde:

In its most controversial sections, the Relatio post disceptationem, or “report after the debate,” asked whether “accepting and valuing [homosexuals’] sexual orientation” could align with Catholic doctrine; proposed allowing Communion for divorced-and-remarried Catholics on a “case-by-case basis”; and said pastors should emphasize the “positive aspects” of lifestyles the Church considers gravely sinful, including civil remarriage after divorce and premarital cohabitation.
Mittlerweile bestimmt offensichtlich nicht mehr Gott, was sündhaft ist, sondern der Papst bestimmt, welches Verhalten gefällt und welches nicht. 
Das ist übrigens das Klischee, dass früher immer alle Kirchengegner bedient haben, nämlich, dass es der Papst ist - also ein Mensch -, der willkürlich "die Sünde" festlegt.

Die Grenzen des Papstamtes, die jeden Papst an die göttliche Offenbarung, die uns durch die apostolische Überlieferung überbracht wurde, 
binden, und ihm verbieten eine eigene Lehre zu erfinden, interessieren den jetzigen offensichtlich überhaupt nicht.


Bild oben: Papst Franziskus lässt sich im Juni 2013 das Gesicht tätscheln von Msgr. Ricca, der bis heute Leiter des Domus Sanctae Marthae ist, in dem der Papst lebt.

Welche öffentlich bekannte, hochgradiges Ärgernis den damaligen zahlreichen Augenzeugen gebende Vergangenheit Msgr. Ricca hat, kann man hier lesen. Als er Anfang 2000 in Uruguay war, hat er, neben anderen, einem Schweizer Gardisten wohl nicht nur das Gesicht getätschelt, was übrigens im Vatikan bekannt war, aber ignoriert wurde.


Und hier  gibt es eine von Kardinal Burke angestoßene Petition an den Papst, die man
unterschreiben kann, wenn man dringend möchte, dass der im Synodenzwischenbericht deutlich gewordene Kurs wieder zum göttlichen Recht zurückgelenkt wird.
Absurd, dass man einen Papst daran erinnern muss, aber so sind die Zeiten heute.

Bislang haben knapp 57.500 weltweit unterschrieben.
Immerhin kann mit so einer Petition später keiner im Vatikan sagen, es habe gar keinen Widerstand gegeben.


Video: "Transgender-Mann" spricht über ihre Privat-Audienz mit Papst Franziskus

Hier kann man ein Video ansehen von der neulich von Papst Franziskus in Privataudienz empfangenen Frau (Bild unten), die sich durch "Transgender"-OPs und Hormone äußerlich zum Mann hat umgestalten lassen. 
Von ihr, die die UN als "Transgender-Mann" ansieht und darüber, was bei diesen "Transgender"-OPs wirklich abläuft wurde, schon in diesem Post berichtet. 

Vor der Reise nach Rom bot Papst Franziskus ihr am Telefon persönlich einen Umschlag mit Geld an, falls es ihr ausgeht, wenn sie ihn mit  ihrer "Verlobten" in Santa Marta besucht.

Die Dame beklagt, dass sie seit ihren OPs vor 8 Jahren unter "Diskriminierung" und "Zurückweisung" durch spanische Katholiken leidet. Mit einem Priester hatte sie "hitzige Diskussionen" und die "konservativsten " Mitglieder ihrer Pfarrei hätten ihre Umwandlung kritisiert. 
Danach sei sie nicht mehr zur heil. Messe gegangen und wegen dieser "Zurückweisung" hätte sie mit Hilfe ihres Ortsbischofes auch an Papst Franziskus geschrieben.

Aber Papst Franziskus hätte ihr schon am Telefon versichert, dass sie "ein Sohn" der Kirche wäre.

Trotz ihrer weiblichen Geschlechtschromosomen
in jeder Zelle ihres Körpers,
die keine Transgender-OP ändern kann,
hat Papst Franziskus sie als "Mann" empfangen,
entgegen der Anweisung der Glaubenskongregation
Sie sagt, sie weiß, dass nach katholischer Lehre die "Transgender"OPs und die Hormoneinnahme, durch die sie sich hat so herrichten lassen, wie sie jetzt aussieht (Bild links), ihr Geschlecht nicht verändern: Sie ist weiterhin eine Frau.

Aber: Sie meint, wenn Papst Franziskus lange genug lebt, wird er diese Lehre ändern!!!


Ja, das sehe ich leider auch kommen, denn Papst Franziskus interessieren die Grenzen des Papstamtes leider nicht, wie man seit knapp zwei Jahren sehen kann, wenn man es sehen will.
Für alle, die es noch nicht wissen: dass jeder jederzeit von Frau zu Mann werden kann und umgekehrt und dann auch so anerkannt wird, entspricht voll den Zielen des "LGBT(ransgender)"-Programms der UN. 
Jeder soll sein "Geschlecht" ändern können, wie es ihm gerade einfällt und Papst Franziskus macht und unterstützt alles, was die UN planen. 

Beim Neujahrsempfang hat Papst Franziskus auch gesagt, dass die "Post-2015 Entwicklungsagenda" der UN für ihn Priorität hat. 
Das ist auch mein hoffnungsvolles Gebet für dieses Jahr für dieses neue Jahr, das im Übrigen die Fortführung zweier wichtiger Prozesse sehen wird: die Abfassung der Post-2015-Entwicklungsagenda mit der Übernahme der globalen Nachhaltigkeitsziele und die Erarbeitung eines neuen Klimaabkommens. Das ist dringend.
Schon mal von der Post-2015 Agenda der UN gehört - außer in diesem Blog?

Dieses extrem unangenehme, weil alle und alles weltweit kontrollierende Programm wird uns allen unUN-demokratisch aufgestülpt werden, ob wir es wollen oder nicht, so wie auch schon die UN-Milleniumsziele, an deren Umsetzung Papst Franziskus kräftig mitgeholfen hat, sehr zur Freude von Ban Ki-Moon und die Ende 2015 durch die Post-2015 Agenda weiterentwickelt werden.
Durchsetzung der "LGBT-Rechte" gehört, wie die ganzen Jahre vorher, weiterhin als Priorität dazu.

Durch die schön klingenden Worthülsen in den UN-Dokumenten (s. u.) sollte man sich nicht täuschen lassen, die UN haben, wie die "progressiven Katholiken" auch, ihren eigenen Sprachcode. 

Wer erfahren will, was wirklich geplant ist, sollte lieber dieses Video ansehen.

  1. Post2015.org - what comes after the MDGs? | A hub for ...

    post2015.org/
    Post2015.org is collating key recent post-2015 resources and news in a round-up post. Below, read today's selection: Copenhagen Consensus Governance and ...
  2. Beyond 2015

    www.un.org/millenniumgoals/beyond2015.shtml
    Civil society organizations from all over the world have also begun to engage in thepost-2015 process, while academia and other research institutions,  ...
  3. Millennium Development Goals and post-2015 ...

    www.un.org/en/ecosoc/about/mdg.shtml
    Millennium Development Goals and post-2015 Development Agenda. Overview. The eight Millennium Development Goals (MDGs) – which range from halving ...
    You've visited this page 2 times. Last visit: 9/15/14
  4. Post-2015 Development Agenda

    www.un.org/millenniumgoals/beyond2015-overview.shtml
    This post-2015 development agenda is expected to tackle many issues, including ending poverty and hunger, improving health and education, making cities ...
  5. Post-2015-Agenda - BMZ

    www.bmz.de/post-2015
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    Der Post-2015-Agenda sollen neben den Millenniumsentwicklungszielen auch die Ergebnisse der UN-Konferenz zu Nachhaltiger Entwicklung von 2012 ...
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  6. Post-2015 Development Agenda - Wikipedia, the free ...

    en.wikipedia.org/wiki/Post-2015_Development_Agenda
    The Post-2015 Development Agenda refers to a process led by the United Nations (UN) that aims to help define the future global development framework that ...
  7. Post-2015 Development Agenda | UNDP

    www.undp.org/content/undp/en/.../post-2015-development-agenda
    UNDP launched an unprecedented global conversation through which people can help shape the future development agenda after 2015 when the Millennium ...
  8. Beyond2015

    www.beyond2015.org/
    The Millennium Development Goals expire in 2015. Beyond 2015 is a global campaign aiming to influence the creation of a post-2015 development framework.
  9. post2015hlp.org

    www.post2015hlp.org/
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  10. Post-2015 development agenda and SDGs - UN Women

    www.unwomen.org/en/what-we-do/post-2015
    As the 2015 target date for reaching the Millennium Development Goals approaches, a wide range of activities are being undertaken by UN Member States, the ...

  • Beliebteste Posts des Monats Januar 2015

    Diese Rubrik gibt es ab jetzt jeden Monat zu statistischen Dokumentationszwecken. Nochmals vielen Dank an Alle für´s Verlinken und Weiterempfehlen!

    Freitag, 30. Januar 2015

    Der Vatikan und "Transgender" oder "Sex-Change" zur Zeit von Kardinal Ratzinger als Chef der Glaubenskongregation

    Schon unter Kardinal Ratzinger wurde 2000 ein geheimes Schreiben der Glaubenskongregration weltweit an den Nuntius jedes Landes versandt, wie sich die Bischöfe zu "Transgender" und den entsprechenden OPs zu stellen haben.
    2002 wurde das Schreiben nochmals direkt an alle Vorsitzenden der einzelnen Bischofskonferenzen versandt, weil man feststellte, dass viele davon noch nicht gehört hatten.
    Tradition in Action hat schon damals davon berichtet.

    Die Ultraprogressiven von NCR haben den Artikel von Catholic News Service (Nachrichtenagentur der amerikanischen Bischofskonferenz) auf den sich Tradition in Action u.a. berief, , vor 3 Jahren noch einmal hochgeladen.


    Um zu folgenden Erkenntnissen zu kommen hatte die Glaubenskongregation übrigens jahrelang geforscht, wie in dem Artikel steht.
    Die entsprechenden OPs fand man bei der Glaubenskongregation "so oberflächlich und äußerlich", dass es die "Persönlichkeit" der betreffenden Person nicht verändere. 
    Ein Mann bleibe ein Mann. Eine Frau bleibe eine Frau. 
    "The key point is that the (transsexual) surgical operation is so superficial and external that it does not change the personality. If the person was male, he remains male. If she was female, she remains female," said the source.
    Mir bleibt die Spucke weg, wenn ich so was lese. 
    Wenn sich ein Mann im Rahmen einer „Transgender-OP“ Penis und Hoden amputieren lässt, um sich eine "Vagina" formen zu lassen (welches Körpergewebe dazu benutzt wird, verschweige ich jetzt lieber) und eine Frau sich Brüste, Eierstöcke und Uterus entfernen lässt, um sich einen "Penis aus Haut vom Unterarm" formen zu lassen, was auch schon 2000 zu dem "Transgender"-Standardrepertoire gehörte, dann fand Kardinal Ratzinger, dass sei eine „oberflächliche und äußerliche“ OP?

    Und außerdem tun die Betreffenden das ja alles, weil sie eben nicht "Mann" oder "Frau" als "Persönlichkeit" bleiben wollen, sondern sich als das entgegengesetzte Geschlecht zu fühlen meinen.

    Aber auch das weiß man im Vatikan und auch, dass die Betroffenen häufig einen "so großen Druck" verspüren, sich "Geschlechtsorgane des anderen Geschlechtes formen zu lassen, die keine reproduktive Funktion haben".
    In some cases, the urge is so strong that the person undergoes a "sex-change" operation to acquire the opposite sex's external sexual organs. The new organs have no reproductive function.
    Immerhin hat man in dem Vatikan-Dokument erkannt, dass es sich bei "Transgender" um eine psychische Störung handelt, was auch die WHO heute noch so sieht, obwohl es ständig Druck gibt, diese Definition zu ändern. 
    The Vatican text defines transsexualism as a psychic disorder of those whose genetic makeup and physical characteristics are unambiguously of one sex but who feel that they belong to the opposite sex. 
    Und bei "psychischen Störungen" sollen dann solche Kastrations-OPs helfen?

    Trotzdem hält man im Vatikan diese OPs in einzelnen Fällen für moralisch vertretbar, "wenn eine Möglichkeit besteht, den inneren Aufruhr der Person zu heilen"!
    The Vatican document's specific points include:-- An analysis of the moral licitness of "sex-change" operations. It concludes that the procedure could be morally acceptable in certain extreme cases if a medical probability exists that it will "cure" the patient's internal turmoil.
    Obwohl es mittlerweile Beweise gibt, dass solche OPs den inneren Zustand des Betreffenden in der Mehrzahl der Fälle noch verschlimmern und zu Depressionen und noch schlimmeren psychischen Störungen führt (siehe auch hier), hat der Vatikan seine Einstellung offensichtlich bis heute nicht geändert:
    But a source familiar with the document said recent medical evidence suggested that in a majority of cases the procedure increases the likelihood of depression and psychic disturbance.
    Welches Gemetzel eine solche „oberflächliche“ Transgender-OP auf dem Operationstisch gibt, kann man sich bei den hier verlinkten Videos ansehen. Besonders von dem „Mann zu Frau“-Video konnte ich nur die ersten Sekunden ansehen, denn es geht gleich richtig los.
    So eine Metzelei ist auf jeden Fall gegen das fünfte Gebot, denn man darf sich auch nicht selbst schädigen und keinem anderen bei der Selbstschädigung helfen.

    Aber da man seit dem Vatikanum II eifrig absichtlich daran gearbeitet hat, die Moraltheologie drastisch zu ändern, indem man mehr das menschlich-Natürliche als das göttlich-Übernatürliche zur Richtschnur nimmt (hoffe demnächst Zeit für eine kleine Reihe darüber zu finden), wundern mich solche Verdrehungen wie in dem Vatikan-Dokument leider nicht mehr.

    Mit diesem unvorstellbaren Dokument an die Bischöfe hat der Vatikan  de facto seine Genehmigung zu den "Transgender"-OPs, die intakte Geschlechtsorgane entfernen, gegeben, denn diese OPs sind "nur oberflächlich und äußerlich"!

    Es ist unvorstellbar, was seit Jahrzehnten im Vatikan abläuft, und wie sehr man seit Jahrzehnten das LGBT-Programm der UN deckt, während dabei nach außen hin immer süßlich gelächelt wird. Je tiefer man gräbt, desto unvorstellbarer wird alles.

    Übrigens sagt das oben genannte Dokument, dass ein "Transgender" nicht heiraten kann, jedenfalls nicht sein eigenes Geschlecht, dass sich nicht ändert, auch dann nicht, wenn man sich noch so verstümmeln lässt. 

    Papst Franziskus sieht das offensichtlich schon lange noch mal anders als die Glaubenskongregation. Denn schon als er noch Kardinal Bergoglio war, hatte ein berühmtes argentinisches "Transgender-Paar" - zwei Männer - in einer Basilika in Buenos Aires "geheiratet".

    Siehe auch:
    Preist der Vatikan die UN auch für die Verfechtung von LGBT-"Rechten"?
    und

    Mittwoch, 28. Januar 2015

    "Meine Oma hat einen Penis aus Haut vom Unterarm geformt" oder: Papst Franziskus und "Transgender"

    Diesen Post hatte ich schon länger in der Warteschleife, aber weil man als Katholik über so etwas am liebsten nicht sprechen möchte, war ich noch unschlüssig. 

    Er wird jetzt doch hochgeladen und auch mit dieser Überschrift, die ein zusammengezogenes Zitat aus einem "WELT"-Artikel ist, da Papst Franziskus jetzt nicht nur auf den "L(esbian)G(ay)"-, sondern auch noch auf den Transgender-Zug aufgesprungen ist.


    Er hat nämlich jüngst eine Frau in Privataudienz empfangen, die sich - dank jahrzehntelanger weltweiter LGBT(ransgender)-Indoktrination der Vereinten Nationen (UN) - für einen Mann hält. Zum Papst mitgenommen hat diese Frau, die schon alle "geschlechtsangleichenden" Transgender-OPs hinter sich hat, noch "ihre Verlobte", mit der sie bald eine "Familie" gründen will.


    Kampf für "Transgender" ist ein Teil des von den UN verbreiteten weltweiten LGBT-"Menschenrechts"-Programms.

    Mit dieser Privat-Audienz setzt er seiner jahrelangen Unterstützung des UN-Transgender-Konzeptes schon als Kardinal Bergoglio die vorläufige Krone auf. Jetzt  steht nur noch eine durch den Papst gelobte "Transgender-Ehe" aus.

    Wie schon öfter gesagt sprengen die UN mit ihren selbst definierten "Menschenrechten" die letzten Reste einer christlichen Zivilisation in die Luft und zwar - von den meisten Katholiken unbemerkt - mit jahrzehntelanger direkter Hilfe oder zumindest mit zustimmendem Schweigen der höchsten Stellen im Vatikan.

    Radio Vatikan bezeichnet diese Frau auch gleich mit dem Sprachcode der UN als "Transgender-Mann".

    In dem WELT-Artikel unten wird ersichtlich, was so einen "Transgender-Mann" auszeichnet: z. B. "ein Penis geformt mit Haut aus dem Unterarm". 

    Um so etwas zu illustrieren, gibt es für Hartgesottene zahlreiche Videos der entsprechenden OPs bei YouTube, wenn man unter "Transgender surgery" googelt. 
    Erschreckend ist, wie viele Zehntausende Klicks solche Videos haben und wie viele diese als "gut" bewerten, obwohl dort die Verstümmelung von intakten Geschlechtsorganen gezeigt wird. Daran sieht man, wie erfolgreich die weltweite LGBT-Propaganda der UN ist.

    Als erste OP werden den "Transgender-Männern" übrigens die Brüste amputiert. Wie dann ein "Penis" mit Haut aus dem Unterarm geformt wird, kann man hier ansehen. 

    Bei "Transgender-Frauen" wird umgekehrt vorgegangen. Um so etwas zu werden, haben sich schon seit Jahrzehnten unzählige Männer weltweit freiwillig den Penis und die Hoden amputieren lassen.

    Seit knapp einem Jahr warte ich auf den Start der deutschen Transgender-Propaganda in den Print-Medien. In England ist die Transgender-Indoktrination nämlich schon mit Volldampf im Gange. Fast keine Ausgabe des Blattes "Daily Mail" vergeht, in denen nicht "Transgenders" vorgestellt, gelobt und angepriesen werden.

    Neulich gab es einen entsprechenden WELT-Artikel. Die WELT ist schon etwas spät dran, denn die UN will schon seit weit über einem Jahr Unterhaltungen über LGBT weltweit forcieren. 

    In dem Welt-Artikel ist alles drin, wie der Leser "Transgender" sehen soll, nämlich als "Behinderung, für die sie Heilung fand"; wie schon kleine Kinder mit Transhumanismus indoktriniert werden; Geschlechtsteile, die naturgemäß nur das entgegengesetzte Geschlecht besitzt, kann man einfach aus Unterarmen nachformen; und schließlich: frau kann auch einen Mann zur Mutter haben!!
    (...) Auch die Eltern von Ariane Volkhardt sind mittlerweile Freunde. Die Mutter der 24-Jährigen lebt seit rund zwei Jahren als Mann. Das Outing kam für Volkhardt überraschend. (...)

    Volkhardts Eltern trennten sich, als sie noch ein Kleinkind war. Volkhardts Mutter war 49, als sie ihr Coming-out hatte. "Sie wusste lange nicht, dass es die Möglichkeit gibt, im anderen Geschlecht zu leben. 
    Sie hat ihren Zustand mal mit einer Behinderung verglichen, für die sie irgendwann die Heilung fand. Mittlerweile hat sie auch alle Operationen hinter sich – also keine Brüste mehr, dafür wurde ihr aus Haut am Unterarm ein Penis geformt.

    Arianes damals fünfjährigen Zwillingen erklärten sie, dass Oma so gern ein Mann werden wollte, bis der Arzt schließlich zugestimmt habe. "Meine Tochter findet es verwunderlich, dass man als Mädchen freiwillig ein Junge werden will", so Ariane Volkhardt. "Sie ist manchmal auch wehmütig, zum Beispiel wenn wir Fotos anschauen, auf denen Pascal noch lange Haare hat. 
    Mein Sohn dagegen ist stolz, dass seine Oma so sein wollte wie er." Die Narbe am Arm nennt er "Männernarbe".

    "Mir ist erst rückblickend klar geworden, wie unwohl sich meine Mutter als Frau gefühlt hat", sagt Ariane Volkhardt. Heute interessiert sich Pascal Volkhardt für Astronomie und Autos – und hat angefangen, Bier zu trinken.
    aus:
    Der Mensch, der dein Vater war - ist nun eine Frau
    Quintessenz: Die WELT möchte ihre Leser glauben machen, dass sich "die Mutter als Mann" jetzt besser fühlt. Wegen der "Gleichberechtigung" gibt es auch ein Beispiel  der "Umwandlung" Mann zu Frau im verlinkten Welt-Artikel.

    Von der extrem hohen Zahl an Selbstmordversuchen und schweren psychischen Erkrankungen nach Transgender-Behandlungen  berichtet die WELT wohlweislich nicht.


    Wie schon  hier,  hier und auch hier erklärt, ist LGBT u. a. ein Teil des UN-Programms zur Bevölkerungsreduzierung. Wer gedanklich ständig mit der Frage, ob er gerade "Männlein oder Weiblein ist", und damit meist mit seinen primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen und -teilen oder deren Entfernung beschäftigt ist, bekommt meist keine Kinder.


    Siehe auch: Blog eines Mannes und zweifachen Vaters, der sich seinen Penis amputieren ließ und jahrelang als Frau lebte und jetzt versucht, seine "Transgender"-Leidensgenossen zu warnen, dass durch eine solche unwiderrufliche OP alles nur noch schlimmer wird. 
    Klar, dass er angefeindet wird und nicht von den Mainstream-Medien gelobt wird. Hinter seinem Anliegen stehen nämlich nicht die UN:
    http://www.sexchangeregret.com/research

    Früher im Vatikan:
    "Transgender"-OPs und Kardinal Ratzinger als Chef der Glaubenskongregation





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