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Montag, 22. Februar 2016

Die geistigen Werke der Barmherzigkeit erklärt von einem sehr guten Kardinal

An der gleichen Stelle, da der Katechismus von den leiblichen Werken der Barmherzigkeit spricht, nennt er auch sieben geistige Werke der Barmherzigkeit:
  1. Die Sünder zurechtweisen, 
  2. die Unwissenden lehren, 
  3. den Zweifelnden recht raten, 
  4. die Betrübten trösten, 
  5. das Unrecht geduldig erleiden, 
  6. denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen, 
  7. für die Lebenden und die Toten beten.
Diese Werke heißen geistige Barmherzigkeit, weil sie unmittelbar den Seelen der Mitmenschen einen guten Dienst erweisen.

So gewiss es neben der leiblichen wirtschaftlichen Not eine geistige und sittliche Not gibt – auch die Seelen rufen nach Brot und Licht, nach Heimat und Pflege 
, so gewiss muss es neben der leiblichen Nothilfe eine Fürsorge für die Seelen geben. 

So gewiss die geistige Not der Zeit noch größer ist als die leibliche, weil sie auch jene erfasst, die nicht wirtschaftliche Not leiden, so gewiss ist die Barmherzigkeit an den Seelen noch notwendiger als die leibliche Barmherzigkeit.
(..) 
Die leibliche Not macht sich bemerkbar. Die Not der Seelen ist meist still und totgeschwiegen. 
Wir müssen acht haben, dass wir über der lauten leiblichen Not die stille Seelennot nicht übersehen.
(…)

Das erste Werk „Die Sünder zurechtweisen“ ist im Evangelium geboten: „Hat Dein Bruder gesündigt, sollst du ihn zurechtweisen“ (Luk.17, 3). 
Nicht aus Scheinheiligkeit, die in fremden Augen jeden Splitter, im eigenen Auge nicht einmal den Balken sieht! Nicht aus Klatschsucht und Rachsucht, überhaupt nicht aus selbstsüchtigen Gründen, sondern aus Barmherzigkeit mit der Seele des Bruders! 

Zuerst müssen wir ein mea culpa sprechen. Wenn aber der Herr fragt: „Wo ist Abel, dein Bruder?“, dürfen wir nicht ausweichend antworten: „Bin ich denn der Schutzmann meines Bruders?“ (Gen.4, 9.) 
„Hat dein Bruder gesündigt, sollst du ihn zurechtweisen.“ Zuerst unter vier Augen, nicht vor fremden Ohren, dann vor Zeugen, zuletzt vor der Kirche (Mat.18,15-7). 
Einerseits schonend, anderseits bestimmt und ohne Menschenfurcht. 
Aus diesem Heilandswort ist die christliche Tugend der brüderlichen Zurechtweisung heraus gewachsen. 

Wenn wir wissen, da oder dort besteht für einen Mitmenschen die Gefahr der schweren Sünde, für die Umgebung die Gefahr schweren Ärgernisses, haben wir die Pflicht, ihn zur Rede zu stellen, außer wir müssten mit Grund fürchten, Sünde und Ärgernis noch größer zu machen. 

Gar leicht kann es also unsere Pflicht werden, in einer Versammlung, in einer Gesellschaft, in der Straßenbahn zu erklären: das und das ist nicht wahr, das ist Verleumdung. 

Erforschen wir unser Gewissen nicht bloß darüber, ob wir die Demut gehabt haben zu schweigen, sondern auch darüber, ob wir den Freimut gehabt haben, zu reden, wo wir zur Rede stellen mussten. 

Die Sünder zurechtweisen ist im Besonderen den geistlichen Hirten und Oberhirten auf das Gewissen gebunden: „Du sollst zurechtweisen in aller Geduld und Lehrweisheit“ (2 Tim. 4,3). „Du sollst sie scharf zurechtweisen, damit sie im Glauben gesunden“ (Tit.1, 13). 
Die Hirten und Oberhirten müssen die gesunde Glaubenslehre bewahren und in der sittlichen Ordnung Weizen und Spreu auseinander halten. 

Wenn also die Bischöfe ihre Stimme erheben gegen heidnische Auswüchse und Leichenflecken an unserer christlichen Kultur, müssen die Gläubigen hinter ihren Bischöfen stehen. 

Das ist der tiefste Sinn des ersten Werkes geistiger Barmherzigkeit: wir sind mitverantwortlich für die Seele des Mitmenschen. 
(…) 
Gewiss darf man eine Seele nur mit Heilandshänden anfassen, vorsichtig und nachsichtig, aber der Gedanke soll uns nicht mehr loslassen: 
Wir sind mitverantwortlich für die Seele des Mitmenschen.

Fortsetzung folgt

alles aus der Allerseelen-Predigt, gehalten von Kardinal-Erzbischof Michael von Faulhaber im November 1931 im Münchner Dom.

Kardinal Faulhaber hatte eine besondere Begabung, die katholische Glaubens- und Sittenlehre so einfach und gleichzeitig anschaulich und unterhaltsam zu formulieren, dass wirklich jeder sie verstehen kann. 

Da die geistlichen Hirten und Oberhirten ihrer von Kardinal Faulhaber so trefflich beschriebenen Pflicht heute fast fächendeckend nicht mehr nachkommen, lohnt es sich sehr zur eigenen (Gewissens)bildung, Bücher seiner Predigten und Vorträge anzuschaffen, wie z.B. 
Zeitfragen und Zeitaufgaben: gesammelte Reden; Zeitrufe Gottesrufe: gesammelte Predigten; Rufende Stimmen in der Wüste der Gegenwart: gesammelte Reden, Predigten, Hirtenbriefe; dies alles und noch mehr von ihm ist erhältlich hier.



Freitag, 22. Mai 2015

Die katholische Dame trägt mindestens "Midi"

Sittsame Kleidung muss nicht altbacken sein! Was eine katholische Dame (Wort, dass schon seit Jahrzehnten aus dem Sprachgebrauch abgeschafft werden soll) idealerweise täglich tragen sollte, ist leider nicht mehr jedem klar. 
Für alle, die sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben, habe ich mühsam einige Fotos von Frauen in katholisch sittsamer, femininer und trotzdem modischer Kleidung zusammengesucht. 

Fotos von Frauen, die sich durch ihre Kleidung das Etikett "umsonst für jeden zu haben“ anlegen, gibt es dagegen en masse.

Das aufmerksamkeitsheischende Getue einiger der unten abgebildeten Models auch zu übernehmen, ist für eine katholische Dame natürlich nicht angebracht. 


Das gesamte "Outfit" von Foto Nr. 3 ist mein Favorit, der Rock dazu fällt in der Länge unter "Maxi", was 2013 sogar der "Trend" gewesen sein soll. 
Allerdings sollte keine "Rockanfängerin“ es mit einem Maxirock versuchen, ständiges darauf treten beim Aufstehen und beim Treppensteigen ist garantiert.

Die abgebildeten Midi-Röcke wären mir mittlerweile zu kurz. Je länger man nur Röcke trägt, desto mehr wird einem die Wichtigkeit der richtigen Länge (und Weite) bewusst. 
Die Bloggerin von The Catholic Lady schreibt, dass sie sich in Röcken, die nicht unterhalb der Wade enden, mittlerweile schlecht angezogen fühlt. Mir geht es nach achteinhalb Jahren, nur in Röcken verbracht, genauso.

Es ist übrigens sehr schön im Rock, ich hatte in den achteinhalb Jahren noch nie Sehnsucht nach einer Hose, im Gegenteil. Mindestens 30 Jahre meines Lebens habe ich in bewusst unzüchtiger Kleidung verbracht und weiß aus sehr bitterer Erfahrung, was diese Kleidung bewirkt hat. (Und ich weiß heute, welches Ärgernis ich damit anderen gegeben habe, was besonders schlimm ist.)

Mittlerweile ist mir klar, dass besonders Kleidung zur anti-katholischen Revolution benutzt wurde und daran will ich keinesfalls mehr teilhaben.

Um an einen der unten abgebildeten Röcke zu kommen, muss man allerdings fast das Nähen lernen, denn solche schönen Röcke gibt es kaum zu kaufen. (Außer man will es bei Chinesen versuchen, von denen einige der Fotos stammen.)

Jede Menge relativ leicht nähbare (und verlängerbare) Schnittmuster gibt es hier zu kaufen.


Siehe auch:
und
Das "fast-nackt-Problem" oder warum heute fast alle Frauen dringend Äpfel essen müssten
und
Was passierte, als ein amerikanischer Priester gegen unzüchtige Kleidung predigte


Moderner Rock in "Midi"-Länge,
Entspricht etwa diesem Schnittmuster
Einfach und trotzdem schick, außer:
Mit solchen Stöckelschuhen ruiniert man sich 100%ig mittelfristig die Füße
Maxirock, entspricht etwa diesem Schnitt



Schnittmuster für Jacket hier





Sonntag, 14. Dezember 2014

Die katholische Kirche als einzige Arche des Heils verlässt man nicht

Außerhalb der katholischen Kirche gibt es kein Heil, das ist ein Dogma.
Dass trotzdem unzählige katholische Bischöfe und sogar der Papst so tun, als sei die katholische Kirche eine Religion unter vielen und sie dadurch seit Jahrzehnten global entwerten, ist ein Ärgernis kaum beschreibbaren Ausmaßes.

Besonders in den letzten zwanzig Monaten habe ich von vielen Katholiken weltweit gelesen, die vor allem am Verhalten von Papst Franziskus irre geworden sind, der leider nicht seiner Pflicht nachkommt, seine Brüder im Glauben zu stärken, sondern täglich an deren Glauben zerrt und die daher mittlerweile katholische Kirche verlassen haben.


Was tun diese Bedauernswerten wohl jetzt? 
Vorher waren sie auf einem Schiff in ganz schwerem Sturm mit meterhohen Wellen und dann sind sie, zwar aus Verzweiflung, aber nicht ohne vorherige Überlegung, freiwillig ins tosende Wasser gesprungen. Und das, obwohl wir doch von Gott die feste Zusicherung haben, dass das Schiff der katholischen Kirche nie untergehen wird, gleich wie schlimm der Sturm aussieht.

Wer nicht weiß, dass Gott seine Auserwählten immer auf die eine oder andere Weise prüft, ob sie Seiner auch wert sind, und nicht bedenkt, dass die katholische Religion eine Religion des Kreuzes ist, kann leicht den Mut verlieren.


Geduldig und für Gott ertragenes Leiden jeder Art kann man übrigens aufopfern und so in reiche Verdienste für die Ewigkeit umwandeln. Das geht allerdings nur, wenn man im Gnadenstand ist, d. h. von unbereuten, ungebeichteten Todsünden frei ist.

Uns ist von Gott geoffenbart worden, dass die Prüfung am Ende der Zeiten so schlimm werden wird, dass, wenn diese Zeiten von Gott nicht abgekürzt würden, auch die Auserwählten nicht mehr durchhalten könnten. 
Mittlerweile muss man sich angesichts des Massenabfalls vom katholischen Glauben wohl fragen, "ob nicht die letzte Zeit ist." 

Es ist eine furchtbare Prüfung, wenn das oberste "Bodenpersonal" der wahren Kirche Gottes versagt und schweres Ärgernis gibt, aber wer Ärgernis nimmt, d.h. sich durch das schlechte Beispiel anderer, gleich, wer sie sein mögen, zu eigenen Sünden verführen lässt, nämlich zur Verzweiflung und zum Glaubensabfall, ist leider nicht unschuldig daran. 

Wenn man als Blinder von Blinden geführt sind, fallen beide in die Grube, wie wir aus dem Evangelium wissen. Jeder muss daher selbst versuchen und vor allem im Gebet Gott darum bitten, so scharfsichtig wie möglich zu werden, dann wird er sich auch nicht von blinden oder verblendeten Kirchenführern in die Grube führen lassen. 
Dazu muss man von den Wahrheiten des Glaubens etwas wissen und nicht nur ahnen. Wer nicht wenigstens den sehr leicht verständlichen "Katechismus von Basel" in- und auswendig kennt, wird wohl über Bord gespült werden, in diesem schrecklichen Sturm, der sich gerade zum Orkan auswächst. 

Vor allem muss man selbst um die Gnade der Beharrlichkeit bis zum (eigenen) Ende beten, denn aus eigenen Kräften kann niemand durchhalten, man braucht täglich neu den göttlichen Gnadenbeistand und muss diesen jeden Tag als "das große Geschenk" neu erbitten, wie der heil. Kirchenlehrer Alphons Maria von Liguori immer mahnte und wie hier beschrieben ist.

Was man in heutigen Zeiten außerdem selbst tun muss, beschreibt Prälat Prof. Georg May, einer der großen rechtgläubigen und unermüdlichen katholischen Kämpfer der Neuzeit im folgenden vortrefflich:
(Wie immer lohnt es sich, die ganze Predigt Außerhalb der Kirche kein Heil vom 19. Oktober 2014 zu lesen.)

"Die Beru­fung zum Chris­ten­tum ist noch nicht die Ret­tung. Wir müs­sen viel­mehr im Chris­ten­tum ver­har­ren, wir müs­sen in der Kir­che blei­ben, wir müs­sen wahre Glie­der des Lei­bes Christi wer­den. Glie­der, meine lie­ben Freunde, kön­nen den Leib nicht ver­las­sen. Sie kön­nen abge­schnit­ten wer­den, aber dann müs­sen sie ster­ben. 

Men­schen, die aus der Kir­che flie­hen, ver­las­sen die Arche des Hei­les. Warum tun sie das? Häu­fig aus irdi­schen, welt­li­chen Grün­den. Wegen der Kir­chen­steuer, so sagt man, oder wegen ärger­li­cher Vor­fälle von Pries­tern und Bischö­fen. 

Meine lie­ben Freunde, sind wir in die Kir­che ein­ge­tre­ten wegen eines Men­schen oder wegen unse­res Got­tes und Hei­lan­des? Und blei­ben wir in der Kir­che wegen eines Men­schen oder wegen der Wahr­heit und der Gnade? 
Ver­lässt jemand den Fuß­ball­club FC Bay­ern, weil Uli Hoeneß ins Gefäng­nis gehen musste wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung? Kün­digt jemand sein Konto bei der Deut­schen Bank, weil da ein Mana­ger vor Gericht gezo­gen wird? 

Hier in Buden­heim wurde ein vor Jahr­zehn­ten am Ort wir­ken­der Pfar­rer ver­däch­tigt, eine uner­laubte Bezie­hung zu einer in der Pfar­rei täti­gen Dame zu unter­hal­ten. Eine mei­ner Nach­ba­rin­nen hat sich des­we­gen von der Kir­che abge­wandt, wie mir ihr Mann, der Pro­tes­tant ist, erzählte. Ich habe zuver­läs­sige Män­ner die­ser Pfar­rei befragt. Män­ner, die um die Ver­hält­nisse wis­sen. Sie haben mir ent­schie­den und ein­mü­tig gesagt: „Diese Behaup­tung ist ein fal­sches Gerücht. Daran ist nichts wahr.“ 

Ich habe noch nie etwas davon gehal­ten, sich wegen Schwä­chen und Män­geln von Men­schen von der Kir­che zu tren­nen. 
„Die Tren­nung von der Kir­che ist immer ein grö­ße­res Übel als die Übel, denen man durch die Tren­nung ent­ge­hen will“, schrieb im drit­ten Jahr­hun­dert der hei­lige Bischof Cyprian. Die Tren­nung von der Kir­che ist immer ein grö­ße­res Übel als die Übel, denen man durch die Tren­nung ent­ge­hen will. 

Was bringt die Flucht aus der Heils­ge­meinde Christi? Wor­aus wol­len die Flücht­linge das Wort Got­tes ent­neh­men? Woher die Gnade schöp­fen? Wer hin­dert uns, fromm zu sein, wenn ein Pries­ter und ein Bischof ver­sagt?

Wir müs­sen in der Kir­che blei­ben und in der Kir­che als Chris­ten leben. Im zwei­ten christ­li­chen Jahr­hun­dert schrieb Jus­tin in sei­ner Ver­tei­di­gungs­schrift für die Chris­ten: 
„Wenn ein Christ in sei­nem Wan­del sich nicht so zeigt, wie Chris­tus uns gelehrt hat, so soll er nicht als Christ ange­se­hen wer­den, mag er auch mit der Zunge die Lehre Christi beken­nen.“ Auf das Leben kommt es an, auf die Ver­wirk­li­chung. 

An ers­ter Stelle muss ein Glied der Kir­che im unver­kürz­ten Glau­ben der Kir­che ste­hen. Der Glaube prägt die Kir­che, gibt ihr ein unver­wech­sel­ba­res Gesicht. Wer zur Kir­che gehö­ren will, muss ihren Glau­ben tei­len. Was nützt es, in die Kir­che auf­ge­nom­men zu wer­den und nicht am Glau­ben der Kir­che fest­zu­hal­ten. Unser Heil hängt am Glau­ben. (...)

An zwei­ter Stelle muss ein Christ treu zur Sit­ten­lehre der Kir­che stehen.​
Was nützt es, Glied der Kir­che zu sein, aber die Gebote, die sie in Got­tes Namen ver­kün­det, zu miss­ach­ten. Das Hal­ten der Gebote ver­bin­det uns doch mit Chris­tus, es bekräf­tigt die Zuge­hö­rig­keit zur Kir­che, es bezeugt unsere Liebe zum Hei­land

Nie­mand hat das deut­li­cher aus­ge­spro­chen als der Apos­tel Johan­nes: 
„Daran erken­nen wir, dass wir ihn (Chris­tus) erkannt haben, wenn wir seine Gebote hal­tenWer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lüg­ner und in dem ist nicht die Wahr­heit.“ 

Es ist das unmess­bare Glück, meine lie­ben Freunde, dass wir die Gebote Got­tes ken­nen. Wir dür­fen über vie­les froh sein, was in unse­rer Kir­che vor­han­den ist, aber ich per­sön­lich habe es immer als ein wahr­haf­tig unmess­ba­res Glück emp­fun­den, zu wis­sen, was ich tun muss, weil Gott es so geord­net hat. Denn das ist der Weg des Hei­les. 
Es kann nichts heil­sam sein, was gegen den Wil­len Got­tes ist. Es ist meta­phy­sisch unmög­lich, dass eine Sünde dem Men­schen Heil bringt – das ist meta­phy­sisch unmög­lich. Die Gebote des Herrn sind ein siche­rer Füh­rer. Sie beleh­ren den Men­schen, sie machen Toren zu Wei­sen. 

Chris­tus, meine lie­ben Freunde, macht seine Jün­ger für die getreue Wei­ter­gabe sei­nes Erlö­sungs­werks an alle Men­schen bis ans Ende der Zeit ver­ant­wort­lich. Was er den Apos­teln auf­trug: „Macht alle Men­schen zu mei­nen Jün­gern“, das ist an uns gesagt. 
Beim Gericht wer­den wir gefragt wer­den: Was hast du getan, um die Men­schen dei­ner Umge­bung zum Glau­ben, zur Kir­che zu füh­ren? War dein Leben ein Zeug­nis für Chris­tus?"

Siehe auch:
Der Glaubensabfall am Ende der Zeiten
und
Der heil. Kirchenlehrer Johannes von Damaskus über den Antichrist
und
Der heil. Papst Pius X. hat vor der kommenden Eine-Welt-Kirche gewarnt

und 
Wie wachsam der heutige Katholik sein muss und wie er sich wappnen muss
und

Dienstag, 18. November 2014

Nur Röcke

Leider muss ich eine unfreiwillige Blogpause machen, denn bloggen und gleichzeitig Röcke nähen kann ich nicht und aus den hier treffend beschriebenen Gründen (plus 6 kg sind es zum Glück nicht ganz) brauche ich neue Röcke. 
Die Modeindustrie hat in „Gender“-Zeiten nicht vor, eine Auswahl an tragbaren, schönen Röcke in reichlich kniebeckender Länge für Damen jeden Alters bereitzustellen, die UN-Vorgaben werden eben überall umgesetzt, also muss ich selber an die Nähmaschine.

Warum eine katholische Dame trotz UN-Diktat ausschließlich Röcke tragen sollte, beschreibt diese junge amerikanische Ehefrau und Mutter und Bloggerin auf „The Catholic Lady“  hervorragend in diesem Post. Mit ihrem Blog möchte sie andere „Catholic ladies“ anspornen sich – und ihre Töchter - nicht nur sittsam sondern auch schön zu kleiden. 
Ihr Mann wurde übrigens auf sie aufmerksam weil sie einen langen Rock trug, als er sie zum ersten Mal sah.

Seit 8 Jahren trage ich ausschließlich Röcke - auch bei der Gartenarbeit, wo mich kaum ein Mensch sieht - und bin mit jedem Jahr überzeugter: diejenigen Damen, die in der Öffentlichkeit Hosen tragen, wissen nicht, wie nackt sie eigentlich sind und welches Ärgernis sie in enganliegenden Hosen geben. 

Dass der allgemeine Kleidungsstil geändert werden soll und durch Faltenwurf und dünne, enganliegende Stoffe die Blickrichtung gelenkt werden soll, sagte vor knapp 50 Jahren der damalige Planned Parenthood-Direktor. (Planned Parenthood ist eng mit den UN verbunden und verfolgt für sie eines ihrer Hauptziele: weltweite drastische Bevölkerungsreduzierung mit jedem noch so unmoralischen Mittel). 

Dieser neue Kleidungsstil sollte eingeführt werden, um die Köpfe der zu manipulierenden Leute nur mit den Gedanken an "Sex", natürlich ohne Fortpflanzungsabsichten, zu füllen. Dass Leute, die nur  an Sex denken, in den seltensten Fällen einer Person treu sind, war eingeplant, denn die Ehe und damit die stabile Familie sollte auch gleich mit unter Beschuss.
Ich würde sagen, es hat alles gut geklappt, der Plan ist voll erfüllt. 

Neulich gab es sogar in bekannten D
iscounter glänzende knallenge Stretchhosen für Frauen zu kaufen, für die man noch vor 30 Jahren in einen Laden in einer einschlägigen Gegend hätte gehen müssen, hätte man solche erwerben wollen. In dem Discounter wurden sie als Alltagskleidung angeboten.

Wo auch eine "normale" Damenhose tatsächlich vorne und hinten überall Falten wirft oder einschneidet, kann ja jede Trägerin vor dem Spiegel selber untersuchen. 

Männer müssen übrigens an so präsentierte entsprechende Stellen gucken, das hat man durch Tests mit Augenkameras schon vor Jahrzehnten herausgefunden.

Das gilt übrigens für beide Geschlechter. Ich hatte vor knapp 20 Jahren mal selber in einer Zusatzausbildung eine solche Augenkamera auf, die meine Augenbewegungen aufzeichnete, als ich eine Zeitschrift durchblättern sollte, in welcher der Kursleiter, ein Werbepsychologe, ein Fotos eines nackten Mannes versteckt hatte. 

Obwohl er uns vorher die genaue Reihenfolge erklärt hatte, wo alle Menschen unwillkürlich hinsehen müssen, wenn sie Abbildungen von Gesichtern oder verschiedenen Körperteilen anderer Menschen sehen, hat der Kursleiter sich totgelacht, als er auf seinem Monitor sah, wo auch ich sofort hinguckte.

Wer daher vielleicht auch nähen möchte und gute Schnitte sucht: Hier wird man fündig, die Schnitte sind schon inklusive Nahtzugabe. Ganz besonders leicht ist dieser (weiße) Rockschnitt zu nähen, der zudem sehr schön fällt und garantiert keine Falten an denjenigen Körperstellen bildet, die niemals betont werden sollten. (Nackte Arme wie in der Zeichnung sind ebenfalls unbedingt zu vermeiden, aber das bräuchte einen weiteren Post.)

Dienstag, 16. September 2014

Papst Franziskus in den Spuren von Sun Myung Moons Massenhochzeiten und den UN und ihren "LGTB-Rechten"

Leider habe ich den immer exzellenten Rat: "Kopf kühl, Füße warm, das hält den besten Doktor arm." nicht befolgt und die Füße zu lange kalt gehalten und habe daher ziemliche Erkältung.

Daher zur Hochzeitsveranstaltung von Papst Franziskus am Fest Kreuzerhöhung (das dadurch natürlich „zufällig“ komplett untergegangen ist), nur kurz der Link zu diesem Blog, der u. a. zusammengestellt hat, welche kirchenschädigenden internationalen Schlagzeilen das Spektakel produziert hat, da der Vatikan schon vorher hatte verlauten lassen, dass unter diesen handverlesenen Brautpaaren auch solche seien, die teils vorher schon jahrelang zusammengelebt hatten, schon gemeinsame Kinder oder solche  aus „früheren Beziehungen“ hatten oder gar schon eine „Ehenannulierung“ hinter sich hatten.
Der Wortlaut der internationalen Schlagzeilen entspricht in etwa dieser:



In der Daily Propaganda Mail, die ihre Leser übrigens fälschlich belehrte, dass 
nur einige Traditionalisten sagen würden, diese Paare hätten in Sünde gelebt", die der „liberale Papst Franziskus verheiratet hatte“, fühlte sich eine irritierte Katholik im Kommentarbereich durch dieses Ereignis enorm an die Massenhochzeiten im Stile der Moon-Sekte erinnert, ebenso wie der oben verlinkte Blogger.

Die Bräute, die teilweise schon vorher mit ihren jetzigen Ehepartnern durch unverheiratetes Zusammenleben öffentliches Ärgernis gegeben hatten, kamen in den Petersdom teils tief dekolletiert und stark geschminkt und trugen dazu noch weiß, was Jungfräulichkeit symbolisiert. Das ist nur einer der etlichen Skandale in diesem ganzen Geschehen.

Dass die Paa
re ihr schwer sündhaftes und dazu noch öffentlich Ärgernis gebendes Verhalten bereut hatten, war nirgends zu lesen.

Jede außereheliche geschlechtliche Betätigung ist eine schwere Sünde, das meinen nicht nur „einige Traditionalisten“, wie die Daily Mail fälschlich verbreitet, sondern das ist die unveränderliche Lehre der Kirche, ganz egal, wie viele zeitgenössische Priester und UN(Vereinte Nationen)-Spitzenleute auch immer versuchen, diese Lehre zu ändern.

Die Botschaft war jedenfalls den Medien klar: Papst Franziskus „geht an die Ränder der Gesellschaft“, wo man die zehn Gebote nicht ernst nimmt, belohnt jahrelanges, schwer sündhaftes Fehlverhalten durch besondere Aufmerksamkeit und ermahnt die öffentlichen Sünder in der Hochzeitspredigt nicht einmal, in Zukunft nicht mehr zu sündigen und kein Ärgernis mehr zu geben.

Von der Erzeugung und Erziehung von Nachkommenschaft, laut katholischer Dogmatik Hauptzweck einer Ehe, sprach er gar nicht.

Das ganz besonders Interessante läuft gerade in Argentinien ab. Dort wurde kürzlich nicht zum ersten Mal ein Kind von Transgender-Paaren (wo einer oder gar beide "Partner" meinen, sie hätten eigentlich das ihrem Geburtsgeschlecht entgegengesetzte Geschlecht) getauft.

Die erste Taufe dieser Art fand statt als der Papst noch Kardinal in Argentinien war und zwar sogar in seiner Bischofsstadt in einer Basilika, in der ständige Anbetung stattfindet. Kaum zu glauben, dass er davon nicht wusste. 
„Mütterliches Elternteil“ war damals ein argentinischer Fernsehstar, der seit längerem meint, er wäre eine Frau. Bei den Taufen der Kinder dieser Transgender-„Eltern" hieß der Priester beide Male Father Jorge García Cuerva.

Erst vor kurzem wurde die „Ehe“ eines hochrangigen LGTB-Aktivisten, dem die argentinische Präsidentin Kirchner persönlich seinen Geschlechtsumwandlungs-Pass ausgehändigt hatte, 
der ihn als "Frau“ auswies, von einem katholischen Priester „gesegnet“.

Da dürfen in Argentinien natürlich auch Taufen von Kindern von sich homosexuell betätigenden „Elternpaaren“ nicht fehlen. Das findet dann keinesfalls in einer versteckten Dorfkirche, sondern in einer Kathedrale statt, mit Erlaubnis des zuständigen Bischofs. 

In Mexiko tauft sogar der Bischof, der sich bestens mit Papst Franziskus versteht (siehe Bild in dem Link) selbst. Lateinamerikanische Medien berichten gar, der Papst habe die mexikanischen Bischöfe angewiesen,"Umgang und Dialog mit Homosexuellen und Geschiedenen zu haben".

Wie viele Jahre braucht es noch, bis unter den Hochzeitspaaren im Petersdom auch ein Transgender-Paar ist? Ich denke höchstens zwei. 

Meine Frage von vor über einem Jahr: Preist der Vatikan die UN auch für die Verfechtung von LGTB-"Rechten"? finde ich durch Papst Franziskus Verhalten gegenüber Priestern, die sich als bekannte "Homo-Aktivisten" betätigen (siehe hier und hier) bzw. durch sein dröhnendes Schweigen zu der weltweit ablaufenden Transgenderisierung schon von Kindern  oder auch zu den Vorgängen in der argentinischen Kirche mittlerweile mehr als beantwortet.

Sun Myung Moon, Gründer der "Vereinigungskirche" oder kurz Moon-Sekte, war übrigens auch mit der Weltregierung UN ganz dicke, setzte sich für "Peace", "Frieden" (heißt übersetzt: kein Widerstand mehr gegen die UN) ein und sagte die eine Eine-Welt-Religion voraus. 

Das fand ich mit drei Klicks heraus, nachdem ich seinen Namen bei der Googlesuche mit „United Nations“ kombiniert hatte.

Ob es reiner Zufall ist, dass Moon den Nachnamen mit dem jetzigen UN-Generalsekretär teilt, der sehr auf Papst Franziskus Mithilfe für Umsetzung der "Dignity for all" (Übersetzung: "LGTB")- Ziele der UN und aller ihrer anderen Ziele setzt, habe ich noch nicht erforscht. An seiner Wahl soll er jedenfalls maßgeblich beteiligt gewesen sein.


Siehe auch:
Vereinte Nationen starten noch nie dagewesene weltweite Menschenrechtskampagne für LGBT-Gleichheit

und
und
Anticipating the Synod: The Bergolio Effect

und
Pope Francis marries cohabiting couples

und
Pre-Synodal Reconnaissance
















Dienstag, 26. November 2013

Woher entstehen so viele unglückliche Ehen?

Daher, weil viele den Weg zum Ehestande durch nichts anderes als durch Sünden und Laster bahnen, im Sündigen ohne Unterlass bis zur Ehe fortfahren, deswegen ständig ungültig und gottesräuberisch beichten, vielleicht sogar auch vor der Trauung; außerdem bloß aus fleischlichen oder sonst irdischen Absichten in den Ehestand treten; nicht im geringsten daran denken, Gott um seine Erleuchtung; Seine Gnade und Seinen Segen zu bitten, am Tage der Trauung ohne die gehörige Vorbereitung, ohne andächtige Stimmung in die Kirche gehen und selbst da noch durch ihr leichtfertiges Betragen* Ärgernis geben usf. 
Ist es wohl ein Wunder, wenn solche Brautleute in der Ehe keine Gnade, keinen Segen Gottes haben, da sie sich dessen selbst so unwürdig gemacht haben?

alles aus: Goffine, Katholisches Unterrichts- und Erbauungsbuch
Oder kurze Auslegung aller Sonn-und festtäglichen Episteln und Evangelien samt daraus gezogenen Glaubens und Sittenlehren und einer Erklärung der wichtigsten Kirchengebräuche, bearbeitet von Pfr. Franz X. Steck,Tübingen, Laupp'sche Buchhandlung, 10. verbessere Auflage,1872


*Seit Jahrzehnten könnte man hinzufügen:
durch die unanständige Kleidung der zu nackten (schulter- und arm- und kniefreien) Braut.
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