Posts mit dem Label Todsünde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Todsünde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 18. Mai 2018

Mein Sohn heiratet heute nicht nicht

Gestern abend sagte ich zu meinem Sohn: „Was bin ich froh, dass du morgen nicht nicht heiratest.“ 
Damit spielte ich auf den Sohn einer meiner Nachbarinnen an, der heute nicht heiratet. 
Für alle, die denken, ich sei jetzt komplett gestört, hier die Auflösung des Rätsels: Der Sohn meiner Nachbarin, ein Taufscheinkatholik des Jahrgangs 1990, geht heute mit seiner Braut zum Standesamt, wo beide zu Papier geben, dass sie eine Zivilehe schließen wollen, was dann im katholischen Familienkreis als „Hochzeit“ gefeiert wird. Denn seine gesamte Familie und die seiner Braut denken, beide wären danach verheiratet, was aber vor Gott nicht stimmt, in Wirklichkeit heiratet der Sohn meiner Nachbarin nämlich heute nicht. 
Durch Abschluss einer reinen Zivilehe ist ein Katholik, der eine Katholikin heiratet, vor Gott und nur darauf kommt es an, eben nicht verheiratet. 

Auf die Frage, wann denn die kirchliche Hochzeit stattfindet, bekam ich von meiner Nachbarin zur Antwort: „Im September.“ Warum so spät, wollte ich wissen. „Ja was meinst du, wie schwer es ist, eine schöne Gaststätte zu finden, die eine Hochzeitsfeier für 120 Leute ausrichten kann! Die sind alle ausgebucht!“ bekam ich im vorwurfsvollen Ton zurück. Da war ich baff. Bislang dachte ich, dass die Taufscheinkatholiken in meiner Umgebung mir schon alles geboten haben, was man sich an Unglaublichkeiten ausdenken kann, aber auf die Idee, dass man den Zeitpunkt seiner wahren, nämlich sakramentalen Hochzeit danach ausrichtet, wann man wo die Gäste bewirten kann, war mir noch nicht gekommen.

Was das Ganze zusätzlich traurig macht ist, dass sich kein Priester gefunden hat, der die jungen Leute darauf aufmerksam macht, was die kirchliche Lehre ist, das heißt, wie Gott die ganze Sache sieht. 
Wohlmöglich wissen viele zeitgenössische Priester nicht einmal, dass die Zivilehe in der französischen Revolution erfunden wurde, um das Sakrament der Ehe zu untergraben. 
Es hat sich auch kein Priester gefunden, der den beiden gesagt hat, dass das Zusammenleben vor der Ehe schwer sündhaft ist.

Ich habe zu alledem auch geschwiegen, denn ich habe schon vor Jahren meine Nachbarin daraufhin gewiesen, dass sie selbst in fortgesetzter Todsünde lebt, worauf sie nach einigen Wochen Unpässlichkeit meinte, sie käme aber doch wenigstens ins Fegfeuer, habe sie sich gedacht und das würde ihr reichen! Und das alles, obwohl der Priester, zu dem sie zur Beichte gegangen war, sie nicht lossprechen wollte.
Dass katholische Lehre ist, dass eine einzige unbereute Todsünde reicht, um auf ewig in die ewige Gottferne, das heißt Hölle zu kommen, interessierte sie zumindest aus meinem Mund nicht. Und der Apfel fällt dann nicht weit vom Stamm.
Solcherart ist die „katholische“ Umgebung beschaffen, in der ich mich zurechtfinden muss und ich weiß nicht, was mich täglich mehr entsetzt, die absichtliche komplette Ignoranz der meisten deutschen Katholiken, oder die Bomben, die deutsche Kardinäle und Bischöfe in Interviews immer wieder auf die wenigen Katholiken fallen lassen, die die katholische Lehre noch kennen, lieben und tatsächlich auch danach leben wollen.

Aber ich danke dem lieben Gott für die unverdiente sehr große Gnade, in den heutigen Zeiten einen Sohn zu haben, der die katholische Lehre sehr gut kennt und sehr liebt, und der nicht vorhat, jemals Hochzeit zu feiern, obwohl er vor Gott noch gar nicht geheiratet hat. 


Siehe auch:
Ehe und Fami­lie nach den Nor­men Got­tes
und
Luthers Ehe­an­sich­ten
und
Über das Ewige in der Ewigkeit


Montag, 30. November 2015

Ein Bischof von Rottenburg erklärt die Gefahren von Hochzeiten am Samstag

Leider kommt diese Erklärung nicht vom aktuellen Bischof von Rottenburg. Gegen moderne sittliche Übel steht ja schon lange kein Bischof mehr auf. 
Gegen den Brauch, die Hochzeiten an Samstagen abzuhalten, wendete sich Bischof von Keppler (Rottenburg) in einem besonderen, im kirchlichen Amtsblatt veröffentlichten Erlasse. Er sagt: 
„In den letzten Jahren hat leider mehr und mehr die Unsitte eingerissen, am Samstag feierliche Hochzeiten zu halten mit Zechgelagen und Tanzunterhaltung bis in den Sonntagmorgen hinein.  
An sich steht der Trauung am Samstag nichts im Wege und wenn die Hochzeitsfestlichkeit sich auf ein Mahl im Familienkreis oder im Kreis geladener Gäste beschränkt, so wollen wir gegen eine Samstagshochzeit nichts einwenden.

Wenn aber die Samstagshochzeit, wie es leider nur zu oft der Fall ist, Anlass gibt zur Versäumnis des Sonntagsgottesdienstes und zur Entheiligung des Tages des Herrn, so müssen wir entschieden unsere Stimme dagegen erheben.
 
Wir weisen die hochwürdige Geistlichkeit an, den Brautleuten ernstlich ins Gewissen zu reden, dass sie von einer Samstagshochzeit abstehen sollen. 
Wie könnte Gottes Segen auf ihrem Ehebund ruhen, wenn sie ihr eheliches Zusammenleben mit einer Versäumnis des Gottesdienstes am Sonntag beginnen und so vielen anderen Anlass zur gleichen Sünde geben?"
Gefunden in : Schönere Zukunft, 4. Juli 1926, S. 981
Mittlerweile sind wir schon ein riesiges Stück weiter in der Entchristlichung, nämlich so weit, dass allzu viele Katholiken gar nicht mehr einsehen bzw. wissen, warum sie überhaupt heiraten sollen bevor sie geschlechtliche Beziehungen aufnehmen.

Zusätzlich wissen auch allzu viele nicht mehr, warum sie am So
nntag zur heil. Messe gehen sollten.

Zudem gibt heutzutage auch viele Katholiken, die in solchen bischöflichen Erlassen unzumutbare Maßregelungen sehen würden.

Dabei ging es dem guten Bischof Keppler nur um die unsterblichen Seelen seiner Katholiken.

Denn was nutzt es
 den Brautleuten, wenn sie sich sinnlich amüsiert haben, aber dabei den Stand der heiligmachenden Gnade verloren haben durch Todsünde? 
Dazu kommen noch die fremden Sünden, an denen sie mitschuldig werden, weil sie dazu Anlass gegeben haben. 

Wer im Stand der Todsünde tot umfällt, kommt in die Hölle. Was hat es ihm da genutzt, dass er sich vorher noch sündhaft amüsiert hat?

Außerdem
ist ein Amüsement, bei dem man den Gnadenstand verliert, in Wirklichkeit keines, sondern die niederen Seelenkräfte haben die Gewalt über Phantasie, Verstand und Willen erhalten. Beim persönlichen Gericht nach dem Tode spätestens wird das jeder einsehen müssen, weil da alle Binden von seinen Augen fallen.

1926 gab es noch nicht die unchristliche Mode, als Braut mit nackten Armen, Schultern und unvorstellbarem Ausschnitt zum Altar zu treten, sonst hätte Bischof von Keppler
sicherlich seine Diözesanen auch davor gewarnt.
Denn Gott sei Dank gab es damals noch viele deutsche Bischöfe, die gegen die damals aufkommende Frauenmode mit unbekleideten Oberarmen, nur bis knapp zum Knie reichenden Röcken und durchsichtigen Stoffen ihr Wort erhoben haben. 

Immer wenn ich Bilder von den "modernen" Bräuten mit nackten Schultern sehe, frage ich mich, wie ein Priester solches öffentliches Ärgernis in der Kirche zulassen kann.

Siehe auch:
Wie wird der Sonntag geheiligt, wie wird er entheiligt?

Was soll uns abhalten von der Entheiligung des Sonntags?

Müssen auch die Werktage geheiligt werden?

Die Unkeusch­heit als Wur­zel­sünde

Es täuschen sich diejenigen, welche sagen, dass die Unkeuschheit nur ein geringes Übel sei




Donnerstag, 26. November 2015

Die Todsünde: eine schwere Verletzung der Pflicht zur Eigenliebe

Leider kenne ich zu viele Katholiken, die denken, sie täten sich mit ihrer fortgesetzten Todsünde etwas Gutes. 
Manch einer meint sogar, ohne seine Todsünde nicht leben zu können. Ihre Eigenliebe treibt sie sozusagen zu ihrer Sünde, so meinen sie. Der gegenwärtige Moment ist ihnen tatsächlich wichtiger als ihr Schicksal in der Ewigkeit.

So zu denken und auch noch danach zu handeln, zeigt Verblendung in höchstem Maße, denn eine Todsünde ist nicht nur eine schwere Beleidigung Gottes, sondern sie verletzt auch in schwerer Weise die Liebe, die man sich selbst schuldet.


Die wahre Eigenliebe wäre nämlich, sich vorzunehmen, um keinen Preis dieser Welt auch nur eine einzige Todsünde begehen zu wollen, wie im Folgenden der katholische Moraltheologie Victor Cathrein S.J. trefflich darlegt.
„Die Todsünde verletzt auch in schwerster Weise die Liebe, die sich jeder selbst schuldet. 
Um eines augenblicklichen Genusses willen wirft der Sünder die Gnade und die Freundschaft Gottes, ja Gott selbst und das ewige Leben von sich und überliefert sich der strafenden Gerechtigkeit des ewigen Richters. 
Es ist wirklich so, wie es bei Tobias heißt: „Die Sünde und Unrecht tun, sind die Feinde ihrer Seele.“ (Tob. 12,10.) 
Die Todsünde ist unser einziger wahrer und unversöhnlicher Feind. 
Mögen sich alle Feinde der Welt und mit ihnen alle Mächte der Finsternis gegen uns verschwören, sie können unserer Seele nicht schaden, wenn wir selbst nicht wollen.

Sie können uns wohl die zeitlichen Güter, vielleicht selbst das Leben nehmen, aber die Seele, die Gnade, die Ewigkeit, den Besitz Gottes können wir nur durch die eigene schwere Sünde verlieren.
 Diese ist deshalb der wahre und einzige Todfeind des Menschen.
Darum mahnt uns die Heilige Schrift so oft zum Kampf gegen die Sünde. „Kämpfe für die Gerechtigkeit bis in den Tod, so wird Gott wider deine Feinde für dich streiten.“ (Sir 4,33.)
„Fliehe vor der Sünde wie vor einer Schlange.“ (Sir 21,2.)
 
Dieser Mahnung folgend haben die Gerechten des Alten und des Neuen Bundes in ihren Versuchungen gesprochen: Lieber sterben als sündigen. 
Der Versucherin zum Ehebruch antwortete der ägyptische Joseph: „Wie sollte ich ein so großes Übel tun und sündigen wider meinen Gott?“ (Gn 39,9.) 
Vor die Wahl gestellt, zu sündigen oder in die Hände ihrer Verfolger zu geraten und zu sterben, antwortete die keusche Susanna: „Ich will lieber ohne die Tat in eure Hände fallen, als sündigen vor dem Angesichte des Herrn.“ (Dn 13,23.) 
Ähnlich antworteten der ehrwürdige Greis Eleazar und die Mutter der Makkabäer mit ihren Söhnen den Verfolgern. (Makk 6,24 ff; 7,2ff.) 
Ihnen folgten die christlichen Märtyrer und Heiligen aller Jahrhunderte. 
Sie haben die schwersten Leiden und Verfolgungen erduldet, selbst den schmerzlichsten Tod, um ihr Gewissen rein von Sünden zu bewahren. 
Jeder Christ, der seine Seele rette will, muss in ihre Fußstapfen treten. 
„Was nütze es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewänne, aber an seiner Seele Schaden litte?“ 
„Willst du in das Leben eingehen, so halte die Gebote.“ 
Alles aus: Victor Cathrein S.J., Die katholische Moral in ihren Voraussetzungen und ihren Grundlinien, Herder 1907. S. 313
Siehe auch:


Predigtreihen zum Thema „Gebote Gottes“



Predigten über das Gewissen:


29. Aug. 2010 ... Das Gewissen ist eine Tatsache und so alt und verbreitet wie das Seelenleben des Menschen überhaupt. Menschen ohne Gewissen hat es nie ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2010/20100829/


10. Okt. 2010 ... Das Gewissen sollte bestimmte Eigenschaften haben. Die wichtigsten Eigenschaften sind Wachsamkeit und Zartheit. Ein wachsames ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2010/20101010/


9. Aug. 2015 ... In den letzten Jahrzehnten wird in der Welt und in der Kirche viel, sehr viel vom Gewissen gesprochen. Ich frage mich, ob die, welche vom ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2015/20150809/

3. Okt. 2010 ... Richtig ist das Gewissen, wenn es mit der objektiven Norm des Gesetzes übereinstimmt. Wir alle wissen, dass das nicht immer der Fall ist.
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2010/20101003/

23. Okt. 1994 ... Es ist heute meine Absicht, vom Gewissen als einem Gottesbeweis zu sprechen. Wir müssen zunächst wissen, was das Gewissen ist.
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199405/19941023/


22. Jan. 2006 ... Die erste Naturanlage, die wir uns hier vor Augen führen wollen, ist das Gewissen, das Gewissen, von dem heute so viel die Rede ist, das ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2006/20060122/


Predigten über die Ewigkeit:
14. Okt. 1990 ... Hier wirken wir unsere Erfüllung oder unsere ewigeNichterfüllung. ... Der Weg zur Ewigkeit ist kein lässiger Spaziergang, sondern ein ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199003/19901014/
1. Nov. 2002 ... In diesem Brief schreibt ein Herr: „Ich weiß nicht, ob Sie schon einen Artikel über das ewige Leben geschrieben haben. Ich möchte Ihnen ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2002/20021101/
4. Juli 1999 ... Eine ganze Ewigkeit sollen wir mit ihm, dem vollkommensten aller Menschen, dem Gottmenschen, beisammen sein. Christus aber führt uns ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1999/19990704/
www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/gericht/20071007/
9. Juni 2013 ... Vor wenigen Tagen fragte mich eine Dame aus unserer Gemeinde: „Kann man sich den Himmel verdienen?“ Mit dieser Frage sind das ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2013/20130609/
11. Juli 1999 ... In der Litanei von allen Heiligen kommt die Anrufung vor: „Daß du unsere Herzen in Sehnsucht zum Himmel erheben wollest.“ Wir flehen also ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1999/19990711/

14. Januar 2007. Gottes Gerechtigkeit – Die ewige Verdammnis. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Geliebte im Herrn!
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2007/20070114/
18. Nov. 1990 ... Die Aussicht auf die ewige Verwerfung gibt dem Menschen die Kraft, die ... Wer aber wider den Heiligen Geist lästert, der wird in Ewigkeitkeine ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199003/19901118/
20. Nov. 1988 ... Gottes Wirklichkeit bleibt in Ewigkeit, und dieses Wort sagt: Es gibt eine ewige Hölle, es gibt eine Verdammnis, es gibt eine ewigeUnseligkeit.
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1988/19881120/
7. Okt. 2007 ... Oktober 2007. Die Hölle – ewige Strafe der Verdammten. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Geliebte im ...


Sonntag, 19. April 2015

Berufe für Katholiken in UN-Zeiten oder: Verkauf unsittlicher Waren im Supermarkt

Da man ja immer öfter von Floristen oder Bäckern oder seit neuestem auch Pizzeria-Inhabern liest, die besonders in Amerika von der UN-geförderten "Gay-Lobby" verfolgt werden und allzu oft mit kostspieligen und häufig existenzvernichtenden Folgen vor einen Richter gezerrt werden, weil sie für praktizierende Homosexuelle keine Torten oder Blumengestecke oder Pizzas zu deren „Hochzeit“ anfertigen wollen, um nicht an fremden Sünden mitzuwirken, unterhalten wir uns öfter darüber, was man als Katholik heutzutage überhaupt noch arbeiten kann, ohne ständig Gefahr zu laufen, von den UN-gesteuerten LGBT-NGOs verklagt zu werden oder an fremden Sünden mitzuwirken.

Neulich wurde uns klar, dass man als Katholik nicht mal mehr im Supermarkt arbeiten kann, zumindest nicht, wenn in diesem Kondome verkauft werden.*

In unser früher rein katholischen Gegend hat eine „katholische“ Familie ihren dritten Supermarkt eröffnet und diesmal die Kondome an der Hauptkasse so platziert, dass diese beim Anstehen und Bezahlen an der Wand hinter der Verkäuferin zu sehen sind, dass man also praktisch darauf gucken muss. Ich frage mich, wie viele Kinder beim Warten schon die Aufschriften gelesen und ihre Eltern gefragt 
haben, was das für bunte Packungen sind.

Wenn ich über solche Entwicklungen wie sehr gut sichtbare Kondome an der Supermarktkasse auf dem früher rein katholischen Dorf nachdenke, wundere ich mich immer wieder, wie leicht und unbemerkt und vor allem unbedauert von den allermeisten es gelungen ist, in nicht mal fünfzig Jahren eine ganze, zumindest nach außen hin noch christliche Zivilisation niederzubrechen.

Das gelang natürlich nur, indem man an den Priesterseminaren nicht mehr die gute alte Moraltheologie lehrte.

Als ich vor sieben Jahren einen „konservativen“ Priester nach einem Ratschlag für ein gutes Moraltheologiebuch fragte, sagte dieser zu meinem größten Erstaunen: 

„Ich kann Ihnen keines empfehlen, denn Moraltheologie hatten wir im Priesterseminar nicht! Aber vielleicht fragen sie mal bei den Piusbrüdern nach, die haben ja eine recht strenge Moral!“
Damals war ich noch recht frisch katholisch und begriff noch nicht das ganze Ausmaß seiner leicht dahin gesagten Sätze.

Seitdem weiß ich immerhin, dass es Priester gibt, die im Beichtstuhl sitzen, ohne die geringste Ahnung von Moraltheologie zu haben, aber dort berufsgemäß ständig über moraltheologische Fragen richten müssen.

Zu diesen Priestern kommen noch die, denen man absichtlich eine verwässerte Moraltheologie a la Häring oder noch schlimmer beigebracht hat.

Wenn man solche Priester dann in katholische Gegenden bringt, sorgen sie nicht mehr für sittliche Ordnung, wie es eigentlich ihre Aufgabe wäre und nach nicht mal fünfzig Jahren hat man das oben beschriebene Ergebnis: Katholiken verkaufen ohne mit der Wimper zu zucken Kondome in ihrem Lebensmittelgeschäft.

Wie schon in einem früheren Post gesagt, ist die absichtliche Aufweichung der Moraltheologie schon seit weit vor dem Konzil im Gange, denn die gute katholische Moraltheologie steht der Schaffung der Eine-Welt-Religion im Wege.

In einem noch sehr guten Buch von weit vor dem Konzil steht über die Sündhaftigkeit des Verkaufs unsittlicher Waren nämlich noch Folgendes:

Artikel zu verkaufen, die zu sündhaftem Zweck bestimmt sind, ist schlechthin unerlaubt; unsittliche Schriften, Glauben und Religion gefährdende Bücher, Antikonzeptionsmittel (empfängnisverhütende Mittel) und dergleichen zum Verkauf bereit zu halten und anzubieten wäre schwer sündhaft.  
Angestellte dürften sich nicht zu solchem Dienste herabwürdigen lassen, sie wären streng zu verpflichten, nötigenfalls sich um eine andere Stelle umzusehen.

Dass die Herstellung oder Beteiligung an der Herstellung des zur Unsittlichkeit Dienenden noch strenger zu beurteilen ist, versteht sich von selbst.
Zitat aus: Lehrbuch der Moraltheologie von Otto. Schilling, II. Band, Max Hueber Verlag, München, mit Imprimatur, 1928. S. 311 
Die unsittlichen Schriften gibt es heutzutage auch im Supermarkt, es muss nicht mal „Playboy“ sein, schon die „Gala“ reicht heute, wie ich neulich beim Arzt feststellen konnte, der das Blatt ausgelegt hatte. 
Dass die „Bravo“, die Heranwachsende als Zielgruppe hat, unter extrem unsittliche Schriften (Vorsicht, Link zur Onlineausgabe dient nur zur Veranschaulichung der hoch unsittlichen Inhalte) fällt, ist den meisten Verkäufern und vor allem den Eltern wegen Mangel an moraltheologisch gut ausgebildeten Priestern mit Sicherheit nicht mehr klar.

* Die UN bewerben seit Jahrzehnten auch global den Gebrauch von Kondomen und verkleiden das mit dem "Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten" und besonders HIV. Sie bezeichnen den Gebrauch von Kondomen als "sustainable", "nachhaltig". 
Wo dieser Begriff drauf steht, ist 100%ig das gesamte globale Bevölkerungsreduzierungsprogramm der UN drin.
So helfen alle mit ihren schweren Sünden mit, die Ziele der UN zu erreichen, nämlich, dass jeder möglichst wenig Nachkommen hat, und kommen sich dabei auch noch modern und aufgeklärt vor.



Dienstag, 3. Februar 2015

Zu Bischöfen und Priestern, die die Unkeuschheit schön reden

Nichts verdunkelt so sehr den Verstand und beeinträchtigt so sehr die Vernunft wie die Sünde der Unkeuschheit. 
Das steht in jedem vorkonziliaren, noch nicht vom “Geist“ des II. Vatikanischen Konzils angesteckten Moraltheologiebuch, der nämlich schon weit vor dem Konzil unter progressiven „Theologen“ in der Kirche „wehte“.

Obwohl die Unkeuschheit eine so gefährliche Sünde ist und seit Jahrzehnten in den Medien täglich unzählige Male allen angepriesen wird, habe ich in acht Jahren noch keine einzige Predigt über die Unkeuschheit und deren schreckliche Folgen – u. a. Verdunklung des Verstandes und Blindheit des Geistes – gehört.

Auch in den zahlreichen modernen Schriften, die zeitgenössische Priester so herausgeben, habe ich darüber noch nie etwas gelesen und auch nicht in von Priestern betreiben Blogs (mit einer lobwürdigen Ausnahme).

Was ich aber unzählige Male gelesen habe, waren Wortmeldungen von Priestern und Bischöfen, die Sünden der Unkeuschheit verteidigt haben und sogar solche, die in die Kategorie „himmelschreiend“ einzuordnen sind.

Wie kann so etwas sein? Was sagt das über die jeweiligen Priester und Bischöfe aus?

Ich habe darüber schon etliche Male nachgedacht und komme immer wieder nur auf zwei Möglichkeiten als Gründe:

1. Der jeweilige Priester bzw, Bischof glaubt nicht an die katholische Lehre zur Keuschheit/Unkeuschheit. Er glaubt nicht daran, dass unkeusches Verhalten fast immer eine schwere Sünde ist. 

Was zu der weiteren Frage führt, was er überhaupt von der katholischen Lehre glaubt, und was für ihn denn eigentlich noch eine Sünde ist, wenn ihn schon schwere Sünden der Unkeuschheit nicht stören, die für jeden Heiligen ein Greuel waren.

2. Der jeweilige Priester lebt selber unkeusch und in wohlmöglich sogar fortgesetzter Todsünde, was schon für einen Laien eine sehr schlimme Sache ist, für einen Priester aber eine ganz besonders schlimme Sache. Das kann man auch in guten alten Moraltheologiebüchern lesen. 


Unkeusches Fehlverhalten eines Priesters, der ein für alle ein engelreines, leuchtendes Vorbild der Keuschheit sein sollte, wird von Gott besonders dafür gestraft, nämlich durch Vorenthaltung der Gnaden, die er für die Ausübung seines Amtes so dringend brauchen würde. 
So ein Priester ist dann mit besonderer geistiger Blindheit geschlagen. Das ist die Lehre guter Moraltheologen, wie z. B. des heiligen Kirchenlehrers Alphons Maria von Liguori. Auf Ermahnungen reagieren solche Priester übrigens extrem giftig, sagte der heilige Alphons.

Fazit: Es ist unmöglich, dass ein rechtgläubiger, selbst keusch lebender, frommer Priester bzw. Bischof, der die Tugend der Keuschheit liebt, so wie er sie seines heiligen Berufs und des Heiles der ihm von Gott anvertrauten Seelen wegen lieben müsste, das Laster der Unkeuschheit verteidigt. 
Das ist absolut unmöglich. 

Und so kommt es, dass Blinde Blinde führen, denn an unkeuschen Bewunderern und Bewunderinnen, die an ihren Lippen hängen, fehlt es Priestern und Bischöfen, die die Unkeuschheit verteidigen, leider nie.
Wie wir aus der Heiligen Schrift wissen, fallen schließlich beide in die Grube.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Sterb­li­cher, denk’ ans Ster­ben!

"Sol­che Gedan­ken ent­hal­ten eine ernste Mah­nung: Bereit sein für den Tod. Der Tod wäre nicht so etwas Tie­ferns­tes, wenn die unsterb­li­che Seele nicht wäre, wenn die Ewig­keit nicht wäre, wenn das Gericht nicht wäre, wenn das Ster­ben nicht die Brü­cke ent­we­der zu ewi­ger Freude oder zu ewi­gem Leid wäre. 

Im spa­ni­schen Bür­ger­krieg wurde ein Pries­ter, ein gläu­bi­ger, from­mer Pries­ter, von den „Roten“ gefan­gen­ge­nom­men. Er wurde ver­hört von einem ehe­ma­li­gen Pries­ter, der zu ihm sagte: „Ich möchte kein Miss­ver­ständ­nis auf­kom­men las­sen: Ich habe mei­nen Glau­ben auf­ge­ge­ben und stehe außer­halb der Kir­che.“ Da ent­geg­nete der gläu­bige Pries­ter: „Sie Glück­li­cher, Sie Glück­li­cher. Ich wollte, ich könnte mei­nen Glau­ben los­wer­den. Mor­gen in aller Früh erschos­sen zu wer­den, fiele mir nicht so schwer, wenn ich über­zeugt wäre, danach in ewi­gen Schlaf zu fal­len.“ 

Aber wir fal­len nicht in einen ewi­gen Schlaf, wir fal­len in die Hände Got­tes. Und von die­sen Hän­den steht in der Hei­li­gen Schrift: 
„Es ist furcht­bar, in die Hände des leben­di­gen Got­tes zu fal­len.“ 

Auch das steht in der Hei­li­gen Schrift, nicht nur die Worte von der Barm­her­zig­keit! Viele Men­schen hören nicht gern vom Tode reden. Am liebs­ten schlös­sen sie jedes Mal die Augen und die Ohren, wenn irgend­et­was sie an den Tod erin­nert, damit nicht die behag­li­che Ruhe ihrer Seele gestört werde. 

Aber es ist gut und heil­sam für uns, uns an diese erns­teste aller natür­li­chen Wahr­hei­ten zu erin­nern. 
Nicht, damit wir nie­der­ge­drückt wer­den, son­dern damit wir jeder­zeit gerüs­tet sind für die letzte Stunde. „Sterb­li­cher, denk’ ans Ster­ben!“, so steht im Buch von der „Nach­folge Christi“. 

Nie­mand weiß, wann der Tod kommt. „Seid bereit! Ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“ 
In mei­ner Hei­mat steht ein Kreuz – ein stei­ner­nes Kreuz. Und auf die­sem stei­ner­nen Kreuz ist der Spruch ange­bracht: 
Der Weg zur Ewig­keit,
der ist doch gar nicht weit.
Um achte fuhr er fort,
um neune war er dort."
Alles aus der Predigt von Prälat Prof. May: Sterb­li­cher, denk’ ans Ster­ben!

Hoffentlich war er "um neune" auf der richtigen Seite der Ewigkeit angelangt und nicht in der Hölle. 
Wie wahr ist das alles, was Prof. May predigt. (Man kann sicher annehmen, dass der gläubige Priester im Beispiel nicht ernsthaft gewünscht hat, er könnte glauben, wie sein abgefallener Mitbruder, dass er nur in einen ewigen Schlaf fiele nach dem Tod.)

Meine immer noch protestantischen bzw. quasi atheistischen Verwandten denken sogar alle fälschlich, sie fielen ins Nichts nach dem Tode. 
Sie werden ziemlich ungehalten, wenn man ihnen sagt, dass es nicht so ist. Diese Gedanken möchten sie zu gerne von sich fern halten, damit sie "sich nicht beunruhigen müssen". Das haben mir auch schon andere Protestanten gesagt. Übersetzt bedeutet das vor allem: Sie wollen ihr Leben nicht ändern und nicht mit ihrem scheinbar bequemen Sündenleben aufhören.

Es kann aber keiner ungestraft gegen die Offenbarung Gottes am Falschen festhalten. Wenn sie bis zum letzten Atemzug an dieser irrigen Meinung festhalten und sich nicht zu Gott bekehren wollen, werden sie in der Hölle auf ewig reichlich Gelegenheit haben, krass beunruhigt zu sein.

Leider gibt es auch genügend Katholiken, die so denken, bzw. sogar glauben, jeder käme in den Himmel, obwohl er in seinem Leben wiederholt schwer gegen alle Gebote verstoßen und sich nie wirklich für Gott interessiert hat und das alles nicht einmal bereut.

Gott sei Dank war eines der ersten Bücher mit denen ich in Berührung kam nach meiner Konversion das "Vorbereitung zum Tode", Betrachtungen für jeden Tag, die vorzugsweise bei noch guter Gesundheit zu lesen sind, vom heil. Kirchenlehrer Alphons Maria von Liguori, einem meiner liebsten Heiligen.

In dem Buch steht unter anderem, dass Gott jedem Menschen von seiner Erschaffung an eine unterschiedliche Anzahl von Todsünden zugebilligt hat, eine theologische Meinung, die, wie der heil. Alphons sagt, auch von den Kirchenvätern gedeckt ist. 

Keiner weiß, wie viele Todsünden ihm zugebilligt worden sind. Nach der letzten Todsünde, bei der Gott dann dem Todsünder keine Gnaden mehr zur Bekehrung gibt, heißt es dann:
Der Weg zur Ewig­keit, 
der ist doch gar nicht weit. 
Um achte fuhr er fort,

um neune war er in der Hölle.
Und das auf ewig.

Ein schönes Weihnachtsgeschenk ist das Buch vom heil. Alphons, das neu aufgelegt wurde, auch für sich selbst.






Mittwoch, 10. Dezember 2014

Vatikan: Input für Bischofssynode 2015 soll nicht nur auf Doktrin basieren

Das berichtete das ultraprogressive und immer bestens informierte Magazin National "Catholic" Reporter gestern freudig.

Meine Übersetzung, kursive Hervorhebungen auch von mir:

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren hat der Vatikan die nationalen Bischofskonferenzen aufgefordert, Input von Katholiken "auf allen Ebenen" zu suchen, wie die Kirche auf manchmal schwierige Fragen des modernen Familienlebens wie Scheidung und Wiederheirat reagieren sollte. 
In einem Vorbereitungsdokument für ein weltweites zweites Treffen der katholischen Bischöfe zum Familienleben, hat der Vatikan außerdem betont, dass Barmherzigkeit benötigt wird, um auf solche schwierigen Situationen zu reagieren - und hat die Bischöfe sogar aufgefordert, zu vermeiden, dass ihre pastorale Sorge ausschließlich auf der derzeitigen katholischen Lehre basiert.
 (später in dem Artikel - siehe Verlinkung oben - wird die betreffende Stelle aus dem vatikanischen Vorbereitungsdokument zitiert)
Mein Kommentar: Papst Franziskus lässt gerade Brandbomben auf die Kirche werfen.

Katholisches.info berichtet auch darüber und fragt:

„Gibt es eine von der Lehre unabhängige Pastoral?“

Mein Kommentar
dort:

Ja, die gibt es, leider. 
Es ist die "Sehen, Urteilen, Handeln"-Methodik oder "see, judge, act"-method, mit der seit 50 Jahren die Kirche gesprengt wird und die besonders von der Befreiungstheologie (bedeutet übersetzt "Befreiung von der Theologie") benutzt wird.

Jeder "progressive Katholik" weiß das und kennt diese Methode. Bei diesen bzw. in einem Buch des Papstlehrers J. C. Scannone S.J., dem Erfinder der argentinischen Befreiungstheologie "Theologie des Volkes" (interessanter Begriff), habe ich das auch zum ersten Mal gelesen und dann gegoogelt. 

(Beim zweiten Papstlehrer, Lucio Gera, "erwächst die Theologie sogar gleich aus der Pastoral".)

Bei dieser "sehen, urteilen, handeln"-Methode wird nicht von der katholischen Lehre (deduktiv) ausgegangen und die entsprechende Lösung des Falles abgeleitet, sondern von Einzelfällen ausgehend (induktiv) wird verallgemeinert.

Beispiel: 


„Wiederverheiratete Geschiedene“ sind Ehebrecher, denn eine gültige Ehe kann nicht geschieden werden. Sie müssen daher ihren Ehebruch beenden (!) und bereuen und beichten, wie die katholische Lehre sagt und fordert. 
Dann können sie jederzeit wieder zur heil. Kommunion gehen, sofern sie sich nicht einen neuen Ehebruch suchen oder den alten wieder auffrischen oder eine andere Todsünde begehen.
Das wäre die deduktive Vorgehensweise, die aus der Doktrin die Pastoral ableitet.

Warum müssen generell Todsünder sofort aufhören zu sündigen? 

Weil Gott unser aller Heiligung will und es ein Dogma ist, dass eine einzige unbereute ungebeichtete Todsünde ausreicht, um jemanden nach seinem Tod auf ewig in die Hölle zu bringen. Denn eine Todsünde löscht sofort die heiligmachende Gnade aus, ohne die keiner den unvorstellbar heiligen Gott in der Ewigkeit wird sehen können.
Und da niemand weiß, wann er sterben muss, sollte man einen Todsünder schon drängen sich zu bekehren, das ist ein Akt der geistlichen Barmherzigkeit.
Einfach zu verstehen und einleuchtend oder? Nicht für die heutige Besetzung des Vatikans, denn:

Das gefällt nicht mehr, weil zu hart, wie Kardinal Kasper, der handverlesene Chef-Theologe der päpstlichen "neuen Barmherzigkeit", ja im Video neulich zugab und daher sind „wiederverheiratete Geschiedene“ durch die induktive Vorgehensweise jetzt Menschen, die einen "gescheiterten Lebensentwurf" hinter sich haben, denn: scheitert nicht jedem mal was? 
Dieses Scheitern bereuen sie zwar , aber jetzt haben sie auch Kinder mit dem "neuen Ehepartner" und man "liebt sich" doch und kann sich nicht trennen und alle leiden so furchtbar, dass sie nicht zur Kommunion gehen dürfen, da kann man ihnen nicht auch noch sagen, dass sie in fortgesetzter Todsünde leben, sondern da muss der „Pastor der Kasper´schen neuen Barmherzigkeit“ einspringen, um sie zu "integrieren". 
So Kardinal Kasper im Video, außer dass er natürlich nicht gesagt hat, dass das eine induktive Vorgehensweise ist, die die katholische Lehre völlig außer Acht lässt.

Wie das „Integrieren“ dann geht, erklärt Papst Franziskus im neuesten argentinischen Interview:

„Im Fall der wiederverheiratet Geschiedenen: Was machen wir mit ihnen, welche Tür kann man öffnen? 
Es gibt eine pastorale Unruhe: Also geben wir ihnen die Kommunion? Es ist keine Lösung, ihnen die Kommunion zu geben. Das allein ist nicht die Lösung. Die Lösung ist die Integration. 
Sie sind nicht exkommuniziert, sicher. Aber sie dürfen nicht Taufpaten sein, sie dürfen in der Messe die Lesungen nicht lesen, sie dürfen die Kommunion nicht austeilen, sie dürfen den Katechismus nicht lehren, sie dürfen sieben Dinge nicht tun. Ich habe die Liste hier. Schluß! Wenn ich das erzähle, würden sie wirklich wie Exkommunizierte wirken! Also, die Türen etwas weiter öffnen.“ 
(Quelle für die deutsche Übersetzung)
Papst Franziskus arbeitet immer so und hat dieses Vorgehen früher schon per CELAM (Lateinamerikanische Bischofskonferenz) in ganz Lateinamerika eingeführt.

Wer das alles weiß, muss nicht mehr so viel rätseln und wird sich auch nicht von der neuen anti-katholischen induktiven "Pastoral" verführen lassen:

Papst Franziskus "induktiver" Kampf gegen "die rechte Szene in der Kirche"

Schon vor über fünfzig Jahren wurde dieses anti-katholische und nicht von der kirchlichen apostolischen Tradition gedeckte, induktive "Fallstudienverfahren", das aus Harvard (!) kommt, eingeführt:
Was haben das Konzilsdokument "Gaudium et Spes" und die Enzyklika "Mater et Magistra" mit der Familiensynode zu tun?


Es war diese Einführung ein genialer Streich, um komplett die katholische Lehre aus den Köpfen der Laien und auch der Priester auszuradieren. Die letzten noch verbliebenen Reste der katholischen Lehre in den Köpfen werden jetzt ganz "offiziell" im Namen der "neuen Barmherzigkeit" ausradiert. 

Wer weiß schon noch, dass "die Sünder zurechtweisen" und "die Unwissenden belehren", zwei echte Werke der geistlichen Barmherzigkeit entsprechend der mittlerweile selbst im Vatikan verpönten katholischen Lehre sind?

Die "neue Barmherzigkeit" jedenfalls kommt vom falschen Geist und führt Scharen in die Hölle, wo es auch schon genügend Bischöfe und Priester geben soll.

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe.










Donnerstag, 6. November 2014

Katholische Lehre zu "wiederverheirateten Geschiedenen" und Paaren ohne Trauschein - Video von einem Franziskaner der Immakulata

"Kannst du die Wahrheit aushalten?" unter dieser Überschrift fand ich dieses Video einer Predigt von Fr. George Roth, einem Franziskaner der Immakulata.
Ich würde das abändern in "Willst du die Wahrheit aushalten?"

Wenn mehr Priester so predigen würden wie Fr. Roth, statt sich freiwillig mit den UN-Themen Soziale Gerechtigkeit, Frieden, Umweltschutz usw. abzugeben und gleichzeitig die von den UN (Vereinten Nationen) für öffentliche Kritik als tabu markierten Themen freiwillig zu meiden, wie LGBT, "freier Sex" bald schon für 10jährige Kinder, Abtreibung, Empfängnisverhütung und planmäßige Familienzerstörung, alles eingeführt, um die Weltbevölkerung zu reduzieren und vor allem zu kontrollieren, dann wären wir nicht in der weltweiten Katastrophe, in der wir heute sind.



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...