Der international bekannte Blogger Steve Skojec beschreibt hier, wie das Leiden an der Kirchenkrise und das Schweigen der allermeisten Bischöfe und Kardinäle zu den Vorgängen in Rom täglich schwer an seinen Nerven zerrt und sich wie ein dunkler Schatten über sein ganzes Leben legt.
Die meisten Kommentatoren schrieben ihm, dass er ihnen aus der Seele spricht.
Ich selbst weiß oft genug nicht, was an meiner zwar deutlich besseren, aber immer noch nicht rosigen psychischen Verfassung Folge meiner gesundheitlichen Probleme des letzten Jahres oder was Folge der furchtbaren Kirchenkrise ist.
Eines weiß ich jedenfalls sicher: wenn ich in einer ganz katholischen Gesellschaft statt in dieser furchtbaren neuheidnischen leben würde, wäre meine Laune deutlich besser.
Mein Beichtvater gab mir neulich den guten Rat, meine Leiden für die Kirchenkrise aufzuopfern und mich nicht auch noch täglich um das zu kümmern, was täglich alles Unschönes aus Rom kommt, so würde ich mehr zur Beendigung der Kirchenkrise tun.
Diesen sehr guten Rat möchte ich gerne allen weitergeben, die auch an der Kirchenkrise leiden.
Siehe auch:
Wie ein Katholik das Leiden sehen sollte
"Liebet nicht die Welt*, noch was in der Welt ist." ( 1. Joh. 15) "Und werdet dieser Welt nicht gleichförmig,..." (Röm. 12,2) *Die Welt bedeutet im Evangelium des heil. Johannes die Prinzipien der gottentfremdeten Menschheit.
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Donnerstag, 6. April 2017
Mittwoch, 8. Februar 2017
Gebet vom sel. Papst Pius IX. für die Kirche
höre auf das demütige Gebet, womit wir Dich um die Gnade bitten,
inmitten so vieler Verfolgungen Dir treu zu bleiben und bis ans Ende im Guten auszuharren;
und gib uns durch die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau Maria die Kraft,
uns immer Deinem heiligsten Willen zu fügen.
Amen.
aus "Brot der Engel", Katholisches Gebetbuch, Herder, 1908
Sonntag, 22. Januar 2017
Trost in der schlimmen Kirchenkrise
Das folgende wollte ich schon lange posten, ich finde es sehr tröstlich und hoffe, es hilft auch anderen:
"Ich sah wie die Braut Christi Leben spendete, weil sie in sich solche Lebenskraft besitzt, dass niemand sie vernichten kann. Ich sah, dass sie Kraft und Licht spendete, und dass niemand sie kraftlos und lichtlos machen kann, und ich sah, dass ihre Frucht sich nie mindert, sondern immer wächst."
So schrieb die heilige Katharina von Siena, als nach ihren Worten "das Übermass des Übels über die Kirche hereinbrach", so dass niemand "eine solch trübselige Zeit gesehen wie die jetzige, wo Finsternis über die Kirche gekommen, menschliche Hilfe aber nicht mehr ausreicht".
Es war die Zeit, als das furchtbare Ärgernis des abendländischen Schismas unsägliches Unheil über die Kirche brachte. Nach dem unseligen, siebzigjährigen Babylonischen Exil der Päpste zu Avignon standen sich jetzt von 1378 bis 1417 zwei und zum Schluss sogar drei Päpste in bitterer Feindschaft gegenüber.
Selbst die Bestgesinnten und Heilige kannten sich kaum mehr aus. Tiefgesunken war vielfach der Klerus, weithin entartet waren die Orden und nicht selten der Verachtung anheimgefallen. In den damaligen Verhältnissen liegen die tieferen Gründe für die Kirchenspaltung, die hundert Jahre später mit dem Auftreten Luthers ihren Anfang genommen hat.
Jene traurige Zeit war es, in der aber auch die Devotio moderna entstand. Sie führte in der "Imitatio Christi" des Thomas von Kempen und in ihrem weiteren Verlauf in den Exzerzitien des heiligen Ignatius die Aszetik zu einer Höhe hinauf, die his heute nicht überschritten und durch Werke von ähnlicher Bedeutung und ebenso nachhaltiger Wirkung nicht wieder errreicht worden ist, - ein Beweis für die Lebenskraft der Kirche mitten unter den ungünstigsten äußeren Zeitverhältnissen!
Alles gefunden in:
Carl Richstätter: Thomas von Kempen, ein deutscher Mystiker, Franz Borgmeyer Verlag Hildesheim, 1939
"Ich sah wie die Braut Christi Leben spendete, weil sie in sich solche Lebenskraft besitzt, dass niemand sie vernichten kann. Ich sah, dass sie Kraft und Licht spendete, und dass niemand sie kraftlos und lichtlos machen kann, und ich sah, dass ihre Frucht sich nie mindert, sondern immer wächst."
So schrieb die heilige Katharina von Siena, als nach ihren Worten "das Übermass des Übels über die Kirche hereinbrach", so dass niemand "eine solch trübselige Zeit gesehen wie die jetzige, wo Finsternis über die Kirche gekommen, menschliche Hilfe aber nicht mehr ausreicht".
Es war die Zeit, als das furchtbare Ärgernis des abendländischen Schismas unsägliches Unheil über die Kirche brachte. Nach dem unseligen, siebzigjährigen Babylonischen Exil der Päpste zu Avignon standen sich jetzt von 1378 bis 1417 zwei und zum Schluss sogar drei Päpste in bitterer Feindschaft gegenüber.
Selbst die Bestgesinnten und Heilige kannten sich kaum mehr aus. Tiefgesunken war vielfach der Klerus, weithin entartet waren die Orden und nicht selten der Verachtung anheimgefallen. In den damaligen Verhältnissen liegen die tieferen Gründe für die Kirchenspaltung, die hundert Jahre später mit dem Auftreten Luthers ihren Anfang genommen hat.
Jene traurige Zeit war es, in der aber auch die Devotio moderna entstand. Sie führte in der "Imitatio Christi" des Thomas von Kempen und in ihrem weiteren Verlauf in den Exzerzitien des heiligen Ignatius die Aszetik zu einer Höhe hinauf, die his heute nicht überschritten und durch Werke von ähnlicher Bedeutung und ebenso nachhaltiger Wirkung nicht wieder errreicht worden ist, - ein Beweis für die Lebenskraft der Kirche mitten unter den ungünstigsten äußeren Zeitverhältnissen!
Alles gefunden in:
Carl Richstätter: Thomas von Kempen, ein deutscher Mystiker, Franz Borgmeyer Verlag Hildesheim, 1939
Dienstag, 21. Juni 2016
Was Papst Franziskus den ganzen Tag so tut
Die meisten Katholiken (Laien und auch Priester) haben ein enormes Informationsdefizit, was tatsächlich so im Vatikan den ganzen Tag vor sich geht. Daher kommen sie auch meist zu falschen Schlüssen. Es soll ja tatsächlich noch solche geben, die sich hinter einer rosaroten Brille einreden können, dass alles bestens ist.
Hier kann das Studium des Blogs Call me Jorge Abhilfe schaffen, der seit Januar 2014 detailliert und mit vielen Hintergrundinformationen dokumentiert, wie Papst Franziskus die katholische Kirche bis zur Unkenntlichkeit umbaut.
Die Blogger dort sind leider Sedisvakantisten, womit sie aber nie hausieren gehen. Ich denke ihr Sedisvakantismus ist der Grund, warum sie Tag ein Tag aus Sachverhalte dokumentieren können, die den meisten Katholiken Dauerbauchschmerzen machen würden.
Ihr neuester Eintrag geht darüber wie Papst Franziskus sich schon wieder mit Shimon Peres, der Nachfahre ultraorthodoxer polnischer Rabbis ist, trifft. Shimon Peres ist von Papst Franziskus so begeistert, dass er schon 2014 vorschlug, er solle den neu zu gründenden "Vereinten Nationen der Religionen" vorstehen.
Shimon Peres unterstützte auch die hebräische Übersetzung des
gemeinsamen Buches von Papst Franziskus und Rabbi Skorka, in dem doch tatsächlich das Wort Jesus mit dem hebräischen “Yeshu” statt mit “Yeshu’a”, was Heiland oder Seligmacher hieße, übersetzt wird.
"Yeshu" ist ein Fluchwort mit langer talmud-jüdischer Tradition und bedeutet:
Eine genaue Erklärung, warum die Juden Jesus solche Namen geben, hat freundlicherweise die Goethe-Universität Frankfurt ins Netz gestellt. Man kann das Buch, aus dem die Snippets stammen auch herunterladen.
Zum Vergrößern anklicken:
Hier kann das Studium des Blogs Call me Jorge Abhilfe schaffen, der seit Januar 2014 detailliert und mit vielen Hintergrundinformationen dokumentiert, wie Papst Franziskus die katholische Kirche bis zur Unkenntlichkeit umbaut.
Die Blogger dort sind leider Sedisvakantisten, womit sie aber nie hausieren gehen. Ich denke ihr Sedisvakantismus ist der Grund, warum sie Tag ein Tag aus Sachverhalte dokumentieren können, die den meisten Katholiken Dauerbauchschmerzen machen würden.
Dennoch habe ich schon viel durch ihre unermüdliche Recherchearbeit gelernt, besonders über die innigsten Beziehungen des Vatikan zu den Talmud-Juden, die leugnen, dass Jesus Christus der im alten Bund vorhergesagte und verheißene Messias war und für die es ihrer "Noahidischen Gesetze" wegen strafbarer Götzendienst ist, Jesus Christus als Gott anzubeten.
Dieser enorme Einfluss solcherart denkender Rabbis und anderer Juden gleichen Geistes im Vatikan geht bei so gut wie allen Katholiken komplett unter dem Radar durch, was aber der Schlüssel zur gesamten Kirchenkrise ist.
Hier der Link zum Blog: http://callmejorgebergoglio.blogspot.de/
Ihr neuester Eintrag geht darüber wie Papst Franziskus sich schon wieder mit Shimon Peres, der Nachfahre ultraorthodoxer polnischer Rabbis ist, trifft. Shimon Peres ist von Papst Franziskus so begeistert, dass er schon 2014 vorschlug, er solle den neu zu gründenden "Vereinten Nationen der Religionen" vorstehen.
Shimon Peres unterstützte auch die hebräische Übersetzung des
gemeinsamen Buches von Papst Franziskus und Rabbi Skorka, in dem doch tatsächlich das Wort Jesus mit dem hebräischen “Yeshu” statt mit “Yeshu’a”, was Heiland oder Seligmacher hieße, übersetzt wird.
"Yeshu" ist ein Fluchwort mit langer talmud-jüdischer Tradition und bedeutet:
Möge sein Name und sein Andenken ausgetilgt werden.Außerdem wurde für Priester statt "Kohen" das Wort "Komer" benutzt, was die Übersetzung für Priester ist, die Götzen dienen.
Eine genaue Erklärung, warum die Juden Jesus solche Namen geben, hat freundlicherweise die Goethe-Universität Frankfurt ins Netz gestellt. Man kann das Buch, aus dem die Snippets stammen auch herunterladen.
Zum Vergrößern anklicken:
zu diesen und weiteren Erklärungen geht es hier:
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/346853
| http://www.catholic.co.il/index.php?option=com_content&view=article&id=2349:bergoglio-and-skorka-in-hebrew&catid=65&Itemid=128&lang=en |
Montag, 20. Juni 2016
Papst Franziskus sagt, dass mehr als die Hälfte der sakramentalen Ehen ungültig sind.
Papst Franziskus hat tatsächlich jüngst öffentlich behauptet, der Großteil der sakramentalen Ehen sei nicht zustande gekommen wegen unser „Übergangskultur“ durch die die Leute nicht wüssten, was sie tun (In diesem Video zu sehen ab 1:14.30).
Übersetzt ins Deutsche sagte er u. a.:
Papst Franziskus tut hier offensichtlich so, als seien heutzutage die meisten Leute zu dumm, um zu begreifen, was „lebenslänglich“ heißt. Er tut so, als müsste man eine Erfahrung davon haben, was lebenslänglich heißt, um gültig heiraten zu können.
Aus Erfahrung zu wissen, was eine Ehe ist, war aber noch nie die Voraussetzung dafür, dass der Ehevertrag und damit das Sakrament zustande gekommen ist.
Katholische Lehre ist, dass das Ehesakrament sachlich mit dem Ehevertrag zusammenfällt.
Es ist provisorisch und daher ist der Großteil unserer sakramentalen Ehen nichtig. Denn sie sagen „ja, für den Rest meines Lebens!“ aber sie wissen nicht, was sie sagen. Denn sie haben eine andere Kultur. Sie sagen es, sie haben einen guten Willen, aber sie wissen es nicht.Was ist dazu zu sagen:
Papst Franziskus tut hier offensichtlich so, als seien heutzutage die meisten Leute zu dumm, um zu begreifen, was „lebenslänglich“ heißt. Er tut so, als müsste man eine Erfahrung davon haben, was lebenslänglich heißt, um gültig heiraten zu können.
Aus Erfahrung zu wissen, was eine Ehe ist, war aber noch nie die Voraussetzung dafür, dass der Ehevertrag und damit das Sakrament zustande gekommen ist.
Katholische Lehre ist, dass das Ehesakrament sachlich mit dem Ehevertrag zusammenfällt.
Wer, wie Papst Franziskus sagt, „einen guten Willen hat“ lebenslänglich die Ehe zu schließen, der hat einen Ehevertrag abgeschlossen mit dem gleichzeitig auch das Sakrament zustande gekommen ist.
Wenigstens die virtuelle Intention zu tun, was die Kirche tut, reicht nach katholischer Lehre aus zur Gültigkeit der Spendung und des Empfanges des Ehesakramentes.
Nebenbei: keinem staatlichen Scheidungsrichter fiele es ein, den rein „zivil“ Verheiraten zu sagen, ihre Ehe bestünde gar nicht, weil sie vorher nicht wussten, was eine Zivilehe ist.
Interessanterweise hat Papst Franziskus bei den nur „zivil“ Verheirateten noch nie so getan, als wären sie nicht verheiratet. Im Gegenteil, er verhätschelt sogar die „(nur zivil) wiederverheiraten (weil nur zivil) geschiedenen“ Katholiken als richtig verheiratet und will ihnen gar die heilige Kommunion austeilen lassen.
Um allen Unglaublichkeiten die Krone aufzusetzen, verstieg sich Papst Franziskus in der gleichen Ansprache sogar noch zu folgender Aussage bezüglich von Paaren, die ohne Trauschein unkeusch miteinander leben:
Ich bin mir sicher, dass Papst Franziskus genau weiß, dass es ein Dogma ist, das die heiligmachende Gnade nur mit dem Sakrament verliehen wird, das sich die Eheleute gegenseitig spenden, wenn sie vor dem Priester und zwei Zeugen den Ehevertrag abschließen.
Gott verabscheut Unkeuschheit und wird nicht zwei unkeuschen Todsündern, die sich nicht an die von ihm vorgeschriebenen Gebote halten, nämlich nichts Unkeusches zu tun und nichts zu Unkeusches zu begehren, die Gnade des Ehesakramentes spenden, obwohl sie gar nicht vorhaben einen Ehevertrag zu schließen.
Das ist wirklich alles Katechismuswissen für Kinder. Jeder gut geschulte Bantu-Neger aus dem Urwald hätte Papst Franziskus belehren können, wir es wirklich ist.
Wer eine Dogmatik von Ott besitzt, kann leicht erkennen, dass Papst Franziskus hier mehrere von der Kirche schon lange verurteilte Versuche, den Ehevertrag und das Ehesakrament zu trennen, neu kombiniert.
Aber was soll man sagen von einem Change-Agent wie Papst Franziskus, wenn maximale Verwirrung der Gläubigen ganz offensichtlich das Ziel ist. Seit er fast keinen Widerstand gegen Amoris Laetitia zu verzeichnen hatte, startet er jetzt richtig durch. Das war vorherzusehen.
Wenn ich nicht wegen meiner Konversion schon ein Schreiben von der Diözese hätte, dass ich tatsächlich mit meinem Mann verheiratet bin, dann würde ich jetzt bei der Diözese anrufen und Prüfung meiner Ehe verlangen.
Wenn das etliche Katholiken (z. B. mehr als die Hälfte der sakramental Verheirateten) tun würden, würden die Bischöfe vielleicht mal was tun, außer zu schweigen zu dem ganzen Terror aus Rom:
Aber um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen hat der Vatikan einen Tag später eine von Papst Franziskus bestätigte offizielle Version seiner Ansprache herausgegeben, in der es jetzt heißt, der Papst habe gesagt „ein Teil“ der Ehen sei ungültig, wo jeder noch im Video sehen kann, was der Papst wirklich gesagt hat und am ganzen Kontext und an der aufmerksamkeitsheischenden Körpersprache auch leicht erkennen kann, dass er sich nicht versprochen hat.
Darauf antwortet Steve Skojec: „Für wie dumm hält man uns eigentlich? Wenn er sich versprochen hat, soll er eine offizielle Erklärung abgeben, und nicht einfach das Transkript fälschen lassen.“
Wenigstens die virtuelle Intention zu tun, was die Kirche tut, reicht nach katholischer Lehre aus zur Gültigkeit der Spendung und des Empfanges des Ehesakramentes.
Nebenbei: keinem staatlichen Scheidungsrichter fiele es ein, den rein „zivil“ Verheiraten zu sagen, ihre Ehe bestünde gar nicht, weil sie vorher nicht wussten, was eine Zivilehe ist.
Interessanterweise hat Papst Franziskus bei den nur „zivil“ Verheirateten noch nie so getan, als wären sie nicht verheiratet. Im Gegenteil, er verhätschelt sogar die „(nur zivil) wiederverheiraten (weil nur zivil) geschiedenen“ Katholiken als richtig verheiratet und will ihnen gar die heilige Kommunion austeilen lassen.
Um allen Unglaublichkeiten die Krone aufzusetzen, verstieg sich Papst Franziskus in der gleichen Ansprache sogar noch zu folgender Aussage bezüglich von Paaren, die ohne Trauschein unkeusch miteinander leben:
„Ich habe eine Menge Treue in diesen Verbindungen gesehen und ich bin sicher, dass dies eine echte Ehe ist, sie haben die Gnade einer echten Ehe wegen ihrer Treue…“Interessant: bei mehr als der Hälfte der in der kirchlich vorgeschriebenen Form sakramental verheirateten Katholiken kennt Papst Franziskus das Innere und weiß, dass sie eigentlich nicht heiraten wollten, und dass ihre Ehe daher ungültig ist und bei etlichen (allen?) von denen, die unkeusch zusammenleben und nicht einmal sakramental heiraten wollen, kennt er auch das Innere und weiß, dass sie eigentlich verheiratet sind.
Ich bin mir sicher, dass Papst Franziskus genau weiß, dass es ein Dogma ist, das die heiligmachende Gnade nur mit dem Sakrament verliehen wird, das sich die Eheleute gegenseitig spenden, wenn sie vor dem Priester und zwei Zeugen den Ehevertrag abschließen.
Gott verabscheut Unkeuschheit und wird nicht zwei unkeuschen Todsündern, die sich nicht an die von ihm vorgeschriebenen Gebote halten, nämlich nichts Unkeusches zu tun und nichts zu Unkeusches zu begehren, die Gnade des Ehesakramentes spenden, obwohl sie gar nicht vorhaben einen Ehevertrag zu schließen.
Das ist wirklich alles Katechismuswissen für Kinder. Jeder gut geschulte Bantu-Neger aus dem Urwald hätte Papst Franziskus belehren können, wir es wirklich ist.
Wer eine Dogmatik von Ott besitzt, kann leicht erkennen, dass Papst Franziskus hier mehrere von der Kirche schon lange verurteilte Versuche, den Ehevertrag und das Ehesakrament zu trennen, neu kombiniert.
Aber was soll man sagen von einem Change-Agent wie Papst Franziskus, wenn maximale Verwirrung der Gläubigen ganz offensichtlich das Ziel ist. Seit er fast keinen Widerstand gegen Amoris Laetitia zu verzeichnen hatte, startet er jetzt richtig durch. Das war vorherzusehen.
Wenn ich nicht wegen meiner Konversion schon ein Schreiben von der Diözese hätte, dass ich tatsächlich mit meinem Mann verheiratet bin, dann würde ich jetzt bei der Diözese anrufen und Prüfung meiner Ehe verlangen.
Wenn das etliche Katholiken (z. B. mehr als die Hälfte der sakramental Verheirateten) tun würden, würden die Bischöfe vielleicht mal was tun, außer zu schweigen zu dem ganzen Terror aus Rom:
„Lieber Bischof, helfen Sie mir und meiner Frau (meinem Mann): Papst Franziskus sagt, der Großteil der sakramentalen Ehen ist nichtig, als guter Katholik will ich unbedingt wissen, ob ich mit meiner Frau (meinem Mann) verheiratet bin. Mir reicht es jetzt endgültig mit der aus Rom gestifteten Verwirrung bezüglich der Ehe. Ich verlange von Ihnen Klarstellung.“Steve Skojec hat auf seiner hoch empfehlenswerten Website onepeterfive zusammengestellt, dass die Freunde von Papst Franziskus schon früher gesagt haben, die Meinung von Papst Franziskus sei, dass mehr als die Hälfte der Ehen ungültig sind. Jetzt braucht sich keiner mehr zu fragen, ob sie übertrieben haben, den jeder kann es im Video sehen und hören, dass der Papst das gesagt hat.
Aber um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen hat der Vatikan einen Tag später eine von Papst Franziskus bestätigte offizielle Version seiner Ansprache herausgegeben, in der es jetzt heißt, der Papst habe gesagt „ein Teil“ der Ehen sei ungültig, wo jeder noch im Video sehen kann, was der Papst wirklich gesagt hat und am ganzen Kontext und an der aufmerksamkeitsheischenden Körpersprache auch leicht erkennen kann, dass er sich nicht versprochen hat.
Darauf antwortet Steve Skojec: „Für wie dumm hält man uns eigentlich? Wenn er sich versprochen hat, soll er eine offizielle Erklärung abgeben, und nicht einfach das Transkript fälschen lassen.“
Samstag, 11. Juni 2016
Papst Franziskus baut die Kirche um nach dem Modell des jüdischen Sozialpsychologen Kurt Lewin
Kürzlich las ich einige Tweets von Blogger Maurice Pinay über die Finanzierung des mir bis dahin unbekannten Kurt Lewin durch den American Jewish Congress und seine aktuelle Ehrung durch das berühmt-berüchtigte Tavistock-Institut.
Als ich das blau Unterstrichene im obigen Tweet las dachte ich sofort: „Aber das ist genau der Veränderungs-Prozess, den Papst Franziskus offensichtlich in der katholischen Kirche anwendet: Auftauen, auf eine neue Ebene bringen, einfrieren.“
Siehe auch:
Der durchgeführte Plan zur Manipulation der Massen
Das drei-Affen-Spiel seit dem II. Vatikanischen Konzil
Als ich das blau Unterstrichene im obigen Tweet las dachte ich sofort: „Aber das ist genau der Veränderungs-Prozess, den Papst Franziskus offensichtlich in der katholischen Kirche anwendet: Auftauen, auf eine neue Ebene bringen, einfrieren.“
Kurzes Googeln ergab, dass Kurt Lewin Jude war, wie übrigens interessanterweise auch die meisten anderen Begründer der verschiedenen Zweige der „Wissenschaft“ der Psychologie.
Wie die Psychologie seit weit über 100 Jahren benutzt wurde, um das christliche Gesellschaftssystem aufzubrechen, soll im Moment hier nicht diskutiert werden.
Wenn man so nachdenkt, wird das Auftauen in der westlichen Gesellschaft seit 100 Jahren und in der katholischen Kirche seit weit über 50 Jahren verstärkt angewandt.
Die Doktorandin hat zur Unterstützung ihrer These, dass Papst Franziskus ein Change-Agent ist (darüber hatte ich schon 2013 geschrieben), der vorhat, die katholische Kirche nach einem Plan massiv zu verändern, einfach etliche Aussagen von ihm bezüglich seiner Ziele und sein Vorgehen, um diese Ziele zu erreichen, untersucht und daraus ihre Schlüsse gezogen.
Zufällig weiß ich von denselben Progressiven, dass sie eine Angst haben: Nämlich dass sich vor allem die Priester weigern könnten, sich „in Bewegung bringen zu lassen“.
Dennoch sind die Progressiven enorm siegessicher, denn viele haben schon verlauten lassen - war es nicht auch Kardinal Kasper - dass man bald am „Punkt ohne Umkehr“ wäre.
![]() |
| 3-Phasen-Modell |
Kurt Lewin war Begründer der experimentellen Sozialpsychologie und Erfinder des „3-Phasen-Modells“.
Der Inhalt des 3-Phasen-Modells ist eben das im Tweet oben blau Unterstrichene:
Der Inhalt des 3-Phasen-Modells ist eben das im Tweet oben blau Unterstrichene:
Man findet eine Struktur in der Gesellschaft oder einer Organisation vor, die einem nicht passt, dann taut man das Ganze auf, bringt es in Bewegung, leitet es dann dorthin, wo man es gerne haben möchte und friert es dann an diesem Punkt wieder ein.
Genial, die Kinder dieser Welt sind schlau.
Warum Juden gerne christliche Gesellschaftssysteme verändern, soll hier auch im Moment nicht erörtert werden, nebenbei ist ja immer meine Meinung, dass selber gründlich forschen am besten bildet.
Wenn man so nachdenkt, wird das Auftauen in der westlichen Gesellschaft seit 100 Jahren und in der katholischen Kirche seit weit über 50 Jahren verstärkt angewandt.
Besonders nachdrücklich wird das Einfrieren angewendet, denn man darf über die überdeutlichen Veränderungen nicht sprechen, z. B. darf man nicht diskutieren, ob der Novus Ordo wirklich erfolgreich war, das wird einem als Denkmuster einfach von oben aufoktroyiert und vieles mehr.
Heute hatte ich mal wieder Zeit zum googeln und das Thema Kurt Lewin lies mir keine Ruhe.
Heute hatte ich mal wieder Zeit zum googeln und das Thema Kurt Lewin lies mir keine Ruhe.
Ich wollte herausfinden, ob erstens Papst Franziskus vielleicht diesen Kurt Lewin kennt, weil er ja eine Ausbildung in Psychologie haben soll. Und zweitens wollte ich sehen, ob es vielleicht irgendwelche Progressive gibt, die mir dazu was sagen können.
Und siehe da, ich bin spät dran, denn über das Thema Kurt Lewin /Papst Franziskus wurde sogar 2015 in Amerika schon eine Doktorarbeit eingereicht!
Der Titel ist:
Und siehe da, ich bin spät dran, denn über das Thema Kurt Lewin /Papst Franziskus wurde sogar 2015 in Amerika schon eine Doktorarbeit eingereicht!
Der Titel ist:
Unfreezing the Organizational Culture of the Catholic Church:
A Case Study of Pope Francis’ Organizational Culture Change Initiative Using the Transformational Leadership Theoretical Framework,
A Case Study of Pope Francis’ Organizational Culture Change Initiative Using the Transformational Leadership Theoretical Framework,
was in etwa heißt:
Das Auftauen der Organisationskultur der katholischen Kirche:
Eine Fallstudie der organisatorischen Kulturveränderungsinitiative von Papst Franziskus unter Benutzung der theoretischen Rahmenstruktur der transformationalen Führerschaft
| Quelle |
Die Doktorandin hat zur Unterstützung ihrer These, dass Papst Franziskus ein Change-Agent ist (darüber hatte ich schon 2013 geschrieben), der vorhat, die katholische Kirche nach einem Plan massiv zu verändern, einfach etliche Aussagen von ihm bezüglich seiner Ziele und sein Vorgehen, um diese Ziele zu erreichen, untersucht und daraus ihre Schlüsse gezogen.
(Das ist das, was ich seit drei Jahren hier in diesem Blog mache, aber ich wusste noch nicht, das man dafür einen Doktortitel bekommen kann, Scherz beiseite.)
Das Ganze hat sie mit sozialpsychologischen Theorien untermauert, die genau auf die Vorgehensweise von Papst Franziskus passen, zum Beispiel muss man bei solchen Veränderungsvorhaben genau wissen, woher der Widerstand kommen könnte.
Dabei ist sie zu dem Schluss gekommen, Papst Franziskus arbeitet nach dem Modell von Kurt Lewin, er hat eine monumentale Aufgabe in Angriff genommen, nämlich die katholische Kirche von ihrer „Klerus-Zentriertheit“ wegzubringen zur katholischen Soziallehre hin (in ihrer Doktorarbeit wird genau erklärt, was unter beidem zu verstehen ist) und er ist ihrer Analyse nach in diesem Prozess in der Phase des Auftauens.
Ich denke, mittlerweile ist Papst Franziskus schon tüchtig in Phase zwei, beim „in Bewegung bringen“.
Dabei ist sie zu dem Schluss gekommen, Papst Franziskus arbeitet nach dem Modell von Kurt Lewin, er hat eine monumentale Aufgabe in Angriff genommen, nämlich die katholische Kirche von ihrer „Klerus-Zentriertheit“ wegzubringen zur katholischen Soziallehre hin (in ihrer Doktorarbeit wird genau erklärt, was unter beidem zu verstehen ist) und er ist ihrer Analyse nach in diesem Prozess in der Phase des Auftauens.
Ich denke, mittlerweile ist Papst Franziskus schon tüchtig in Phase zwei, beim „in Bewegung bringen“.
Das sagen nicht nur alle seine Freunde in den progressiven katholischen Medien, sondern man kann es auch an seinen täglichen Aussagen sehen.
Zufällig weiß ich von denselben Progressiven, dass sie eine Angst haben: Nämlich dass sich vor allem die Priester weigern könnten, sich „in Bewegung bringen zu lassen“.
Ausgemachtes Feindbild aller Progressiven ist nämlich verständlicherweise der „junge traditionelle Priester“, der an dem „festhalten möchte“, was schon immer gelehrt worden ist und wie es schon immer in der katholischen Kirche war.
Dennoch sind die Progressiven enorm siegessicher, denn viele haben schon verlauten lassen - war es nicht auch Kardinal Kasper - dass man bald am „Punkt ohne Umkehr“ wäre.
Mir ist jetzt klar, dass sie damit meinen, dass sie den gewünschten neuen Zustand der Kirche dann so „eingefroren“ haben, dass keiner mehr zurück kann…
Dass Hochmut vor dem Fall kommt, glauben sie offensichtlich nicht.
Dass Hochmut vor dem Fall kommt, glauben sie offensichtlich nicht.
Der durchgeführte Plan zur Manipulation der Massen
und
Papst Franziskus "induktiver" Kampf gegen "die rechte Szene in der Kirche"
und
Vatikan: Input für Bischofssynode 2015 soll nicht nur auf Doktrin basieren
und
Was haben das Konzilsdokument "Gaudium et Spes" und die Enzyklika "Mater et Magistra" mit der Familiensynode zu tun?
und
Papst Franziskus Sieg auf ganzer Linie: Der erste Erzbischof hat den Hauptvorschlag des Synodenprogramms schon umgesetzt
und
Bedeutung von "geschlossene Türen zum Frauenpriestertum"
und
Warum progressive "Katholiken" sehr interessante Leute sind
und
Wie Juden es offensichtlich schafften, die katholische Liturgie und Lehre zu ändern
und
'Bildung für das Leben in der Weltgesellschaft'
undund
Vatikan: Input für Bischofssynode 2015 soll nicht nur auf Doktrin basieren
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Was haben das Konzilsdokument "Gaudium et Spes" und die Enzyklika "Mater et Magistra" mit der Familiensynode zu tun?
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Freitag, 3. Juni 2016
Der dauerlustige Priester oder der Mangel an Gravitas
Neulich sagte ich zu meinem Sohn, dass ich bei manchen neueren Bildern von Weihbischof Athanasius Schneider fast weinen muss.
Denn der heutige Priester ist freundlich formuliert dauerlustig, um nicht ein anderes Wort für diese ständige Lacherei benutzen zu müssen.
Wir fragen uns dauernd, ob es ihnen so zum Lachen ist, weil sie meinen, schon die ganze Welt für Christus erobert zu haben, wie es ihnen für alle Zeiten vom göttlichen Heiland aufgetragen ist?
Wenn wir uns umgucken, sehen wir nur Verwüstung im einst katholischen Europa, die meisten Europäer wissen nicht einmal mehr, dass vor dem Auftreten von Martin Luther und seinen Nachfolgern im falschen Geiste ganz Europa katholisch war und sich sogar die weltlichen Gesetze am katholischen Glauben ausgerichtet haben.
Weihbischof Schneider sticht übrigens nicht nur dem Gesicht nach heraus aus fast allen anderen, er ist sich auch nicht zu schade, ausführlich und ermunternd an Laien zu schreiben.
Er verstand sofort und sagte: „Wegen der Gravitas.“ Ich fragte: „Heißt das so?“
Mit „das“ meinte ich den tiefen Ernst und häufig auch Schmerz auf dem Gesicht von wirklich guten Priestern.
Wir haben eine Menge von alten Missionsschriften zu Hause und darin sind natürlich auch viele Bilder von früheren Missionsbischöfen oder von in der Mission erfolgreichen Priestern.
Wenn wir nicht genau wüssten, dass so ein Priesterschlag tatsächlich mal existiert hat und unglaubliche Siege für den Christkönig in allen Teilen der Welt errungen hat, sogar bei ehemaligen Menschenfressern, wir könnten es kaum glauben.
Wenn wir nicht genau wüssten, dass so ein Priesterschlag tatsächlich mal existiert hat und unglaubliche Siege für den Christkönig in allen Teilen der Welt errungen hat, sogar bei ehemaligen Menschenfressern, wir könnten es kaum glauben.
Denn der heutige Priester ist freundlich formuliert dauerlustig, um nicht ein anderes Wort für diese ständige Lacherei benutzen zu müssen.
Wir fragen uns dauernd, ob es ihnen so zum Lachen ist, weil sie meinen, schon die ganze Welt für Christus erobert zu haben, wie es ihnen für alle Zeiten vom göttlichen Heiland aufgetragen ist?
Wenn wir uns umgucken, sehen wir nur Verwüstung im einst katholischen Europa, die meisten Europäer wissen nicht einmal mehr, dass vor dem Auftreten von Martin Luther und seinen Nachfolgern im falschen Geiste ganz Europa katholisch war und sich sogar die weltlichen Gesetze am katholischen Glauben ausgerichtet haben.
Um uns herum finden wir nur rein anti-christliches Gedankengut, festgesetzt auch in den Köpfen fast aller Katholiken, mit der Folge, dass es fast unmöglich ist, mit irgendeinem eine vernünftige Unterhaltung zu führen.
Wer heute katholisch denken und auch leben will, ist einsam, sehr einsam und es ist sehr schwer, heutzutage den katholischen Glauben zu bewahren, ohne ein ermunterndes Beispiel von anderen vor Augen zu haben, die auch täglich danach leben.
Man sollte denken, wenigstens die Priester wären da, um einen zu trösten, weil es ihnen genauso geht.
Man sollte denken, wenigstens die Priester wären da, um einen zu trösten, weil es ihnen genauso geht.
Aber nein, die Priester, umschiffen meist genial die unvorstellbaren zeitgenössischen Probleme, die jeder sehen, lesen und auch im Umfeld erfahren kann und machen im Gespräch banale Witze, statt die Gläubigen aufzurichten, den täglichen Kampf an allen äußeren und inneren Fronten immer wieder aufzunehmen.
Manchmal denken wir, die meisten Priester meinen, die Gläubigen hätten keine Zeitung, wüssten nicht, was für Abartigkeiten in der Welt passieren und wären vor allem unfähig, sich über den katastrophalen Zustand der Kirche zu informieren, so dass man nur über Banalitäten mit ihnen reden muss.
Von Gott übrigens redet der zeitgenössische Priester im Gespräch mit Laien normalerweise nie.
Wir fragen uns oft, was man im Priesterseminar eigentlich lernt.
Mein Sohn, der wesentlich mehr Priester kennt als ich, kommt meist tieftraurig zurück, wenn er mal mehrere von ihnen gleichzeitig getroffen hat, denn meist werden dann Witze von diesen Priestern erzählt und gerne auch religiöse Witze, wohingegen früher jedes kleine Kind im Erstkommunionuntericht gelernt hat, das man über religiöse Sachen keine Witze machen darf.
Wenn wir dann so alles durchdenken kommen wir zu dem Schluss, dass solche Priester den Feinden des katholischen Glaubens, die in der katholischen Kirche seit Jahrzehnten die „Aufbruch“arbeit betreiben, die Zerstörung leicht machen, denn der Ernst des einzig wahren katholischen Glaubens wird durch die dauerlachenden Priester komplett verschleiert.
Mein Sohn, der wesentlich mehr Priester kennt als ich, kommt meist tieftraurig zurück, wenn er mal mehrere von ihnen gleichzeitig getroffen hat, denn meist werden dann Witze von diesen Priestern erzählt und gerne auch religiöse Witze, wohingegen früher jedes kleine Kind im Erstkommunionuntericht gelernt hat, das man über religiöse Sachen keine Witze machen darf.
Wenn wir dann so alles durchdenken kommen wir zu dem Schluss, dass solche Priester den Feinden des katholischen Glaubens, die in der katholischen Kirche seit Jahrzehnten die „Aufbruch“arbeit betreiben, die Zerstörung leicht machen, denn der Ernst des einzig wahren katholischen Glaubens wird durch die dauerlachenden Priester komplett verschleiert.
Wer würde solchen Männern glauben, wenn sie predigen würden, dass sogar die Heiligen zu Lebzeiten vor der ewigen Verdammnis gezittert haben.
Sollte einem von ihnen einfallen, so etwas zu predigen (ist extrem unwahrscheinlich) würde doch automatisch jeder Zuhörer denken, „Aber aus Deinem Dauerlachen zu schließen zitterst Du offensichtlich nicht?“
Das alles ist übrigens kein neues Phänomen, dem schon lange verstorbenen Plinio Oliveira war das alles auch schon aufgefallen und er hat dazu eine treffende Analyse geschrieben, die ich gerade bei dem empfehlenswerten Blog „The thinking housewife“ gefunden habe, als ich danach gesucht habe, ob Gravitas tatsächlich der Ausdruck für das ist, was ich auf einigen Fotos von Weihbischof Athanasius Schneider sehen kann.
Plinio Oliveira machte ganz ähnliche Beobachtungen und stellte sich ganz ähnliche Fragen bezüglich solcher Priester wie wir heute:
Plinio Oliveira machte ganz ähnliche Beobachtungen und stellte sich ganz ähnliche Fragen bezüglich solcher Priester wie wir heute:
"Note the optimism of these priests. For these poor men nothing is elevated any more. Should someone try to speak to them about the sublimity of God, he would be looked at askew.
For them life is a cloudless horizon. Their main concern is to joke, which is the lowest level of amiability: to make others laugh.
They do not want to see that the Church is going through the most apocalyptic time of her existence.
Do these poor men have an idea of what it means for us laymen to persevere in the Catholic faith and morals? Do they have any notion of the fights, persecutions and adversities we have to face in order to remain faithful?
Do they think that they will guide people to practice virtue with this attitude? They imagine that this is what they are doing and that everyone is following them; they believe they are conquering the world. But they are not. They are helping the Church to lose her credibility."
Weihbischof Schneider sticht übrigens nicht nur dem Gesicht nach heraus aus fast allen anderen, er ist sich auch nicht zu schade, ausführlich und ermunternd an Laien zu schreiben.
So hat er kürzlich dem oft für „The Remant“ schreibenden Christopher Ferrara geantwortet, der einen offenen Brief an ihn geschrieben hatte, weil er als einziger Bischof ausführlich Stellung zur Katastrophe von „Amoris Laetitia“ genommen hat.
Die Antwort von Weihbischof Schneider ins Deutsche übersetzt findet sich hier.
In einigen unserer alten Bücher steht übrigens, dass über den göttlichen Heiland eines nicht berichtet wurde: Er hat nie gelacht.
Wie sollte Er auch, da Er doch als Gottmensch die volle Erkenntnis darüber hatte, wie viele Millionen Seelen im Laufe der Zeit in die Hölle fallen würden, weil sie sich die von Ihm durch Sein blutiges Kreuzesopfer verdiente Erlösungsmöglichkeit nicht zunutze machen wollen und wie viele verloren gehen, weil viele Priester ihre Arbeit nicht richtig machen wollen?
In einem unserer Missionsbücher wird von Priestern in Indien berichtet, die sich niemals eine Pause gegönnt haben. Gefragt warum nicht, sagten sie:
Die Antwort von Weihbischof Schneider ins Deutsche übersetzt findet sich hier.
In einigen unserer alten Bücher steht übrigens, dass über den göttlichen Heiland eines nicht berichtet wurde: Er hat nie gelacht.
Wie sollte Er auch, da Er doch als Gottmensch die volle Erkenntnis darüber hatte, wie viele Millionen Seelen im Laufe der Zeit in die Hölle fallen würden, weil sie sich die von Ihm durch Sein blutiges Kreuzesopfer verdiente Erlösungsmöglichkeit nicht zunutze machen wollen und wie viele verloren gehen, weil viele Priester ihre Arbeit nicht richtig machen wollen?
In einem unserer Missionsbücher wird von Priestern in Indien berichtet, die sich niemals eine Pause gegönnt haben. Gefragt warum nicht, sagten sie:
„Wie können wir uns hinsetzen, wenn in diesem Land täglich zehntausende Seelen in die Hölle fallen?“
Auch wenn kein Bild von diesen Priestern dabei war, eins weiß ich trotzdem hundertprozentig: zu den Dauerlachern haben sie nicht gehört.
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Bild aus:
Große Missionsbischöfe: „Im Himmel ist Zeit genug zur Ruhe“ – Msgr. Armand François-Marie de Charbonnel O.F.M. Cap., Bischof von Toronto und Titularerzbischof von Sozopolis |
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| Der heilige Ezequiel Moreno y Díaz. Missionsbischof auf den Philippinen und in Kolumbien Sein letzer Wille hier Seine Betrübnis (hier): Was mich betrübt ist der Anblick der tausenden Seelen, die in Hinsicht auf die Dinge unserer Religion in der größten Unwissenheit leben und dass ich diesem Zustand nicht Abhilfe schaffen kann. In dieser Unwissenheit leben und sterben sie allein, ohne dass ihnen jemand etwas sagen könnte, was ihnen helfen würde, sich zu retten. Möge der barmherzige Gott ihnen doch irgendwie zur Hilfe kommen! und Der hl. Ezequiel Moreno über Katholiken, die den Feind verteidigen hier |
Samstag, 14. Mai 2016
"Pater, was sollen wir jetzt bloß tun?"
Es gibt Gott sei Dank noch den einen oder anderen Priester, der sichtbares Mitleid mit den von Papst Franziskus schwer verwirrten echten Katholiken hat und der nicht schweigt zu den unglaublichen Vorgängen in Rom, sondern wie ein guter Hirte sie anzuleiten sucht, wie sie in dem Chaos nicht den Glauben verlieren.
Folgendes schreibt ein amerikanischer Diözesanpriester, sein ganzer Brief ist hier zu lesen (und wenn nötig mit Google translate zu übersetzen).
Und der gute und eifrige Diözesanpriester, der recht häufig bei onepeterfive unter dem Kürzel F. RP kommentiert, sagte in der Diskussion zu diesem Post folgendes auf die Frage eines ratlosen Katholiken:
"Pater, aber was sollen wir jetzt zu tun?"
F. RP:
Folgendes schreibt ein amerikanischer Diözesanpriester, sein ganzer Brief ist hier zu lesen (und wenn nötig mit Google translate zu übersetzen).
"Meine kurze und einfache Botschaft an Sie lautet: standhaft bleiben in der Regel des Glaubens.
Damit meine ich: standhaft bleiben in dem, was Gott durch die Heilige Schrift und die Heilige Tradition offenbart hat.
Lassen Sie sich von den Neuheiten der letzten 50 Jahre nicht in die Irre führen und nicht durch die Worte und Taten der Modernisten, einschließlich Papst Franziskus, täuschen.
Machen Sie den katholischen „Geruchstest“: wenn etwas nicht konsistent oder kompatibel zu sein scheint mit dem, was die katholische Kirche immer geglaubt, gelehrt und praktiziert hat, dann ist es wahrscheinlich nicht katholisch.
Es ist entmutigend, gelinde gesagt, dass es nicht mehr Stimmen von Prälaten und Priestern gibt, die die Irrlehre der heutigen Zeit und die religiösen Ausschreitungen dieses besonderen Papstes anprangern.
Aber denken Sie daran, dass Sie nicht allein sind und dass in Zeiten und Umständen, in denen wahre Religion verfolgt wurde, ob von innen oder von außen, die göttliche Vorsehung immer einen Rest von wenigen Getreuen erhalten hat."
Und der gute und eifrige Diözesanpriester, der recht häufig bei onepeterfive unter dem Kürzel F. RP kommentiert, sagte in der Diskussion zu diesem Post folgendes auf die Frage eines ratlosen Katholiken:
"Pater, aber was sollen wir jetzt zu tun?"
F. RP:
"Beten, Buße tun, und wachsen in Glaube, Hoffnung und Liebe. Studieren Sie den Glauben.
Verkünden Sie das Evangelium in Ernsthaftigkeit und Wahrheit, fordern Sie auch weiterhin Ihre Gemeinde, den Bischof und dem Papst auf, das Evangelium ohne Abstriche zu verkünden.
Und bitten Sie Tag ein, Tag aus, den Herrn, Sein Volk zu retten.
Niemals aufgeben, niemals müde werden, das Gute zu tun und nie an der Treue des Herrn zweifeln."
Samstag, 14. November 2015
Was wird aus einem Land, in dem das Licht des Priestertums verlöscht?
"Was wird aus einem Land, in dem das Licht des Priestertums verlöscht?
Ich kenne ein Dorf, das seit zehn Jahren ohne Priester ist. Die Sakristei stürzt ein, es regnet auf die Schränke, in denen die Ornate verschimmeln; zwischen den Fliesen wächst das Gras und auf dem Friedhof sah ich Kinder, die mit Totenköpfen Kegel spielen!
In diese Dorf leben die Einwohner wie Tiere: sie essen und trinken, arbeiten und schlafen.
Wenn sie zum Himmel schauen, auf dem die Sterne funkeln, dann nur, um nach dem Wetter zu sehen, das es morgen haben wird.
Sie glauben nicht an Gott, nicht an die Seele, nicht an ein künftiges Leben. Sie wissen gar nicht einmal was das ist. Aber sie glauben an ihren Dünger.*
Die Kinder wachsen heran ohne Kenntnis von Gut und Böse. Die Kranken sterben ohne Beistand, ohne Hoffnung, und wenn sie tot sind, dann scharrt man sie ein wie Kälber und kein Mensch betet für sie. (…)
Auch die Dörfer in denen der Kirchendienst ganz ungenügend versehen wird, weil nur selten ein Priester kommt, werden immer mehr. (…)
Und wenn die alten Leute in einem solchen Dorf sterben, nehmen sie all die Traditionen, die aus dem Glauben und der Arbeit von Jahrhunderten geboren wurden, mit sich.
Die Jungen wissen nichts mehr und ahnen gar nicht einmal, was sie alles zu lernen hätten."Geschrieben von dem französischen Priester Pierre l´Ermite aus: Schönere Zukunft, Kulturelle Wochenschrift mit ständiger Weltrundschau, Wien, 14. März 1926
*Auch in einem Buch über westfälische Bauern stand, dass manch einer kurz nach der Erfindung des Kunstdüngers anfing, sich über die alten Tradition lustig zu machen, an den Ecken der Felder geweihte Palmbuschen aufzustellen., das brauche man jetzt nicht mehr, man habe jetzt den Kunstdünger, so diese weltweisen Neuerer.
Nur Essen und Trinken, Urlaub und Schlafen ist gefährlich
Mittwoch, 16. September 2015
Papst lädt führende Gegner der katholischen Lehre zur Bischofsynode ein
Die Liste der 279 an der im Oktober stattfindenden Bischofsynode zur "Familie" teilnehmenden Bischöfe, Prälaten und Priester wurde mittlerweile veröffentlicht.
Ein Gutes hat das Ganze: nach der Synode wird es schwierig sein, die Katastrophe in der Kirche immer nur auf die „ungehorsamen Bischöfe“ zu schieben.
Wer nicht mitbekommen hat, was auf dem ersten Teil der Bischofsynode schon los war, einfach rechts auf diesem Blog in der Spalte „Labels“ unter Bischofsynode nachlesen.
45 Teilnehmer lud Papst Franziskus persönlich ein.
Zu diesen 45 gehören auch solche, die öffentlich konträre Positionen zur Lehre und Praxis der katholischen Kirche vertreten, wie Voice of the Family es formulierte.
Ich würde es mal weniger vornehm formulieren: er hat Mitglieder der fünften Kolonne eingeladen, die schon vor Jahrzehnten in Stellung gebracht wurde, deren Mitglieder sich reichlich Nachfolger herangezogen haben und die die katholische Kirche von innen heraus zerstörten und zerstören, ohne dass dieser überdeutlich erkennbare Abbruch, der von den Progressiven seit Jahrzehnten „Aufbruch“ genannt wird, allzu viele Katholiken gestört hätte und stört.
Die Zahl der Priester, die öffentlich gegen den Abbruch ihre Stimme erhoben, war leider ebenfalls sehr begrenzt.
Zu diesen 45 gehören auch solche, die öffentlich konträre Positionen zur Lehre und Praxis der katholischen Kirche vertreten, wie Voice of the Family es formulierte.
Ich würde es mal weniger vornehm formulieren: er hat Mitglieder der fünften Kolonne eingeladen, die schon vor Jahrzehnten in Stellung gebracht wurde, deren Mitglieder sich reichlich Nachfolger herangezogen haben und die die katholische Kirche von innen heraus zerstörten und zerstören, ohne dass dieser überdeutlich erkennbare Abbruch, der von den Progressiven seit Jahrzehnten „Aufbruch“ genannt wird, allzu viele Katholiken gestört hätte und stört.
Die Zahl der Priester, die öffentlich gegen den Abbruch ihre Stimme erhoben, war leider ebenfalls sehr begrenzt.
Ein Gutes hat das Ganze: nach der Synode wird es schwierig sein, die Katastrophe in der Kirche immer nur auf die „ungehorsamen Bischöfe“ zu schieben.
Ich bin es nämlich wirklich leid, immer nur "die bösen Bischöfe" als Buhmänner vorgestellt zu bekommen in Predigten, die sich mit der Kirchen- und Gesellschaftskrise beschäftigen.
Für einige Priester und Laien, die den Papst bis dato ständig vor „Fehlinterpretationen durch die Presse“ meinten bewahren zu müssen, wird es ein böses Erwachen geben.
Aber sicher wird der eine oder andere auch hierfür eine Lösung finden und sich sagen, der Papst sei eben "falsch beraten" worden oder es kommt wieder die beliebte „Wölfe -Theorie": „Es gibt in Rom so viele böse Wölfe, da kann der Papst gar nicht anders, sonst...“
Vielleicht sollten Anhänger der „Wölfe-Theorie" mal bei seiner Schwester Elena Bergoglio nachfragen.
Aber sicher wird der eine oder andere auch hierfür eine Lösung finden und sich sagen, der Papst sei eben "falsch beraten" worden oder es kommt wieder die beliebte „Wölfe -Theorie": „Es gibt in Rom so viele böse Wölfe, da kann der Papst gar nicht anders, sonst...“
Vielleicht sollten Anhänger der „Wölfe-Theorie" mal bei seiner Schwester Elena Bergoglio nachfragen.
Dort hätten sie schon 2013 erfahren können, dass ihr Bruder schon immer sehr durchsetzungsstark war und sich von niemandem von seinen Überzeugungen abbringen lässt, wie der ultraprogressive National Catholic Reporter schon 2013 freudig berichtete, denn dort wusste man schon damals, was das für die Kirche an „Aufbruch“ bedeuten würde.
Wer nicht mitbekommen hat, was auf dem ersten Teil der Bischofsynode schon los war, einfach rechts auf diesem Blog in der Spalte „Labels“ unter Bischofsynode nachlesen.
Besondere „Schmankerl“ darunter:
und
Papst Franziskus genehmigte den Homosexuelle preisenden Synodenzwischenbericht vor Veröffentlichung
Papst Franziskus genehmigte den Homosexuelle preisenden Synodenzwischenbericht vor Veröffentlichung
Die Laienvereinigung Voice of The Family weist darauf hin, dass nach geltendem Kirchenrecht jeder Katholik das Recht und die Pflicht hat, die katholische Lehre und Moral gegen Angriffe von Seiten der Hierarchie zu schützen.
Samstag, 7. Februar 2015
Video über Vatikanum II: Zitate der "Progressiven" über die Mehrdeutigkeit der Konzils-Texte
Dies ist das dritte Video aus John Vennaris neuer Video-Serie. Wie einer der Kommentatoren bei Youtube schrieb, wird er zunehmend besser.
Mein "Lieblings"-Zitat aus dem Video unten ist von Kardinal Suenens, der sich später u. a. als Zerstörer von Frauenorden hervorgetan hat:
Mein "Lieblings"-Zitat aus dem Video unten ist von Kardinal Suenens, der sich später u. a. als Zerstörer von Frauenorden hervorgetan hat:
"Das Vatikanum II ist die französische Revolution in der Kirche."
Aus dem Video geht klar hervor, was jeder schon weiß, der sich näher mit dem II. Vatikanischen Konzil und der Intention der "Progressiven", die das Konzil dominierten, beschäftigt hat, nämlich, dass alles so geplant war, wie es gekommen ist und dass das Chaos in der katholischen Kirche nichts ist, worüber man die Herren im Vatikan etwa noch aufklären müsste, weil man dort nicht richtig Bescheid weiß, wie katastrophal es "draußen" zugeht.
Man weiß dort bestens Bescheid (man ist nämlich selbst "progressiv") und genau so wie es jetzt ist, ist es gewollt. Und wer das - immer noch zunehmende - nach-vatikanische Chaos in der katholischen Kirche beklagt, bekommt von den Progressiven den Stempel "Häretiker und Spalter" aufgedrückt.
Montag, 19. Januar 2015
Über die Gültigkeit, wenn nicht ideale Priester Sakramente spenden
Wer in der geistigen Lage ist, die fruchtbare Kirchenkrise, die sich seit Jahrzehnten abspielt, auch wahrnehmen zu können, hat sich sicher nicht nur einmal über die Gültigkeit der ihm gespendeten Sakramente Gedanken gemacht, wenn er leider feststellen musste, dass der sie ihm spendende Priester vom priesterlichen Ideal in verschiedener Hinsicht stark abweicht.
Prälat Prof. Georg May gibt als guter Hirte in "Die Würdigkeit des Spenders der Sakramente" ausführlich Antworten auf solche Sorgen der Gläubigen.
Der Abschluss seiner Predigt lautet so:
Prälat Prof. Georg May gibt als guter Hirte in "Die Würdigkeit des Spenders der Sakramente" ausführlich Antworten auf solche Sorgen der Gläubigen.
Der Abschluss seiner Predigt lautet so:
"Es gibt heute Christen, die bei manchen Spendern der Sakramente besorgt sind, ob sie ihnen wirklich die Sakramente in ihrem vollen Sinn und mit ihrer ganzen Kraft spenden.
Diese Besorgnis stützt sich auf das Verhalten und die Äußerungen von Priestern, die Zweifel an ihrer inneren Verfassung aufkommen lassen.
Dazu möchte ich, meine lieben Freunde, folgendes sagen: Man darf allgemein annehmen, dass ein Spender der Sakramente, der den Glauben verloren hat, die Spendung der Sakramente einstellen wird. Er spürt den Zwiespalt zwischen den Erfordernissen der gültigen und erlaubten Spendung der Sakramente und seinem eigenen inneren Zustand. Und dieser Zwiespalt wird ihn in aller Regel veranlassen aufzugeben, was er nicht mehr mit Überzeugung und Befriedigung zu tun vermag. Bis dahin dürften die von ihm gespendeten Sakramente gültig sein.
(...)
Die Besorgnis, dass bei einem oder bei vielen Spendern die Sakramente in der Gegenwart ihre Heilswirksamkeit nicht mehr besitzen, diese Besorgnis ist in der Regel unbegründet.
Man darf darauf vertrauen, dass Gott solche Mängel, welche die Sakramente unwirksam machen, verhindert. Dass er jedenfalls durch die Mängel des menschlichen Sakramentenspenders das Heil eines Menschen nicht in Gefahr kommen lässt.
Gott ist getreu, getreu auch in seiner Mitwirkung bei der Spendung der heiligen Sakramente."
Donnerstag, 8. Januar 2015
Papst Franziskus verlost heute Fiat Panda, Panama-Hut, Espressomaschine u. a.
Die Profanierung des Papstamtes geht weiter.
Nach Aufsetzen einer Clownsnase und Vermietung der Sixtinischen Kapelle an Porsche verlost Papst Franziskus heute einige seiner persönlichen Geschenke:
Angekündigt wurde diese Lotterie schon im November 2014, wie ich heute feststellte. Es hatten damals auch etliche deutschsprachige Medien und auch Radio Vatikan darüber berichtet (findet man, wenn man nach "Papst verlost" googelt).
Und so sah ein Los aus:
Vatikan: Papst Franziskus verlost Fiat Panda
Papst Franziskus verlost am 8. Januar 2015 diverse Geschenke, die er im letzten Jahr erhalten hat. Darunter einen Fiat Panda 4x4, einen Panama-Hut, eine Esspressomaschine und einen Tandem.
13 Artikel hat Papst Franziskus einst persönlich als Geschenk erhalten. 30 weitere Artikel werden als Trostpreis verlost. Diese stammen aus Missionen und oder aus den vatikanischen Lagerräumen.
Die Lose kosten zehn Euro pro Stück und sind ausschließlich in Rom und im Vatikan erhältlich, wie etwa im Touristeninformationsbüro des Vatikans und im Postamt. Der Erlös der Verlosung soll an das Obdachlosenprojekt des Vatikans gehen.
Quelle: http://www.shortnews.de/id/1121088/vatikan-papst-franziskus-verlost-fiat-pandaGefunden habe ich den Hinweis auf diese Lotterie bei CFN unter "Daily News" verlinkt, wo John Vennari für seine Leser extra dazu geschrieben hatte, dass das tatsächlich wahr und leider kein Witz ist.
Angekündigt wurde diese Lotterie schon im November 2014, wie ich heute feststellte. Es hatten damals auch etliche deutschsprachige Medien und auch Radio Vatikan darüber berichtet (findet man, wenn man nach "Papst verlost" googelt).
Und so sah ein Los aus:
Mittwoch, 7. Januar 2015
Der Katholik muss extrem aufpassen, dass er nicht von Irrlehren vergiftet wird
Leider hat sich alles noch verschlimmert, seit der Konvertit und Philosoph Dietrich von Hildebrand den folgenden sehr guten Rat 1973 in seinem Buch „Der verwüstete Weinberg“ niederschrieb (online herunterzuladen hier):
Aber gerade darum ist die Verwüstung des Weinbergs des Herrn eine Prüfung, eine Stunde der Bewährung unseres Glaubens - ein Aufruf, mehr zu glauben, zu hoffen, zu lieben.
Aber es ist auch eine Stunde der Bewährung, die eine ganz neue Wachsamkeit fordert.
Und damit kommen wir zu einer weiteren notwendigen Antwort: Wir müssen uns bewusst sein, dass unsere Zeit der des Arianismus gleicht und wir immer mit großer Vorsicht darauf achten müssen, dass wir nicht, ohne es zu merken, vergiftet werden.
Aber noch schlimmer als die Abstumpfung ist die Ansteckung. Die erste Bedingung, um keinem von beiden zum Opfer zu fallen ist: Uns völlig der außergewöhnlichen Situation bewusst zu sein in der wir heute leben.
Der heilige Petrus sagt uns: « Fratres, sobrii estote et vigilate, quia adversarius vester diabolus tamquam leo rugiens circuit quaerens quem devoret", „Seid wachsam, Brüder, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge".
Und damit kommen wir zu einer weiteren notwendigen Antwort: Wir müssen uns bewusst sein, dass unsere Zeit der des Arianismus gleicht und wir immer mit großer Vorsicht darauf achten müssen, dass wir nicht, ohne es zu merken, vergiftet werden.
Wir dürfen die Macht der Ideen, die die Luft in einer Zeit erfüllen, nicht unterschätzen, die Ansteckungsgefahr eines geistigen Klimas, in dem wir täglich leben und auch nicht die Gefahr der Abstumpfung durch die Gewohnheit.
Am Anfang sieht man vielleicht die Verwüstung des Weinbergs an einer Stelle und reagiert in der richtigen Weise. Aber „gutta cavat lapidem - non vi sed saepe cadendo", „Steter Tropfen höhlt den Stein" - nach einiger Zeit schon gewöhnt man sich daran.
Am Anfang sieht man vielleicht die Verwüstung des Weinbergs an einer Stelle und reagiert in der richtigen Weise. Aber „gutta cavat lapidem - non vi sed saepe cadendo", „Steter Tropfen höhlt den Stein" - nach einiger Zeit schon gewöhnt man sich daran.
Dazu trägt noch die Tatsache bei, dass die Verwüstung des Weinbergs ja ein wachsender Prozess ist und so erscheint uns in einem fortgeschritteneren Stadium der Verwüstung das schon als harmlos, was einem früheren Stadium angehört.
Wir werden abgestumpft einerseits durch die Gewohnheit, andererseits durch die Tatsache, dass die Verwüstung fortschreitet und im Lichte der fortgeschrittenen Verwüstung das Frühere harmlos erscheint.
Wir werden abgestumpft einerseits durch die Gewohnheit, andererseits durch die Tatsache, dass die Verwüstung fortschreitet und im Lichte der fortgeschrittenen Verwüstung das Frühere harmlos erscheint.
Aber noch schlimmer als die Abstumpfung ist die Ansteckung. Die erste Bedingung, um keinem von beiden zum Opfer zu fallen ist: Uns völlig der außergewöhnlichen Situation bewusst zu sein in der wir heute leben.
Der heilige Petrus sagt uns: « Fratres, sobrii estote et vigilate, quia adversarius vester diabolus tamquam leo rugiens circuit quaerens quem devoret", „Seid wachsam, Brüder, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge".
Diese Wachsamkeit bezog sich noch vor 50 Jahren vor allem auf unsere Versuchungen zur Sünde, auf die Gefahr, Gott zu beleidigen durch Sünden der Unreinheit, des Pharisäismus, des Hochmuts, der Habgier, des Ehrgeizes und des Mangels an Nächstenliebe, auf den Ungehorsam gegen die Gebote Gottes.
Gewiss, auch damals bestand die Gefahr der Versuchung durch Geistesströmungen der Zeit, die mit der Offenbarung Christi nicht vereinbar waren - aber diese Strömungen blieben außerhalb der Kirche und es bestand die Gefahr, durch sie von der Kirche abzufallen (was oft genug vorkam).
Aber heute entfalten sich diese Geistesströmungen innerhalb der Kirche. Wir hören sie in Predigten und Hirtenbriefen, lesen sie in Büchern weitbekannter Theologen.
Da sie sich ungestört entfalten können, ist es für den schlichten Gläubigen viel schwerer, sie in ihrer Unverträglichkeit mit dem „depositum catholicae fidei" zu erkennen.116
Aber heute entfalten sich diese Geistesströmungen innerhalb der Kirche. Wir hören sie in Predigten und Hirtenbriefen, lesen sie in Büchern weitbekannter Theologen.
Da sie sich ungestört entfalten können, ist es für den schlichten Gläubigen viel schwerer, sie in ihrer Unverträglichkeit mit dem „depositum catholicae fidei" zu erkennen.116
Wir müssen darum den Aufruf des heiligen Petrus zur Wachsamkeit auch in ganz besonderer Weise auf die Wachsamkeit gegenüber Häresien in der Kirche beziehen. Wir müssen uns ständig vergewissern, ob nicht in neuen Büchern katholischer Theologen, in Predigten Häretisches enthalten ist.
Früher war das „Imprimatur" eine große Garantie und erst recht der Index. Aber heutzutage ist es an uns, eine besondere Wachsamkeit zu entwickeln, ein heiliges Misstrauen, denn wir leben nicht nur in einer verpesteten Welt, sondern in einem verwüsteten Weinberg. Diese Wachsamkeit, diese heilige Furcht vor Ansteckung verlangt Gott von uns in dieser Prüfung.
Es wäre ein Mangel an Demut, wenn wir glaubten, eine Ansteckung komme für uns nicht in Frage. Es wäre eine auf Hochmut beruhende falsche Sicherheit zu glauben, man sei immun.
Jeder muss sich seiner Gebrechlichkeit bewusst sein und diese Wachsamkeit als eine Forderung Gottes in der Prüfung, durch die wir gehen, ansehen.
Wir müssen uns nähren mit dem Gedankengut der großen Theologen der Vergangenheit, den Werken des heiligen Augustinus, Anselm, Thomas, Franz von Sales und Kardinal Newman. Wappnen wir unsere Seele gegen das Eindringen des Giftes durch das Lesen der von dem Tridentinischen und dem 1. Vatikanischen Konzil ausgesprochenen Verurteilungen von Irrtümern. (…)
Schärfen wir unseren Sinn für das spezifisch übernatürliche Ethos durch die Lektüre der Heiligenleben. Bewahren wir den lebendigen Kontakt mit den Heiligen, bitten wir sie um ihre Fürsprache.
Und weiterhin müssen wir mit allen Kräften kämpfen - jeder im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten – gegen alle Häresien, die heute ohne erneute Verurteilung, ohne Anathema, ohne Exkommunikation der Häretiker täglich verbreitet werden.
Früher war das „Imprimatur" eine große Garantie und erst recht der Index. Aber heutzutage ist es an uns, eine besondere Wachsamkeit zu entwickeln, ein heiliges Misstrauen, denn wir leben nicht nur in einer verpesteten Welt, sondern in einem verwüsteten Weinberg. Diese Wachsamkeit, diese heilige Furcht vor Ansteckung verlangt Gott von uns in dieser Prüfung.
Es wäre ein Mangel an Demut, wenn wir glaubten, eine Ansteckung komme für uns nicht in Frage. Es wäre eine auf Hochmut beruhende falsche Sicherheit zu glauben, man sei immun.
Jeder muss sich seiner Gebrechlichkeit bewusst sein und diese Wachsamkeit als eine Forderung Gottes in der Prüfung, durch die wir gehen, ansehen.
Wir müssen uns nähren mit dem Gedankengut der großen Theologen der Vergangenheit, den Werken des heiligen Augustinus, Anselm, Thomas, Franz von Sales und Kardinal Newman. Wappnen wir unsere Seele gegen das Eindringen des Giftes durch das Lesen der von dem Tridentinischen und dem 1. Vatikanischen Konzil ausgesprochenen Verurteilungen von Irrtümern. (…)
Schärfen wir unseren Sinn für das spezifisch übernatürliche Ethos durch die Lektüre der Heiligenleben. Bewahren wir den lebendigen Kontakt mit den Heiligen, bitten wir sie um ihre Fürsprache.
Und weiterhin müssen wir mit allen Kräften kämpfen - jeder im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten – gegen alle Häresien, die heute ohne erneute Verurteilung, ohne Anathema, ohne Exkommunikation der Häretiker täglich verbreitet werden.
Lassen wir uns nicht durch Phrasen über die Einheit der Katholiken hindern, an diesem heiligen Kampf teilzunehmen. Vergessen wir nicht, dass der heilige Franz von Sales - der Heilige der Sanftmut - uns in der „Introduction a la vie devote" zuruft:
Interessant, dass Herr Hildebrand schon damals, 1973, darauf hinwies, dass die Irrlehrer ungestört von Rom ihre Irrlehren verbreiten dürfen, und ihre falschen Lehren - im krassen Gegensatz zum früher üblichen Vorgehen - nicht mehr verurteilt werden und sie nicht einmal exkommuniziert werden.
Die von ihm vorhergesagt Abstumpfung der Katholiken durch Gewöhnung an die Übelstände kann an leider auch nur zu gut beobachten.
„Ich nenne hier vor allem die offenkundigen Feinde Gottes und seiner Kirche; sie muss man offen anprangern, soviel man nur kann. Es ist ein Liebesdienst, laut vor dem Wolf zu warnen, wenn er in die Schafherde einbricht oder sie umschleicht."--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Interessant, dass Herr Hildebrand schon damals, 1973, darauf hinwies, dass die Irrlehrer ungestört von Rom ihre Irrlehren verbreiten dürfen, und ihre falschen Lehren - im krassen Gegensatz zum früher üblichen Vorgehen - nicht mehr verurteilt werden und sie nicht einmal exkommuniziert werden.
Die von ihm vorhergesagt Abstumpfung der Katholiken durch Gewöhnung an die Übelstände kann an leider auch nur zu gut beobachten.
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