Posts mit dem Label Dogmatismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dogmatismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 16. Januar 2015

Das merkwürdige Handzeichen von Papst Franziskus und Kardinal Tagle

Allein dass der Sprecher des "Satanic Temple", die eine Statue zu Ehren Satans aufstellen wollen, öffentlich solche Handzeichen macht, genannt "Devil´s Horns" oder "Sign of the horns", sollte einen Katholiken, und erst Recht einen Priester davon abhalten, solche Handzeichen auch zu machen. 

Der Plan zur Aufstellung einer solchen Teufels-Statue ging neulich um die Welt und ich kann mir schwerlich vorstellen, dass man im Vatikan davon nichts erfahren hat, wenngleich man auch nichts dagegen gehört hat aus dem Vatikan, aber heutzutage fällt ja alles unter "Religionsfreiheit".


Auch Weltgrößen machen dieses Handzeichen  sehr häufig und zwar meist solche, die bekannt dafür sind, durch antikatholische Gesetze die öffentliche Unmoral zu fördern, wie z. B. Papstbewunderer Obama hier. 

Außer Präsident Obama machen es etliche andere Politiker und besonders auch Popstars, die ebenfalls - durch ihre Musik und Texte - die Unmoral förderten und fördern.

Es gibt Leute, die dieses Handzeichen für das „Sign of Love“ halten. Das "Sign of Love", das Zeichen der Liebe, für einen katholischen Papst ist jedoch dieses hier, drei Finger, symbolisierend die allerheiligste Dreifaltigkeit, zum Segen erhoben:

Das Blog CallmeJorge hat die Stelle mit den Handzeichen von Papst Franziskus und Kardinal Tagle auch im Video gefunden und es sieht wirklich absurd aus. Man sieht dort auch, dass Kardinal Tagle damit anfängt und Papst Franziskus einstimmt.

Ein solches Handzeichen kann man übrigens nicht unwillkürlich machen, weil man dazu willentlich den Mittel- und Ringfinger abbeugen und gleichzeitig die restlichen Finger gestreckt halten muss, sonst kommt ein solches Zeichen nämlich nicht zustande.

Kardinal Tagle aus den Philippinen findet übrigens, dass man aufhören soll, von Papst Franziskus´ Revolution zu sprechen, denn das wäre keine Revolution, da es nicht neu wäre, denn so ginge es bei ihnen auch zu. "Sie gingen auch an die Peripherien“ und wären auch eine „Kirche für die Armen“.

Bildquelle
Wer 2013 für Opfer des Taifun Haiyan gespendet hat, kann oben im Bild sehen, was unter anderem mit den Spendengeldern passiert ist. Sie wurden z. B. zur Anfertigung eines solchen befreiungstheologischen Wandbildes für eine "katholische" Kapelle benutzt. 
Man beachte die kommunistische Faust, die diese Figur am Kreuz - Jesus Christus will ich so etwas nicht nennen - ballt. Die materiell "Armen", unten rechts im Bild, für die diese Figur "kämpft", dürfen natürlich auch nicht fehlen. 

Kardinal Tagle gehört zur sogenannten "Schule von Bologna", deren Begründer einen kommunistischen Einschlag hatte und deren späterer Leiter, Alberto Melloni, eng mit der UNESCO und mit Hans Küngs "Projekt Weltethos" zusammenarbeitet.

Sieht man sich die Priesterausbildung auf den Philippinen an, erkennt man den gleichenTrend wie in allen Ländern, in denen befreiungstheologisch überzeugte Bischöfe regieren: die Priester sollen offensichtlich derartig vom Neuheidentum angehaucht sein, dass garantiert wird, dass auch ihre "Schafe" bald wie sie riechen und die allgemeine Unmoral Einzug hält. 
Papst Franziskus hat, wie von ihm selbst geäußert, ein umgekehrtes Ideal, die Priester sollen wie ihre Schafe riechen, am Ende kommt es auf das gleiche heraus: 

Alle, Priester und "Schafe", sind dann von der dogmatischen Theologie befreit, was ein Wunsch von Alice Bailey, der Gründerin des Lucis Trust war, dem okkulten Impulsgeber der Vereinten Nationen (UN), der auf seiner Website zufällig Papst Franziskus lobt. (Link siehe unten)

Siehe auch:
Über das Handzeichen auf der offiziellen Geburtstagskarte von Papst Franziskus

und
"Lucis Trust" lobt Papst Franziskus

und
Do you glorify Satan...without knowing it?

und
Symbols And How The Occult Speaks To The Masses. Part 2 – Hand Signs Of Satan

Freitag, 2. Januar 2015

"Lucis Trust" lobt Papst Franziskus

Dass Lucis Trust, dessen Verlagshaus einige Jahre lang Lucifer Publishing Company hieß, bevor es in "Lucis Publishing Company" umgenannt wurde und der von Alice Bailey Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts gegründet wurde, Papst Franziskus aus verschiedenen Gründen ziemlich lobt (s.u.), habe ich gelesen, als ich um Weihnachten herum beim Googlen mal wieder auf dessen Seite kam.

Was ist Lucis Trust? Antwort: Die okkulte Kraft hinter den UN.

Was es mit dem Lucis Trust, dem "spirituellen" Ideengeber hinter den UN genau auf sich hat, ist hier auf Deutsch zu lesen.  

Ich kann nur empfehlen das einmal zu studieren, ebenso wie dies hier und hier. 
Soweit ich es überblicken kann, stimmt alles, was dort steht, außer dass Jesus Christus bei seiner Wiederkunft ein "weltweites Friedensreich für 1000 Jahre aufrichten wird" (steht im ersten Link). Das ist eine Irrlehre, die Chiliasmus heißt und die es schon sehr lange gibt.

Wenn Jesus Christus wiederkommt, dann kommt er zum Weltgericht, das ist sogar ein Dogm
a.

Um nicht vom Antichristen, den Lu
cis Trust und die UN seit Jahrzehnten vorbereiten, und dessen zukünftigem "Licht- und Friedensreich" getäuscht zu werden, muss man unbedingt die katholische Lehre von den "letzten Dingen" kennen, wenn uns in wahrscheinlich nicht allzu ferner Zeit ein "Christus", der Frieden auf Erden schafft, vorgestellt werden wird.

Mich wundert leider nicht, dass Lucis Trust Papst Franziskus lobt, denn wer dieses Blog öfter liest, weiß, dass ich denke, dass Papst Franziskus die globalen Pläne der Weltregierung UN eins zu eins umsetzt. 
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat Papst Franziskus schon im letzten Jahr zum "spirituellen Führer" der Welt ausgerufen. 
Was Alice Bailey und damit die UN unter "spirituell" verstehen, kann man hier, auf einer von den UN gesponserten Seite der "Aquarian Age Community" lesen.

Die Gründerin von Lucis Trust, Alice Bailey, hat in einem ihrer Bücher eine kommende Generation von "spirituell erleuchteten Kirchenmännern" prophezeit, denen "der Dogmatismus fehlt", die "kirchliche Autorität hassen“ und die "die Neue Weltreligion entwickeln werden". 
"The churches, being today headed towards failure and lacking vision, will eventually and inevitably crash upon the rocks of unwarranted and abused authority, yet out of the wreckage will emerge those true and spiritually enlightened churchmen who - with vision and sure knowledge, free from dogmatism and hating ecclesiastical authority - will develop the new world religion."
Wer Augen hat zu sehen, kann leicht erkennen, dass diese "spirituell erleuchteten" Kirchenmänner schon seit Jahrzehnten von Lucis Trust und den UN erfolgreich gezüchtet wurden. Es ist nicht schwer, eine fünfte Kolonne in die Priesterseminare und die Orden einzuschleusen und in den letzten Jahrzehnten haben klarsichtige Katholiken nicht nur einmal vor der deutlich erkennbaren Existenz einer solchen fünften Kolonne gewarnt.

Dass Papst Franziskus jeglicher Dogmatismus fehlt, bekam er schon vor langem vom italienischen Staatspräsidenten zu hören. Dass er Katholiken nicht leiden kann, die „doktrinelle Sicherheiten suchen“ und „engstirnige Regeln beobachten“ und dass Fundamentaltheologie ihm eins der langweiligsten Sachen auf der Welt ist, kam sogar schon mehrmals von Papst Franziskus selbst. 

Außerdem fühlt sich Papst Franziskus "berufen, eine neue Kirche zu gestalten".
Dass Papst Franziskus extrem etwas gegen die Kurie hat, konnte man zuletzt in seiner Weihnachtsansprache von 2014 hören.

Damit ist er ganz auf einer Linie mit einem anderen „Kirchenmann Bailey´scher Prägung“, nämlich Hans Küng, der ja nicht zuletzt durch sein „Projekt Weltethos“ seit Jahrzehnten eng mit den UN zusammenarbeitet und sich in einem seiner Bücher rühmt, dass zu seinem 75. Geburtstag der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan gekommen ist. 

Herr Küng, der Papst Franziskus von Anfang an bejubelte, ritt schon früher ständig Attacken gegen die Kurie, deren Inhalt erklärt, warum die Herren und Damen vom Lucis Trust und ihre Freunde im gleichen UN-Geist etwas gegen den Apparat der Kurie haben. Die Kurie steht der kompletten Zertrümmerung der katholischen Kirche noch im Weg:
Für entscheidend hält der Tübinger Theologe, dem Ende 1979 die katholische Lehrerlaubnis entzogen worden war, ob dem neuen Pontifex eine Reform der Kurie gelingt. Sonst "kann man alle anderen Reformen hinter den Kamin schreiben", sagte er. 
Schlüsselpositionen müssten mit "fähigen Leuten" besetzt werden, die nicht dem "alten Regime" angehörten. Franziskus brauche vor allem einen Kardinalstaatssekretär, der ebenfalls Reformbereitschaft zeige, betonte Küng. Nur so könne der Papst den "Apparat Kurie" in den Griff bekommen. An diesem Vorhaben sei sein Vorgänger Benedikt XVI. gescheitert. (Quelle)
Kein Wunder, dass Herr Küng von Papst Franziskus so begeistert ist. 

Mehr Hintergründe, warum Herr Küng die Kurie hasst: hier und hier. (Die Kirchengeschichtsfälschungen, die in jedem von Herrn Küngs Interviews stecken und die ihn mit denen von Lucis Trust verbinden, muss für heute mal jeder selber herausfinden.)

Ein reich gesegnetes Neues Jahr 2015 trotz alledem und 

Nachtrag: Hier wird auch Herr Küng und sein Projekt "Weltethos" in einer Publikation von Lucis Trust gelobt.

Siehe auch: 
noch mehr Hintergründe von einem Alice Bailey- und Lucis Trust-Kenner allerdings auf Englisch. Alice Baileys "zweiter Ehemann", Foster Bailey, war übrigens 32. Grad Freimaurer.
und
Lucis Trust U.N. tool for One World Religion
und
Update: Pope Francis and One-World Religion
und



Snippet oben: Einer der drei Gründe, warum Lucis Trust denkt,
dass Papst Franziskus ein "Beschleuniger der Veränderung" sein wird.
Quelle:
http://www.lucistrust.org/en/arcane_school/twelve_spiritual_festivals/pisces/festival_of_pisces_talk



Samstag, 16. November 2013

"Danke, dass jeglicher Dogmatismus fehlt" - Das Lob, das für den Papst eigentlich peinlich sein müsste

Papst Franziskus erhielt am 14. November Lob dafür, dass er so wenig katholisch auftritt, und zwar als er einen offiziellen Besuch beim Staatspräsidenten Italiens, dem Ex(?)-Kommunisten Giorgi Napolitano, abstattete. Der Papst blieb ruhig dabei sitzen und sah keinesfalls bekümmert aus (siehe Video unten). Wie ein Blogger, der in Italien aufgewachsen ist, bemerkte, wird das, was bei solchen Empfängen gesprochen wird, ohnehin vorher abgestimmt.

Die Nachrichtenseite der Amerikanischen Bischofskonferenz berichtet, dass der Staatspräsident u. a. folgendes zum Papst gesagt hat und dabei Stellen aus dem im September veröffentlichten Papst-Interview mit einem Jesuiten-Mitbruder zitiert hat. (eigene Übersetzung):

Napolitano, 88, lobte die Auffassung des Papstes von der Kirche und vom Glauben, die wie er sagte alle Italiener, Gläubige und Nicht-Gläubige, beeindruckt hat. 
Wir sind davon überrascht, dass jeglicher Dogmatismus fehlt, überrascht vom Sich-Fernhalten von Positionen, die nicht von einem gewissen Grad an Unsicherheit gestreift sind, vom Aufruf, „Raum für Zweifel zu lassen“, was charakteristisch ist "für alle großen Anführer des Volkes Gottes". Dies sagte Napolitano, und zitierte dabei die Worte des Papstes von einem Interview mit einem Jesuiten-Mitbruder, das im September veröffentlicht wurde.
Was ist an diesem Politiker-Lob so unglaublich? 
Die katholische Religion ist die einzig wahre, vom einzig wahren Gott geoffenbarte. Deren Inhalte sind daher unbedingt und vertrauensvoll zu glauben, das wusste früher jedes katholische Kind. Seit 50 Jahren weiß und glaubt das nur noch ein Bruchteil der Katholiken. 
Wenn Ex-Kommunisten auffällt, dass der Papst selbst augenscheinlich nicht mehr an die Exklusivität und absolute Wahrheit der katholischen Religion glaubt, und als Papst dazu aufruft "Raum für Zweifel zu lassen", ist etwas ganz schwer faul.

Die entsprechende Stelle im Papst-Interview vom September aus der Napolitano zitiert hat, ist diese:
»Ja, bei diesem Suchen und Finden Gottes in allen Dingen bleibt immer ein Bereich der Unsicherheit. Er muss da sein. Wenn jemand behauptet, er sei Gott mit absoluter Sicherheit begegnet, und nicht berührt ist von einem Schatten der Unsicherheit, dann läuft etwas schief. Für mich ist das ein wichtiger Erklärungsschlüssel. Wenn einer Antworten auf alle Fragen hat, dann ist das der Beweis dafür, dass Gott nicht mit ihm ist. Das bedeutet, dass er ein falscher Prophet ist, der die Religion für sich selbst benutzt. Die großen Führer des Gottesvolkes wie Mose haben immer Platz für den Zweifel gelassen. Quelle
Was bedeutet das? Alle Apostel, Kirchenväter und Kirchenlehrer, die auf alles eine Antwort hatten, haben nach demnach die Religion für sich selbst benutzt. Moses, der Zweifel hatte und der, wie wir aus dem Alten Testament wissen, dafür schwer von Gott bestraft wurde, hat hingegen richtig gehandelt. 
Wenn die katholische Dogmatik sagt, es gibt keinerlei Zweifel über die Wahrheit der katholischen Glaubensinhalte, Gott hat das dogmatisch Festgelegte über sich selbst geoffenbart und dieses ist daher unbedingt zu glauben, dann ist das also schlecht, weil kein Raum für Zweifel ist. 

Ob der Papst auch mal daran denkt, dass wer ein Dogma auch nach Belehrung noch bezweifelt, sich selbst exkommuniziert hat? Warum ist er eigentlich Papst, wenn er offensichtlich nicht für wichtig findet, dass die Katholiken mit Sicherheit an die geoffenbarten Inhalte der katholischen Religion glauben? Er müsste wissen, dass man ohne einen solchen dogmatischen Glauben nicht gerettet werden kann, dass der reine Fiduzidalglaube, der Vertrauensglaube reicht, ist von der Kirche verurteilte protestantische Irrlehre. (siehe hier)

Nun, wenigstens ist Herr Napolitano jemand, der öffentlich bemerkt, dass dieser Papst eine Auffassung von Kirche und Glauben hat, die als Abweichung von allem bisher dagewesenen sogar ihm, dem Ex-Kommunisten auffällt. 

Der Papst fuhr übrigens im blauen Ford-Kleinwagen zum Staatsbesuch und verzichtete auf für Staatsgäste übliche Ehrenbezeugungen. Mit anklagendem Unterton wurde berichtet, das Benedikt XVI. bei dieser Gelegenheit im offenen Mercedes gefahren war und von den bei Staatsempfängen üblichen berittenen Militärpolizei begleitet wurde.

Das Auto für den Staatsbesuch vom demjenigen,
der Stellvertreter des Christkönigs sein sollte.
Unbedingt alle Untertitel lesen

Wie katholische Nachrichtenseiten über den offiziellen Besuch berichten hier und hier
Wie katholische Blogger darüber berichten hier und hier 

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...