Die entsprechende Lesung wurde nämlich bei der Liturgie"reform" gestrichen:
Wehe dem, der unwürdig kommuniziert
Wehe dem, der unwürdig kommuniziert
"Liebet nicht die Welt*, noch was in der Welt ist." ( 1. Joh. 15) "Und werdet dieser Welt nicht gleichförmig,..." (Röm. 12,2) *Die Welt bedeutet im Evangelium des heil. Johannes die Prinzipien der gottentfremdeten Menschheit.
Die Eucharistie als Gedächtnis Christi
Bei der Einsetzung dieses Sakramentes nun sagte Er zu den Aposteln: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (Luk 22.19), damit uns dieses erhabene und ehrwürdige Sakrament ein hervorragendes und ausgezeichnetes Gedenkzeichen Seiner außerordentlichen Liebe sei, mit Er uns liebte. Ein wunderbares Gedenkzeichen, sage ich …, in dem die Zeichen erneuert sind und die Wundertaten verwandelt (erstehen), in dem jede Freude enthalten ist…, in dem wir sicherlich Hilfe für das Leben und das Heil erlangen.
Dieses ist das … heilsame Gedächtniszeichen, in dem wir das dankbare Gedächtnis unserer Erlösung begehen, in dem wir vor dem Bösen zurückgehalten und im Guten bestärkt werden und fortschreiten im Wachstum der Tugenden und Gnaden, in dem wir in der Tat fortschreiten aufgrund der leiblichen Gegenwart des Erlösers selbst.
Andere (Dinge) nämlich, deren Gedächtnis wir begehen, umfassen wir mit Geist und Sinn, aber besitzen deswegen nicht ihre wirkliche Gegenwart. In diesem sakramentalen Gedenken Christi aber ist Jesus Christus bei uns gegenwärtig, zwar unter anderer Gestalt, aber in der eigenen Substanz.
Bevor Er nämlich in den Himmel aufstieg, sagte Er den Aposteln und ihren Nachfolgern: „Siehe ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Zeit (Mt 28.20) und stärkte sie mit der gültigen Verheißung, dass Er auch in leiblicher Gegenwart bei ihnen bleibe und sei.
| Wie man im Bild vorne Mitte und rechts sehen kann, gab es schon immer Leute, die sich in der leiblichen Gegenwart des Heilandes langweilen, während sich andere ehrfürchtig verneigen oder knien, wie es sich gehört, wenn der Christkönig vorbeizieht. Gemälde: Adolf Friedrich Erdmann von Menzel: Fronleichnamsprozession in Hofgastein. 1880 |
(...) Die Prozessionen entstanden in Deutschland. 1279 gilt als das Jahr der ersten Fronleichnamsprozession, die in Köln stattfand. Die Protestanten empfanden das Fest lange als "gegenreformatorische Machtdemonstration". Vor allem in konfessionell gemischten Gebieten kam es immer wieder zu Spannungen. (...)Was ist dazu zu sagen:
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| Die Engel beten den wahrhaft und wirklich und wesentlich gegenwärtigen Heiland Jesus Christus im allerheiligsten Altarssakrament an |

Jahre war es der größte Trost, in den Zeiten schwerer Verfolgung den Leib des Herrn vor ihrem Gange zum Martertode noch zu empfangen. Sie trugen das hochheiligste Sakrament, eingehüllt in weiße Tücher, mit nach Hause, um im Augenblicke der Gefahr dasselbe zu empfangen. Gebet. Der Glaube, daß du mein Jesus im allerheiligsten Sakramente gegenwärtig bist und die Speise meiner Seele sein willst, ist mein größter Trost. O erhalte diesen Glauben immer lebendig in mir und gib mir die Gnade, daß ich dich in meiner Todesstunde als heilige Wegzehrung würdig empfange. Amen.
| Das Allerheiligste getragen von Kardinal Daneels Bildquelle |