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Freitag, 18. Mai 2018

Mein Sohn heiratet heute nicht nicht

Gestern abend sagte ich zu meinem Sohn: „Was bin ich froh, dass du morgen nicht nicht heiratest.“ 
Damit spielte ich auf den Sohn einer meiner Nachbarinnen an, der heute nicht heiratet. 
Für alle, die denken, ich sei jetzt komplett gestört, hier die Auflösung des Rätsels: Der Sohn meiner Nachbarin, ein Taufscheinkatholik des Jahrgangs 1990, geht heute mit seiner Braut zum Standesamt, wo beide zu Papier geben, dass sie eine Zivilehe schließen wollen, was dann im katholischen Familienkreis als „Hochzeit“ gefeiert wird. Denn seine gesamte Familie und die seiner Braut denken, beide wären danach verheiratet, was aber vor Gott nicht stimmt, in Wirklichkeit heiratet der Sohn meiner Nachbarin nämlich heute nicht. 
Durch Abschluss einer reinen Zivilehe ist ein Katholik, der eine Katholikin heiratet, vor Gott und nur darauf kommt es an, eben nicht verheiratet. 

Auf die Frage, wann denn die kirchliche Hochzeit stattfindet, bekam ich von meiner Nachbarin zur Antwort: „Im September.“ Warum so spät, wollte ich wissen. „Ja was meinst du, wie schwer es ist, eine schöne Gaststätte zu finden, die eine Hochzeitsfeier für 120 Leute ausrichten kann! Die sind alle ausgebucht!“ bekam ich im vorwurfsvollen Ton zurück. Da war ich baff. Bislang dachte ich, dass die Taufscheinkatholiken in meiner Umgebung mir schon alles geboten haben, was man sich an Unglaublichkeiten ausdenken kann, aber auf die Idee, dass man den Zeitpunkt seiner wahren, nämlich sakramentalen Hochzeit danach ausrichtet, wann man wo die Gäste bewirten kann, war mir noch nicht gekommen.

Was das Ganze zusätzlich traurig macht ist, dass sich kein Priester gefunden hat, der die jungen Leute darauf aufmerksam macht, was die kirchliche Lehre ist, das heißt, wie Gott die ganze Sache sieht. 
Wohlmöglich wissen viele zeitgenössische Priester nicht einmal, dass die Zivilehe in der französischen Revolution erfunden wurde, um das Sakrament der Ehe zu untergraben. 
Es hat sich auch kein Priester gefunden, der den beiden gesagt hat, dass das Zusammenleben vor der Ehe schwer sündhaft ist.

Ich habe zu alledem auch geschwiegen, denn ich habe schon vor Jahren meine Nachbarin daraufhin gewiesen, dass sie selbst in fortgesetzter Todsünde lebt, worauf sie nach einigen Wochen Unpässlichkeit meinte, sie käme aber doch wenigstens ins Fegfeuer, habe sie sich gedacht und das würde ihr reichen! Und das alles, obwohl der Priester, zu dem sie zur Beichte gegangen war, sie nicht lossprechen wollte.
Dass katholische Lehre ist, dass eine einzige unbereute Todsünde reicht, um auf ewig in die ewige Gottferne, das heißt Hölle zu kommen, interessierte sie zumindest aus meinem Mund nicht. Und der Apfel fällt dann nicht weit vom Stamm.
Solcherart ist die „katholische“ Umgebung beschaffen, in der ich mich zurechtfinden muss und ich weiß nicht, was mich täglich mehr entsetzt, die absichtliche komplette Ignoranz der meisten deutschen Katholiken, oder die Bomben, die deutsche Kardinäle und Bischöfe in Interviews immer wieder auf die wenigen Katholiken fallen lassen, die die katholische Lehre noch kennen, lieben und tatsächlich auch danach leben wollen.

Aber ich danke dem lieben Gott für die unverdiente sehr große Gnade, in den heutigen Zeiten einen Sohn zu haben, der die katholische Lehre sehr gut kennt und sehr liebt, und der nicht vorhat, jemals Hochzeit zu feiern, obwohl er vor Gott noch gar nicht geheiratet hat. 


Siehe auch:
Ehe und Fami­lie nach den Nor­men Got­tes
und
Luthers Ehe­an­sich­ten
und
Über das Ewige in der Ewigkeit


Dienstag, 31. Januar 2017

Über das Glück, einen echt katholischen Ehepartner zu haben

Mein Mann sagt oft, wie glücklich er ist, katholisch zu sein und wie schön es bei uns geworden ist, seit wir katholisch sind. (Dabei war er vor 10 Jahren ein scharfer Gegner meines Kircheneintritts, bis er nicht einmal zwei Jahre später dem Zug der Gnade folgte und selbst katholisch werden wollte.)

Was ist bei uns so schön geworden, seit wir katholisch sind?


Man ist eines Sinnes, in den wichtigsten Fragen des Lebens ist man sich einig, da man den gleichen Glaubenswahrheiten und der gleichen Sittenlehre zustimmt.

Gemeinsam (den Rosenkranz) beten zu können und zu wissen, dass jeder dem gleichen "Credo" zustimmt, schweißt zusammen.

Da jeder Katholik aufgerufen ist, nicht gegen die 10 Gebote und die fünf Kirchengebote zu verstoßen und außerdem die sieben Hauptsünden zu meiden, gibt es einen klaren Verhaltensrahmen, an dem sich jeder Ehepartner orientieren muss und will, weil man nur so in den Himmel kommt und als wunderbare Nebenerscheinung dieses katholischen Verhaltens das Leben schon auf dieser Erde viel einfacher und schöner wird. 


Regelmäßige Beichten und die dabei erhaltene Gnade helfen einem, in den Tugenden zu wachsen, zu dem ebenfalls jeder Katholik aufgerufen ist.


Mit einem tugendhaften Ehepartner verheiratet zu sein, ist eine ganz großartige Sache.


In den heutigen Zeiten wo kaum noch einer die Ehe für unauflöslich hält, und fast jeder mit der Möglichkeit rechnen muss, jederzeit von seinem Ehepartner verlassen zu werden, ist es ein unschätzbares Glück, zu wissen, dass der eigene Ehepartner fest an die Unauflöslichkeit der Ehe glaubt.


In Notzeiten, wie ich sie in den letzten vier Monaten erlebt habe, ist es eine unglaubliche Beruhigung und Bereicherung, einen katholischen Mann zu haben.


Unsere einzige Trauer ist, dass wir nicht schon katholisch waren, als wir vor knapp 32 Jahren geheiratet haben. Wir hätten uns dann sehr viel selbst verursachten Kummer sparen können und hätten eine Kinderschar, statt nur ein Kind.


P.S.: Mein Mann sagt, dass er nicht nur fest an die Unauflöslichkeit der Ehe glaubt, sondern dass er mich auch lieb hat...




Montag, 20. Juni 2016

Papst Franziskus sagt, dass mehr als die Hälfte der sakramentalen Ehen ungültig sind.

Papst Franziskus hat tatsächlich jüngst öffentlich behauptet, der Großteil der sakramentalen Ehen sei nicht zustande gekommen wegen unser „Übergangskultur“ durch die die Leute nicht wüssten, was sie tun (In diesem Video zu sehen ab 1:14.30). 

Übersetzt ins Deutsche sagte er u. a.:
Es ist provisorisch und daher ist der Großteil unserer sakramentalen Ehen nichtig. Denn sie sagen „ja, für den Rest meines Lebens!“ aber sie wissen nicht, was sie sagen. Denn sie haben eine andere Kultur. Sie sagen es, sie haben einen guten Willen, aber sie wissen es nicht.
Was ist dazu zu sagen:
Papst Franziskus tut hier offensichtlich so, als seien heutzutage die meisten Leute zu dumm, um zu begreifen, was „lebenslänglich“ heißt. Er tut so, als müsste man eine Erfahrung davon haben, was lebenslänglich heißt, um gültig heiraten zu können.
Aus Erfahrung zu wissen, was eine Ehe ist, war aber noch nie die Voraussetzung dafür, dass der Ehevertrag und damit das Sakrament zustande gekommen ist.

Katholische Lehre ist, dass das Ehesakrament sachlich mit dem Ehevertrag zusammenfällt. 
Wer, wie Papst Franziskus sagt, „einen guten Willen hat“ lebenslänglich die Ehe zu schließen, der hat einen Ehevertrag abgeschlossen mit dem gleichzeitig auch das Sakrament zustande gekommen ist.
Wenigstens die virtuelle Intention zu tun, was die Kirche tut, reicht nach katholischer Lehre aus zur Gültigkeit der Spendung und des Empfanges des Ehesakramentes.

Nebenbei: keinem staatlichen Scheidungsrichter fiele es ein, den rein „zivil“ Verheiraten zu sagen, ihre Ehe bestünde gar nicht, weil sie vorher nicht wussten, was eine Zivilehe ist.

Interessanterweise hat Papst Franziskus bei den nur „zivil“ Verheirateten noch nie so getan, als wären sie nicht verheiratet. Im Gegenteil, er verhätschelt sogar die „(nur zivil) wiederverheiraten (weil nur zivil) geschiedenen“ Katholiken als richtig verheiratet und will ihnen gar die heilige Kommunion austeilen lassen.

Um allen Unglaublichkeiten die Krone aufzusetzen, verstieg sich Papst Franziskus in der gleichen Ansprache sogar noch zu folgender Aussage bezüglich von Paaren, die ohne Trauschein unkeusch miteinander leben:

„Ich habe eine Menge Treue in diesen Verbindungen gesehen und ich bin sicher, dass dies eine echte Ehe ist, sie haben die Gnade einer echten Ehe wegen ihrer Treue…“
Interessant: bei mehr als der Hälfte der in der kirchlich vorgeschriebenen Form sakramental verheirateten Katholiken kennt Papst Franziskus das Innere und weiß, dass sie eigentlich nicht heiraten wollten, und dass ihre Ehe daher ungültig ist und bei etlichen (allen?) von denen, die unkeusch zusammenleben und nicht einmal sakramental heiraten wollen, kennt er auch das Innere und weiß, dass sie eigentlich verheiratet sind.

Ich bin mir sicher, dass Papst Franziskus genau weiß, dass es ein Dogma ist, das die heiligmachende Gnade nur mit dem Sakrament verliehen wird, das sich die Eheleute gegenseitig spenden, wenn sie vor dem Priester und zwei Zeugen den Ehevertrag abschließen.

Gott verabscheut Unkeuschheit und wird nicht zwei unkeuschen Todsündern, die sich nicht an die von ihm vorgeschriebenen Gebote halten, nämlich nichts Unkeusches zu tun und nichts zu Unkeusches zu begehren, die Gnade des Ehesakramentes spenden, obwohl sie gar nicht vorhaben einen Ehevertrag zu schließen.

Das ist wirklich alles Katechismuswissen für Kinder. Jeder gut geschulte Bantu-Neger aus dem Urwald hätte Papst Franziskus belehren können, wir es wirklich ist.

Wer eine Dogmatik von Ott besitzt, kann l
eicht erkennen, dass Papst Franziskus hier mehrere von der Kirche schon lange verurteilte Versuche, den Ehevertrag und das Ehesakrament zu trennen, neu kombiniert.

Aber was soll man sagen von einem Change-Agent wie Papst Franziskus, wenn maximale Verwirrung der Gläubigen ganz offensichtlich das Ziel ist. Seit er fast keinen Widerstand gegen Amoris Laetitia zu verzeichnen hatte, startet er jetzt richtig durch. Das war vorherzusehen.


Wenn ich nicht wegen meiner Konversion schon ein Schreiben von der Diözese hätte, dass ich tatsächlich mit meinem Mann verheiratet bin, dann würde ich jetzt bei der Diözese anrufen und Prüfung meiner Ehe verlangen.

Wenn das etliche Katholiken (z. B. mehr als die Hälfte der sakramental Verheirateten) tun würden, würden die Bischöfe vielleicht mal was tun, außer zu schweigen zu dem ganzen Terror aus Rom: 


„Lieber Bischof, helfen Sie mir und meiner Frau (meinem Mann): Papst Franziskus sagt, der Großteil der sakramentalen Ehen ist nichtig, als guter Katholik will ich unbedingt wissen, ob ich mit meiner Frau (meinem Mann) verheiratet bin. Mir reicht es jetzt endgültig mit der aus Rom gestifteten Verwirrung bezüglich der Ehe. Ich verlange von Ihnen Klarstellung.“
Steve Skojec hat auf seiner hoch empfehlenswerten Website onepeterfive zusammengestellt, dass die Freunde von Papst Franziskus schon früher gesagt haben, die Meinung von Papst Franziskus sei, dass mehr als die Hälfte der Ehen ungültig sind. Jetzt braucht sich keiner mehr zu fragen, ob sie übertrieben haben, den jeder kann es im Video sehen und hören, dass der Papst das gesagt hat.

Aber um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen hat der Vatikan einen Tag später eine von Papst Franziskus bestätigte offizielle Version seiner Ansprache herausgegeben, in der es jetzt heißt, der Papst habe gesagt „ein Teil“ der Ehen sei ungültig, wo jeder noch im Video sehen kann, was der Papst wirklich gesagt hat und am ganzen Kontext und an der aufmerksamkeitsheischenden Körpersprache auch leicht erkennen kann, dass er sich nicht versprochen hat.





Darauf antwortet Steve Skojec: „Für wie dumm hält man uns eigentlich? Wenn er sich versprochen hat, soll er eine offizielle Erklärung abgeben, und nicht einfach das Transkript fälschen lassen.“


Donnerstag, 14. April 2016

Krasse Widersprüche zwischen der Ehe-Enzyklika "Casti Conubii" und "Amoris laetitia"

Papst Pius XI. hat seiner Enzyklika  über die Ehe den Namen "Casti Conubii" gegeben, was übersetzt "Keusche Ehe" heißt.

Sie handelt "über die christliche Ehe im Hinblick auf die gegenwärtigen Lebensbedingungen und Bedürfnisse von Familie und Gesellschaft und auf die diesbezüglich bestehenden Irrtümer und Mißbräuche".

Diese Enzyklika war damals als Antwort des Papstes auf die Lambeth-Konfernez der schismatischen Anglikaner notwendig geworden, die 1930 ihren Mitgliedern die Geburtenkontrolle unter bestimmten Umständen erlaubt hatte.

Steve Skojec mit seiner sehr empfehlenswerten katholischen Website onepeterfive ist auf die Idee gekommen, diese Enzyklika mit der Apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" zu vergleichen und musste dabei feststellen, dass letztere sozusagen ein Anti-CC (Casti Conubii) ist.

Dass die Bewahrung und die Pflege der Tugend der Keuschheit, einem der Stützpeiler der katholischen Religion, leider kein Anliegen von "Amoris Laetitia" ist, war mir allerdings auch schon aufgefallen. 
(Das Wort "Keuschheit" kommt auf 259 Seiten einmal vor. Das Wort "keusch" gar nicht)

Wäre die gottgefällige Tugend der Keuschheit bei den zeitgenössischen Katholiken so weit verbreitet wie zu besseren Zeiten, würden sich die Diskussionen über die zahlreichen Ehebrecher, die heute "wiederverheiratete Geschiedene" heißen und über Paare in sogenannten "irregulären Verbindungen" erübrigen, denn so etwas gäbe es bis auf wenige Fälle gar nicht und würde unter den Katholiken analog 1 Korinther 5 auch nicht geduldet.

Da die Verantwortlichen in Rom leider noch keine deutsche Übersetzung von Casti Conubii hochgeladen haben, kann ich zum genauen Vergleich entsprechender widersprüchlicher Stellen leider nur auf Steve Skojecs sehr guten englischen Beitrag verweisen: hier

Wer nicht gut Englisch kann, aber einen Eindruck bekommen möchte, was in Casti Conubii steht, kann hier eine deutsche Übersetzung lesen.

Der heilige Pfarrer von Ars hat übrigens gesagt, dass sich die meisten Eheleute verdammen, weil sie die Ehe missbrauchen. 

Weil vom "Ehemissbrauch" heute keiner mehr redet, habe ich lange gebraucht, um herauszufinden, was das wohl genau bedeutet.

Wann  man die Ehe missbraucht, steht übrigens auch in Casti Conubii unter Punkt 3.

Das Problem heutzutage ist, dass sich kaum ein zeitgenössischer Katholik mehr vorstellen kann, wie glücklich eine Ehe, die von beiden Eheleuten nach den Regeln von "Casti Conubii" geführt wird, schon hier auf Erden macht, von der Belohnung, die es im Himmel für das Befolgen des Willens Gottes gibt, ganz zu schweigen. 







Montag, 30. November 2015

Ein Bischof von Rottenburg erklärt die Gefahren von Hochzeiten am Samstag

Leider kommt diese Erklärung nicht vom aktuellen Bischof von Rottenburg. Gegen moderne sittliche Übel steht ja schon lange kein Bischof mehr auf. 
Gegen den Brauch, die Hochzeiten an Samstagen abzuhalten, wendete sich Bischof von Keppler (Rottenburg) in einem besonderen, im kirchlichen Amtsblatt veröffentlichten Erlasse. Er sagt: 
„In den letzten Jahren hat leider mehr und mehr die Unsitte eingerissen, am Samstag feierliche Hochzeiten zu halten mit Zechgelagen und Tanzunterhaltung bis in den Sonntagmorgen hinein.  
An sich steht der Trauung am Samstag nichts im Wege und wenn die Hochzeitsfestlichkeit sich auf ein Mahl im Familienkreis oder im Kreis geladener Gäste beschränkt, so wollen wir gegen eine Samstagshochzeit nichts einwenden.

Wenn aber die Samstagshochzeit, wie es leider nur zu oft der Fall ist, Anlass gibt zur Versäumnis des Sonntagsgottesdienstes und zur Entheiligung des Tages des Herrn, so müssen wir entschieden unsere Stimme dagegen erheben.
 
Wir weisen die hochwürdige Geistlichkeit an, den Brautleuten ernstlich ins Gewissen zu reden, dass sie von einer Samstagshochzeit abstehen sollen. 
Wie könnte Gottes Segen auf ihrem Ehebund ruhen, wenn sie ihr eheliches Zusammenleben mit einer Versäumnis des Gottesdienstes am Sonntag beginnen und so vielen anderen Anlass zur gleichen Sünde geben?"
Gefunden in : Schönere Zukunft, 4. Juli 1926, S. 981
Mittlerweile sind wir schon ein riesiges Stück weiter in der Entchristlichung, nämlich so weit, dass allzu viele Katholiken gar nicht mehr einsehen bzw. wissen, warum sie überhaupt heiraten sollen bevor sie geschlechtliche Beziehungen aufnehmen.

Zusätzlich wissen auch allzu viele nicht mehr, warum sie am So
nntag zur heil. Messe gehen sollten.

Zudem gibt heutzutage auch viele Katholiken, die in solchen bischöflichen Erlassen unzumutbare Maßregelungen sehen würden.

Dabei ging es dem guten Bischof Keppler nur um die unsterblichen Seelen seiner Katholiken.

Denn was nutzt es
 den Brautleuten, wenn sie sich sinnlich amüsiert haben, aber dabei den Stand der heiligmachenden Gnade verloren haben durch Todsünde? 
Dazu kommen noch die fremden Sünden, an denen sie mitschuldig werden, weil sie dazu Anlass gegeben haben. 

Wer im Stand der Todsünde tot umfällt, kommt in die Hölle. Was hat es ihm da genutzt, dass er sich vorher noch sündhaft amüsiert hat?

Außerdem
ist ein Amüsement, bei dem man den Gnadenstand verliert, in Wirklichkeit keines, sondern die niederen Seelenkräfte haben die Gewalt über Phantasie, Verstand und Willen erhalten. Beim persönlichen Gericht nach dem Tode spätestens wird das jeder einsehen müssen, weil da alle Binden von seinen Augen fallen.

1926 gab es noch nicht die unchristliche Mode, als Braut mit nackten Armen, Schultern und unvorstellbarem Ausschnitt zum Altar zu treten, sonst hätte Bischof von Keppler
sicherlich seine Diözesanen auch davor gewarnt.
Denn Gott sei Dank gab es damals noch viele deutsche Bischöfe, die gegen die damals aufkommende Frauenmode mit unbekleideten Oberarmen, nur bis knapp zum Knie reichenden Röcken und durchsichtigen Stoffen ihr Wort erhoben haben. 

Immer wenn ich Bilder von den "modernen" Bräuten mit nackten Schultern sehe, frage ich mich, wie ein Priester solches öffentliches Ärgernis in der Kirche zulassen kann.

Siehe auch:
Wie wird der Sonntag geheiligt, wie wird er entheiligt?

Was soll uns abhalten von der Entheiligung des Sonntags?

Müssen auch die Werktage geheiligt werden?

Die Unkeusch­heit als Wur­zel­sünde

Es täuschen sich diejenigen, welche sagen, dass die Unkeuschheit nur ein geringes Übel sei




Montag, 19. Oktober 2015

Warum Männer heutzutage nicht mehr heiraten wollen



Dies ist ein sehr gutes, ganz aktuelles Video über die häufigsten Gründe der immer mehr zunehmenden Weigerung, überhaupt zu heiraten und die dahinter stehende soziale Manipulation von Frauen und Männern, die schon ganz früh in der staatlichen Schule beginnt.

Der Sprecher zitiert am Beginn den katholischen Priester Mons. Charles Pope, der über die stark abnehmende Zahl an Eheschließungen jüngst auf seinem Blog einen recht guten Post geschrieben hat.

Eigentlich bin ich kein Fan von Infowars, die das Video gemacht haben, aber hier werden wichtige Dinge genannt, die vielen Leuten so nicht klar sind.

Unsere eigene Erfahrung ist, dass es für einen jungen zeitgenössischen Katholiken, der seinen Glauben so ernst nimmt, wie er noch vor, sagen wir mal 150 Jahren von den Katholiken genommen wurde, fast unmöglich ist, eine passende Ehefrau zu finden, hätte diese doch die Aufgabe, die Kinder in dieser total antikatholischen Zeit im einzig wahren Glauben zu erziehen. 

Dazu braucht man nicht nur eine umfassende Kenntnis des katholischen Glaubens, die den meisten und besonders den jüngeren Katholiken leider fehlt, man braucht heutzutage dazu auch heroische Tugenden, die man bei jungen Frauen nicht findet, da deren Denken vollkommen durchdrungen ist von der modernen, antikatholischen Popkultur inklusive dem „Feminismus“, der erfunden wurde, um Frauen gegen Männer aufzubringen.

Die wenig femine Rektorin meines Sohnes rief auf seiner mittlerweile schon über 10 Jahre zurückliegenden Abiturfeier die jungen Abiturientinnen dazu auf, „es den Männern zu zeigen“, was die anwesenden Väter und Mütter stillschweigend hinnahmen.

Papst Leo XIII. hatte zu Recht die Katholiken davor gewarnt, dass die Feinde der Kirche auf die Jugendbildung und damit auf die  Schulen abzielen, haben sie diese unter Kontrolle, ist so gut wie alles unter Kontrolle.

Allerdings geht nicht die gesamte Entwicklung zum Schlechten auf die Kappe der Feinde des katholischen Glaubens. 

Als ich vor drei Jahren einen Priester, zu dem wir früher oft zur hl. Messe gegangen sind, fragte, wie viele Eheschließungen er eigentlich schon vorgenommen habe seit seiner Priesterweihe und was er denn zu tun gedenke, um den jungen Leuten zu helfen, einen Ehepartner zu finden, wurde ich als Antwort ausgelacht.




Samstag, 20. Dezember 2014

Kardinal Burke ist sehr besorgt und ruft die Katholiken zur Verteidigung der Ehe auf

Das hat er in einem Interview mit „Le Figaro“ geäußert, das Rorate Caeli ins Englische übersetzt hat. Das Titelblatt von Le Figaro spricht sogar von einem "geheimen Krieg" im Vatikan. (So geheim ist der Krieg nicht.)


Kardinal Burke sagt u.a. in dem Interview, dass alle diejenigen, die das verteidigt hätten, was immer die Lehre der Kirche war, beschuldigt worden wären, gegen den Papst zu sein, was schon extrem erstaunlich wäre.

Er sagt auch, dass es bei der Synode zur Familie eine Linie gab, nämlich die, die Kardinal Kasper vorgezeichnet hatte und der sich alle anschlossen, die die Richtung der Synode in der Hand hatten. 

Der Synodenzwischenbericht schien sogar schon vor den Beiträgen der Synodenväter geschrieben zu sein, sagt er. Und zwar nur entsprechend der Richtung, die die Position von Kardinal Kasper begünstigte.

Außerdem sei die Frage der Homosexualität eingeführt worden, obwohl sie keine Beziehung zur Frage der Ehe hat, und zwar um "positive Elemente" in ihr zu finden. 

Ein anderer schockierender Punkt sei, dass der Synodenzwischenbericht keinerlei Bezug nahm auf die Heilige Schrift oder die Überlieferung (d. h. Tradition oder Erblehre) der Kirche und nicht einmal auf die Lehre von Papst Johannes Paul II zur ehelichen Liebe.

Schließlich war Kardinal Burke entsetzt, dass das Synodenabschlussdokument die Punkte zur Homosexualität und zu "wiederverheirateten Geschiedenen", die keine Mehrheit der Synodenväter gefunden hatte, trotzdem enthielt (übrigens auf speziellen Wunsch von Papst Franziskus, siehe hier)

Kardinal Burke sagte zudem, dass wir in einem Zeitalter der "Gender"-Verwirrung die Lehre der Kirche zur Ehe dringender denn je benötigten, wir aber in die Richtung gedrängt würden, „wiederverheirate Geschiedene“ zur Kommunion zuzulassen und dass es eine Obsession damit gäbe, den Eheannullierungsprozess zu erleichtern, was zu einer Art „katholischer Scheidung“ führen würde und damit zu einer Schwächung der Unauflöslichkeit der Ehe.

Er sei daher sehr besorgt und ruft alle Katholiken - Laien, Priester und Bischöfe - auf, sich einzubringen bis zum nächsten Synodenteil, um die Wahrheit über die Ehe hervorzuheben.
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Tja, das ist ja alles schön und gut, aber es kommt doch alles etwas spät von Kardinal Burke, das alles hatte man schon etliche Monate vor der Synode vorhersehen können. Den ersten Post über die Richtung, die sich deutlich abzeichnete, bezüglich der „wiederverheirateten Geschiedenen“, gab es auf diesem Blog schon im Oktober 2013.

Hätte er das alles noch als Präfekt der Apostolischen Signatur gesagt, hätte das einen durchschlagenderen Erfolg gehabt, damals gab es auch viele Katholiken weltweit, die hilfesuchend in seine Richtung sahen, aus der leider Schweigen kam, ich erinnere mich noch allzu gut.

Leider bleibt ein Nachgeschmack, da Kardinal Burke mit alledem erst ankommt, da er aus allen Ämtern entfernt wurde. Aber besser spät als nie. Immerhin gehört er zu den ganz wenigen aus dem Klerus, die gegen die revolutionäre Linie, die, gedeckt von Papst Franziskus, aus dem Vatikan kommt, öffentlich überhaupt irgendetwas sagen. 
Nebenbei ist die Ehe nicht das einzige, was man unter diesem Pontifikat als Laie, Priester oder Bischof verteidigen muss.



Donnerstag, 6. November 2014

Katholische Lehre zu "wiederverheirateten Geschiedenen" und Paaren ohne Trauschein - Video von einem Franziskaner der Immakulata

"Kannst du die Wahrheit aushalten?" unter dieser Überschrift fand ich dieses Video einer Predigt von Fr. George Roth, einem Franziskaner der Immakulata.
Ich würde das abändern in "Willst du die Wahrheit aushalten?"

Wenn mehr Priester so predigen würden wie Fr. Roth, statt sich freiwillig mit den UN-Themen Soziale Gerechtigkeit, Frieden, Umweltschutz usw. abzugeben und gleichzeitig die von den UN (Vereinten Nationen) für öffentliche Kritik als tabu markierten Themen freiwillig zu meiden, wie LGBT, "freier Sex" bald schon für 10jährige Kinder, Abtreibung, Empfängnisverhütung und planmäßige Familienzerstörung, alles eingeführt, um die Weltbevölkerung zu reduzieren und vor allem zu kontrollieren, dann wären wir nicht in der weltweiten Katastrophe, in der wir heute sind.



Sonntag, 5. Oktober 2014

Highlights der Papstpredigt zur Synodeneröffnung

Kardinal Kasper sagte jüngst in einem amerikanischen Jesuitenmagazin, es komme sehr viel darauf an, was der Papst zur Synodeneröffnung sagen werde, welche Richtung er ihnen weisen werde.
Was sagte der Papst heute? Drei Sätze (chronologisch herausgegriffen) sind für progressive Augen mit Sicherheit wesentlich:
Gott »hoffte auf Rechtsspruch – doch siehe da: Rechtsbruch, und auf Gerechtigkeit – doch siehe da: Der Rechtlose schreit« (V. 7)
Diese Version steht bei Isaias 5,7 so nicht in der Vulgata-Bibel, die das Konzil von Trient bei öffentlichen Predigten, Lesungen. Disputationen und Auslegungen zur Verwendung festgelegt hat (Konzil von Trient, 4. Sitzung). 

Ich nehme an, bei dem obigen handelt es sich um eine moderne Einheitsübersetzung. Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass auch z. B. die Erzabtei Beuron genau diese Version benutzt. 

In der deutschen  Übersetzung der Vulgata steht allerdings folgendes: 
Ich erwartete, dass er Recht übte, und siehe, er tat Unrecht, dass er Gerechtigkeit übe und siehe, da war Jammergeschrei. 
Die letzte Stelle, um die es besonders, geht heißt auf Latein: „et ecce clamor“.
Davon, dass "der Rechtlose schreit", steht dort also kein Wort. Auch im dazugehörigen Auslegungskommentar steht davon nichts.

Wo man aber sehr viel von den „Schreien der Rechtlosen“ hören kann, ist in der Befreiungstheologie. 
Bischof Kräutler, den Papst Franziskus kürzlich für seine geplante Umwelt-Enzyklika konsultierte, wies schon letztes Jahr darauf hin, dass Evangelii Gaudium Befreiungstheologie pur sei. 

Dass Papst Franziskus besonders mit der argentinischen Form der Befreiungstheologie sympathisiert, die sein Lehrer P. Scannone SJ erfunden hat (schon mehrmals in diesem Blog erwähnt), hat P. Scannone SJ selber gesagt und bestätigt hat dies auch Papstfreund Leonardo Boff, der ja sogar den künftigen, bis dahin noch nie dagewesenen Papstnamen schon vor der Wahl voraussagte.

Weiter sagte der Papst:

Und um diese Gier zu befriedigen, laden die schlechten Hirten den Menschen unerträgliche Lasten auf die Schultern, die zu tragen sie selber aber keinen Finger rühren.
Ich bin gespannt zu lesen, was Progressive hier genau verstehen, aber ich kann es mir ziemlich gut denken.

Der wichtigste Satz aus allem ist wohl:

Der Geist schenkt uns die Weisheit, die über die Lehre hinausgeht, um großherzig in wahrer Freiheit und demütiger Kreativität zu arbeiten.
"Weisheit, die über die Lehre hinausgeht…, Freiheit, ... Kreativität"

Wie das zu wohl verstehen ist, dazu muss man sich das jüngste Video von Kardinal Kasper ansehen und das im gleichen Post verlinkte Interview seines algerischen Mitbischofs lesen.

Außerdem helfen zum Verständnis dieser Stelle 
Kardinal Kaspers Aussagen in seinem jüngsten großen Interview bezüglich der Dogmatik und deren "Anwendung in der jeweiligen Zeit" und zur „sich in der Zeit ändernden Disziplin, die die Lehre (Dogmatik) in konkreten Situationen anwendet“. 
Das ganze Interview ist sehr interessant. Wenn man sich mit den Themengebieten und Begriffen der Befreiungstheologie etwas auskennt, sieht man, dass der Kardinal viele ihrer Ansichten wiedergibt und sogar vertritt.

Kurz zusammengefasst: Ich bin sicher, jeder Progressive freut sich über diese Predigt, weil sie ihm genügend Hinweise gegeben hat, in welche Richtung alles gehen wird.

Die ultra-progressiven, „reformorientierten“ Katholiken von National Catholic Reporter haben sich leider noch nicht mit einem Kommentar geäußert, noch ist es in Amerika zu früh. 
Doch ihre gerade erschienene Zusammenfassung der Eröffnungspredigt hört sich ziemlich gut gelaunt an. Das zweite von mir herausgepickte Zitat (über die schlechten Hirten) haben sie gleich im ersten Absatz besonders hervorgehoben.


Nachtrag: Ich wusste bei Abfassung dieses Eintrages schon, dass Radio Vatikan, die Papstpredigt recht frei übersetzt hat, da ich schon gestern den Originaltext auf der Vatikanseite nachgesehen habe, in dem "scienzia" steht, wo im Deutschen "Lehre" übersetzt wurde, was allerdings auch nicht "Wissen" heißt, wie heute "Die Welt" meldet, sondern Wissenschaft, habe aber darauf nicht hingewiesen, weil mir schon vor diesem Post von  Rorate caeli gut bekannt war, dass man besonders in der deutschsprachigen Sektion von Radio Vatikan hervorragend über die wahre Bedeutung der Worte des Papstes informiert ist.

Außerdem sei an Das "neue Genre" päpstlicher Ansprachen erfordert eine neue "Hermeneutik" erinnert.
Laut Welt steht Ähnliches wie "im neuen Genre päpstlicher Ansprachen" sogar in "Evangelii Gaudium":
Zum Glück ist sich Franziskus der Risiken von Missverständnissen von Beginn seines Pontifikats an bewusst gewesen. Er hat vorgebaut. Und in seinem bisherigen Hauptschreiben "Evangelii Gaudium" notiert, das Ziel sei nicht, "alle kleinen Details eines Textes zu verstehen. Das Wichtigste ist zu entdecken, was die Hauptbotschaft ist, die dem Text Struktur und Einheit verleiht."

Freitag, 19. September 2014

Kein Blatt passt zwischen Kasper, Ratzinger und Lehmann

Kardinal Kaspers „revolutionäre“, von Papst Franziskus gedeckte Meinung über Kommunionempfang für „wiederverheiratete Geschiedene“ war schon 1972 die von Kardinal Ratzinger und 1974 die von Kardinal Lehmann.

Auf den Aufsatz von Joseph Ratzinger."Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Bemerkungen zum dogmengeschichtlichen Befund und zu seiner gegenwärtigen Bedeutung", in: H.Heinrich u. V. Eid, Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Kösel, München 1972, bin ich jetzt schon mehrmals auf internationalen Seiten gestoßen und fand diesen dann auf "Wir sind Kirche" auf Deutsch zusammengefasst - wo sonst? (s.u.)

Wer darin keine Ähnlichkeit mit Kardinal Kaspers präsynodalen, von Papst Franziskus öffentlich hoch gelobten Vorschlägen sehen kann, kennt diese noch nicht.

Was kann man daraus sehen? Was Kardinal Kasper vorschlägt, ist offensichtlich nicht seine eigene „revolutionäre“ Meinung, sondern diese Suppe wird schon seit über 40 Jahren im Hinterhof gekocht. Und jetzt soll die Suppe öffentlich serviert werden.

Ganz offensichtlich weigern sich alle drei hochwürdigsten Herren, „wiederverheiratete Geschiedene“ als Ehebrecher und damit Todsünder zu bezeichnen. 

Alle drei agieren damit leider zum Schaden der Seelen der Betroffenen, die so in ihrer wiederholten Todsünde bestärkt werden, aber ganz entsprechend den Zielen der Vereinten Nationen (UN), die seit Jahrzehnten über ihre zahlreichen internationalen Nebenorgane und mittels NGOs und auch FBOs vor allem das katholische Familienbild zerstören, um ihre globale Bevölkerungs- und Gedankenkontrolle besser durchführen zu können.

Es lohnt sich immer wieder, diese Insidervorhersagen des früheren Planned Parenthood Direktors zu studieren. 
Leider ist seine Vorhersage, dass die katholische Kirche, d. h. einflussreiche Teile ihres „Bodenpersonals“ ihnen, den selbsternannten Weltregierern, helfen werden, zur Realität geworden. 
Wobei sollten sie ihnen helfen? Bei der damals nur geplanten „Normalisierung“ von Abtreibung, der Homosexualisierung der Gesellschaft und der Propagierung des Geschlechtsakts nur als „Spass“ oder „Liebe“ und damit seiner Trennung von der Fortpflanzung.

Dröhnendes Schweigen zur zügig global mit allen Psycho-Mitteln über Medien und Schulen vorangetriebenen Gesellschaftsrevolution der letzten 50 Jahre ist auch Mithilfe. 
Mehrere Kardinäle (und etliche Bischöfe) gehen über das Schweigen mittlerweile hinaus und unterstützen aktiv die LGBT-Agenda, wie zur Zeit besonders offensichtlich Kardinal Dolan. 

Gegen die grassierende Ehescheidung auch unter Katholiken sagt ja seit Jahrzehnten kein Kardinal oder Papst mehr etwas. Mittlerweile ist die Agenda so weit fortgeschritten, dass als unbarmherzig gebranntmarkt wird, wer "wiederverheiratete Geschiedene" auf ihre schwere Sünde des Ehebruchs hinweisen und sie davon abhalten will, im Stand schwerer Sünde die heilige Kommunion zu empfangen. 

Nachtrag: 1972 bzw. 1974 waren die Priester Ratzinger und Lehmann natürlich noch keine Kardinäle. Mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass ihr unten geäußertes Gedankengut einer Bischofs- bzw. Kardinalserhebung förderlich war. Wohl nicht umsonst bezeichnet Hans Küng seinen Mitbruder Ratzinger "als einen der besten Köpfe damals".

Kasper wurde zum Bischof ernannt, obwohl er die Naturwunder Jesu als Dogmatikprofessor (!) rundweg leugnete.

Unter "Karl Lehman" sagt Wiki dieses:
1968 erfolgte ein Ruf auf den Lehrstuhl für Dogmatik II der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Da Lehmann in Deutschland weder promoviert worden war noch sich habilitiert hatte, war die Berufung mit einem rechtlichen formalen Problem verbunden. Mit Hilfe eines externen Gutachtens des Tübinger Dogmatikprofessors Joseph Ratzinger konnte die Lehrbefähigung Lehmanns, die Venia Legendi, an der Mainzer Fakultät bestätigt werden. Seit 1971 war Lehmann Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Am 26. März 1979 verlieh ihmPapst Johannes Paul II. den Titel Ehrenprälat Seiner Heiligkeit.[5]
Rahner-Schüler zu sein, half natürlich auch immer bei der Karriere.

Von der Website " Wir sind Kirche":

Zitat Joseph Ratzinger 1972:

Papst Benedikt XVI., hatte in einem Aufsatz aus dem Jahr 1972 zum Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene die rhetorische Frage gestellt: 


„Wird das Anders-Können hier nicht zur Pflicht der Barmherzigkeit, des recht verstandenen ‚Evangeliums’?" Weiters heißt es: „Wo eine erste Ehe seit langem und in einer für beide Seiten irreparablen Weise zerbrochen ist; wo ungekehrt eine zweite Ehe sich über einen längeren Zeitraum hin als sittliche Realität bewährt hat und mit dem Geist des Glaubens, besonders auch in der Erziehung der Kinder, erfüllt worden ist (so dass die Zerstörung dieser zweiten Ehe eine sittliche Größe zerstören und moralischen Schaden anrichten würde), da sollte auf einem außergerichtlichen Weg auf das Zeugnis des Pfarrers und von Gemeindemitgliedern hin die Zulassung der in einer solchen zweiten Ehe Lebenden zur Kommunion gewährt werden." 
Es folgt dann noch eine Ausführung von „zwei Gründen", die „von der Tradition her gedeckt" seien, wobei u.a. die Unzulänglichkeiten in Annullierungsverfahren erwähnt werden, sowie der „Typus von Nachsicht" bei Basilius, die „Barmherzigkeit Gottes, der die Buße nicht unbeantwortet lässt", und die Einsicht, dass „praktisch Enthaltsamkeit keine reale Möglichkeit" sein kann: „... wenn also aus moralischen Gründen das Aufgeben der zweiten Ehe unstatthaft ist und andererseits praktisch Enthaltsamkeit keine reale Möglichkeit darstellt (magnorum est, sagt Gregor II.,), scheint die Eröffnung der Kommuniongemeinschaft nach einer Zeit der Bewährung nicht weniger als gerecht und voll auf der Linie der kirchlichen Überlieferung zu sein: Die Gewährung der communio kann hier nicht von einem Akt abhängen, der entweder unmoralisch oder faktisch unmöglich wäre."

(Zitiert aus: Joseph Ratzinger, Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Bemerkungen zum dogmengeschichtlichen Befund und zu seiner gegenwärtigen Bedeutung, in: H.Heinrich u. V.Eid, Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Kösel, München 1972, 35-56; Hervorhebungen fett von der Autorin)



Zitat Karl Lehmann 1974:

Schon 1974 hat Kardinal Lehmann Vorschläge für eine Zulassung von geschiedenen Wiederverheirateten zu den Sakramenten gemacht:

„1. Die Tolerierung einer Zweitehe und die damit verbundene Zulassung zu den Sakramenten darf in keiner Weise die verbindliche Grundform der unauflöslichen Ehe in Frage stellen. Eine entsprechende Pastoral muss bei den Betroffenen und in der christlichen Gemeinde das Bewusstsein einer Ausnahmesituation und einer Hilfe in klar umgrenzten Notfällen wecken und stärken.
2. Wo beim Scheitern der ersten Ehe schweres Versagen mit im Spiel war, müssen die übernommene Verantwortung und die begangene Schuld anerkannt und bereut werden. Etwaiges Unrecht und ein angerichteter Schaden müssen nach Kräften gutgemacht werden, was unter gewissen Umständen eine Rückkehr zum ersten Partner nicht ausschließt.
3. Wenn eine Rückkehr zum ersten Partner nicht möglich ist, muss glaubhaft gemacht werden, dass die erste Ehe beim besten Willen praktisch nicht wieder herstellbar ist. Dabei wird besonders darauf zu achten sein, ob die erste Ehe in einer für beide Partner irreparablen Weise zerbrochen ist.
4. Eine hernach eingegangene zweite Ehe muss sich über einen längeren Zeitraum hinweg im Sinne eines entschiedenen Willens zum dauerhaften Zusammenleben nach der Ordnung der Ehe und als sittliche Realität bewährt haben. Es muss auch geprüft werden, ob das Festhalten an dieser Bindung gegenüber dem Partner und den Kindern der gegenwärtigen Ehe eine neue sittliche Verpflichtung geworden ist. Beide Partner sollten außerdem bekunden, dass sie aus dem christlichen Glauben zu leben versuchen und aus religiösen Gründen und nach ernsthafter Gewissensprüfung die Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche erbitten.
5. Beide Partner und der verantwortliche Seelsorger tragen Sorge dafür, dass kein berechtigtes Ärgernis in der Gemeinde entsteht oder sich der Eindruck nahelegt, die Kirche nehme die Unauflöslichkeit der Ehe nicht mehr ernst.
Unter solchen Voraussetzungen und Bedingungen könnte m.E. wiederverheirateten Geschiedenen die Zulassung zum Bußsakrament und zur Kommuniongemeinschaft gewährt werden. Entscheidend bleibt jedoch die Voraussetzung: Nur vom Rang des ursprünglich von Jesus Christus Gebotenen her lässt sich das Nicht-Gesollte 'regeln'.“

Karl Lehmann, Zur Unauflöslichkeit der Ehe und Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene, in: ders., Gegenwart des Glaubens, Mainz 1974, 292 f.


Donnerstag, 18. September 2014

Kardinal Kasper verschärft den PSYWAR gegen echte Katholiken

Nachzulesen hier:
Kardinal Kasper unterstellt Verteidigern des Ehesakraments: „Sie wollen einen Krieg“


Man sollte beim Lesen dieses Artikels nicht vergessen, dass der Herr Kardinal Professor für Dogmatik war. Er weiß also genau, was er tut.
Er weiß besser als die meisten, dass es keine Scheidung einer gültig geschlossenen und vollzogenen Ehe gibt und daher auch keine „wiederverheirateten Geschiedenen“, denen er zusammen mit seinen Freunden so gerne den eucharistischen Heiland reichen möchte, sondern nur Ehebrecher, die durch seine Anstrengungen dann noch sicherer als durch ihren fortgesetzten Ehebruch ohnehin schon zur Hölle fahren können.
Aber an die Hölle glaubt er offensichtlich auch nicht, ebenso wenig wie  an die anderen Glaubenswahrheiten, die er in seinen Büchern und Äußerungen öffentlich geleugnet hat.

Laut dem Artikel oben behauptet er die „Lehre der Kirche wäre offen“, wo er genau weiß, dass das Gegenteil der Fall ist und es sehr wohl eine "kristallierte Wahrheit" gibt. 

„Einige wollen bei der kommenden Synode einen ideologischen Krieg. Die Lehre der Kirche ist offen, sie aber wollen eine kristallisierte Wahrheit. Die Zielscheibe der Polemiken bin nicht ich, sondern ist der Papst“, so Kasper wörtlich,
Eine kristallklare, hell leuchtende Wahrheit gibt es sogar, die er von Berufs wegen verteidigen sollte statt Bauchschmeicheleien zu erfinden. Wenn man erstmal ein gewisses Maß an Unwahrheiten überschritten hat, kennt man offensichtlich keine Grenzen mehr.

Es sollte auch nicht vergessen werden, dass Kardinal Kasper bei Hans Küng vor seiner Habilitation Assistent war. 

Hans Küng hat alle seine weltweiten anti-katholischen "Ethik"-Projekte in Zusammenarbeit mit der extrem anti-katholischen und Familienfeindlichen Weltregierung UN veranstaltet und schon vor Jahrzehnten erklärt, er und seine Freunde, zu denen Herr Kardinal Kasper offensichtlich gehört, kontrollierten alles. Dass diese Prahlerei stimmt, konnte man nie deutlicher als jetzt erkennen.

Der abtrünnige katholische Priester Hans Küng und die UN: siehe hier oder hier oder noch weiter unten:


"(...) Needing another world stage, Hans Küng turned to the United Nations.

The UN and the "Global Ethic"

The UN's original glittering façade has grown shabby in large part because of the ideological excesses of population-control fanatics. Lacking the authority of the Church to command consciences, the UN has sometimes depended for power not only on persuasion but on deception and implicit economic blackmail ("Until all family planning methods are available to every female, we can't endorse your development grant requests to the World Bank.") From the Third World to the First, distaste with such tactics has changed many onetime supporters into a bloc of disillusioned skeptics. Still the United Nations organization does address a worldwide audience. As the 1990s dawned, Hans Küng inaugurated a new career in affiliation with the international body, helping to design for the world a post-modern civil religion that would meet the criteria of, say, the New York Times.

The first public evidence was his 1990 book, Global Responsibility: In Search of a New World Ethic. At once, Küng began a campaign for a formal statement of "a minimal basic consensus relating to binding values, irrevocable standards and moral attitudes which can be affirmed by all religions... and should also be supported by non-believers." He collaborated with veteran Catholic dissenter Leonard Swidler, professor of Interreligious Dialogue at Temple University and founding editor of the Journal of Ecumenical Studies. Their joint article calling for such a statement was published in the Winter 1991 issue of the journal. Next consultative conferences were held in New Delhi and Bangalore, India. Then Dr. Küng drafted "A Declaration Toward a Global Ethic." It was adopted by a "World Parliament of Religions" meeting held in Chicago in September, 1993.

Count K.K. von der Groeben, a wealthy admirer of Küng's Global Responsibility, donated initial capital funding, in 1995, to establish a Global Ethic Foundation in Tübingen, under Dr. Küng's direction. Its goal is to foster the global ethic by intercultural and inter-religious research, writing, education, lectures, and publicity. To that end, Küng travels tirelessly, lecturing to academic and corporate audiences in cities throughout the world. Having studied the sacred texts of "Sikhs, Jews, Baha'is, Buddhists, Hindus, Muslims, Zorastrians and Taoists," he visits their societies to see how they live their religious traditions. Everywhere, Küng talks about the pressing need for a global ethic.

His latest tour also serves to introduce an exhibition prepared by foundation staff in Tübingen of twelve display panels on the six major world religions–Hinduism, Confucianism, Buddhism, Judaism, Christianity, and Islam–and their common ethical underpinnings, which can pave the way to world peace. Each religion is described positively, except Christianity. Its chart begins with the negative: "It would be wrong to identify Christianity with ecclesiastical power structures and bureaucratic institutions."

The English-language version of the exhibit opened at the German embassy in London, in May 2001. Later it was exhibited at United Nations Plaza in New York, then at the Washington, DC, headquarters of the International Monetary Fund and the World Bank. In late March, Küng brought it to the Markkula Center for Applied Ethics, on the University of Santa Clara campus, where he also spoke at a symposium on human responsibilities, co-sponsored by the Center's Global Leadership and Ethics Program, and the High-Level Expert Group of the InterAction Council.

Dr. Küng describes the endorsing vote of the 1993 World Religions Parliament as "the first time representatives of all religions came to an agreement on the principles of a global ethic and committed themselves to four irrevocable directives." These commitments–to respect for life, economic justice, truthfulness and sexual equality–are so vaguely-worded that their precise meaning must depend on interpretation. But all are based on the Golden Rule–"Do unto others as you would have them do to you,"–a principle that is indeed found in some form in every religion: Hinduism, Confucianism, Buddhism, Judaism, Christianity, and Islam, as C.S. Lewis noted memorably in his 1947 book, The Abolition of Man. Thus the essential message of the traveling exhibit that Küng opened at the Markkula Center makes it clear that all religions were already in basic agreement on that principle, and only needed to recognize the fact.

Viewing the Global Ethic display with amused interest, Irene Groot, a veteran social-studies teacher in a San Jose junior high school, observed:




Think of it! To put these together, Dr. Küng spent ten years and who knows how much money, meeting with religious leaders in glamorous places all over the world. And they're the same kind of charts every social studies teacher does overnight.Irrevocable? An Inquiry
The Global Ethic affirms "irrevocable standards and common values," says Küng. But just how irrevocable does he mean these common standards to be? Not very, it appears.

"I am all for morality in the positive sense," Küng told the California symposium. "But at the same time, I am against moralism–morality in the negative sense." He explained:
Moralism manifests itself in a one-sided and penetrating insistence on particular moral positions-for example, in questions of sexual behavior, contraception, abortion, euthanasia and similar issues–which makes a rational dialogue with those of other convictions impossible.What does this mean, in practice? The InterAction Council's proposed Declaration of Human Responsibilities (which Küng wrote) begins, "Every person, regardless of gender, ethnic origin, social status, political opinion, language, age, nationality, or religion, has a responsibility to treat all people in a humane way." The first rule of his Global Ethic, reiterated in his address, is "All people have a right to life; no one has the right to torture, injure, much less kill, any other human being."

Attentive listeners could hear the clang of cognitive dissonance through his next comment. That very morning, March 31, in Pinellas, Florida, Teresa Schiavo had died of starvation on orders of a judge of probate court. But Dr. Küng passed up what seemed a perfect opportunity to illustrate the defects in prevailing ethical practice. Instead he cited the "tragic case of this woman in Florida" as an example of the ignorance and bad behavior of "religious people" who protested her death sentence Asked later what he meant in calling the case "tragic," Küng said, "They don't understand. As long ago as the 1950s, it was known that there is no obligation to use extraordinary means to preserve life." In other words, it was not the manner of her death but the manners of her defenders that he deplored.

Running interference at Küng's elbow, Father Paul Locatelli, SJ, president of Santa Clara University, hurried questioners away with the remark, "There's an excellent explanation in the current Newsweek." He was referring to an interview (3/27) with bioethicist John Paris, SJ, of Boston College, who said, "... one is not obliged to use disproportionately burdensome measures to sustain life. Fifteen years of maintaining a woman [on a feeding tube] I'd say is disproportionately burdensome."

On The Agenda

How far has Hans Küng moved from his Catholic roots? Far enough to relegate the Catholic Church to the odious "moralist" category in his San Jose address: he said the Church's "rigorism" on "contraception, abortion, euthanasia, and homosexuality" made it impossible for the Parliament of the World's Religions to discuss those subjects because "no consensus exists." (Marcus Berquist, a tutor at Thomas Aquinas College in Santa Paula, California, mused, "As a matter of fact, homosexuality is one question on which the world's major religions are pretty much in agreement.")

Also at Santa Clara University, Küng spoke in favor of married priests, women priests, and intercommunion. Elsewhere, his writing reveals far more radical deviations from the essentials of the Creed, the authenticity of John's Gospel, the pre-existence of Jesus, even the doctrine of the Trinity (see, e.g.Christianity: Essence, History and Future, [Continuum, 1995], Credo: The Apostles' Creed Explained for Today [Doubleday, 1994], My Struggle for Freedom: Memoirs [Eerdmans, 2003], and Küng's foreword to Born Before All Time? The Dispute over Christ's Origin [Crossroad, 1993]). Küng's ecumenism is apparently aimed toward a synthesis of the three "prophetic" monotheistic religious systems: Judaism, Christianity, and Islam.

Seen in that light, his Global Ethic campaign assumes more ominous proportions. He denies that he is trying to invent a new world religion. His standard presentation assures listeners that adopting his universal ethical principles will in no way compromise their present beliefs and practices. But the distinctive beliefs historically accepted by major world religions would not remain, if his grandiose plans should carry the day.

Küng seldom understates his achievements, filling his books and speeches with references to his preeminence as a theologian, as the innovator of the very notion of a universal ethic, as the architect of the Second Vatican Council. Reviewing his preconciliar ideas, he purrs: "By far the majority of my demands will find their way into the Council decrees."

His later writings, especially his autobiography, My Struggle for Freedom, suggest that his pretentious rhetoric may not, after all, reveal a pathetic hunger for praise but rather a delusion of breathtaking arrogance. Mercifully, we have it on the highest authority that his audacity is doomed to failure.

http://www.ignatiusinsight.com/features2005/cwr_steichen_kung_aug05.asp

A Warning Against False World Religion Seen in Pope’s Meeting with Hans Kung
By John-Henry Westen
  Editor
  LifeSiteNews.com
The media is rife with stories about the meeting between Pope Benedict XVI and famed Catholic dissident Hans Küng. There is also much heated debate within Catholic circles over what the (according to Küng) 4-hour meeting, signified.
Many orthodox Catholics are chalking the meeting up to the fact that Küng and Pope Benedict are old friends turned enemies and now reacquainted in their old age. So-called ‘liberal’ or dissident Catholics are reading into the meeting a ‘new openness’ to dissident views. Küng himself is musing about the meeting as a sign of new “openness” on the part of Pope Benedict.
While Küng has given several interviews following his meeting with the Pope, the only official message to come from the Vatican on the meeting contained few details. For the best summary of Küng’s take on the meeting and his dissident history see John Allen’s report in the National Catholic Reporter here: (warning: it is a dissident Catholic publication)http://nationalcatholicreporter.org/update/bn092605.htm
Küng suggests that Pope Benedict himself penned the Vatican statement on the meeting, checking it with Küng prior to releasing it. The text (which can be viewed here: http://www.ewtn.com/vnews/getstory.asp?number=60860 ) acknowledges the meeting but does not note the duration, and confirms that it was held in a “friendly atmosphere” and did not delve into doctrinal disputes. The statement notes that the discussion centered on Küng’s ‘Weltethos’ (global ethics) project. The Vatican statement says “The Pope welcomed Professor Kung’s efforts to contribute to a renewed recognition of the essential moral values of humanity through the dialogue of religions and in the encounter with secular reason. He stressed that the commitment to a renewed awareness of the values that sustain human life is also an important objective of his own pontificate.”
The push for “values that sustain human life” on the part of the Pope seems to be the only significant point the Vatican has made with the announcement.
But for those following the global ethics project, that intervention by the Pope is significant indeed.
Küng first pushed his notion of a global ethic at the United Nations in 1991 and then at the Parliament of World Religions in 1993. There the gathered religious leaders adopted the declaration “Towards a Global Ethic” which became a rallying cry both in UN documents and gatherings of international leaders culminating in the formation of the Earth Charter by former Russian President Mikhail Gorbachev and Canadian-born UN environmentalist guru Maurice Strong. The founding documents of the Earth Charter credit Küng’s global ethics with its underpinning.
While the global ethics document is amorphous and open-ended, the Earth Charter is in favour of abortion under the UN code words of ‘reproductive’ health in relation to population control. The Charter’s resolution 7 calls all to “Adopt patterns of production, consumption, and reproduction that safeguard Earth’s regenerative capacities, human rights, and community well-being” and in subsection ‘e’ calls on people to “Ensure universal access to health care that fosters reproductive health and responsible reproduction.”
The Earth Charter has been criticized as a “new age Ten Commandments” seeking to supersede religious moral codes. Indeed the Earth Charter website (www.earthcharter.org ) boasts of nearly 15,000 “Groups, organizations and individuals from around the world, representing millions of people” which have officially endorsed the Earth Charter.
With the Pope stressing pro-life concerns to Küng, the progenitor of the Earth Charter, he can be seen as addressing the problem of the global ethic at its root. The Catholic Church has long acknowledged a system of moral ethics which can be agreed upon even without religious belief - that of natural law. However, current secular morality, such as that of the Earth Charter,Âhas rejected natural law on issues of life and family and has turned evil into good and good into evil.Â
In the new morality, the right to life of the unborn has been translated into an anti-woman stance. In fact, the UN frequently pushes for abortion in the context of stopping maternal mortality, thus opposition to the availability of “safe, legal” abortion is seen as an anti-life position.Â
Faithful adherence to religion is also seen as tantamount to extremism leading to violence. The terrorism of Muslim extremism has lent itself neatly to that thesis.Â
Thus a moral code or global ethic superseding religious tenets sits well with many - a prescription for a world religion, not calling itself a religion, but a religion nonetheless.Â
jhw
http://www.lifesitenews.com/news/a-warning-against-false-world-religion-seen-in-popes-meeting-with-hans-kung
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