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Montag, 5. Oktober 2015

Die Homosex-Synode




Michael Voris von Churchmilitant fasst im obigen Video zusammen, was jeder, der sich seit über einem Jahr mit der „Familien“-Synode näher befasst hat, weiß, nämlich dass es sich um keine Familiensynode, sondern um eine Homosex-Synode handelt, genannt von Michael Voris nach der himmelschreienden Sünde Sodoms „Sodomie“-Synode.

Das Video ist ganz sehenswert, allerdings vermeidet Michael Voris wie immer die Hauptursache für die ganze Katastrophe zu nennen, nämlich den Papst. 

Der Fisch stinkt am Kopf zuerst oder wie die Amerikaner sagen, "the buck always stops at the top“, was Michael Voris aber seit Beginn dieses Pontifikates nicht einsehen möchte und was leider zu unschönen öffentlichen Auseinandersetzungen zwischen ihm und anderen katholischen Journalisten geführt hat.

Im Video erwähnt Michael Voris auch den aktuellen Fall des vatikanischen Klerikers, der sich gerade - passend zur Homosex-Synode  - als Sodomit geoutet hat.

Was Michael Voris im Video verschweigt, was er aber mit Sicherheit weiß, weil es kürzlich durch alle amerikanischen Medien und Blogs ging, ist, dass ebenfalls passend zu Beginn der Synode bekannt wurde, dass Papst Franziskus bei seinem Amerikabesuch einem seiner früheren Schüler, der seit 19 Jahren mit seinem deutlich jüngeren Homosexpartner zusammenlebt, in Washington eine Privataudienz gewährt hat. 
Video dazu hier, leicht anderer Aufnahmewinkel hier.

Die Screenshots unten sind aus dem ersten verlinkten Video, in dem es zudem drei hysterisch schluchzende Frauen, "Freundinnen" und/oder Verwandte der beiden Männer, gibt.

Zu Beginn und Abschied gibt es reichlich Körperkontakt zwischen Papst Franziskus und den anwesenden Damen und den beiden schwulen Männern. Am Ende hört man sogar schmatzende Kussgeräusche als der jüngere von beiden sich vom Papst verabschiedet, wonach er tiefen Blickkontakt mit dem Papst sucht.

Papst Franziskus „Schüler“ hat zwischenzeitlich erklärt, Bergoglio/Franziskus habe ihm noch nie geraten, von seiner Sünde zu lassen.

Was das bedeutet, weiß jeder, der sein Hirn benutzen möchte. 

Wer nämlich ernsthaft glaubt, dass Todsünden und erst recht solche der himmelschreienden Kategorie den Todsünder auf ewig in die Hölle bringen, falls der Todsünder diese Sünde nicht einstellt und sie bereut, der will den Todsünder unbedingt von seiner Sünde abbringen
Das gebietet die Nächstenliebe und das ist ein Werk der sogenannten geistlichen Barmherzigkeit. 

Dass man seine Nächsten lieben muss, d. h. ihm das Beste für die Zeit und vor allem für die Ewigkeit wünschen muss, ist ein verpflichtendes Gebot Gottes. 

Falls ich meinem Nächsten keine leiblichen und/oder geistlichen Werke der Barmherzigkeit erweise, zeige ich dadurch, dass ich ihn nicht liebe.

Falls jemand zur Todsünde anderer, die er verpflichtet wäre zurechtzuweisen, schweigt, glaubt er entweder nicht, dass die Sünde eine Beleidigung Gottes ist, die unbereut sehr schlimme Folgen für die Ewigkeit haben wird oder er glaubt nicht an Himmel und Hölle, also nicht an die Ewigkeit oder er glaubt gar nicht erst an Gott.

Ein Papst, der vor himmelschreienden Sündern zu ihrer fortgesetzten Todsünde (19 lange Jahre!) lächelt und diese Männer auch noch abküsst, hätte früher jeden Katholiken entsetzt. 

Heute ist kaum einer entsetzt und zwar deshalb, weil die meisten Katholiken  selbst ein "Problem" mit dem 6. Gebot haben und auf diesem Gebiet Todsünder sind. 
Als ich noch nicht katholisch war und selbst schwere Sünden gegen das 6. Gebot begangen habe, war mir das, was Schwule machen, auch egal. Zwischen natürlicher und widernatürlicher Unzucht macht man als Todsünder gegen das 6. Gebot nämlich meist keine Unterschiede mehr.

Mit nur einer einzigen nicht bereuten Sünde gegen das 6. Gebot wird man schon so verblendet, dass man nur noch leichte Unterschiede im "Sexualverhalten" feststellen kann, die einem nebenbei egal sind, was eigentlich immer ein Zeichen dafür ist, dass man den so wichtigen Stand der heiligmachenden Gnade schon länger verloren hat.


Schau mir in die Augen, Kleines!

Zur fremden Todsünde schweigen bzw. sie gar gut heißen macht daran mitschuldig, das ist unveränderliche katholische Lehre, steht in jedem guten Katechismus und wenn Papst Franziskus diese Lehre ignoriert, dann tut er das nicht nur zum ewigen Verderben anderer, sondern auch zum eigenen.





Donnerstag, 28. Mai 2015

Das "ökumenische Konzil von Jerusalem" rückt wohl näher

Als ich neulich diese unglaublichen Aussagen von Papst Franziskus las (kurz: wir haben Ökumene des Blutes, ganz gleich was der "Märtyrer" über Christus und "die Kirche" geglaubt hat) und dann auch noch diese von Kardinal Dolan (kurz: Katholiken und Juden haben eigentlich ein und dieselbe Religion ) sagte mir meine Nase, dass das schon lange geplante "ökumenische" oder "II." Konzil von Jerusalem offensichtlich  sehr schnell näher rückt.

Da nach 50 Jahren ohne Katechese und Unterricht in biblischer Geschichte sich so gut wie jeder Katholik beide UN-katholischen Aussagen mittlerweile verkaufen lässt (glauben wir denn nicht alle an denselben Gott?), steht der Durchführung ja eigentlich nichts mehr im Wege.

Meine Voraussage: 2017 zur "500-Jahr-Feier von Luther" erst Ökumene im Ratzinger-Stil (Die verschiedenen "Kirchen" werden "eine", bleiben aber "Kirchen". Papst Franziskus arbeitet schon eifrig mit den verschiedenen Protestanten daran, wie z. B. hier) und dann 2020 auf nach Jerusalem, wo die Juden dann alles anführen werden. 

(Siehe diesen ausführlichen Post hier über das "ökumenische Konzil von Jerusalem".)

Dagegen wird sich dann keiner trauen, was zu sagen, man will ja nicht Anti-Semit sein - und: sind nicht die Juden unsere "älteren Brüder im Glauben"? 

(Dass die zeitgenössischen "älteren Brüder" nicht an Christus als den Messias glauben und auch nicht glauben wollen, spielt keine Rolle mehr, wie schon seit "Nostra aetate" und mindestens 15 Jahre davor nicht.)

In diesem Buch steht, dass die UN bzw. UNESCO für 2020 eine Welteinheitsreligion geplant haben, in der es keinen Platz für Christus geben wird. 
(Nur wer immer noch schläft, kann nicht sehen, wie eifrig schon seit Jahrzehnten von UN und UNESCO an ihr gearbeitet wird.)
Anklicken zum Vergrößern
Snippet aus:
In the Presence of Our Enemies: A History of The Malignant Effects in American Schools of the UN's Unesco and Its Tranformation of American Society From The Lips of Those Who Did it
Das Auftreten des „UN-Messias“, der von Jerusalem aus alle Nationen regiert, ist im "ökumenischen oder "II." Konzil von Jerusalem" übrigens auch eingeplant.

Die Baupläne für seinen Tempel in Jerusalem gibt es auch schon lange. 
Dass ihm Unzählige nachrennen werden, ist jetzt schon garantiert.

Nachtrag: Die "Familiensynode", in der die katholische Lehre  "pastoral" bzw. "deduktiv" demontiert werden soll, passt auch ins Bild, denn die anderen Religionsanhänger konnten es noch nie leiden, dass die Katholiken es mit der Gnade Gottes schafften, sich knapp 2000 Jahre nicht "scheiden" zu lassen. Anpassung auf ein niedriges Niveau musste sein.

Die UN-Welteinheitsreligion lehrt nämlich auch eine WelteinheitsUNmoral. (Nur wenn alle komplett verlottert und im Stand der Todsünde sind, ist der Teufel zufrieden.)
Und:
Über das von einem seriösen katholischen Journalisten, Edward Pentin, berichtete Geheimtreffen (der UN-Agents-of-Change) zur Veränderung der katholischen Lehre auf der Synode hier.



Sonntag, 1. Februar 2015

Papst Franziskus genehmigte den Homosexuelle preisenden Synodenzwischenbericht vor Veröffentlichung

Dieser Synodenzwischenbericht, der eine der vier himmelschreienden Sünden schön redete und die Leute, die sich in dieser Sünde freiwillig betätigen, als solche, von denen jeder was lernen kann, hinstellte, war von Papst Franziskus genehmigt worden:
Pope Francis approved family synod’s controversial mid-term report before publication

Wahlweise war bislang Kardinal Erdö  oder dem Synodensekretär Bruno Forte die „Schuld" an diesem Zwischenbericht zugeschoben worden.Einige amerikanische Blogger waren geschockt, dass Papst Franziskus diesen Zwischenbericht vor seiner Veröffentlichung kannte und gut geheißen hat.

Mich wundert bei dem ganzen am meisten, dass es noch nach 50 Jahren dieses Spiels Leute gibt, die offensichtlich ernsthaft annehmen, die Päpste wüssten von den Vorgängen im Vatikan und in den Teilen der "Weltkirche" nichts - während jeder Laie mit einem Internet-Anschluss wissen kann, wenn er will, was alles im Argen liegt - und/oder würden dauernd von „Wölfen“ ausgetrickst.

Übrigens war dieser Synodenzwischenbericht offensichtlich schon vorbereitet worden, da er gleich nach Ende der ersten Woche der Synode perfekt in verschiedene Sprachen übersetzt auf der Vatikanwebsite hochgeladen worden war.

Die himmelschreiende Sünde war nicht die einzige gegen das sechste Gebot verstoßende, die in dem vom Papst genehmigten Zwischenbericht schön geredet wurde:

In its most controversial sections, the Relatio post disceptationem, or “report after the debate,” asked whether “accepting and valuing [homosexuals’] sexual orientation” could align with Catholic doctrine; proposed allowing Communion for divorced-and-remarried Catholics on a “case-by-case basis”; and said pastors should emphasize the “positive aspects” of lifestyles the Church considers gravely sinful, including civil remarriage after divorce and premarital cohabitation.
Mittlerweile bestimmt offensichtlich nicht mehr Gott, was sündhaft ist, sondern der Papst bestimmt, welches Verhalten gefällt und welches nicht. 
Das ist übrigens das Klischee, dass früher immer alle Kirchengegner bedient haben, nämlich, dass es der Papst ist - also ein Mensch -, der willkürlich "die Sünde" festlegt.

Die Grenzen des Papstamtes, die jeden Papst an die göttliche Offenbarung, die uns durch die apostolische Überlieferung überbracht wurde, 
binden, und ihm verbieten eine eigene Lehre zu erfinden, interessieren den jetzigen offensichtlich überhaupt nicht.


Bild oben: Papst Franziskus lässt sich im Juni 2013 das Gesicht tätscheln von Msgr. Ricca, der bis heute Leiter des Domus Sanctae Marthae ist, in dem der Papst lebt.

Welche öffentlich bekannte, hochgradiges Ärgernis den damaligen zahlreichen Augenzeugen gebende Vergangenheit Msgr. Ricca hat, kann man hier lesen. Als er Anfang 2000 in Uruguay war, hat er, neben anderen, einem Schweizer Gardisten wohl nicht nur das Gesicht getätschelt, was übrigens im Vatikan bekannt war, aber ignoriert wurde.


Und hier  gibt es eine von Kardinal Burke angestoßene Petition an den Papst, die man
unterschreiben kann, wenn man dringend möchte, dass der im Synodenzwischenbericht deutlich gewordene Kurs wieder zum göttlichen Recht zurückgelenkt wird.
Absurd, dass man einen Papst daran erinnern muss, aber so sind die Zeiten heute.

Bislang haben knapp 57.500 weltweit unterschrieben.
Immerhin kann mit so einer Petition später keiner im Vatikan sagen, es habe gar keinen Widerstand gegeben.


Dienstag, 30. Dezember 2014

„Das Leben der Frauen heute“ beim Päpstlichen Rat für Kultur und der Familiensynode


Unter amerikanischen Katholiken und Katholikinnen gab es schon vor einiger Zeit ziemliche Aufregung über ein Video mit dem Titel Call #LIFEOFWOMEN, produziert vom Päpstlichen Rat für Kultur. 

Vielleicht ist das der Grund, warum der Vatikan die englische Version von YouTube zurückgezogen hat und nur noch die italienische Version auf der Vatikanwebsite zu sehen ist, allerdings zusammen mit dem Text des englischen Videos erklärt

John Vennari von Catholic Family News  hat aber die oben zu sehende Kopie des englischsprachigen Videos „gerettet" und auf seinem YouTube Kanal hochgeladen.

Die Frau, die im Video zu sehen ist, entspricht in keiner Hinsicht dem überlieferten katholischen Frauenbild. Die unglaublichen künstlichen Wimpern, die wulstigen, weil aufspritzen Lippen und die offensichtlich operierte Nase zusammen mit den blond gefärbten Haaren erinnern eher an eine gealterte Version der „Barbie“-Puppe. 

Eine Zeit lang habe ich mich sogar gefragt, ob das überhaupt eine Frau ist, in Zeiten von weltweit verbreiteten Transgender-OPs, mit deren Ergebnissen das Modell im Video erstaunliche Ähnlichkeit hat.

Diese blondierte Frau ruft im Video dazu auf, Links zu Bildern oder Kurzfilmen in den Vatikan zu senden, die Frauen in ihrem modernen Leben zeigen und die sie vorher im Internet hochgeladen haben. 

Aus diesen Beiträgen werden dann einige ausgesucht und auf dem zweiten Teil der Familiensynode im Februar 2015 den Bischöfen vorgestellt und auch in einen Kurzfilm für YouTube eingeschnitten.

Wenn man sieht, woraus der päpstliche Rat für Kultur entstanden ist und wenn man den Text dieses Aufrufs liest, sieht es so aus, als richte sich der Aufruf sogar nicht nur an Katholikinnen.

Mit "You are important!", Du ist wichtig! schließt der Aufruf.

Ganz klar handelt es sich hier wieder um ein induktives Herangehen an bestimmte Problemstellungen, d. h. aus Einzelfällen wird auf das Ganze verallgemeinert. 
Aus den eingeschickten Filmen und Fotos sollen laut Vatikan von einer Jury die passenden ausgesucht werden. Es ist unschwer zu erahnen, dass diejenigen ausgesucht werden, die in die Richtung zeigen, die in diesem Jahr schon überdeutlich vorher gezeichnet wurde.

Katholisch wäre ein deduktives Vorgehen, d. h. man stellt das katholische Frauenbild, das sich seit 2000 Jahren nicht verändert hat und das seine Wurzeln schon im Alten Testament hat, den heutigen, von der modernen Pop-Kultur seit Jahrzehnten indoktrinierten Frauen vor.  
Dann sagt man ihnen, wo sich sich diesem von den Aposteln überlieferten Frauenbild angleichen sollen und müssen, wenn sie in den Himmel kommen wollen. 
Man leitet also aus dem letztlich von Gott vorgegebenen Ideal entsprechende Verhaltensregeln für den Einzelfall ab.

Dieses deduktive katholische Vorgehen ist aber nicht mehr gewünscht, denn heutzutage soll sich die Kirche der modernen Welt angleichen oder wie es mittlerweile offensichtlich wird, soll die Kirche nach dem Willen einflussreicher hoher Kirchenmänner die Grundsätze der vollkommen unsittlich gewordenen Welt sogar verkünden, und zwar unter dem Tarnmäntelchen der "Kasper´schen Barmherzigkeit". 

Die Angleichung an die Grundsätze der Welt geht schon seit über 50 Jahren so, aber unter Papst Franziskus hat dieser Zug noch mal zusätzliche Fahrt aufgenommen.

Nicht zufällig entspricht das Frauenbild, das die sprechende Barbiepuppe im modernen vatikanischen "Kultur"-Video verkörpert, demjenigen, das die UN seit ihrer Gründung 1945 in Europa, Amerika, Australien und in Teilen Asiens via UNESCO und ihrer anderen Sonderorganisationen hat propagieren lassen.



Nachtrag: Wer an einem Kurzfilm mitmachen möchte mit dem Inhalt, wie für ihn als traditionstreuem Katholiken das Leben unter dem Pontifikat von Papst Franziskus ist, der kann bis zum 20. Januar 2015 seine Links an die in dem zweiten Video "#Life ofCatholics" hier angegebene E-Mail senden. ;-)

Nachtrag II: Das Video oben wurde nicht für die Familiensynode produziert, sondern vom Päpstlichen Rat für Kultur für die (inhaltlich aber verbundene) "Plenary Assembly", die sich mit "Women's cultures: equality and difference" beschäftigt vom 4-7 Februar 2015.

Siehe auch:
Vatikan: Input für Bischofssynode 2015 soll nicht nur auf Doktrin basieren
und 

Papst Franziskus "induktiver" Kampf gegen "die rechte Szene in der Kirche"
und
Was haben das Konzilsdokument "Gaudium et Spes" und die Enzyklika "Mater et Magistra" mit der Familiensynode zu tun?

und
Papst Franziskus Sieg auf ganzer Linie: Der erste Erzbischof hat den Hauptvorschlag des Synodenprogramms schon umgesetzt
und
Nur Röcke
und
'Bildung für das Leben in der Weltgesellschaft'




Samstag, 20. Dezember 2014

Kardinal Burke ist sehr besorgt und ruft die Katholiken zur Verteidigung der Ehe auf

Das hat er in einem Interview mit „Le Figaro“ geäußert, das Rorate Caeli ins Englische übersetzt hat. Das Titelblatt von Le Figaro spricht sogar von einem "geheimen Krieg" im Vatikan. (So geheim ist der Krieg nicht.)


Kardinal Burke sagt u.a. in dem Interview, dass alle diejenigen, die das verteidigt hätten, was immer die Lehre der Kirche war, beschuldigt worden wären, gegen den Papst zu sein, was schon extrem erstaunlich wäre.

Er sagt auch, dass es bei der Synode zur Familie eine Linie gab, nämlich die, die Kardinal Kasper vorgezeichnet hatte und der sich alle anschlossen, die die Richtung der Synode in der Hand hatten. 

Der Synodenzwischenbericht schien sogar schon vor den Beiträgen der Synodenväter geschrieben zu sein, sagt er. Und zwar nur entsprechend der Richtung, die die Position von Kardinal Kasper begünstigte.

Außerdem sei die Frage der Homosexualität eingeführt worden, obwohl sie keine Beziehung zur Frage der Ehe hat, und zwar um "positive Elemente" in ihr zu finden. 

Ein anderer schockierender Punkt sei, dass der Synodenzwischenbericht keinerlei Bezug nahm auf die Heilige Schrift oder die Überlieferung (d. h. Tradition oder Erblehre) der Kirche und nicht einmal auf die Lehre von Papst Johannes Paul II zur ehelichen Liebe.

Schließlich war Kardinal Burke entsetzt, dass das Synodenabschlussdokument die Punkte zur Homosexualität und zu "wiederverheirateten Geschiedenen", die keine Mehrheit der Synodenväter gefunden hatte, trotzdem enthielt (übrigens auf speziellen Wunsch von Papst Franziskus, siehe hier)

Kardinal Burke sagte zudem, dass wir in einem Zeitalter der "Gender"-Verwirrung die Lehre der Kirche zur Ehe dringender denn je benötigten, wir aber in die Richtung gedrängt würden, „wiederverheirate Geschiedene“ zur Kommunion zuzulassen und dass es eine Obsession damit gäbe, den Eheannullierungsprozess zu erleichtern, was zu einer Art „katholischer Scheidung“ führen würde und damit zu einer Schwächung der Unauflöslichkeit der Ehe.

Er sei daher sehr besorgt und ruft alle Katholiken - Laien, Priester und Bischöfe - auf, sich einzubringen bis zum nächsten Synodenteil, um die Wahrheit über die Ehe hervorzuheben.
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Tja, das ist ja alles schön und gut, aber es kommt doch alles etwas spät von Kardinal Burke, das alles hatte man schon etliche Monate vor der Synode vorhersehen können. Den ersten Post über die Richtung, die sich deutlich abzeichnete, bezüglich der „wiederverheirateten Geschiedenen“, gab es auf diesem Blog schon im Oktober 2013.

Hätte er das alles noch als Präfekt der Apostolischen Signatur gesagt, hätte das einen durchschlagenderen Erfolg gehabt, damals gab es auch viele Katholiken weltweit, die hilfesuchend in seine Richtung sahen, aus der leider Schweigen kam, ich erinnere mich noch allzu gut.

Leider bleibt ein Nachgeschmack, da Kardinal Burke mit alledem erst ankommt, da er aus allen Ämtern entfernt wurde. Aber besser spät als nie. Immerhin gehört er zu den ganz wenigen aus dem Klerus, die gegen die revolutionäre Linie, die, gedeckt von Papst Franziskus, aus dem Vatikan kommt, öffentlich überhaupt irgendetwas sagen. 
Nebenbei ist die Ehe nicht das einzige, was man unter diesem Pontifikat als Laie, Priester oder Bischof verteidigen muss.



Montag, 3. November 2014

Ein einziger Bischof weltweit trifft den Kern der Familiensynode

Ein einziger Bischof weltweit beschreibt des Pudels wahren Kern. Dieser Bischof sagte auf die Frage, was man von der Familiensynode in Zukunft zu erwarten habe, folgendes:
"Es gibt nichts zu erwarten und wir brauchen auf nichts zu warten. Die Richtung ist vorgegeben und sie ist klar. Wir müssen einfach feststellen: sie ist klar. 
Es ist offensichtlich, dass sie (in Rom) die Situation derjenigen, die im Ehebruch leben, die im Zustand schwerer Sünde leben, trivialisieren wollen. Sie wollen diesen Zustand trivialisieren und das ist sehr, sehr, sehr ernst.
Wenn man mit der Moral spielt, dann spielt man mit Gottes Geboten.  
Dass man es gewagt hat – sogar zwei Wochen lang – Fragen, die keinen Raum für eine Meinung lassen, zur Diskussion zu stellen! 
Es geht hier um Gottes Wort. Alles was wir dazu zusagen haben ist: „Amen!“ 
Wir müssen natürlich darüber nachdenken, wie man diesen Leuten helfen kann, wir müssen immer darüber nachdenken. Aber wir helfen ihnen mit Sicherheit nicht, wenn wir ihnen sagen, es gibt eine offene Tür, wo es keine gibt. 
Die Tür, die geöffnet worden ist, ist nur die Tür zur Hölle! Diese Prälaten, die die Schlüsselgewalt erhalten haben, das heißt, die Macht zur Öffnung der Pforten zum Himmel, schließen diese und öffnen stattdessen die Türen zur Hölle.  
Es ist unglaublich! Es ist verrückt, absolut verrückt! 
Und wie ich schon sagte, die Richtung ist vorgegeben. Es stimmt, dass diese Synode noch nichts entscheiden sollte, sie sollte ein erster Schritt sein und die ersten Schritte sind gemacht worden, die Richtung ist vorgegeben und es ist nicht schwer zu erahnen, wie der zweite Teil der Synode ablaufen wird, es sei denn, es wird eine stärkere Reaktion geben, als wir sie heute sehen und leider bezweifle ich, dass es eine solche Reaktion geben wird."

Was andere Bischöfe wohlmöglich Ähnliches im stillen Kämmerlein  über die Synode dachten, ist uninteressant, denn der göttliche Heiland hat nicht gesagt, dass wir Ihn und den katholischen Glauben nur in den eigenen vier Wänden bekennen und verteidigen sollen.

Es soll allerdings Bischöfe in Rom und auch anderswo geben, die ernsthaft versichern, auf der Seite derjenigen Katholiken zu stehen, die dem von den Aposteln überlieferten Glaubensgut und der überlieferten Moral treu sind und auch treu bleiben wollen. Jedoch: diese Bischöfe können noch nichts öffentlich sagen, eine Ausrede, die schon vor 50 Jahren ihre Mitbrüder bemüht haben
Tja, mit Tarnkappenbischöfen, die nur unsichtbar gut sind, was soll man damit anfangen?

Wer war der oben zitierte Bischof? 

Bischof Fellay von der gejagten Piusbruderschaft. (Englisches Original hier, eigene Übersetzung oben)

Leider gibt es bei der Bruderschaft das Jurisdiktionsproblem, was man dort so nicht sieht, was aber ganz klar da ist. Wenn es dieses Problem nicht gäbe, wäre ich noch heute dort. 

Solange allerdings in Rom und in den Diözesen Hans Küng und seine Freunde von den UN alles kontrollieren, wird das Jurisdiktionsproblem bestehen bleiben.

Der von Papst Franziskus ernannte C8-Chef Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga z. B. ist jedenfalls seit Jahren mehr um die unseligen Milleniumsziele der UN und ihre „Nachhaltigkeitsstrategie“ besorgt, als um das Heil der Seelen, was in seinem Begriffsschatz ganz offensichtlich fehlt, was leicht zu erkennen ist, wenn man mal zwei Stunden nach ihm gegoogelt hat. (Hier ein neueres Bild vom Kardinal zusammen mit Horst Köhler, der jetzt im High-Level-Panel für die Post-2015 Ziele der UN arbeitet.)

Schon vor sechs Jahren hat ihn UN- Generalsekretär Ban Ki-moon um Hilfe für ihre Milleniumsziele gebeten: UNO sucht Hilfe von Caritas-Präsident Rodriguez Maradiaga 
Kein Wunder, dass der Kardinal als Papstkandidat gehandelt wurde.

Aber Papst Franziskus ist, ganz wie seine Vorgänger, auch im UN-Boot, womit wir wieder bei der Hauptursache für die 50jährige Kirchenkrise und der Hauptursache für das Jurisdiktionsproblem der Piusbruderschaft wären.


Siehe auch:
Die Weltregierung kommt nicht erst, sie ist schon da
und
Der heil. Papst Pius X. hat vor der kommenden Eine-Welt-Kirche gewarnt
und
UN-Richtlinien, wie man Glaubensbasierte Organisationen (FBOs) als Triebkräfte des Wandels anheuert






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