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Montag, 23. November 2015

Die Lösung aller Fragen - Katholizismus oder Chaos

Die folgenden sehr wertvollen Betrachtungen stammen vom Benediktinerabt Dr. Benedikt Reetz:
"Vom altchristlichen Dichter Sedulius, der im fünften Jahrhundert lebte und vor allem durch sein „Paschale Carmen“ bekannt ist, haben wir den Christushymnus, der den Namen „Elegia“ trägt und aus 55 Distichen besteht. 
In einem dieser Distichen nennt er Christus die „Maxima quaestio mundi“, die große Frage oder das Kernproblem der Welt. 
Auch einem oberflächlichen Betrachter der Geschichte der beiden vergangenen Jahrtausende dürfte klar sein, dass es sich bei Christus um ein Phänomen handelt, dem kein anderes zu vergleichen ist, um eine Persönlichkeit, deren Einfluss auf die Menschheit voller Rätsel ist, um einen Menschen, an Dem niemand vorbeigehen kann und Der so ganz aus der Reihe der anderen Menschen herausfällt. 
Bisher ging noch kein Mensch durch die Welt, der einen so gewaltigen und so rätselhaften Einfluss auf die Menschen ausübte. (…) 
Jedem geht er einmal über den Weg.
Die einen bejahen ihn, die anderen verneinen Ihn, die einen setzten sich mit der Kraft ihrer ganzen Persönlichkeit für Ihn ein und die anderen bekämpfen Ihn bis aufs Blut.
Niemand kann gleichgültig an ihm vorübergehen. Er ist wirklich das Herz der Welt, die Mitte der Welt, das Kernproblem der Welt, die „maxima quaestio mundi“.
(…)
Gehe ich von der Voraussetzung aus, dass dieser Mensch Christus nur ein Mensch war, ein Mensch wie die anderen auch, dann bleibt Er ein unlösbares Rätsel, eine Frage ohne Antwort, ein religiöses psychologisches und ein historisches Problem.
 
Gehe ich aber von der Voraussetzung aus, dass dieser Christus mehr als ein gewöhnlicher Mensch, dass Er der der persönliche Gott war, dann bleibt Er auf einmal nicht mehr die „maxima quaestio mundi“, das Kernproblem und die große Frage, sondern dann entwirrt sich wie von selbst das Knäuel aller Fragen um Ihn, dann wird Er zur Antwort aller wesentlichen Fragen der Weltordnung, dann wird Er zu einem Felsen, auf dem einer sicher steht, dann ist Er nicht die „maxima quaestio mundi“, sondern die Lösung aller Fragen. 
Aus diesen einleitenden Worten ist ersichtlich, dass es bei Christus letzten Endes um die Frage dreht:
War Er Gott oder war Er es nicht, war Er nur ein Mensch oder war Er mehr als ein Mensch?"
Alles aus: 
Christus, die große Frage, Dr. Benedict Reetz, Vortrag gehalten vor der Gemeinschaft der katholischen Akademikern in Graz am, 8. Mai 1946, Steirische Verlagsanstalt Graz


Gottmensch
Jesus Christus,
der milde König
Wird die „große Frage“ falsch beantwortet, so entsteht Chaos, wie man aktuell überdeutlich bei der „ältesten Tochter der Kirche“, so wurde Frankreich früher genannt, sehen kann.
Nicht nur das französische Volk beschäftigt sich seit 200 Jahren immer weniger mit Christus.

Schürft man genügend tief nach, warum so viel Chaos auf der Welt ist, findet man sogar irgendwann heraus, dass die wirklich Mächtigen seit mindestens 200 Jahren immer zu denjenigen Leuten gehören, die „Christus bis aufs Blut bekämpfen“ und die das Chaos sogar lieben, unter anderem weil es ihnen nutzt.

Nur der Katholizismus, der die ganze Lehre von Christus enthält, ist imstande, dieses Chaos zu beseitigen.

Solange aber weltweit nicht mehr Katholiken als heutzutage davon durchdrungen sind, dass Jesus Christus über alle Gesellschaften auf der Welt herrschen muss, was sich auch in den Gesetzen, aber zuerst in den eigenen vier Wänden niederschlagen muss, so lange wird das Chaos noch größer werden.

Katholiken, die ernsthaft für das weltweite Christkönigtum kämpfen, gibt es kaum noch.
Viel zu viele Katholiken 
kämpfen auf der Seite des Feindes mit und wissen es nicht einmal, weil sie sich noch nie ernsthaft um den katholischen Glauben gekümmert haben,

Es gibt nur zwei Alternativen: Katholizismus oder Chaos, wie schon Hillaire Belloc feststellte. 

Ein weichgespültes „Christentum“, wo man zwar ab und an von Jesus Christus redet, aber letztlich nur dem eigenen Bauch folgt, reicht nicht, um ein noch größer werdendes weltweites Chaos zu verhindern.

aus:

The Reign of Christ the King: In Both Public and Private Life


Dienstag, 15. Juli 2014

Wer für Papst Franziskus König des Universums ist

Auf der "hochkarätig" besetzten Tagung im Vatikan zur "Inklusiven Weltwirtschaft" (Teilnehmer: Zentralbanker und andere führende UN-Globalisten - dazu bald mehr) sagte Papst Franziskus, dass für ihn der Mensch der König des Universums ist. Das berichtete gestern Zenit. (Nachtrag: Auf der Vatikanseite kann man es auch nachlesen).
The Pope thanked those present for their work and their initiatives “to restore balance to this imbalanced situation and to recover mankind, restoring him to the centre of reflection and the centre of life. He is the king of the universe!” he exclaimed. “And this is not theology, it is philosophy and human reality."
Übersetzung der beiden letzten Sätze: 
"Er (der Mensch, das Menschengeschlecht) ist König des Universums!" rief er (der Papst) aus. "Und das ist keine Theologie, das ist Philosophie und menschliche Realität."

Der Christkönig,
Der Herr, vor dem jedes Knie sich beugen muss 
Tatsächlich, diese Privatmeinung ist keine Theologie. Theologie ist, dass Jesus Christus König des Universums ist. 

Das ist alles wenig überraschend, denn seine bisherigen Handlungen ließen diese Einstellung vermuten. 
Interessant, dass er das so offen vor den Zentralbankern und den Globalisten gesagt hat, die statt über ihre unzähligen mächtigen, seit Jahrzehnten global agierenden Institutionen Gottes 10 Gebote zu verkünden, die von Menschen willkürlich definierten Menschenrechte der UN (inklusive dem "Menschenrecht" LGTB zu sein und dem nicht-Recht gegen LGTB zu sein) global allen via Medien und schon den kleinen Kindern in der Schule mittels von den UN verordneter LGTB-Indoktrination aufzwingen und sich somit wie Könige benehmen, die sich jederzeit ihre eigenen Gesetze machen können, denen dann alle gehorchen müssen. (In diesem Video wird erklärt, dass die UN spezielle "Menschenrechte" jederzeit auch wieder wegnehmen können.) 
Für und gegen was Papst Franziskus ist, wird so immer noch klarer, falls es noch nicht klar genug war.

Video unten: Der Chef-Vertreter der Globalisten Weltregierung UN verkündet, dass LGTB-"Rechte" über religiöses Recht gegen LGTB-Verhalten zu sein, triumphiert:
Schon vor einem Jahr war Ban Ki-Moon von Papst Franziskus entzückt. Jetzt zählt er mehr denn je auf ihn,  um u. a. die "Würde des Lebens für alle" voranzubringen. 
"Dignity for all", "Würde für alle" wird bei den UN vor allem in bezug auf LGTB verwendet. Hier die LGTB-Dignity-Rede von Frau Clinton vor den Vereinten Nationen am "Tag der Menschenrechte" in Genf.


Siehe auch, was englischsprachige Blogger zu dieser Verschiebung des Königtums sagen:
Who is the King? Depending on the Pope of the Day, It could be Christ...or it could be Elvis!

und
He is the king of universe!
und
zum allgemeinen Verständnis der Zusammenhänge, erklärt von einer Expertin in UN-Themen:
Wenn Zentralbanken die Welt regieren



Sonntag, 27. Oktober 2013

Weltgesellschaft ohne Christkönig

Christus, der König
Christus, der König wird nicht mehr gebraucht in Zeiten von Erdcharta und Weltethos sowie etlicher interreligiöser Organisationen. 

Die wahre Bedeutung des Christkönigsfestes, das nach dem Willen von Papst Pius XI. wie eine fortdauernde Predigt die Welt an die unveräußerlichen Königsrechte erinnern sollte, die dem Heiland als Gottessohn zustehen und dazu beitragen sollte, dass die Staaten und die einzelnen Menschen sich Seinem sanften Herrscherjoch unterwerfen, ist seit der Liturgiereform so gut wie abgeschafft. 
Seitdem wurde das Fest vom letzten Sonntag im Oktober verlegt, die liturgischen Texte revidiert und die Königsherrschaft Christi stärker als eschatologischer Zustand betont, also als etwas, das erst in der Zukunft eintreten wird. 

Die Vorstellung, dass sich alle Menschen jetzt schon dem Christkönig unterwerfen müssen, ist seitdem unerwünscht. Schon sehr lange wird nämlich von bestimmten Kreisen gefordert, dass alle Religionen nebeneinander bestehen sollen. Institutionalisiert wurde dieser Gedanke schon im vorletzten Jahrhundert und frühere Päpste haben ihn zu Recht bekämpft.

Wikipedia sagt zum Urspung der interreligiösen Organisationen: 
Als erste glaubensübergreifende Zusammenkunft von Bedeutung gilt heute eine vom Weltparlament der Religionen, in Zusammenarbeit mit der World Columbian Exposition, im Jahre 1893 in Chicago durchgeführte Konferenz. Im darauffolgenden Jahrhundert wurden viele Organisationen gegründet.
Mittlerweile wird die „interreligiöse Idee“, die die echte katholische Mission vollkommen verdrängt hat, von ungezählten katholischen Priestern und sogar Bischöfen unterstützt. Statt die Anhänger der fremden falschen Religionen zu missionieren, wollen moderne katholische Bischöfe die fremden Religionen sogar schützen und reichen dazu Anträge bei der Weltregierung UNO ein, wie jüngst geschehen: 
Auch zwischenstaatliche Organisationen, Bildungseinrichtungen, NGOs und Medien sollten weltweit zu mehr Respekt und Tolerierung der Andersartigkeit der Religionen beitragen, zumal letztere "einen wichtigen Aspekt des kollektiven Erbes der Menschheit" darstellten, wie es heißt.
Dass der Gottmensch Jesus Christus ihnen als Nachfolgern der Aposteln Mission statt „Respekt vor der Andersartigkeit“ falscher Religionen aufgetragen hat, spielt heutzutage für allzu viele katholische Bischöfe keine Rolle mehr.

Gott sei Dank ist uns der große Glaubensabfall und das Auftreten einer Weltmacht 
vorhergesagt worden, die absichtlich anti-christliche religiöse Prinzipien verbreitet und Christen verfolgt, die am wahren katholischen Glauben festhalten. Wer in dieser Vulgata-Bibel (inklusive päpstlich genehmigter Bibel-Auslegungen) die entsprechenden Stellen in der Offenbarung des hl. Johannes liest, reibt sich die Augen, wenn er das, was dort steht, mit dem was seit geraumer Zeit tatsächlich passiert vergleicht.

Die Erdcharta, für die sich der bekannte 
„Befreiungstheologe“ Leonardo Boff hat gewinnen lassen, soll nach dem Willen ihres Mitgründers des früheren (?) Kommunisten Mikhail Gorbachev die „ alten 10 Gebote“ ersetzen. Kath.net berichtete 2002 darüber prophetisch:
UNO: "Zehn Gebote" für die moderne Welt
Das "Update" kommt nicht vom Sinai, sondern dem "Earth Summit," und fordert Abtreibung und freie Homosexualität.
Johannesburg (LSN.ca/kath.net)
 
Ohne großes Medienecho, wurde die “Earth Charter,” gepriesen als die Zehn Gebote des neuen Zeitalters, vergangene Woche am Earth Summit präsentiert. 
Die "neue" Bundeslade
Arche der Hoffnung
mit eingelegter "Erdcharta"
statt
dreifaltigem Gott und Christkönig
Bilderstrecke hier
Die fehlende Resonanz aus der schreibenden Zunft könnte jedoch auch gesteuert sein, mutmaßte William Jasper des „New American“ Magazins. „Anscheinend soll im Stillen eine Kampagne für das Manifest orchestriert werden. Aktivisten werden für die neue globale Ethik Unterschriften aus Politik, Schulen und von Organisationen einholen – möglichst ohne die Opposition von Kirchen und Lebensschützern zu wecken.“ 
Mitgründer der Initiative wie Mikhail Gorbachev and Maurice Strong, bezeichneten die Konvention als die “neuen zehn Gebote” welche der “globalen Spiritualität” des neuen Zeitalters ihre Richtung geben sollen. Der religiöse Unterton ist gewollt. 
Nicht zuletzt haben Unterstützer der „Earth Charter,“ darunter auch Stephen Rockefeller, eine Bundeslade, die „Ark of Hope", anfertigen lasse, worin das Manifest aufbewahrt wird. Selbige wurde feierlich in das UN Hauptquartier in New York übertragen und in Johannesburg ausgestellt.
Das „Update“ der Zehn Gebote fordert neben sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit, in der Sprache der UNO auch das Recht auf Abtreibung (“reproduktive Gesundheit und verantwortete Fortpflanzung“) und Homosexuellenrechte ein. 
“New American” berichtet, dass die Konvention schon in Kürze in Schulen, Lehrervereinigungen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens getragen wird. Man vermute, dass “sobald eine gewisse Anzahl an Unterschriften gesammelt wurde, die ‘Earth Charter’ als universell akzeptiert und unaufhaltbar erscheinen wird.“
Dass tatsächlich, wie damals vermutet, die „fehlende Resonanz aus der schreibenden Zunft gesteuert“ war, damit man in Ruhe hinter den Kulissen arbeiten konnte, wird deutlich, wenn man den heutigen Internetauftritt und den weltweiten Erfolg der Erdcharta betrachtet.

Interessanterweise wird nicht nur von Leonardo Boff*, sondern auch von anderen Mitgründern der Erdcharter der hl. Franziskus von Assisi schon seit Jahrzehnten für ihre Zwecke instrumentalisiert. Und UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat Papst Franziskus persönlich gesagt, dass seine Namenswahl eine kraftvolle Botschaft für die United Nations war.


*Das verlinkte Buch von Herrn Boff über das, was er sich unter dem hl. Franziskus vorstellt und in welche Richtung dieser angeblich die Kirche umkrempeln wollte, erschien in Erstauflage 1982 und ist seitdem ein Dauerbrenner.

Siehe auch:
Echte Christkönigpredigten


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