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Donnerstag, 14. Juli 2016

Nach der Ketzerei gibt es keine ansteckendere Sünde als die der Unzucht

Aus einer Predigt des genialen ehemaligen Theatinergenerals P. Joachim Ventura (mehr über ihn hier), einst vorgetragen in der hochheiligen Basilika des Vatikans, zu finden in seinem Buch Schule der Wunder (siehe auch Screenshot unten). 
"Der Aussatz ist ein ansteckendes Übel, das sich nicht bloß durch die Berührung, sondern auch durch den Atem mitteilt; und so gibt es nach der Ketzerei keine ansteckendere Sünde als die der Unzucht. 
Gleichwie man bei den keuschen und züchtigen Personen gleichsam die Keuschheit und Züchtigkeit einatmet, die sie durch ihre Bescheidenheit, Zurückhaltung, durch ihr Betragen, ihre Reden und selbst durch ihre bloße Gegenwart einflößen; so deuten die unreinen und schmutzigen Seelen schon durch ihren bloßen Anblick, geschweige durch ihre Handlungen und Worte auf Gedanken, Wünsche und Bilder der Unzucht hin. 
Selbst aus ihren unanständigen Kleidern, sagt die Schrift, entsteht die verderbliche Motte, der Keim der Wollust und greift diejenigen an, welche in ihrer Nähe sitzen: De vestistimentis enim procedit tinea (Eccl. 42,13.) 
Sie bilden eine unreine Luft um sich, die man nicht lange einatmen kann, ohne unzüchtig zu werden."
In besseren Zeiten atmete man in Gegenwart von katholischen Priestern ziemlich sicher „die Keuschheit und Züchtigkeit ein“. Leider sind diese Zeiten schon länger vorbei.
Man kann aber, wie P. Ventura ausführt, aus dem Gesicht und aus den Handlungen und Worten erkennen, was mit jemandem los ist. Wenn also z. B. ein Kardinal unzüchtige Verhältnisse anpreist, in denen Sünden aus der Katechismuskategorie "himmelschreiend" begangen werden, kann man daraus viel über ihn selbst lernen.  

Gott sei Dank gibt es aber auch heute noch Priester – sogar sehr junge, die ganz rein aussehen.

Gleich und gleich gesellt sich auch hier gern. In meinen schlimmsten Zeiten fand ich die Leute am interessantesten, die im Gesicht ziemlich verlottert aussahen. Die „Keuschen und Züchtigen“ hätten mich gar nicht interessiert, ich dachte sie wären langweilig. 

Wenn ich heute verlottert aussehende Leute sehe, denke ich, schrecklich, so sahst du auch mal aus. Gott sei Dank ändert sich bei radikaler Änderung des Lebenswandels und regelmäßiger Beichte auch der Gesichtsausdruck.

Am liebsten sehe ich mir Fotos von früheren guten Missionsbischöfen, -priestern – und schwestern an, deren Gesicht so schön ist, weil es eben diese „Keuschheit und Züchtigkeit“ ausstrahlt, die für verlotterte Leute langweilig ist.

Dass man am Gesicht der Leute alles über sie erkennen kann, sagt übrigens auch die Heilige Schrift: 
Was das Äußere eines Menschen sagen kann

Montag, 5. Oktober 2015

Die Homosex-Synode




Michael Voris von Churchmilitant fasst im obigen Video zusammen, was jeder, der sich seit über einem Jahr mit der „Familien“-Synode näher befasst hat, weiß, nämlich dass es sich um keine Familiensynode, sondern um eine Homosex-Synode handelt, genannt von Michael Voris nach der himmelschreienden Sünde Sodoms „Sodomie“-Synode.

Das Video ist ganz sehenswert, allerdings vermeidet Michael Voris wie immer die Hauptursache für die ganze Katastrophe zu nennen, nämlich den Papst. 

Der Fisch stinkt am Kopf zuerst oder wie die Amerikaner sagen, "the buck always stops at the top“, was Michael Voris aber seit Beginn dieses Pontifikates nicht einsehen möchte und was leider zu unschönen öffentlichen Auseinandersetzungen zwischen ihm und anderen katholischen Journalisten geführt hat.

Im Video erwähnt Michael Voris auch den aktuellen Fall des vatikanischen Klerikers, der sich gerade - passend zur Homosex-Synode  - als Sodomit geoutet hat.

Was Michael Voris im Video verschweigt, was er aber mit Sicherheit weiß, weil es kürzlich durch alle amerikanischen Medien und Blogs ging, ist, dass ebenfalls passend zu Beginn der Synode bekannt wurde, dass Papst Franziskus bei seinem Amerikabesuch einem seiner früheren Schüler, der seit 19 Jahren mit seinem deutlich jüngeren Homosexpartner zusammenlebt, in Washington eine Privataudienz gewährt hat. 
Video dazu hier, leicht anderer Aufnahmewinkel hier.

Die Screenshots unten sind aus dem ersten verlinkten Video, in dem es zudem drei hysterisch schluchzende Frauen, "Freundinnen" und/oder Verwandte der beiden Männer, gibt.

Zu Beginn und Abschied gibt es reichlich Körperkontakt zwischen Papst Franziskus und den anwesenden Damen und den beiden schwulen Männern. Am Ende hört man sogar schmatzende Kussgeräusche als der jüngere von beiden sich vom Papst verabschiedet, wonach er tiefen Blickkontakt mit dem Papst sucht.

Papst Franziskus „Schüler“ hat zwischenzeitlich erklärt, Bergoglio/Franziskus habe ihm noch nie geraten, von seiner Sünde zu lassen.

Was das bedeutet, weiß jeder, der sein Hirn benutzen möchte. 

Wer nämlich ernsthaft glaubt, dass Todsünden und erst recht solche der himmelschreienden Kategorie den Todsünder auf ewig in die Hölle bringen, falls der Todsünder diese Sünde nicht einstellt und sie bereut, der will den Todsünder unbedingt von seiner Sünde abbringen
Das gebietet die Nächstenliebe und das ist ein Werk der sogenannten geistlichen Barmherzigkeit. 

Dass man seine Nächsten lieben muss, d. h. ihm das Beste für die Zeit und vor allem für die Ewigkeit wünschen muss, ist ein verpflichtendes Gebot Gottes. 

Falls ich meinem Nächsten keine leiblichen und/oder geistlichen Werke der Barmherzigkeit erweise, zeige ich dadurch, dass ich ihn nicht liebe.

Falls jemand zur Todsünde anderer, die er verpflichtet wäre zurechtzuweisen, schweigt, glaubt er entweder nicht, dass die Sünde eine Beleidigung Gottes ist, die unbereut sehr schlimme Folgen für die Ewigkeit haben wird oder er glaubt nicht an Himmel und Hölle, also nicht an die Ewigkeit oder er glaubt gar nicht erst an Gott.

Ein Papst, der vor himmelschreienden Sündern zu ihrer fortgesetzten Todsünde (19 lange Jahre!) lächelt und diese Männer auch noch abküsst, hätte früher jeden Katholiken entsetzt. 

Heute ist kaum einer entsetzt und zwar deshalb, weil die meisten Katholiken  selbst ein "Problem" mit dem 6. Gebot haben und auf diesem Gebiet Todsünder sind. 
Als ich noch nicht katholisch war und selbst schwere Sünden gegen das 6. Gebot begangen habe, war mir das, was Schwule machen, auch egal. Zwischen natürlicher und widernatürlicher Unzucht macht man als Todsünder gegen das 6. Gebot nämlich meist keine Unterschiede mehr.

Mit nur einer einzigen nicht bereuten Sünde gegen das 6. Gebot wird man schon so verblendet, dass man nur noch leichte Unterschiede im "Sexualverhalten" feststellen kann, die einem nebenbei egal sind, was eigentlich immer ein Zeichen dafür ist, dass man den so wichtigen Stand der heiligmachenden Gnade schon länger verloren hat.


Schau mir in die Augen, Kleines!

Zur fremden Todsünde schweigen bzw. sie gar gut heißen macht daran mitschuldig, das ist unveränderliche katholische Lehre, steht in jedem guten Katechismus und wenn Papst Franziskus diese Lehre ignoriert, dann tut er das nicht nur zum ewigen Verderben anderer, sondern auch zum eigenen.





Dienstag, 28. April 2015

Die persönlichen Folgen der Unkeuschheit

Die Libido, die Wollust, ist unersättlich, sie wird umso mehr gesteigert, je mehr man ihr nachgibt, usu crescit, nunquam satiatur.* 
Die mit schmutzigen Vorstellungen erfüllte Phantasie beeinflusst den Geist des Menschen in verhängnisvoller Weise, das ganze Denken wird fehlgeleitet und korrumpiert, die Tugend der Klugheit von Grund aus zerstört (S.th.2,2,q.53,a.6), denn wie einer ist, so stellt er sich, nach dem bekannten Wort des Aristoteles, das Ziel vor. 
So führt die Unzucht leicht zu Unbeständigkeit und Übereilung, sodann zur Gleichgültigkeit gegen die wahre Ehre, zu mangelhafter Sorge für Hab und Gut, zu Unlust und Verdrossenheit, zur Furcht vor der Ewigkeit, zum Hass gegen Gott, der die Unzucht verbietet und bestraft, zum Trotz gegen alle Autorität, zur geistlichen Unempfänglichkeit, sie kann mit Irrglauben, Unglauben, Verblendung und Selbstmord enden (S.th.2,2,q.153,a.5).
Dass die Unkeuschheit eine der Hauptsünden ist, ergibt sich aus den Folgen, ohne weiteres aber auch daraus, dass die Unkeuschheit dem Menschen ein gar reizendes Ziel bietet, das zu vielen anderen Sünden verleitetet und die meisten von denen, die verloren gehen, nach der Ansicht des Ansicht des heiligen Alphons von Liguori, ins ewige Verderben lockt.
*Hieronymus, Ep. 123,14
Zitat aus: Lehrbuch der Moraltheologie von Otto. Schilling, I. Band, Max Hueber Verlag, München, mit Imprimatur, 1928. S. 316

Die atheistischen Kommunisten in der DDR wussten, dass Unkeuschheit zu geistlicher Unempfänglichkeit, zu Unglauben und Abneigung und sogar Hass gegen Gott führt und dieses Wissen wurde laut Prälat Erich Klausner jun. eingesetzt, um planmäßig die Unkeuschheit bei der Jugend in der DDR zu fördern durch entsprechendes Buch- und Filmmaterial, das den Kindern und Jugendlichen gezielt angeboten wurde. 

Nachzulesen in seinem Buch:
"Sie hassen Gott nach Plan. Zur Methodik der kommunistischen Propaganda gegen Religion und Kirche in Mitteldeutschland." 
Das Buch ist immer noch sehr lesenswert, will man sicher und schnell erkennen, wann man durch Bücher oder durch die Medien manipuliert wird.

Leider wurde auch in der BRD die Unkeuschheit bei Jung und Alt 
mittels Medien gefördert und gute Gesetze, die die Keuschheit schützten, nach und nach gestrichen.





Sonntag, 19. April 2015

Berufe für Katholiken in UN-Zeiten oder: Verkauf unsittlicher Waren im Supermarkt

Da man ja immer öfter von Floristen oder Bäckern oder seit neuestem auch Pizzeria-Inhabern liest, die besonders in Amerika von der UN-geförderten "Gay-Lobby" verfolgt werden und allzu oft mit kostspieligen und häufig existenzvernichtenden Folgen vor einen Richter gezerrt werden, weil sie für praktizierende Homosexuelle keine Torten oder Blumengestecke oder Pizzas zu deren „Hochzeit“ anfertigen wollen, um nicht an fremden Sünden mitzuwirken, unterhalten wir uns öfter darüber, was man als Katholik heutzutage überhaupt noch arbeiten kann, ohne ständig Gefahr zu laufen, von den UN-gesteuerten LGBT-NGOs verklagt zu werden oder an fremden Sünden mitzuwirken.

Neulich wurde uns klar, dass man als Katholik nicht mal mehr im Supermarkt arbeiten kann, zumindest nicht, wenn in diesem Kondome verkauft werden.*

In unser früher rein katholischen Gegend hat eine „katholische“ Familie ihren dritten Supermarkt eröffnet und diesmal die Kondome an der Hauptkasse so platziert, dass diese beim Anstehen und Bezahlen an der Wand hinter der Verkäuferin zu sehen sind, dass man also praktisch darauf gucken muss. Ich frage mich, wie viele Kinder beim Warten schon die Aufschriften gelesen und ihre Eltern gefragt 
haben, was das für bunte Packungen sind.

Wenn ich über solche Entwicklungen wie sehr gut sichtbare Kondome an der Supermarktkasse auf dem früher rein katholischen Dorf nachdenke, wundere ich mich immer wieder, wie leicht und unbemerkt und vor allem unbedauert von den allermeisten es gelungen ist, in nicht mal fünfzig Jahren eine ganze, zumindest nach außen hin noch christliche Zivilisation niederzubrechen.

Das gelang natürlich nur, indem man an den Priesterseminaren nicht mehr die gute alte Moraltheologie lehrte.

Als ich vor sieben Jahren einen „konservativen“ Priester nach einem Ratschlag für ein gutes Moraltheologiebuch fragte, sagte dieser zu meinem größten Erstaunen: 

„Ich kann Ihnen keines empfehlen, denn Moraltheologie hatten wir im Priesterseminar nicht! Aber vielleicht fragen sie mal bei den Piusbrüdern nach, die haben ja eine recht strenge Moral!“
Damals war ich noch recht frisch katholisch und begriff noch nicht das ganze Ausmaß seiner leicht dahin gesagten Sätze.

Seitdem weiß ich immerhin, dass es Priester gibt, die im Beichtstuhl sitzen, ohne die geringste Ahnung von Moraltheologie zu haben, aber dort berufsgemäß ständig über moraltheologische Fragen richten müssen.

Zu diesen Priestern kommen noch die, denen man absichtlich eine verwässerte Moraltheologie a la Häring oder noch schlimmer beigebracht hat.

Wenn man solche Priester dann in katholische Gegenden bringt, sorgen sie nicht mehr für sittliche Ordnung, wie es eigentlich ihre Aufgabe wäre und nach nicht mal fünfzig Jahren hat man das oben beschriebene Ergebnis: Katholiken verkaufen ohne mit der Wimper zu zucken Kondome in ihrem Lebensmittelgeschäft.

Wie schon in einem früheren Post gesagt, ist die absichtliche Aufweichung der Moraltheologie schon seit weit vor dem Konzil im Gange, denn die gute katholische Moraltheologie steht der Schaffung der Eine-Welt-Religion im Wege.

In einem noch sehr guten Buch von weit vor dem Konzil steht über die Sündhaftigkeit des Verkaufs unsittlicher Waren nämlich noch Folgendes:

Artikel zu verkaufen, die zu sündhaftem Zweck bestimmt sind, ist schlechthin unerlaubt; unsittliche Schriften, Glauben und Religion gefährdende Bücher, Antikonzeptionsmittel (empfängnisverhütende Mittel) und dergleichen zum Verkauf bereit zu halten und anzubieten wäre schwer sündhaft.  
Angestellte dürften sich nicht zu solchem Dienste herabwürdigen lassen, sie wären streng zu verpflichten, nötigenfalls sich um eine andere Stelle umzusehen.

Dass die Herstellung oder Beteiligung an der Herstellung des zur Unsittlichkeit Dienenden noch strenger zu beurteilen ist, versteht sich von selbst.
Zitat aus: Lehrbuch der Moraltheologie von Otto. Schilling, II. Band, Max Hueber Verlag, München, mit Imprimatur, 1928. S. 311 
Die unsittlichen Schriften gibt es heutzutage auch im Supermarkt, es muss nicht mal „Playboy“ sein, schon die „Gala“ reicht heute, wie ich neulich beim Arzt feststellen konnte, der das Blatt ausgelegt hatte. 
Dass die „Bravo“, die Heranwachsende als Zielgruppe hat, unter extrem unsittliche Schriften (Vorsicht, Link zur Onlineausgabe dient nur zur Veranschaulichung der hoch unsittlichen Inhalte) fällt, ist den meisten Verkäufern und vor allem den Eltern wegen Mangel an moraltheologisch gut ausgebildeten Priestern mit Sicherheit nicht mehr klar.

* Die UN bewerben seit Jahrzehnten auch global den Gebrauch von Kondomen und verkleiden das mit dem "Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten" und besonders HIV. Sie bezeichnen den Gebrauch von Kondomen als "sustainable", "nachhaltig". 
Wo dieser Begriff drauf steht, ist 100%ig das gesamte globale Bevölkerungsreduzierungsprogramm der UN drin.
So helfen alle mit ihren schweren Sünden mit, die Ziele der UN zu erreichen, nämlich, dass jeder möglichst wenig Nachkommen hat, und kommen sich dabei auch noch modern und aufgeklärt vor.



Dienstag, 3. Februar 2015

Zu Bischöfen und Priestern, die die Unkeuschheit schön reden

Nichts verdunkelt so sehr den Verstand und beeinträchtigt so sehr die Vernunft wie die Sünde der Unkeuschheit. 
Das steht in jedem vorkonziliaren, noch nicht vom “Geist“ des II. Vatikanischen Konzils angesteckten Moraltheologiebuch, der nämlich schon weit vor dem Konzil unter progressiven „Theologen“ in der Kirche „wehte“.

Obwohl die Unkeuschheit eine so gefährliche Sünde ist und seit Jahrzehnten in den Medien täglich unzählige Male allen angepriesen wird, habe ich in acht Jahren noch keine einzige Predigt über die Unkeuschheit und deren schreckliche Folgen – u. a. Verdunklung des Verstandes und Blindheit des Geistes – gehört.

Auch in den zahlreichen modernen Schriften, die zeitgenössische Priester so herausgeben, habe ich darüber noch nie etwas gelesen und auch nicht in von Priestern betreiben Blogs (mit einer lobwürdigen Ausnahme).

Was ich aber unzählige Male gelesen habe, waren Wortmeldungen von Priestern und Bischöfen, die Sünden der Unkeuschheit verteidigt haben und sogar solche, die in die Kategorie „himmelschreiend“ einzuordnen sind.

Wie kann so etwas sein? Was sagt das über die jeweiligen Priester und Bischöfe aus?

Ich habe darüber schon etliche Male nachgedacht und komme immer wieder nur auf zwei Möglichkeiten als Gründe:

1. Der jeweilige Priester bzw, Bischof glaubt nicht an die katholische Lehre zur Keuschheit/Unkeuschheit. Er glaubt nicht daran, dass unkeusches Verhalten fast immer eine schwere Sünde ist. 

Was zu der weiteren Frage führt, was er überhaupt von der katholischen Lehre glaubt, und was für ihn denn eigentlich noch eine Sünde ist, wenn ihn schon schwere Sünden der Unkeuschheit nicht stören, die für jeden Heiligen ein Greuel waren.

2. Der jeweilige Priester lebt selber unkeusch und in wohlmöglich sogar fortgesetzter Todsünde, was schon für einen Laien eine sehr schlimme Sache ist, für einen Priester aber eine ganz besonders schlimme Sache. Das kann man auch in guten alten Moraltheologiebüchern lesen. 


Unkeusches Fehlverhalten eines Priesters, der ein für alle ein engelreines, leuchtendes Vorbild der Keuschheit sein sollte, wird von Gott besonders dafür gestraft, nämlich durch Vorenthaltung der Gnaden, die er für die Ausübung seines Amtes so dringend brauchen würde. 
So ein Priester ist dann mit besonderer geistiger Blindheit geschlagen. Das ist die Lehre guter Moraltheologen, wie z. B. des heiligen Kirchenlehrers Alphons Maria von Liguori. Auf Ermahnungen reagieren solche Priester übrigens extrem giftig, sagte der heilige Alphons.

Fazit: Es ist unmöglich, dass ein rechtgläubiger, selbst keusch lebender, frommer Priester bzw. Bischof, der die Tugend der Keuschheit liebt, so wie er sie seines heiligen Berufs und des Heiles der ihm von Gott anvertrauten Seelen wegen lieben müsste, das Laster der Unkeuschheit verteidigt. 
Das ist absolut unmöglich. 

Und so kommt es, dass Blinde Blinde führen, denn an unkeuschen Bewunderern und Bewunderinnen, die an ihren Lippen hängen, fehlt es Priestern und Bischöfen, die die Unkeuschheit verteidigen, leider nie.
Wie wir aus der Heiligen Schrift wissen, fallen schließlich beide in die Grube.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Vereinte Nationen erwägen "sexuelle Rechte" für 10jährige Kinder

Das berichtet Lifesitenews.

Heißt übersetzt, falls dieses dann "Internationale Recht" von den UN in Form gegossen wird, woran ich leider keinen Zweifel habe: 


Wenn 10jährige demnächst "sexuelle Beziehungen" mit wem auch immer aufnehmen "wollen", sind die Eltern machtlos, da sie nicht in das von den UN verbriefte  "Menschenrecht" ihrer Kinder eingreifen können, wobei die unselige UN-Kinderrechtskonvention zur elterlichen Entmachtung noch beiträgt.* Das war schon lange das Ziel der Päderasten-Lobby und bei der Altersgrenze 10 Jahre wird es wohl nicht bleiben. 
* Siehe zur Kinderrechtskonvention die Erklärung in diesem Post unten.

"Zufällig" gibt es schon länger parallel dazu die Bestrebung, Sex mit Kindern zu
"normalisieren" und auch in die "sexuellen Menschenrechte" einzureihen und zwar unter der Rubrik "Minor-Attracted Persons', d.h. "Personen, die zu Minderjährigen hingezogen sind".

Mir ist dieser Plan mit den weltweiten "sexuellen Rechten" für 10jährige nicht neu, denn von der hervorragenden Kennerin der Vereinten Nationen (UN), der schon oft hier genannten und gelobten Joan Veon, weiß ich, dass sie schon 1994 auf ihrer ersten UN-Sitzung in Kairo erfahren hat, dass die UN so etwas planen und sich monatelang nicht von diesem Schock erholen konnte. 

Vielleicht finde ich mal Zeit, die entsprechende Stelle aus ihrem Buch The United Nations' Global Straitjacket zu übersetzen.

Wie schon mal gesagt: Zuerst verdirbt man die Eltern und erzählt ihnen via Funk, Print und Fernsehen und natürlich mit Hilfe von vielen "Vorbildern" in Form von Schauspielern und anderen "Berühmtheiten", dass Unzucht und Schamlosigkeit (so nennt man es natürlich nicht) jetzt ganz "modern" und "aufgeklärt" ist, dann macht es diesen unkeuschen Eltern auch nichts, wenn andere Leute hinterher ihre Kinder verderben. 

Dies alles startete schon vor dem zweiten Weltkrieg, danach hatte man die erste Kindergeneration in den weltweit UNESCO-gesteuerten Schulen und konnte kurz darauf gleich richtig mit "Sexualerziehung" loslegen. 
Mittlerweile ist man schon länger bei "LGBT"-Erziehung angelangt. Und kaum einen stört´s.
Jetzt ist de facto die "Frischfleisch für Päderasten"-Erziehung geplant. Ob das die Eltern (und die Priester) stören wird?

Siehe auch dieser Post, bezüglich der "Weltmacht am Ende der Zeiten", die alle Menschen zur Unkeuschheit verführt.

und
Lehrer warnen vor "Pornografisierung der Schule" (listet einen Teil der abartigen Sexual-Themen auf, die demnächst in der Schule unterrichtet werden sollen.)

und
UNESCO fördert lesbische, schwule, bi-sexuelle und transgender Erziehung in China










Dienstag, 16. September 2014

Papst Franziskus in den Spuren von Sun Myung Moons Massenhochzeiten und den UN und ihren "LGTB-Rechten"

Leider habe ich den immer exzellenten Rat: "Kopf kühl, Füße warm, das hält den besten Doktor arm." nicht befolgt und die Füße zu lange kalt gehalten und habe daher ziemliche Erkältung.

Daher zur Hochzeitsveranstaltung von Papst Franziskus am Fest Kreuzerhöhung (das dadurch natürlich „zufällig“ komplett untergegangen ist), nur kurz der Link zu diesem Blog, der u. a. zusammengestellt hat, welche kirchenschädigenden internationalen Schlagzeilen das Spektakel produziert hat, da der Vatikan schon vorher hatte verlauten lassen, dass unter diesen handverlesenen Brautpaaren auch solche seien, die teils vorher schon jahrelang zusammengelebt hatten, schon gemeinsame Kinder oder solche  aus „früheren Beziehungen“ hatten oder gar schon eine „Ehenannulierung“ hinter sich hatten.
Der Wortlaut der internationalen Schlagzeilen entspricht in etwa dieser:



In der Daily Propaganda Mail, die ihre Leser übrigens fälschlich belehrte, dass 
nur einige Traditionalisten sagen würden, diese Paare hätten in Sünde gelebt", die der „liberale Papst Franziskus verheiratet hatte“, fühlte sich eine irritierte Katholik im Kommentarbereich durch dieses Ereignis enorm an die Massenhochzeiten im Stile der Moon-Sekte erinnert, ebenso wie der oben verlinkte Blogger.

Die Bräute, die teilweise schon vorher mit ihren jetzigen Ehepartnern durch unverheiratetes Zusammenleben öffentliches Ärgernis gegeben hatten, kamen in den Petersdom teils tief dekolletiert und stark geschminkt und trugen dazu noch weiß, was Jungfräulichkeit symbolisiert. Das ist nur einer der etlichen Skandale in diesem ganzen Geschehen.

Dass die Paa
re ihr schwer sündhaftes und dazu noch öffentlich Ärgernis gebendes Verhalten bereut hatten, war nirgends zu lesen.

Jede außereheliche geschlechtliche Betätigung ist eine schwere Sünde, das meinen nicht nur „einige Traditionalisten“, wie die Daily Mail fälschlich verbreitet, sondern das ist die unveränderliche Lehre der Kirche, ganz egal, wie viele zeitgenössische Priester und UN(Vereinte Nationen)-Spitzenleute auch immer versuchen, diese Lehre zu ändern.

Die Botschaft war jedenfalls den Medien klar: Papst Franziskus „geht an die Ränder der Gesellschaft“, wo man die zehn Gebote nicht ernst nimmt, belohnt jahrelanges, schwer sündhaftes Fehlverhalten durch besondere Aufmerksamkeit und ermahnt die öffentlichen Sünder in der Hochzeitspredigt nicht einmal, in Zukunft nicht mehr zu sündigen und kein Ärgernis mehr zu geben.

Von der Erzeugung und Erziehung von Nachkommenschaft, laut katholischer Dogmatik Hauptzweck einer Ehe, sprach er gar nicht.

Das ganz besonders Interessante läuft gerade in Argentinien ab. Dort wurde kürzlich nicht zum ersten Mal ein Kind von Transgender-Paaren (wo einer oder gar beide "Partner" meinen, sie hätten eigentlich das ihrem Geburtsgeschlecht entgegengesetzte Geschlecht) getauft.

Die erste Taufe dieser Art fand statt als der Papst noch Kardinal in Argentinien war und zwar sogar in seiner Bischofsstadt in einer Basilika, in der ständige Anbetung stattfindet. Kaum zu glauben, dass er davon nicht wusste. 
„Mütterliches Elternteil“ war damals ein argentinischer Fernsehstar, der seit längerem meint, er wäre eine Frau. Bei den Taufen der Kinder dieser Transgender-„Eltern" hieß der Priester beide Male Father Jorge García Cuerva.

Erst vor kurzem wurde die „Ehe“ eines hochrangigen LGTB-Aktivisten, dem die argentinische Präsidentin Kirchner persönlich seinen Geschlechtsumwandlungs-Pass ausgehändigt hatte, 
der ihn als "Frau“ auswies, von einem katholischen Priester „gesegnet“.

Da dürfen in Argentinien natürlich auch Taufen von Kindern von sich homosexuell betätigenden „Elternpaaren“ nicht fehlen. Das findet dann keinesfalls in einer versteckten Dorfkirche, sondern in einer Kathedrale statt, mit Erlaubnis des zuständigen Bischofs. 

In Mexiko tauft sogar der Bischof, der sich bestens mit Papst Franziskus versteht (siehe Bild in dem Link) selbst. Lateinamerikanische Medien berichten gar, der Papst habe die mexikanischen Bischöfe angewiesen,"Umgang und Dialog mit Homosexuellen und Geschiedenen zu haben".

Wie viele Jahre braucht es noch, bis unter den Hochzeitspaaren im Petersdom auch ein Transgender-Paar ist? Ich denke höchstens zwei. 

Meine Frage von vor über einem Jahr: Preist der Vatikan die UN auch für die Verfechtung von LGTB-"Rechten"? finde ich durch Papst Franziskus Verhalten gegenüber Priestern, die sich als bekannte "Homo-Aktivisten" betätigen (siehe hier und hier) bzw. durch sein dröhnendes Schweigen zu der weltweit ablaufenden Transgenderisierung schon von Kindern  oder auch zu den Vorgängen in der argentinischen Kirche mittlerweile mehr als beantwortet.

Sun Myung Moon, Gründer der "Vereinigungskirche" oder kurz Moon-Sekte, war übrigens auch mit der Weltregierung UN ganz dicke, setzte sich für "Peace", "Frieden" (heißt übersetzt: kein Widerstand mehr gegen die UN) ein und sagte die eine Eine-Welt-Religion voraus. 

Das fand ich mit drei Klicks heraus, nachdem ich seinen Namen bei der Googlesuche mit „United Nations“ kombiniert hatte.

Ob es reiner Zufall ist, dass Moon den Nachnamen mit dem jetzigen UN-Generalsekretär teilt, der sehr auf Papst Franziskus Mithilfe für Umsetzung der "Dignity for all" (Übersetzung: "LGTB")- Ziele der UN und aller ihrer anderen Ziele setzt, habe ich noch nicht erforscht. An seiner Wahl soll er jedenfalls maßgeblich beteiligt gewesen sein.


Siehe auch:
Vereinte Nationen starten noch nie dagewesene weltweite Menschenrechtskampagne für LGBT-Gleichheit

und
und
Anticipating the Synod: The Bergolio Effect

und
Pope Francis marries cohabiting couples

und
Pre-Synodal Reconnaissance
















Samstag, 26. Juli 2014

Tanzende Priester in der Kirche

Tanzende Priester in- und außerhalb der Kirche sind seit den Vatikanum II ja leider keine Seltenheit. Ein Foto von solchen „Darbietungen“ wäre schon viel zu viel, aber ich habe schon mehrere gesehen, ohne danach gesucht zu haben. Tanzende Priester gab es früher nur im Heidentum. 

Dass früher der Tanz allgemein von etlichen Konzilien und vor allem schon von den Kirchenvätern als eines Christen unwürdig verurteilt wurde, (ich habe ein 180 Jahre altes Buch darüber von einem Priester der noch versucht, die Leute aufzurütteln), scheint sie nicht zu stören. Der Tanz führt nämlich nicht nur leicht zu Sünden gegen das 6. und 9. Gebot sondern kann als Folge von leidenschaftlich überhitzten Gemütern sogar bis zum Totschlag führen, was besonders früher wohl nicht gerade selten passiert ist.

Katholisches.info hat jetzt eine neue Version des "priesterlichen" Tanzes. Diesmal ist es Flamenco.

Es gibt ja nicht schlimmeres als einen Priester, der seine ganze Energie in seine Hüfte gelegt hat, was man in dem Video leider überdeutlich sehen kann. 
Als ich noch nicht katholisch war, habe ich einige Jahre Flamenco getanzt, ich weiß also aus Erfahrung was das für ein Tanz ist.
Besonders erschreckend ist, wie begeistert gerade die älteren Damen von solchen unkeuschen Darbietungen sind.

Wie konnte das alles passieren? Ich würde sagen so:

Man macht erst alle Leute unkeusch, indem man 5 Jahrzehnte nicht mehr über das 6. Gebot und die Sünden dagegen predigen lässt, dann merken sie 100%ig nicht mehr, wenn die "Geistlichkeit" auch den Gelüsten des Bauches fröhnt , statt den Geist Gott ähnlich zu machen, indem man sündenlos und voller heroischer Tugenden, sprich heilig lebt.

Unkeuschheit macht geistig blind, in der Folge kann man Unkeuschen wirklich alles erzählen und sie glauben das, weil sie nebenbei nicht mehr klar denken können (über die weiteren Folgen der Unkeuschheit kann man detailliert beim hl. Thomas von Aquin nachlesen*). 
Dass ein solcher Plan zum unkeusch-Machen der Weltbevölkerung durchgeführt worden ist, der als hoch erwünschte und geplante Nebenwirkung die katholische Kirche in Trümmer legte, kann jeder sehen, dem die Unkeuschheit noch nicht den Blick vernebelt hat.

Solchermaßen agitierten "Gläubigen" - und auch Priestern - erklären zu wollen, was eigentlich die katholische Morallehre wäre, ist ein gefährliches Anliegen. Sie können nämlich ziemlich aggressiv werden, wenn man ihnen erklärt, dass die Pflege der Gelüste des Bauches nicht zum katholischen Leben gehört.

Wie gut das alles schon seit 50 Jahren funktioniert, kann man u. a daran sehen, wie begeistert gerade die älteren Damen von solchen leiblichen Vorführungen sind, das sieht man leider schon im Standbild des bei Katholisches.info gezeigten Videos. Das Standbild reicht auch zum Angucken. Man muss nicht in "Aktion" sehen, wie ein Priester sich gerade entwürdigt.

*Eine kurze Erklärung über die weiteren folgen der Unkeuschheit gibt es hier auf Englisch.





Montag, 2. Dezember 2013

Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um - Fest der hl. Bibiana, Jungfrau und Märtyrerin

Heiligenlegende der hl. Bibiana hier
passende Brevierlesung hier


Die heilige Bibiana stand in der höchsten Gefahr, in Sünde zu fallen; jedoch, da sie die Gefahr nicht selbst aufsuchte, sondern mit Gewalt derselben ausgesetzt wurde, bewahrte sie Gott auch vor jeder Befleckung.
Dies ist ein großer Trost für jene, welche oft wider ihren Willen in eine Versuchung geraten, und derselben nicht entfliehen können; z. B. für Dienstboten, die in einem gefährlichen Dienst stehen und denselben nicht gleich verlassen können. — Der liebe Gott wird ihnen gewiss beistehen und sie stärken im Kampfe, wenn sie nachdem Beispiele der heiligen Bibiana wachen, beten und gegen jede böse Zumutung ihren Abscheu zu erkennen geben.

Doch wie wird es wohl jenen ergehen, welche, von Vorwitz, böser Lust oder eitlem Selbstvertrauen getrieben, sich leichtsinnig und freiwillig der Gefahr zu sündigen aussetzen oder darin mit freiem Willen verharren, obwohl sie fliehen könnten? 
Wird Gott auch diesen seinen Schutz gewähren? Gewiss nicht. Nur den Demütigen, denen, die sich fürchten, die sich selbst nicht trauen, gibt Gott seine Gnade, sagt der Apostel, den Stolzen aber widersteht er, diesen entzieht er seine Gnade, diese lässt er fallen. 

Sich freiwillig einer Gefahr zur Sünde aussetzen oder darin bleiben, ist schon Sünde, und führt zur Sünde. Der heilige Geist ermahnt uns: „Fliehe vor der Sünde, wie vor einer Schlange."
(Eccl. 21.) Man fürchtet aber nicht bloß den Biss der Schlange, sondern auch jede Annäherung, jede Berührung derselben. Ebenso muss man nicht nur die Sünde selbst, sondern auch die Gelegenheit hierzu, also: ein böses Haus, eine Unterhaltung, eine Person fliehen, welche unserer Seele gefährlich sind. 

Wenn dem Propheten Isaias Gott der Herr befiehlt: „Predige: alles Fleisch ist Heu," so heißt das so viel, als, der Mensch ist gleich dem Heu leicht entzündbar, und wie es unmöglich ist, dass das Heu nicht brennt, wenn man es zu einer brennenden Fackel hinhält, so ist es auch nicht möglich, dass der schwache Mensch in der Gefahr nicht in die Sünde fällt. — Wie es ein Wunder wäre, dass der Mensch auf glühenden Kohlen sich die Füße nicht verbrennt, so ist es, sagt der heilige Bernard, noch ein größeres Wunder, sich der Gefahr zur Sünde auszusetzen und doch keusch zu bleiben. 

Gar viele verlassen sich auf ihre eigene Kraft, und wenn sie gemahnt und gewarnt werden, geben sie zur Antwort: Ich nehme mich schon in acht, ich weiß schon, was ich zu tun habe; ich lasse mich in keine Sünde ein; jedoch denken sie nicht daran, das der Mensch von Feinden umringt ist, dass er in sich selbst die bösen Neigungen hat, und dass der Mensch ohne Gottes Beistand sich nicht vor dem Falle bewahren kann, dass denen aber Gott nicht beisteht, welche auf ihre eigene Kraft pochen.
Stärker als der heilige Petrus wirst du doch nicht sein wollen, und siehe, er fiel in die Sünde, weil er sich der Gefahr aussetzte! - Der heilige Alphons sagt, dass derjenige schwerlich selig werden kann, welcher es wagt, sich freiwillig der Gefahr zur Sünde auszusetzen.

Merke dir das, lieber Leser, und meide jede Gelegenheit zur Sünde; meide jene Personen, jene Häuser, jene Unterhaltungen, jene Spiele, jene Wege, wo du weißt und voraussehen kannst, dass dir Gefahr droht, dass du in eine Sünde fallen kannst, und bete vom Herzensgrunde alle Tage jene Bitte im heiligen Vater unser: Führe uns nicht in Versuchung! — 
O wie viele junge Menschen würden das Kleid der Unschuld nie befleckt, nie verloren haben, wenn sie sich nicht mutwillig der Gefahr der Sünde ausgesetzt hätten, denn „wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um"!
Vorsatz und Gebet. Mein Gott und Herr! ich weiß, dass ich schwach bin, darum nehme ich mir fest vor, jede Gelegenheit, jede Gefahr zur Sünde zu fliehen aus Liebe zu Dir, o Herr!  Verleihe mir nur die Gnade, dass ich meinen Vorsatz halte; und wenn mir unvermutet Gefahr droht, dann rette auch mich, wie Du Deine heilige Dienerin Bibiana mitten aus der Gefahr errettet hast. Amen.
alles aus: Legende von den lieben Heiligen Gottes. Nach den besten Quellen bearbeitet und herausgegeben. Stadtpfr. Georg Ott, mit oberhirtlicher Gutheißung, Verlag F. Pustet, 1858

Siehe auch:
Von der so wichtigen Flucht der "bösen Gelegenheit"

Sonntag, 28. Juli 2013

Es täuschen sich diejenigen, welche sagen, dass die Unkeuschheit nur ein geringes Übel sei

Alles inklusive Überschrift vom hl. Kirchenlehrer Alphons Maria von Liguori:


(...) Der hl. Cyprian (lib. De bono pud.) sagt, dass der Teufel durch das Laster der Unzucht den Sieg über den ganzen Menschen davon trage, über seinen Leib, über seine Seele, über sein Gedächtnis, indem er ihm diese unreinen Vergnügungen in dasselbe zurückruft, damit er Wohlgefallen daran habe; über den Verstand, damit er die Gelegenheit zu diesem Laster aufsuche; über den Willen, damit er die Unkeuschheit als sein letztes Ziel liebe, und Gott darüber vergesse. 
Der fromme Job sagte: Ich habe einen Bund geschlossen mit meinen Augen, dass ich auch keine Gedanken hätte an eine Jungfrau. Denn was für einen Teil hätte Gott an mir von oben? Job 31, 1.
Der Heilige wagte es nicht, eine Jungfrau anzublicken, denn er war überzeugt, dass, wenn er in einen bösen Gedanken einwillige, Gott keinen Teil mehr an ihm habe. Der heil. Thomas sagt, dass dem Teufel diese Sünde besonders wohlgefällig sei, weil die Natur uns zu keiner Sünde mehr reizt, als zu dieser, so dass die Begierde danach unersättlich wird. (2. Quaest. 73 a. 5 ad 2.) 

Wagst du es also noch zu behaupten, o Sünder, dass die Unkeuschheit nur ein geringes Übel sei? Ach in der Stunde deines Todes wirst du ganz anders reden, denn alsdann wird dir jede deiner Sünden gleichwie ein höllisches Ungeheuer erscheinen, und ach, vor dem Richterstuhle Christi werden dir diese Sünden noch weit schrecklicher vorkommen, da der Herr dir alsdann die Worte des Apostels zurufen wird: Kein Hurer oder Unzüchtiger hat einen Erbteil an dem Reiche Christi. Ephes. 5.5. Wer gleichwie ein unvernünftiges Tier hat leben wollen, verdient es nicht, an der Seite der Engel Platz zu erhalten.

O meine Christen, bitten wir doch Gott, dass er uns von diesem Laster befreien wolle, da unsere Seelen sonst auf ewig verloren gehen. Das Laster der Unkeuschheit hat auch noch Verblendung und Halsstarrigkeit zur Folge. 
Alle Laster verfinstern den Geist des Menschen, aber mehr als alle bewirkt dies das Laster der Unzucht: Die Hurerei und Trunkenheit rauben den Verstand. Os 4,11. Gleichwie der Wein bewirkt, dass man den Gebrauch der Vernunft verliere, so tut dies auch das Laster der Unzucht, weshalb der heil. Thomas sagt, dass der Unkeusche der Vernunft nicht mehr folgen könne. 
Verliert ein solcher aber das göttliche Licht, und vermag er nicht mehr das Böse zu erkennen, wie kann er da wohl seine Sünden verabscheuen und sich bessern? Der Prophet Oseas sagt: Sie richten ihre Gedanken nicht auf die Rückkehr zu ihrem Gott; denn der Geist der Hurerei ist unter ihnen, und den Herrn erkennen sie nicht. Os. 5,4. 
Es kommt ihnen gar nicht mehr in den Sinn, sich zu Gott zu bekehren, da sie ihn nicht mehr erkennen. Deshalb schreibt der heil. Lorenz Justinian, dass diese Sünde uns zu Gott vergessenen Menschen macht. Der heil. Johannes von Damaskus sagt, dass der fleischlich gesinnte Mensch das Licht der Wahrheit nicht mehr zu sehen vermöge. Daher weiß der Unzüchtige gar nicht mehr, was die Worte bedeuten: Gnade Gottes, jüngstes Gericht, Hölle, Ewigkeit! (...)
alles aus: Gesammelte Predigten, fünfundvierzigste Predigt

Wie wahr das alles ist, kann jeder nicht Unkeusche erkennen, der sich heutzutage in einer Gesellschaft umguckt, die uns als „zivilisiert“ verkauft wird.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt habe ich mehrere Bücher gelesen, die u .a. auch von katholischen Priestern verfasst sind, die von kommunistischen Subversionsmethoden handeln und in denen steht, dass die Kommunisten sehr wohl wussten/wissen, dass Unkeusche nichts von Gott wissen wollen. 
Um eine Gesellschaft atheistisch zu machen, muss ich also das Laster der Unkeuschheit verbreiten und ihm den Namen einer kommunistischen Tugend geben und es „Befreiung“ nennen. 
Außerdem habe ich eine Buchreihe von P. Segneri SJ, einem früher sehr berühmten und erfolgreichen Bußprediger, die der Antiquar, von dem ich sie erworben habe, einem Atheistenverein in Berlin abgekauft hatte. Dieser Verein hatte die Bücher sicher nicht, um katholisch zu werden. Um eine Gesellschaft zu entchristlichen, muss ich nur das als neue "Tugend" unters Volk bringen, wovor alle Heiligen zu allen Zeiten gewarnt haben.


Sonntag, 28. April 2013

Barbusige Homo-Aktivistinnen greifen Brüsseler Erzbischof Leonard tätlich an

Bei einer Diskussion an der Freien Universität Brüssel über die Themen „Blasphemie“ und das Ende der Meinungsfreiheit wurde André-Joseph Leonard, Erzbischof von Mechelen-Brüssel, am 23. April 2013, am Tag der "Legalisierung" der "Homo-Ehe" in Frankreich, das Opfer von "Protesten" der Gruppe „Femen“. 

Die Frauengruppe attackierte den Erzbischof mit nackten Oberkörpern, auf die sie Parolen gekritzelt hatten. (siehe Video unten)
Die Parolen lauteten u.a. „In gay we trust“ (Wir vertrauen auf Schwule) oder „My body, my rules“ (Mein Körper, meine Regeln). Zudem hielten sie Plakate hoch, auf denen „Stop Homophobie“ stand und riefen „Leonard, wir haben genug“. (Eine der aufgemalten Parolen kann unmöglich hier wiedergegeben werden, um das von dieser Frau gegebene schwere Ärgernis nicht noch mehr zu vergrößern.)

Sie beschütteten Erzbischof Leonard 
mit Flüssigkeit aus Flaschen ähnlich jenen, die im Marienwallfahrtsort Lourdes verwendet. Der Erzbischof blieb während des gesamten Angriffs mit gefalteten Händen und geschlossenen Augen ins Gebet vertieft sitzen und küßte anschließend eine der Flaschen, die wie die allerseligste Jungfrau Maria geformt waren.
Femen-"Sextremistinnen" greifen Erzbischof Leonard an
Bildquelle
Auf ihrer eigenen Website (Vorsicht: hier sind auch ungepixelte Bilder der Unbekleideten zu sehen) nennen sich diese barbusigen Frauen "Sextremistinnen" und kämpfen nach eigenen Aussagen gegen religiöse Propaganda von Gewalt, Homophobie und den Versuch "eine religiöse desintegrierende Wirkung auf Frauen und die Gesellschaft als ganzes" wiederherzustellen.

Femen bezeichnete den Brüsseler Erzbischof als "einen der größten europäischen Prediger der Homophobie". Sein "Verbrechen" war anscheinend, dass er im März in einem belgischen Zeitungsinterview christliche Homosexuelle zu einem enthaltsamen Leben aufgerufen hatte.

Das war nicht der erste Angriff auf Erzbischof Leonard, der auch Vorsitzender der Belgischen Bischofskonferenz ist. Seit seiner Amtseinführung 2010 wurde er bereits zweimal mit Tortenwürfen attackiert.

Kommentar: Der Erzbischof möchte mit seinem Aufruf zur Enthaltsamkeit, wie ein guter Priester es tun sollte, die homosexuell veranlagten Menschen von der Ausübung ihrer Veranlagung und damit von der Todsünde abhalten und sie so im Himmel und nicht in der Hölle sehen. 
Das ist echt christliche, geistliche Barmherzigkeit (die Irrenden belehren, die Sünder zurechtweisen), indem er ihnen verkündet, was Gott von ihnen bei einer solchermaßen gearteten Versuchung will. Solche geistliche Barmherzigkeit, die nicht jedem nach seinem Bauch redet, kann und will leider durch entgegengesetzte Indoktrinierung durch Schule und Massenmedien von immer weniger Menschen verstanden werden. 

Im übrigen gelten hier von Gott für "homosexuell" veranlagte oder besser "versuchte" keine anderen Regeln als für "normale". Jede absichtlich vollzogene geschlechtliche Handlung außerhalb einer gültigen Ehe ist schwer sündhaft, das ist ein Katechismus-Grundwissen, das spätestens seit dem letzten Konzil unter den Tisch gefallen ist. Mit anderen Worten, auch ein Heterosexueller muss enthaltsam leben, wenn er nicht verheiratet ist (siehe Video-Katechismus mit Kardinal Arinze ab Min. 14) 
Wäre das von den Kanzeln in den letzten 50 Jahren immer wieder verkündet worden, hätten die "Menschenrechtskämpfer" für homosexuell Versuchte niemals diesen Opferstatus proklamieren können, denn wenn jeder Unverheiratete enthaltsam, das heißt keusch leben muss, mit welcher Begründung kann man Sonderrechte für diese Gruppe einfordern? Ich kenne niemanden unter 60, der jemals eine Predigt über die Keuschheit oder die Unkeuschheit gehört hat und es gibt auch englischsprachige Blogs, in denen diese Unterlassung sogar von über 60jährigen beklagt wird.

Aus eigener Beobachtung weiß ich noch, mit welcher medienpsychologisch geschickten PR-Kampagne, anfänglich als Mitleidstour in den Massenmedien gefahren, vor Jahrzehnten die "Menschenrechte" für angeblich unterdrückte Homosexuelle eingefordert wurden. 
Damals galt ausgeübte Homosexualität noch als Straftat und war weltweit noch als pathologische Störung von den meisten Psychologen klassifiziert. Die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft wurde in dieser PR-Kampagne als kalt, herzlos und intolerant gegenüber den "andersartigen" und daher angeblich "unterdrückten" Homosexuellen dargestellt.

Wer noch nicht selbst völlig indoktriniert ist, kann an diesen Bildern vom Angriff auf den Erzbischof leicht sehen, auf welcher Seite die  "Intoleranz" und gewalttätige Unterdrückung liegt. 

Die Frauengruppe Femen ist mittlerweile auch durch andere weltweite Aktionen weltberühmt. 
Ich frage mich, ob diese Frauen ernsthaft meinen, dass solches Verhalten mit der Unversehrtheit der "Menschenwürde", auf die diese und ähnliche Gruppierungen sich immer gerne berufen, und die sie für sich selber einfordern, verträglich ist. 

Frauen, von denen jede einzelne als Geschlechtsgenossin der Gottesmutter berufen ist, selbst ein Abbild der Tugenden der allerseligsten Jungfrau zu werden, benehmen sich so und erniedrigen sich selbst derartig. 

Man kann für sie nur hoffen, dass sie das nicht freiwillig tun, sich so darzustellen und zu agieren, sondern dazu gezwungen werden. Glücklich sieht jedenfalls keine der ständig wechselnden, generell am Oberkörper nackten Aktivistinnen bei ihrem Tun aus. 


Siehe auch: 
Als 200 Homosexuelle Erzbischof Crepaldi verfolgten

Buchtipp:
Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit



Montag, 8. April 2013

Was tun, wenn die eigenen Kinder durch Verführung vom Glauben abgefallen sind?

- Vom Vertrauen auf die allerseligste Jungfrau Maria

Die Lebensumstände des heiligen Andreas Corsini gewähren frommen Eltern und armen Sündern großen Trost. Es wird wenige Eltern geben, die nicht vom Herzen wünschen, dass ihre Kinder tugendhaft werden und ihnen zur Freude und zum Troste gereichen mögen. 
Deswegen bemühen sich auch christliche Eltern, in die Herzen ihrer Kinder frühzeitig Gottesfurcht einzupflanzen, sie zur Beobachtung der Gebote Gottes anzuhalten und vor aller Verführung zu bewahren. Das müssen aber christliche Eltern tun, wenn sie nicht von Gott verworfen werden wollen. 


Allein nicht immer gelingt es den Eltern, ihre Kinder vor der Verführung zu bewahren, und sie müssen mit Schmerz sehen, wie dieselben alle Mahnungen verachten und sündhafte Wege wandeln.

Da wissen denn die Eltern in ihrem Jammer nicht, was sie anstellen, welche Mittel sie ergreifen, an wen sie sich wenden sollen, um ihre Kinder wieder auf den rechten Weg zurückzuführen! 
Ich wüsste dir aber doch, lieber Vater, liebe Mutter, ein Mittel, das früher oder später helfen würde, und dies ist — die Zuflucht zu Maria, der Trösterin der Betrübten und Hilfe aller Christen. 

Zu dieser guten Mutter wendet euch im Gebete; sie ist ja das Licht der Verirrten; sie wird eurem verblendeten Kinde die Augen öffnen und durch ihre Fürbitte seine Bekehrung bewirken. Lasst nur nicht nach, eure Kinder immer und immer wieder dieser gebenedeiten Mutter zu empfehlen und in ihr so mütterliches Herz einzuschließen, eure Tränen werden gewiss noch getrocknet.

Aber auch die armen Sünder, die sich bekehren wollen, aber wegen der Größe und Menge ihrer Sünden an ihrer Bekehrung und Versöhnung mit Gott verzweifeln möchten, sollen sich mit kindlichem Vertrauen zur Mutter der Barmherzigkeit wenden. Sie wird ja mit Recht die Zuflucht aller Sünder genannt. 

Wie liebevoll hat sich nicht die liebe Frau um den sündhaften Jüngling Andreas angenommen; wie treu ist sie ihm beigestanden, dass er alle Versuchung überwunden, sich wahrhaft bekehrt hat und ein Heiliger wurde. 

Wirf dich nur, o Sünder, wie Andreas, in ihre jedem Sünder geöffneten Arme, stehe sie um ihre Fürbitte an; versprich, ihr zu dienen, sie zu lieben, und sie wird sich gewiss deiner annehmen. Sprich zu ihr mit Vertrauen die Worte, welche der heilige Andreas an dem Tage, wo er sich entschloss, ein anderes Leben zu beginnen, versprochen hat:

„Seit ich dein bin, o Jungfrau Maria! werde ich Tag und Nacht mit großem Eifer dir dienen. Bitte nur deinen barmherzigen Sohn um die Gnade, dass er mir die Sünden meiner Jugend verzeihe! So sehr ich bisher durch mein sündiges Leben ihm und dir missfallen habe, so sehr will ich jetzt aus allen Kräften mich befleißen, durch Besserung meines Lebens euch zu gefallen."

Gebet. O liebreiche Mutter Maria, du weißt, daß ich dich liebe, hilf mir doch, daß ich meine Sünden immer mehr erkenne, sie alle recht innig bereue und mit deinem geliebten Sohne versöhnt ein christlich frommes Leben führe und selig werde. Amen.
alles aus: Legende von den lieben Heiligen Gottes. Nach den besten Quellen bearbeitet und herausgegeben. Stadtpfr. Georg Ott, mit oberhirtlicher Gutheißung, Verlag F. Pustet, 1858 

Samstag, 6. April 2013

Schulsexualerziehung und die grauenhaften weltweiten Folgen

Zwangsschulsexualerziehung nach Kinsey-Methode „Frischfleisch“-Zufuhr für perverse Erwachsene
Judith Reisman erbrachte den Nachweis, daß das in Kroatien nach der Kinsey-Methode von Stulhofer erstellte Sexualerziehungsprogramm in seinen drei Hauptzwecken fast allen entsprechenden Programmen in anderen Staaten ähnelt. 
Es handelt sich um die Absicht, die Kinder zu sexualisieren und den kranken Trieben perverser Erwachsener „Frischfleich“ zuzuführen; die Homosexualität und andere sexuelle Persönlichkeitsstörungen zu fördern, indem sie als normale Ausdrucksformen menschlicher Sexualität hingestellt werden; und nicht zuletzt um Jugendliche in eine Sexabhängigkeit zu führen zum großen Vorteil der Pornoindustrie, der Kondom- und Verhütungsmittelhersteller, und das alles fein säuberlich getarnt unter dem „edlen“ Kampf gegen übertragbare Sexualkrankheiten.
Auszug aus (dringend ganz zu lesen):  
http://www.katholisches.info/2013/04/06/schulsexualerziehung-ein-produkt-der-padophilen-lobby/

Mir tut jeder leid, der heutzutage kleine Kinder behüten muss.

Die Videos unten mit Frau Dr. Judith Reismann handeln davon, dass die heutzutage grassierende Sexsucht mit allen ihren Folgen wie Menschenhandel, Abtreibung, Pädophilie, usw., geplant war und via den vorgeblich "wissenschaftlichen" Forschungen von Kinsey und der Hilfe des "Playboy" weltweit unter die Leute und mittels Sexualerziehung, in Amerika kurz "sex ed" genannt, auch schon unter die Kinder gebracht wurde, deren unreife Gehirne unauslöschlich mit entsprechenden Bildern und Botschaften überfordert wurden und werden. 

Ab Min. 26 im obersten Video sagt Frau Dr. Reismann einen wesentlichen Satz: 
Unkeusche, in dem Fall solche, die an Pornographie hängen, hängen nicht mehr  an Gott.

Diese Erkenntnis steht schon seit Jahrzehnten in guten Büchern, die die Psychologie der kommunistischen, atheistischen Indoktrinierung untersucht haben und in denen, die die idologischen Hintergründe des "modernen" europäischen "reformierten" Schulsystems, in denen die Kinder mit Sex-Themen und -bildern "aufgeklärt" werden, untersuchten. 
Unkeusche ekelt alles, was mit Gott und seiner Kirche zu tun hat, das wusste man von Anfang an z.B. auch in der DDR-Führung und machte es sich bei der Glaubenszerstörung zunutze, steht in diesem Buch von Prälat Erich Klausener.

Wer eine Gesellschaft gottlos machen möchte, muss sie zuerst unkeusch machen.

Danach kann man die unkeuschen Massen, die täglich via Werbung, Fernsehen, Popkultur, Internet mit "Nachschub" versorgt werden, problemlos in jede Richtung manipulieren. Sie merken nichts mehr und halten sich stolz für "modern", "aufgeklärt", "indivualistisch" und "zivilisiert". 
Jeder, der einen solcherart manipulierten Menschen von seinem schlimmen Weg abbringen möchte, ist in dessen Augen hoffnungslos altmodisch und wird bestenfalls verlacht, meist aber beschimpft, zunehmend sogar bedroht. 

Der hl. Thomas von Aquin nun mal hat bis zum Ende der Welt Recht: 

"Die erstgeborene Tochter der Unkeuschheit ist die Blindheit des Geistes."
Die Unkeuschheit zieht furchtbare Strafen nach sich, nicht nur für die Ewigkeit sondern auch schon für die Gegenwart, die leider nur der Keusche in ihrem ganzen, vor allem dem seelenverwüstenden, Ausmaß erkennen kann.

Ich kann nicht verstehen, weshalb die Neu-Evangelisierung nicht zuerst hier als erster Ursache des weltweiten Glaubensabfalls ansetzt und immer noch nicht über Unkeuschheit und ihre Folgen gepredigt wird, wie schon seit mindestens 40 Jahren nicht mehr. Leider betrifft diese Unterlassung auch die sogenannte "Tradition". 

Vor Kinseys Zeiten wussten die Priester noch, wie leicht man seinen Glauben verliert.

Die hervorragend informative Website von Judith Reismann findet sich hier.

Weitere besonders für Katholiken sehenswerte, leider nicht hochladbare aktuellere Videos von Interviews mir ihr im kanadischen Fernsehen (der Interviewer Michael Coren ist selbst römisch-katholisch):
Dr Reisman in the Philippines Exposes "Malicious Disinformation"
http://www.youtube.com/watch?v=qXXN-LhvLn0

Michael Coren & Dr. Judith Reisman: Debunking That Pervert Kinsey

http://www.youtube.com/watch?v=B-un-M2ePCg





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