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Dienstag, 13. Mai 2014

Wie das "Treffen von Papst Franziskus und Bischof Fellay" wirklich ablief

Nachdem das Blog "Rorate caeli", das sich seit längerem durch erstaunliche Inkonsistenz des Kurses seiner Mitblogger auszeichnet, von einem "nicht zufälligen" Treffen zwischen einem "gut informierten Papst" und Bischof Fellay berichtet hatte  und sich dabei auf "absolut verlässliche Quellen, die geschützt werden müssen" berief, gab das international zu den wildesten Spekulationen Anlass. 
Eine große Sedisvakantisten-Website (zu der ich nicht verlinke) berichtete gar, Bischof Fellay und seine beiden Assistenten hätten am päpstlichen Novus ordo in der Kapelle St. Martha teilgenommen. Jetzt stellt die Piusbruderschaft hier klar, was wirklich ablief.

Ich konnte die Hysterie um diese Nachricht ohnehin nicht verstehen, denn selbst wenn es das Treffen wie zunächst beschrieben gegeben hätte, es glaubt doch wohl keiner ernsthaft, dass dieser Papst, der mehr als einmal deutlich zu verstehen gegeben hat, was er von "Restaurationisten" denkt (ein amerikanischer Freund der Bruderschaft hat die päpstlichen Äußerungen darüber in diesem Artikel gesammelt), und der den Alten Ritus für eine "Mode" hält, die Piusbruderschaft ernsthaft zurückholen will.
Scheinbar hat man bei "Rorate caeli" vergessen, welches Exempel an den Franziskanern der Immaculata statuiert wurde, die gerade dabei waren, sich zu "Restaurationisten" zu entwickeln.

Nachtrag: Radio Vatican hat in dieser Meldung übrigens nicht dem Inhalt der Meldung von Rorate Caeli beigepflichtet, wie einige denken, sondern (leider) berichtet, was diese - unrichtig - in Umlauf gebracht hatten. 

Siehe auch:
"Vor- oder gar anti-konziliare Formung für Ordensnachwuchs nicht zulässig"

und
Sehr schöne Fotos, wie "Restaurationisten" die Karwoche und Ostern begingen

Freitag, 2. Mai 2014

Sehr schöne Fotos, wie "Restaurationisten" die Karwoche und Ostern begingen

Spätestens seit seinem Interview mit der Jesuitenpublikation Americamagazine weiss die ganze Welt, dass Papst Franziskus keine "Restaurationisten" mag und auch nicht solche Christen, "die stur eine Vergangenheit, die nicht länger existiert, rückzugewinnen versuchen":
“If the Christian is a restorationist, a legalist, if he wants everything clear and safe, then he will find nothing.Tradition and memory of the past must help us to have the courage to open up new areas to God. 
Those who today always look for disciplinarian solutions, those who long for an exaggerated doctrinal ‘security,’ those who stubbornly try to recover a past that no longer exists­—they have a static and inward-directed view of things. 
http://americamagazine.org/pope-interview
Das ICRSP ist wohl unter diese unbeliebten "Restaurationisten" einzuordnen, (ein Begriff, aufgenommen auch in das mittlerweile berühmte Pope-Francis-little-book-of insults; deutsch: "Papst Franziskus´ kleines Buch der Beleidigungen") kann aber meines Erachtens enorm stolz darauf sein. 
Allein diese Bilder sind ein Traum. Bei solchem prachtvollen Schmuck für den Altar, auf den das allerheiligste Altarssakrament  am Gründonnerstag übertragen wurde, kann der Betrachter leicht glauben, dass zumindest beim ICRSP noch an die Realpräsenz geglaubt wird. 

Leider ist es nicht erlaubt, ihre Bilder hochzuladen, aber ansehen kann man sie, so lange es einem gefällt (wobei ich allerdings den Ton abstellen würde):
Wenn man bei der Auflistung der jüngsten Fotos auf Retour à la page de choix des albums klickt, kann man alle ihre Bilder der letzten Jahre betrachten.



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