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Freitag, 19. Februar 2016

Das Gefühl für christliche Ehrbarkeit - ertötet

Die Zeiten, in denen sogar deutsche Kardinäle die Frauen ermahnten, sich christlich ehrbar zu kleiden, sind leider lange vorbei. Solche Ermahnungen gab es früher noch häufig.

Da die meisten Katholikinnen aber lieber auf Modemagazine und Hollywoodfilme mit dem neuesten Schrei von unsittlicher Kleidung hören wollten, als auf diese guten Bischöfe, hat der liebe Gott offensichtlich beschlossen, sie sich selbst zu überlassen und keine so guten Priester mehr zu schicken. 

Schlechte Priester sind ein Ausdruck des Zornes Gottes. Ohne gute Priester nimmt die Unmoral immer mehr zu und kaum einer merkt noch, wie tief man in Wirklichkeit schon gefallen ist. 

Hier ist eine weitere der zahlreichen früheren Ermahnungen:
Kardinal Schulte hat vor einiger Zeit einen Erlass gegen die ungeziemende Frauenkleidung erlassen, in dem er u. a. sagt:  
„Das schlimme Beispiel das von den führenden sogenannten ersten Kreisen in Bezug auf die Gesellschaftskleidung gegeben wird, findet in allen Schichten des Volkes auf offener Straße und im gesamten öffentlichen Leben Nachahmung und droht nachgerade jedes Gefühl für christliche Ehrbarkeit zu ertöten…  
Es ist tief traurig, wenn bischöfliche Erlasse heute nicht mehr daran vorbeikommen, zu erklären, dass nur jene weibliche Gewandung als genügend gelten kann, die den Oberkörper bis an den Hals, wenn auch Hals frei, sowie die Oberarme nicht unbedeckt lässt und den Unterkörper wenigstens bis über die Knie bedeckt, dass ferner durchsichtige Stoffe keine genügende Kleidung sind und hierbei Alter und Stand keinen Unterschied machen. 

Gefunden in „Schönere Zukunft, Nr. 3, 1925
Mode der Zwanziger Jahre:
Zwei sehr gut angezogene Herren
mit fünf nicht genügend bekleideten Frauen
(zweimal Knie und fünfmal Oberarme unbedeckt)
Mit „Kleidung, die den Unterkörper wenigstens bis über die Knie bedeckt“, meinte der Kardinal übrigens keine revolutionären „Damenhosen“, sondern nur Röcke.





Samstag, 12. Dezember 2015

Hirtenbrief des belgischen Episkopats gegen die unsittlichen Moden

„Wir befehlen, dass die Pfarrer überall in den Kirchen folgende Bekanntmachung anbringen: 
Aus Ehrfurcht vor dem Gotteshaus werden Frauen und Mädchen gebeten, sich in der Kirche nur in Kleidern einzufinden, die bis zum Halse reichen und Ärmel haben, die bis über die Ellbogen reichen. 
Diejenigen, die nicht so gekleidet sind, werden gebeten, nicht zum Tisch des Herrn hinzutreten. 
Wir bitten die Mütter, ihre Kinder an Eingezogenheit und an Ehrfurcht vor der christlichen Würde zu gewöhnen. 
Vor allem lenken wir eure Aufmerksamkeit auf die jungen Mädchen. Es ist für euch Gewissenspflicht, sie im Geiste der Schamhaftigkeit aufwachsen zu lassen.

Ihr müsst sie sittsam kleiden und darauf achten, dass eure Töchter die Arme bekleidet haben und dass ihre Kleider bis über die Knie reichen.
 
Wir befehlen ferner den Leiterinnen von katholischen Schulen und Pensionaten, den Eltern diese Vorschrift kundzutun. 
Als der hl. Paulus über die Predigt der evangelischen Moral an Timotheus schrieb, da sagte er ihm: „Es wird vorkommen, dass die Gläubigen die Sprache der Reinheit des Evangeliums schlecht ertragen werden. 
Sie werden es vorziehen, ihre Ohren Lehrern zu leihen, welche sie betrügen werden; aber du sei auf der Hut, tu deine Pflicht als Verkünder des Evangeliums, verkünde die Worte Gottes, beharre darauf, erkläre, bitte, tadle, nimm zu den Quellen deiner Geduld und deines apostolischen Lehramtes deine Zuflucht!“
Als gelehrige Schüler machen wir uns die Mahnung des Apostels zu Eigen.
 
Verschmähet es, christliche Mütter, nicht, dem Wort Eurer Bischöfe Gehör zu schenken. 
Es handelt sich um die Zukunft eurer Kinder, es handelt sich um die Hebung der Sittlichkeit unseres Landes. 
Eine energische Reform auf diesem Gebiet bereitet den Weg für andere Reformen, die zur Reinheit eures häuslichen Herdes und zur Widergesundung der öffentlichen Sitten führen. 
Christliche Mütter, Lehrerinnen und Erzieherinnen! Wir danken euch für eure bereitwillige Mitarbeit und bitten Gott, seinen Segen über eure Häuer, eure Pensionate und eure Schulen kommen zu lassen."
Hirtenbrief vom 12. Oktober 1925, gefunden in „Schönere Zukunft, November 1925. S. 204

Heute gibt es - Gott sei es geklagt - keine solchen Bischöfe mehr.

Gäbe es sie noch, so wären solche Hirtenbriefe gefundenes Fressen für die Presse, die seit weit über einem Jahrhundert erfolgreich damit beschäftigt ist, die einst christliche öffentliche Moral auf heidnisches Niveau zu senken.

Demnächst gibt es hier einen Hirtenbrief der Bischöfe der Schweiz aus dem Jahre 1925, in denen den Eltern erklärt wird, welch strenge Pflichten sie in der Kindererziehung haben und dass die Vernachlässigung dieser Pflichten keine kleine Sünde ist.


Montag, 30. November 2015

Ein Bischof von Rottenburg erklärt die Gefahren von Hochzeiten am Samstag

Leider kommt diese Erklärung nicht vom aktuellen Bischof von Rottenburg. Gegen moderne sittliche Übel steht ja schon lange kein Bischof mehr auf. 
Gegen den Brauch, die Hochzeiten an Samstagen abzuhalten, wendete sich Bischof von Keppler (Rottenburg) in einem besonderen, im kirchlichen Amtsblatt veröffentlichten Erlasse. Er sagt: 
„In den letzten Jahren hat leider mehr und mehr die Unsitte eingerissen, am Samstag feierliche Hochzeiten zu halten mit Zechgelagen und Tanzunterhaltung bis in den Sonntagmorgen hinein 
An sich steht der Trauung am Samstag nichts im Wege und wenn die Hochzeitsfestlichkeit sich auf ein Mahl im Familienkreis oder im Kreis geladener Gäste beschränkt, so wollen wir gegen eine Samstagshochzeit nichts einwenden.

Wenn aber die Samstagshochzeit, wie es leider nur zu oft der Fall ist, Anlass gibt zur Versäumnis des Sonntagsgottesdienstes und zur Entheiligung des Tages des Herrn, so müssen wir entschieden unsere Stimme dagegen erheben.
 
Wir weisen die hochwürdige Geistlichkeit an, den Brautleuten ernstlich ins Gewissen zu reden, dass sie von einer Samstagshochzeit abstehen sollen. 
Wie könnte Gottes Segen auf ihrem Ehebund ruhen, wenn sie ihr eheliches Zusammenleben mit einer Versäumnis des Gottesdienstes am Sonntag beginnen und so vielen anderen Anlass zur gleichen Sünde geben?"
Gefunden in : Schönere Zukunft, 4. Juli 1926, S. 981
Mittlerweile sind wir schon ein riesiges Stück weiter in der Entchristlichung, nämlich so weit, dass allzu viele Katholiken gar nicht mehr einsehen bzw. wissen, warum sie überhaupt heiraten sollen bevor sie geschlechtliche Beziehungen aufnehmen.

Zusätzlich wissen auch allzu viele nicht mehr, warum sie am So
nntag zur heil. Messe gehen sollten.

Zudem gibt heutzutage auch viele Katholiken, die in solchen bischöflichen Erlassen unzumutbare Maßregelungen sehen würden.

Dabei ging es dem guten Bischof Keppler nur um die unsterblichen Seelen seiner Katholiken.

Denn was nutzt es
 den Brautleuten, wenn sie sich sinnlich amüsiert haben, aber dabei den Stand der heiligmachenden Gnade verloren haben durch Todsünde? 
Dazu kommen noch die fremden Sünden, an denen sie mitschuldig werden, weil sie dazu Anlass gegeben haben. 

Wer im Stand der Todsünde tot umfällt, kommt in die Hölle. Was hat es ihm da genutzt, dass er sich vorher noch sündhaft amüsiert hat?

Außerdem
ist ein Amüsement, bei dem man den Gnadenstand verliert, in Wirklichkeit keines, sondern die niederen Seelenkräfte haben die Gewalt über Phantasie, Verstand und Willen erhalten. Beim persönlichen Gericht nach dem Tode spätestens wird das jeder einsehen müssen, weil da alle Binden von seinen Augen fallen.

1926 gab es noch nicht die unchristliche Mode, als Braut mit nackten Armen, Schultern und unvorstellbarem Ausschnitt zum Altar zu treten, sonst hätte Bischof von Keppler
sicherlich seine Diözesanen auch davor gewarnt.
Denn Gott sei Dank gab es damals noch viele deutsche Bischöfe, die gegen die damals aufkommende Frauenmode mit unbekleideten Oberarmen, nur bis knapp zum Knie reichenden Röcken und durchsichtigen Stoffen ihr Wort erhoben haben. 

Immer wenn ich Bilder von den "modernen" Bräuten mit nackten Schultern sehe, frage ich mich, wie ein Priester solches öffentliches Ärgernis in der Kirche zulassen kann.

Siehe auch:
Wie wird der Sonntag geheiligt, wie wird er entheiligt?

Was soll uns abhalten von der Entheiligung des Sonntags?

Müssen auch die Werktage geheiligt werden?

Die Unkeusch­heit als Wur­zel­sünde

Es täuschen sich diejenigen, welche sagen, dass die Unkeuschheit nur ein geringes Übel sei




Freitag, 22. Mai 2015

Die katholische Dame trägt mindestens "Midi"

Sittsame Kleidung muss nicht altbacken sein! Was eine katholische Dame (Wort, dass schon seit Jahrzehnten aus dem Sprachgebrauch abgeschafft werden soll) idealerweise täglich tragen sollte, ist leider nicht mehr jedem klar. 
Für alle, die sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben, habe ich mühsam einige Fotos von Frauen in katholisch sittsamer, femininer und trotzdem modischer Kleidung zusammengesucht. 

Fotos von Frauen, die sich durch ihre Kleidung das Etikett "umsonst für jeden zu haben“ anlegen, gibt es dagegen en masse.

Das aufmerksamkeitsheischende Getue einiger der unten abgebildeten Models auch zu übernehmen, ist für eine katholische Dame natürlich nicht angebracht. 


Das gesamte "Outfit" von Foto Nr. 3 ist mein Favorit, der Rock dazu fällt in der Länge unter "Maxi", was 2013 sogar der "Trend" gewesen sein soll. 
Allerdings sollte keine "Rockanfängerin“ es mit einem Maxirock versuchen, ständiges darauf treten beim Aufstehen und beim Treppensteigen ist garantiert.

Die abgebildeten Midi-Röcke wären mir mittlerweile zu kurz. Je länger man nur Röcke trägt, desto mehr wird einem die Wichtigkeit der richtigen Länge (und Weite) bewusst. 
Die Bloggerin von The Catholic Lady schreibt, dass sie sich in Röcken, die nicht unterhalb der Wade enden, mittlerweile schlecht angezogen fühlt. Mir geht es nach achteinhalb Jahren, nur in Röcken verbracht, genauso.

Es ist übrigens sehr schön im Rock, ich hatte in den achteinhalb Jahren noch nie Sehnsucht nach einer Hose, im Gegenteil. Mindestens 30 Jahre meines Lebens habe ich in bewusst unzüchtiger Kleidung verbracht und weiß aus sehr bitterer Erfahrung, was diese Kleidung bewirkt hat. (Und ich weiß heute, welches Ärgernis ich damit anderen gegeben habe, was besonders schlimm ist.)

Mittlerweile ist mir klar, dass besonders Kleidung zur anti-katholischen Revolution benutzt wurde und daran will ich keinesfalls mehr teilhaben.

Um an einen der unten abgebildeten Röcke zu kommen, muss man allerdings fast das Nähen lernen, denn solche schönen Röcke gibt es kaum zu kaufen. (Außer man will es bei Chinesen versuchen, von denen einige der Fotos stammen.)

Jede Menge relativ leicht nähbare (und verlängerbare) Schnittmuster gibt es hier zu kaufen.


Siehe auch:
und
Das "fast-nackt-Problem" oder warum heute fast alle Frauen dringend Äpfel essen müssten
und
Was passierte, als ein amerikanischer Priester gegen unzüchtige Kleidung predigte


Moderner Rock in "Midi"-Länge,
Entspricht etwa diesem Schnittmuster
Einfach und trotzdem schick, außer:
Mit solchen Stöckelschuhen ruiniert man sich 100%ig mittelfristig die Füße
Maxirock, entspricht etwa diesem Schnitt



Schnittmuster für Jacket hier





Freitag, 15. Mai 2015

Weisungen der deutschen Bischöfe zur Frauenmode und taktische Freimaurerziele

„So wenig die katholische Moral gegen eine zweckmäßige und geschmackvolle Kleidung oder auch selbst gegen den Wechsel der Mode an sich einzuwenden hat, ebenso entschieden und bedingungslos muss sie die gegenwärtig herrschenden Modeunsitten mit ihrer tendenziösen Entblößung oder Herausstellung des Körpers, weil sie letzten Endes einer zynischen heidnischen Lebensauffassung ihren Ursprung verdanken und auf Reizung geschlechtlicher Sinnlichkeit berechnet sind, verwerfen und mit Abscheu ablehnen.“ 
Zumal im Heiligtum und am Tisch des Herrn haben Frauen in durchaus ernster und ehrbarer Kleidung zu erscheinen. 
Aufgabe des katholischen Volksteils ist es, nicht nur die schlechte Mode zu bekämpfen, sondern sich ausdrücklich um Schaffung und Einführung einer gediegenen und schönen Frauenkleidung zu bemühen.“
Lang ist es her, dass man so etwas von den deutschen Bischöfen vernahm, es war in ihren „Leitsätzen und Weisungen“ im Januar 1925*.

Leider wurde diese Aufforderung von den deutschen Katholikinnen und den dazu gehörenden Vätern und Ehemännern wohl nicht besonders ernst genommen, denn von einem deutschen Volksmissionar kam die Klage, dass wenn man in Rom um 1930 (junge) Frauen mit nackten Oberarmen sähe, man fast sicher sein könne, dass es sich um deutsche Pilgerinnen handele.

Die herrschenden Modeunsitten, auf die die deutschen Bischöfe damals Bezug nahmen, waren solche wie im Bild unten. 

Modezeichnung 1925
Heute lachen Katholikinnen über so was im allgemeinen  nur noch, denn so etwas gilt mittlerweile als komplett angezogen (sogar das Knie ist bedeckt!) oder sie werden aggressiv, wenn man sie auf ihre Kleidung hinweist, die heutzutage häufig sogar dem ähnelt, was man früher nur im Rotlichtmilieu trug. 
Wie aggressiv unsittliche angezogene Frauen werden können, musste ein amerikanischer Priester erleben, der seinen Beruf ernst nahm und sie darauf hinwies.

Die meisten „fortschrittlichen“ Katholikinnen, die solche unsittliche Kleidung auch noch verteidigen oder sogar noch bei ihren Töchtern fördern, ahnen meist nicht einmal, dass sie nur „nützliche Idioten“  für Kommunisten, Freimaurer und andere Kräfte sind, die seit Jahrhunderten planen, jede christliche Zivilisation zu zerstören:
Die US-Amerikanerin Colleen Hammond, Ex-Modell und Schauspielerin, die sich zum katholischen Glauben bekehrte, erzählt in ihrer mehr als 90.000 Mal verkauften Autobiographie, wie der Verlust jeglicher Scham in der weiblichen Kleidung ein taktisches Ziel der Freimaurerei war, um die Religion im Volk zu entwurzeln
Hammond, Mutter von vier Kindern, zitiert unter anderem eine Ausgabe der "International Review on Freemasonry" aus dem Jahr 1928, in der es heißt: 
„Die Religion fürchtet nicht Schwerthiebe; sie kann aber unter den Hieben der Zersetzung erlöschen. Gebrauchen wir einen Vorwand wie den Sport, die Hygiene, die Gesundheit. Es ist notwendig zu korrumpieren; daß unsere Jugendlichen die Nacktheit praktizieren.“ 
Um eine zu heftige Gegenreaktion zu verhindern, muß methodisch vorgegangen werden: mit der Freilegung des Ellbogens zu beginnen, dann mit dem Knie fortzufahren, dann mit den völlig entblößten Beinen und Armen, schließlich mit dem Oberkörper angefangen bei den Schultern, usw. usw.“ (Colleen Hammond: Dressing with dignity, Rockford 2005, S. 53).
Ein halbes Jahrhundert vor dem in der zitierten Freimaurerzeitschrift erschienenen Artikel lautete die Strategie der Freimaurersekte nicht anders. Während des Pontifikats von Papst Gregor XVI. (1831-1846) entdeckte die Polizei im Kirchenstaat Dokumente und Korrespondenz von Mitgliedern der Geheimgesellschaft der Carbonari. 
Darin hieß es, daß zur Eroberung der Macht die Sitten der Menschen zersetzt werden müßten. 
Quelle:
http://www.katholisches.info/2012/03/31/freimaurerei-zersetzung-der-sitten-und-homo-ehe-was-sich-seit-200-jahren-nicht/

Mehr über die hoch erfolgreiche Benutzung der „Mode“ zur Zerstörung der christlichen Sitten hier:
http://www.michaeljournal.org/corruptionfashions.asp


Siehe auch:
Nur Röcke
und
Die katholische Dame trägt mindestens "Midi"

*Zitiert nach: Lehrbuch der Moraltheologie von Otto. Schilling, II. Band, Max Hueber Verlag, München, mit Imprimatur, 1928. S. 12


Dienstag, 18. November 2014

Nur Röcke

Leider muss ich eine unfreiwillige Blogpause machen, denn bloggen und gleichzeitig Röcke nähen kann ich nicht und aus den hier treffend beschriebenen Gründen (plus 6 kg sind es zum Glück nicht ganz) brauche ich neue Röcke. 
Die Modeindustrie hat in „Gender“-Zeiten nicht vor, eine Auswahl an tragbaren, schönen Röcke in reichlich kniebeckender Länge für Damen jeden Alters bereitzustellen, die UN-Vorgaben werden eben überall umgesetzt, also muss ich selber an die Nähmaschine.

Warum eine katholische Dame trotz UN-Diktat ausschließlich Röcke tragen sollte, beschreibt diese junge amerikanische Ehefrau und Mutter und Bloggerin auf „The Catholic Lady“  hervorragend in diesem Post. Mit ihrem Blog möchte sie andere „Catholic ladies“ anspornen sich – und ihre Töchter - nicht nur sittsam sondern auch schön zu kleiden. 
Ihr Mann wurde übrigens auf sie aufmerksam weil sie einen langen Rock trug, als er sie zum ersten Mal sah.

Seit 8 Jahren trage ich ausschließlich Röcke - auch bei der Gartenarbeit, wo mich kaum ein Mensch sieht - und bin mit jedem Jahr überzeugter: diejenigen Damen, die in der Öffentlichkeit Hosen tragen, wissen nicht, wie nackt sie eigentlich sind und welches Ärgernis sie in enganliegenden Hosen geben. 

Dass der allgemeine Kleidungsstil geändert werden soll und durch Faltenwurf und dünne, enganliegende Stoffe die Blickrichtung gelenkt werden soll, sagte vor knapp 50 Jahren der damalige Planned Parenthood-Direktor. (Planned Parenthood ist eng mit den UN verbunden und verfolgt für sie eines ihrer Hauptziele: weltweite drastische Bevölkerungsreduzierung mit jedem noch so unmoralischen Mittel). 

Dieser neue Kleidungsstil sollte eingeführt werden, um die Köpfe der zu manipulierenden Leute nur mit den Gedanken an "Sex", natürlich ohne Fortpflanzungsabsichten, zu füllen. Dass Leute, die nur  an Sex denken, in den seltensten Fällen einer Person treu sind, war eingeplant, denn die Ehe und damit die stabile Familie sollte auch gleich mit unter Beschuss.
Ich würde sagen, es hat alles gut geklappt, der Plan ist voll erfüllt. 

Neulich gab es sogar in bekannten D
iscounter glänzende knallenge Stretchhosen für Frauen zu kaufen, für die man noch vor 30 Jahren in einen Laden in einer einschlägigen Gegend hätte gehen müssen, hätte man solche erwerben wollen. In dem Discounter wurden sie als Alltagskleidung angeboten.

Wo auch eine "normale" Damenhose tatsächlich vorne und hinten überall Falten wirft oder einschneidet, kann ja jede Trägerin vor dem Spiegel selber untersuchen. 

Männer müssen übrigens an so präsentierte entsprechende Stellen gucken, das hat man durch Tests mit Augenkameras schon vor Jahrzehnten herausgefunden.

Das gilt übrigens für beide Geschlechter. Ich hatte vor knapp 20 Jahren mal selber in einer Zusatzausbildung eine solche Augenkamera auf, die meine Augenbewegungen aufzeichnete, als ich eine Zeitschrift durchblättern sollte, in welcher der Kursleiter, ein Werbepsychologe, ein Fotos eines nackten Mannes versteckt hatte. 

Obwohl er uns vorher die genaue Reihenfolge erklärt hatte, wo alle Menschen unwillkürlich hinsehen müssen, wenn sie Abbildungen von Gesichtern oder verschiedenen Körperteilen anderer Menschen sehen, hat der Kursleiter sich totgelacht, als er auf seinem Monitor sah, wo auch ich sofort hinguckte.

Wer daher vielleicht auch nähen möchte und gute Schnitte sucht: Hier wird man fündig, die Schnitte sind schon inklusive Nahtzugabe. Ganz besonders leicht ist dieser (weiße) Rockschnitt zu nähen, der zudem sehr schön fällt und garantiert keine Falten an denjenigen Körperstellen bildet, die niemals betont werden sollten. (Nackte Arme wie in der Zeichnung sind ebenfalls unbedingt zu vermeiden, aber das bräuchte einen weiteren Post.)

Sonntag, 27. Juli 2014

Was passierte, als ein amerikanischer Priester gegen unzüchtige Kleidung predigte

Ein bis vor 10 Jahren sehr beliebter amerikanischer Priester, Father Carota, las irgendwann die kräftigen Predigten des heiligen Pfarrers von Ars gegen unzüchtige Kleidung und gegen den Tanz und darüber, was man tun müsse, um ein glücklicher Priester zu werden: Ein glücklicher Priester müsse die Wahrheit predigen.

Er hatte im Laufe der Jahre in seiner Pfarrei festgestellt, dass die Frauen immer sittenloser gekleidet auftraten. Eine „katholische“ Mutter riet ihren gar ihren Töchter, zu zeigen "was sie hätten", solange sie jung seien, ein sehr schlechter Rat, den die Töchter aber leider befolgten.

Da F. Carota auch ernst nahm, was die Muttergottes in Fatima der kleinen Jacinta über sittenlose Kleidung gesagt hatte, schritt er zur Tat und steuerte gegen. 

Er versuchte mit verschiedenen Mitteln, sittsame Kleidung in seiner Pfarrei einzuführen, da durch die überall präsente „Popkultur“ mittlerweile allzu viele Frauen sich wie Fernsehstars kleideten und nicht mehr merkten, dass das von Pornostars nicht weit entfernt ist.

Was daraufhin passierte, hatte F. Carota jedoch nicht erwartet: Seine Popularität sank drastisch und er wurde sogar von den Frauen sehr schlimm beschimpft. Sogar viele seiner Freunde sagten, dass seine Haltung in Bezug auf sittsame Kleidung sie beleidige (!). Allerdings gab es gab auch viele andere Frauen, die begannen, sich sittsam zu kleiden.

Seitdem hat er vielen anderen Priestern und Bischöfen ans Herz gelegt hat, etwas gegen die auffallend provozierende Kleidung bei Hochzeiten und Taufen zu unternehmen, sie verstanden allerdings nicht, wovon er redete….

Die ganze Geschichte über diese Erlebnisse gibt es hier auf Father Carotas Blog, der insgesamt hoch empfehlenswert ist. Es sieht ganz so aus als wäre dieser Priester sehr glücklich geworden, beim Verteidigen der Rechte Gottes, wenn er auch oft angefeindet wird, aber das wurde der göttliche Heiland noch öfter und noch schlimmer.

Wie schlimm, wenn Katholiken einen solchen seeleneifrigen Priester haben und das nicht zu schätzen wissen!

Der hl. Kirchenvater und Märtyrer Cyprian von Karthago hat die Sache mit der unzüchtigen Kleidung genauso gesehen wie F. Carota, hat aber das Ganze noch schärfer formuliert:


Kap. 8. Wenn in der Heiligen Schrift selbst den verheirateten Frauen die Putzsucht untersagt wird, so gilt dieses Verbot noch viel mehr für die ehelosen.

Wohlhabend nennst du dich und reich. Aber deinem Reichtum tritt Paulus entgegen, und um deinem Putz und Schmuck die richtigen Schranken zu ziehen, gibt er dir mit eigenem Munde Vorschriften: 

„Die Weiber", sagt er, „sollen sich mit Schamhaftigkeit und Züchtigkeit schmücken, nicht mit geflochtenen Haaren noch mit Gold noch mit Perlen oder mit kostbarem Gewand, sondern, wie es sich geziemt für Weiber, die Keuschheit geloben, durch einen guten Wandel!"1
Auch Petrus stimmt mit eben diesen Vorschriften überein und sagt: „Bei dem Weibe bestehe nicht äußerlicher Schmuck mit Putz oder Gold oder Kleidung, sondern der Schmuck des Herzens!"2 
Wenn nun aber jener auch an die Frauen seine Mahnung richtet, die sich doch wegen ihres Putzes gewöhnlich auf ihren Mann hinausreden, um sie in Schranken zu halten und in frommem Gehorsam zur kirchlichen Zucht hinzuleiten, wieviel mehr hat dann eine Jungfrau dies zu beobachten, der keine Entschuldigung für ihren Prunk zu Gebote steht, die nicht ihre Schuld durch eine Lüge auf irgendeinen anderen abwälzen kann, sondern selbst ganz allein dafür verantwortlich bleibt!

1: 1 Tim. 2, 91.
2: 1 Petr. 3, 3 f.

Kap. 9. Putz und äußerer Prunk erweckt in anderen sinnliche Begierden und verletzt die innere Keuschheit.

Wohlhabend nennst du dich und reich. Aber nicht alles, was man tun kann, darf man auch tun, und die allzu weitgehenden und aus weltlicher Hoffart entspringenden Wünsche dürfen die Grenzen der jungfräulichen Ehre und Scham nicht überschreiten. 
(...)
Wenn du dich aber gar zu verschwenderisch aufputzest und Aufsehen erregst, sobald du nur auf der Straße daherkommst, wenn du die Augen der Jugend auf dich ziehst und den Jünglingen hinter dir Seufzer entlockst, wenn du die lüsterne Begierde nährst und den Funken der Hoffnung in ihnen entfachst, wenn du — solltest du auch selbst nicht dabei zugrunde gehen — immerhin andere zugrunde richtest und dich für alle, die dich sehen, so gefährlich erweisest wie Dolch und Gift: dann kannst du dich nicht mehr damit entschuldigen, als seiest du der Gesinnung nach noch keusch und züchtig. 

Lügen straft dich die schamlose Kleidung und der unzüchtige Putz, und du kannst nicht mehr zu den Töchtern und Jungfrauen Christi gerechnet werden, wenn du so lebst, dass du sinnliche Liebe erwecken kannst.

Das obige Zitat stammt aus der kurzen und äußerst lesenswerten Abhandlung:
Über die Haltung der Jungfrauen 
(De habitu virginum)
Cyprian von Karthago († 258)
Einleitung
Kap. 1. Die für das christliche Leben unentbehrliche Zucht des Herrn wird auch von den Priestern nicht aus Hass, sondern aus Liebe geübt.
Weiter hier


Donnerstag, 24. Januar 2013

Das "fast-nackt-Problem" oder warum heute fast alle Frauen dringend Äpfel essen müssten

An Bord eines Dampfers, der auch einige Missionare von Zentralafrika nach Europa zurückbrachte, herrschte unter den Passagieren ein sehr herzlicher Ton.
Eines Abends bot während des Tisches eine sehr elegant und sehr sparsam gekleidete Dame einem der Missionare einen Apfel an: „Danke, gnädige Frau," sagte dieser, „ich möchte sie nicht berauben." „Nehmen sie doch, er wird ihnen gut tun."
Ihnen noch mehr, gnädige Frau." „Wieso mir noch mehr? Das möchte ich doch wirklich gerne wissen."  
Da sagte der Missionar: „Nun, gnädige Frau, sie wissen, wie es Eva erging, als sie den Apfel gegessen hatte; sie entdeckte, dass sie, hm, dass sie nicht ausreichend bekleidet war."
Diese Geschichte ist ca. 80 Jahre alt und stammt aus einem homiletischen Handbuch.

Die Dame in folgender Zeichnung ist nicht nur sehr sparsam am Oberkörper gekleidet, sie hat auch noch ein weiteres Problem: das Rockteil des Kleides ist so eng, dass sie nicht mehr aufstehen könnte, wenn sie sich hinsetzen würde: 
Text: "Sollen wir  - äh - uns hinsetzen?"
"Ich möchte schon, aber der Schneider meines Kleides hat gesagt, ich darf nicht."

Quelle
Die Bloggerin Supertradmum postet des öftern über das Thema "sittsame Kleidung", sowohl im Alltag als auch bei Hochzeiten, weil es auch in England, Irland und Malta, wo sie sich jeweils gut auskennt, äußerst dürftig bekleidete Katholikinnen sogar in der Kirche während der hl. Messe gibt.

Auch der frühere anglikanische Priester und Konvertit zum katholischen Glauben, Dr. Taylor Marshall beklagt, dass vor allem in der Forma ordinaria des römischen Ritus in Amerika häufig Damen mit Shorts sitzen, die nur etwas länger sind, als eine Unterhose und zusätzlich obenherum sogenannte Spaghetti-Tops anhaben, ein so dürftiges Kleidungsstück, das man früher nicht einmal als Unterhemd bezeichnet hätte.

Diese Dame ist eindeutig ausreichend  bekleidet.
Quelle

Heutzutage muss nicht nur den Frauen, sondern auch den Männern vor dem Petersdom auf Plakaten gezeigt werden, was man minimal anhaben muss, um hineinzugehen.
Dresscode Petersdom
Allgemein ist die Meinung unter den nicht-deutschsprachigen Bloggern, die sich überhaupt mit dem Thema "ärgernisgebende Kleidung" innerhalb und außerhalb der Kirche beschäftigen, dass Priester nach jahrzehntelanger Ausklammerung dieses Themas endlich dazu wieder so deutliche Worte wie früher finden müssten.

Prälat Georg May kann sich allerdings nicht vorwerfen, diesbezüglich geschwiegen zu haben:
"(...)Ein beson­de­rer Punkt, der Ihnen allen ver­traut ist, ist Ärger­nis durch die Mode, vor allem durch die Mode der Frauen. Die Klei­dung hat wich­tige Funk­tio­nen im Men­schen­le­ben. Sie hat eine Schutz­funk­tion. Sie schützt den Kör­per, sie schützt die Sitt­lich­keit. 
Sie hat eine Aus­drucks­funk­tion. Man kann sich schmü­cken mit der Klei­dung, das ist nicht ver­bo­ten. Sie hat auch eine Sozi­al­funk­tion; sie ver­bin­det die Men­schen mit­ein­an­der. Diese Funk­tio­nen sind aber bei der Aus­wahl und bei der Gestal­tung der Klei­dung zu berück­sich­ti­gen. 
Ver­let­zun­gen kön­nen gegen das 5. und 6. Gebot gerich­tet sein, näm­lich gegen die Nächs­ten­liebe, auch gegen die rich­tige Selbst­liebe, gegen die Gemein­schafts­funk­tion. Die Klei­dung soll vor allem nicht Anlaß zu sexu­el­ler Erre­gung sein. 
Sie soll nicht bei ande­ren sexu­elle Phan­ta­sien oder Wün­sche her­vor­ru­fen. Und das ist auch dann nicht unbe­denk­lich, wenn die betref­fende Trä­ge­rin der Klei­dung selbst keine Ahnung davon hat und das auch gar nicht will. Es ist trotz­dem anstö­ßig, und des­we­gen soll es ver­mie­den wer­den.(...)"
aus der Predigt: Ver­lei­tung zur Sünde durch Ärger­nis
und 
"(...) Zu die­sem Gebiet* gehört end­lich auch die Frage der Klei­dung. Die Ent­blö­ßung des Kör­pers, das Anle­gen auf­rei­zen­der, die Sinn­lich­keit anre­gen­der Klei­dung, ist nicht ohne Schuld. 
Gewiß den­ken die meis­ten Män­ner und Frauen nicht an die Fol­gen, die sie mit ihrer Klei­dung anrich­ten. Aber diese Fol­gen sind ver­schwin­den des­we­gen nicht. 
Wir soll­ten dar­auf hin­ar­bei­ten, soweit es in unse­rer Macht steht, daß wir vor allem Jugend­li­che dar­auf hin­wei­sen, ihre Klei­dung so zu wäh­len, daß sie nicht der auf der Lauer lie­gen­den Begierde Zünd­stoff lie­fert.(...)"
aus der Predigt: *Ver­feh­lun­gen gegen das sechste Gebot



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