4. Gerne mit Gott reden, und dies geschieht im Gebet. Das Gebet ist ja eine Unterredung mit Gott. Wer Gott liebt, betet gerne und oft.
Im Gebet ergießt sich ja das Herz in zartester Liebe, es ist der Liebe Zwiegespräch, in dem die Seele Gott ihre Anbetung und Verehrung ausspricht, in der sie ihm ihre Leiden klagt, ihre innigen Bitten äußert und in der sie Gott zu ihr reden hört.
Da ruht, sozusagen, die Seele am Herzen Gottes und spricht: „Rede Herr, dein Diener hört.“
Fortsetzung folgt
Alles aus: Josephi-Buch oder: Die Macht der Fürbitte das heiligen Patriarchen Joseph, Nährvaters Jesu und Bräutigams der allerseligsten Jungfrau Maria in sehr vielen und schönen Geschichten aus alter und neuer Zeit. Ein Hausbuch für jede christliche Familie.
Gesammelt und herausgegeben von Georg Ott, Dechant und Stadtpfarrer in Abensberg, mit vielen schönen Bildern geziert. Mit bischöflicher Approbation, Regensburg, Pustet, 1887
"Liebet nicht die Welt*, noch was in der Welt ist." ( 1. Joh. 15) "Und werdet dieser Welt nicht gleichförmig,..." (Röm. 12,2) *Die Welt bedeutet im Evangelium des heil. Johannes die Prinzipien der gottentfremdeten Menschheit.
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Mittwoch, 16. Mai 2018
Donnerstag, 12. April 2018
Von den Kennzeichen der Liebe zu Gott (2. und 3.)
2. Gerne von Gott hören.
Liest Du gerne Bücher, die von Gott, von Jesus, seiner heiligen Mutter und den lieben Heiligen handeln, hörst Du gerne das Wort Gottes predigen und nimmst Du gerne am christlichen Unterricht teil1, hörst Du gerne Gespräche von Gott und göttlichen Dingen, dann liebst du Gott.
3. Gerne von Gott reden.
„ Von dem das Herz voll ist, von dem redet der Mund“, spricht Jesus. Ist die Liebe Gottes in deinem Herzen, so wirst du auch vom lieben Gott, von Jesus und von seinen Heiligen gern reden, du wirst gerne an religiösen Gesprächen teilnehmen und sie veranlassen2, dagegen werden dir eitle, weltliche Gespräche zuwider sein.
Fortsetzung folgt
Alles aus: Josephi-Buch oder: Die Macht der Fürbitte das heiligen Patriarchen Joseph, Nährvaters Jesu und Bräutigams der allerseligsten Jungfrau Maria in sehr vielen und schönen Geschichten aus alter und neuer Zeit. Ein Hausbuch für jede christliche Familie.
Gesammelt und herausgegeben von Georg Ott, Dechant und Stadtpfarrer in Abensberg, mit vielen schönen Bildern geziert. Mit bischöflicher Approbation, Regensburg, Pustet, 1887
1 der christliche Unterricht aus der Zeit von Stadtpfarrer Georg Ott existiert heute nicht mehr, Gott sei es geklagt
2 hiermit ist nicht der seit dem Vatikanum II allerorts übliche„interreligiöse Dialog“ gemeint
Liest Du gerne Bücher, die von Gott, von Jesus, seiner heiligen Mutter und den lieben Heiligen handeln, hörst Du gerne das Wort Gottes predigen und nimmst Du gerne am christlichen Unterricht teil1, hörst Du gerne Gespräche von Gott und göttlichen Dingen, dann liebst du Gott.
3. Gerne von Gott reden.
„ Von dem das Herz voll ist, von dem redet der Mund“, spricht Jesus. Ist die Liebe Gottes in deinem Herzen, so wirst du auch vom lieben Gott, von Jesus und von seinen Heiligen gern reden, du wirst gerne an religiösen Gesprächen teilnehmen und sie veranlassen2, dagegen werden dir eitle, weltliche Gespräche zuwider sein.
Fortsetzung folgt
Alles aus: Josephi-Buch oder: Die Macht der Fürbitte das heiligen Patriarchen Joseph, Nährvaters Jesu und Bräutigams der allerseligsten Jungfrau Maria in sehr vielen und schönen Geschichten aus alter und neuer Zeit. Ein Hausbuch für jede christliche Familie.
Gesammelt und herausgegeben von Georg Ott, Dechant und Stadtpfarrer in Abensberg, mit vielen schönen Bildern geziert. Mit bischöflicher Approbation, Regensburg, Pustet, 1887
1 der christliche Unterricht aus der Zeit von Stadtpfarrer Georg Ott existiert heute nicht mehr, Gott sei es geklagt
2 hiermit ist nicht der seit dem Vatikanum II allerorts übliche„interreligiöse Dialog“ gemeint
Montag, 9. April 2018
Von den Kennzeichen der Liebe zu Gott (1)
Manche Gott liebende Seele möchte gerne wissen, ob sie die wahre heilige Liebe zu Gott im Herzen trage? Solchen möge zur Beruhigung dienen, dass es gewisse Anzeichen der Liebe zu Gott gibt und diese sind folgende:
1. Gerne an Gott denken.
Was man liebt, an das denkt man gern. Jesus selbst sagt: „Wo euer Schatz ist, da ist euer Herz.“
1. Gerne an Gott denken.
Was man liebt, an das denkt man gern. Jesus selbst sagt: „Wo euer Schatz ist, da ist euer Herz.“
Ist nun Gott das Gut, das du für dein größtes, kostbarstes, liebstes hältst, dessen Erhaltung du am meisten wünscht, dessen Verlust du am meisten fürchtest, so wird auch dein Herz bei Ihm sein und du wirst oft, ja recht oft an Ihn denken.
Fortsetzung folgt
Alles aus: Josephi-Buch oder: Die Macht der Fürbitte das heiligen Patriarchen Joseph, Nährvaters Jesu und Bräutigams der allerseligsten Jungfrau Maria in sehr vielen und schönen Geschichten aus alter und neuer Zeit. Ein Hausbuch für jede christliche Familie.
Gesammelt und herausgegeben von Georg Ott, Dechant und Stadtpfarrer in Abensberg, mit vielen schönen Bildern geziert. Mit bischöflicher Approbation, Regensburg, Pustet, 1887
Fortsetzung folgt
Alles aus: Josephi-Buch oder: Die Macht der Fürbitte das heiligen Patriarchen Joseph, Nährvaters Jesu und Bräutigams der allerseligsten Jungfrau Maria in sehr vielen und schönen Geschichten aus alter und neuer Zeit. Ein Hausbuch für jede christliche Familie.
Gesammelt und herausgegeben von Georg Ott, Dechant und Stadtpfarrer in Abensberg, mit vielen schönen Bildern geziert. Mit bischöflicher Approbation, Regensburg, Pustet, 1887
Montag, 2. September 2013
Was die Grundbedingungen für eine segensreiche Predigt sind
Vor allem muss der Prediger, wenn er reichliche Frucht durch die Verkündigung des göttlichen Wortes wirken will, sich den Zweck vor Augen stellen, den er dabei hat, dass er nämlich nicht deshalb predigen wolle, um Lob und Ehre oder anderen zeitlichen Vorteil dadurch zu erlangen, sondern bloß allein deshalb, damit er Seelen für Gott gewinne.
Darum ist es sehr nützlich, dass der Prediger, welcher das erhabene Amt eines Abgesandten Gottes bekleidet, voll Eifer den Herrn anrufe, dass Er ihn mit seiner heiligen Liebe entzünde, denn nur dann werden seine Predigten einen segensreichen Erfolg haben.
Als man den ehrwürdigen P. Johann Avila* eines Tages fragte, was man tun müsse, um ein guter Prediger zu werden, so antwortete derselbe mit den paar Worten:
Alles aus: Gesammelte Predigten des heiligen Kirchenlehrers Alphons Maria von Liguori, Bischof von St. Agatha und Stifter der Versammlung des allerheligsten Erlösers. Aus dem Italienischen übersetzt von M.A. Hughues, Priester aus der Versammlung des allerheiligsten Erlösers. Erster Teil. Predigt-Skizzen über die sonntäglichen Evangelien.Regensburg, 1842, Verlag G.J. Manz
*P. Johann von Avila ist mittlerweile heilig gesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben worden:
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes_von_Avila.htm
Als man den ehrwürdigen P. Johann Avila* eines Tages fragte, was man tun müsse, um ein guter Prediger zu werden, so antwortete derselbe mit den paar Worten:
![]() |
| Der Hl. Kirchenlehrer Johann von Avila betrachtet, was der göttliche Erlöser aus Liebe zu den Menschen gelitten hat |
"Man muss Jesus Christus sehr lieb haben."Deshalb hat man denn auch oft gesehen, dass Prediger, welche eine große Liebe zu Jesus Christus trugen, zuweilen durch eine einzige Predigt mehr Segen stifteten, als andere durch viele hundert Predigten.
Alles aus: Gesammelte Predigten des heiligen Kirchenlehrers Alphons Maria von Liguori, Bischof von St. Agatha und Stifter der Versammlung des allerheligsten Erlösers. Aus dem Italienischen übersetzt von M.A. Hughues, Priester aus der Versammlung des allerheiligsten Erlösers. Erster Teil. Predigt-Skizzen über die sonntäglichen Evangelien.Regensburg, 1842, Verlag G.J. Manz
*P. Johann von Avila ist mittlerweile heilig gesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben worden:
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes_von_Avila.htm
Sonntag, 7. Juli 2013
Hl. Alphons Maria von Liguori über die Liebe zu Jesus Christus
Wer Jesus wahrhaft liebt, wäre glücklich, wenn er nichts mehr in der Welt sehen, von nichts hören, von nichts sprechen dürfte, als nur von Jesus, von Jesus und wieder von Jesus.
Jesus Christus lieben ist das Größte, was wir hier auf Erden tun können.
Wer sich mehr vor den Menschen verbirgt, wird sich mehr mit Jesus Christus vereinigen.
Jesus lässt sich leicht von dem finden, der ihn finden will.
Jede Neigung, die man zu den Geschöpfen trägt, sollte sie in sich auch nicht unrecht sein, hindert doch die Liebe zu Jesus, sobald sie das Maß überschreitet.
Jesus Christus lieben ist das Größte, was wir hier auf Erden tun können.
Wer sich mehr vor den Menschen verbirgt, wird sich mehr mit Jesus Christus vereinigen.
Jesus lässt sich leicht von dem finden, der ihn finden will.
Jede Neigung, die man zu den Geschöpfen trägt, sollte sie in sich auch nicht unrecht sein, hindert doch die Liebe zu Jesus, sobald sie das Maß überschreitet.
aus: Werke des Hl. Alphons Maria von Liguori, erster Supplementband, Der Briefwechsel des hl. Alphons, S. 534
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