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Dienstag, 12. April 2016

Kardinal Burke verärgert seine lehramtstreuen Anhänger mit seinen Äußerungen zu "Amoris Laetitia"

Kardinal Burke hat auf die jüngste Veröffentlichung von Papst Franziskus mit einem Beitrag im "National Catholic Register" reagiert. (Nachtrag: Deutsche Übersetzung hier)
(Vorab: Er sagt, keiner muss sich an "Amoris Laetitia" halten, siehe unten.) 

Was er noch gesagt hat, hat zu nicht wenig Verstimmung unter seinen treuen Anhängern im anglo-amerikanischen Sprachraum geführt (siehe hier, hier und hier), die ihm bislang nicht übel genommen hatten, dass er sie mit dem Desaster in Rom seit drei Jahren weitgehend allein gelassen hat. 

Jetzt sind sie jedoch enorm verstimmt, weil sie sich von ihm mit dem Vorwurf angegriffen fühlen, sie sähen, wie die säkularen Medien auch, in dem Dokument eine „Revolution“ und eine „Abweichung vom Lehramt“ und verwirrten damit zusätzlich andere Katholiken.


Quelle
Ich hoffe zwar, dass Kardinal Burke mit seiner Kritik an denjenigen, die in der Apostolischen Exhortation eine „Revolution“ sehen, in erster Linie die progressiven Katholiken gemeint hat, die mit Unterstützung von P. James Martin SJ, einem der Herausgeber des Jesuiten- Magazins „America“, jubilieren, weil sie ihre Homosex-Betätigung in dem Dokument nicht mehr als Sünde bezeichnet finden. (siehe die Tweets links)

Kardinal Burke hat seine Kritik jedoch so unglücklich formuliert, dass diejenigen Katholiken, die der katholischen Tradition treu sind, treu bleiben wollen und diese auch verteidigen wollen, sich von ihm angegriffen sehen.

Ansonsten versucht Kardinal Burke in seinem Beitrag im National Catholic Register wortreich zu erklären, dass sich keiner an die post-synodale Apostolische Exhortation „Amoris Laetitia“ halten muss, weil es kein lehramtliches Dokument darstellt, sondern der Papst darin nur seine persönliche Meinung und das Geschehen auf der Bischofssynode wiedergibt. 
Man müsse sich lediglich an das kirchliche Lehramt halten und "Amoris Laetitia" auch in diesem Licht lesen. Wie letzteres gehen soll, hat er nicht gesagt.

Warum ein Papst ein Dokument mit
 256 Seiten Umfang, lediglich mit seiner persönlichen Meinung als Inhalt, herausgibt, an das sich keiner halten muss, weil es nicht zum Lehramt zählt, erklärt Kardinal Burke leider nicht. 

Er erklärt auch nicht, wie es sein kann, dass die persönliche oder private Meinung des Papstes offensichtlich in weiten Zügen nicht mit dem kirchlichen Lehramt übereinstimmt, denn wenn beides beständig deckungsgleich wäre, kämen ja weder die säkularen Medien, noch die „progressiven“ Katholiken, noch die lehramtstreuen Katholiken auf die gemeinsame Idee, es handele sich um eine „Revolution“…


Ist tatsächlich ein Mann, der „privat“ nicht mit dem kirchlichen Lehramt übereinstimmt, von einer Mehrheit der Kardinäle zum Papst gewählt geworden?

Wo also ist der schon lang ersehnte Helden-Kardinal, der den lehramtstreuen Katholiken im diesem Kampf zu Hilfe kommt?

Ich bin sch
on lange der Meinung von Hilary White, es gibt ihn nirgends:

"I am acquainted with Cardinal Burke, at least a little, and honestly folks, he’s a good guy but a company man to the core. In all the outrages of the last three years, he has done the same thing over and over. He has either remained silent (Lalalalala Laudato Si… I can’t heeeaaar yooooouuu!) And, as Steve said above, each time he has said something publicly that has been taken by the press or anyone else as critical, he has instantly dived for the phone to backpedal as fast as he could.

I know people who have worked with him, and who probably will continue to do so. He did some pretty fun stuff at Synod 1, reportedly calling Walter Kasper a liar to his face in front of a bunch of other bishops, but he’s not the Guy. He never was. The really hard truth is, there isn’t one. The clericalist impulse in modern churchmen is just too strong. No one is coming to save us.

I realize it’s a hard habit to give up, but we really, really have to stop looking for a superhero to rescue us. We hate the idea that we’re it. We’re the ones stuck with the task of calling it like it is. The only bishop I think I still have any respect for (for the moment) is Athanasius Schneider, and he came right out and said recently that the task of defending the Faith is being laid on the lay faithful."
Eine Zusammenfassung von Punkten, die lehramtstreue Katholiken weltweit an "Amoris Laetitia" zu kritisieren haben, mit Links zu anderen guten Beiträgen gibt es hier.
Eine ausführliche deutsche Zusammenfassung der Entsetzen erregenden Inhalte kann man hier lesen.

Samstag, 20. Dezember 2014

Kardinal Burke ist sehr besorgt und ruft die Katholiken zur Verteidigung der Ehe auf

Das hat er in einem Interview mit „Le Figaro“ geäußert, das Rorate Caeli ins Englische übersetzt hat. Das Titelblatt von Le Figaro spricht sogar von einem "geheimen Krieg" im Vatikan. (So geheim ist der Krieg nicht.)


Kardinal Burke sagt u.a. in dem Interview, dass alle diejenigen, die das verteidigt hätten, was immer die Lehre der Kirche war, beschuldigt worden wären, gegen den Papst zu sein, was schon extrem erstaunlich wäre.

Er sagt auch, dass es bei der Synode zur Familie eine Linie gab, nämlich die, die Kardinal Kasper vorgezeichnet hatte und der sich alle anschlossen, die die Richtung der Synode in der Hand hatten. 

Der Synodenzwischenbericht schien sogar schon vor den Beiträgen der Synodenväter geschrieben zu sein, sagt er. Und zwar nur entsprechend der Richtung, die die Position von Kardinal Kasper begünstigte.

Außerdem sei die Frage der Homosexualität eingeführt worden, obwohl sie keine Beziehung zur Frage der Ehe hat, und zwar um "positive Elemente" in ihr zu finden. 

Ein anderer schockierender Punkt sei, dass der Synodenzwischenbericht keinerlei Bezug nahm auf die Heilige Schrift oder die Überlieferung (d. h. Tradition oder Erblehre) der Kirche und nicht einmal auf die Lehre von Papst Johannes Paul II zur ehelichen Liebe.

Schließlich war Kardinal Burke entsetzt, dass das Synodenabschlussdokument die Punkte zur Homosexualität und zu "wiederverheirateten Geschiedenen", die keine Mehrheit der Synodenväter gefunden hatte, trotzdem enthielt (übrigens auf speziellen Wunsch von Papst Franziskus, siehe hier)

Kardinal Burke sagte zudem, dass wir in einem Zeitalter der "Gender"-Verwirrung die Lehre der Kirche zur Ehe dringender denn je benötigten, wir aber in die Richtung gedrängt würden, „wiederverheirate Geschiedene“ zur Kommunion zuzulassen und dass es eine Obsession damit gäbe, den Eheannullierungsprozess zu erleichtern, was zu einer Art „katholischer Scheidung“ führen würde und damit zu einer Schwächung der Unauflöslichkeit der Ehe.

Er sei daher sehr besorgt und ruft alle Katholiken - Laien, Priester und Bischöfe - auf, sich einzubringen bis zum nächsten Synodenteil, um die Wahrheit über die Ehe hervorzuheben.
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Tja, das ist ja alles schön und gut, aber es kommt doch alles etwas spät von Kardinal Burke, das alles hatte man schon etliche Monate vor der Synode vorhersehen können. Den ersten Post über die Richtung, die sich deutlich abzeichnete, bezüglich der „wiederverheirateten Geschiedenen“, gab es auf diesem Blog schon im Oktober 2013.

Hätte er das alles noch als Präfekt der Apostolischen Signatur gesagt, hätte das einen durchschlagenderen Erfolg gehabt, damals gab es auch viele Katholiken weltweit, die hilfesuchend in seine Richtung sahen, aus der leider Schweigen kam, ich erinnere mich noch allzu gut.

Leider bleibt ein Nachgeschmack, da Kardinal Burke mit alledem erst ankommt, da er aus allen Ämtern entfernt wurde. Aber besser spät als nie. Immerhin gehört er zu den ganz wenigen aus dem Klerus, die gegen die revolutionäre Linie, die, gedeckt von Papst Franziskus, aus dem Vatikan kommt, öffentlich überhaupt irgendetwas sagen. 
Nebenbei ist die Ehe nicht das einzige, was man unter diesem Pontifikat als Laie, Priester oder Bischof verteidigen muss.



Samstag, 8. November 2014

Der neue UN-Mann an Kardinal Burkes früherer Position

Als ich las, dass Erzbischof Dominique Mamberti bisher „Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten“ im Vatikan war, musste ich sofort denken: Es muss wohl eigentlich besser heißen "Sekretär für die Beziehungen mit den Vereinten Nationen".

Dann gab ich den Namen des neuen Präfekten der Apostolischen Signatur bei Google ein, zunächst ohne "United Nations (UN)".

Das war danach gar nicht mehr nötig, denn schon das vierte und fünfte Bild, das Google jedem gleich anbietet, zeigt Erzbischof Mamberti
am Rednerpult der Vereinten Nationen. Das dritte Bild zeigt ihn und im Hintergrund die Generalversammlung der UN, der zugehörige Artikel sagt, dass er "die UN auffordert, den Schutz der Menschenrechte zu erneuern". 

Mit den "Menschenrechten", zu denen demnächst nach Willen der UN auch sexuelle Rechte für 10jährige Kinder gehören und langem schon die "LGBT-Rechte", wurde und wird erfolgreich die katholische Moral gesprengt. Kaum zu glauben, dass der Erzbischof das nicht weiß.

Solange die Führungsspitze der katholischen Kirche, lieber das Programm der Vereinten Nationen umsetzt, 
wie seit über 50 Jahren schon geschehen, als der katholischen apostolischen Überlieferung zu folgen, solange wird die Welt in noch größeres Chaos versinken.


Papst Franziskus ernennt gerne echte Freunde der UN in hohe Ämter oder hebt z. B. ihre Suspension auf, wie bei Miguel d'Escoto Brockmann, der lieber in besonders hohen UN-Ämtern arbeitet,* um für die UN den Weltkommunismus einzuführen, statt Seelen zu retten, was der Beruf wäre, den er durch seine Priesterweihe eigentlich hat.

Was kann jeder einzelne dagegen tun? 
Nicht der Unmoral folgen, die die UN jedem "legal" via internationaler "Menschenrechte" und verschiedener Konventionen, die von den einzelnen Staaten umgesetzt wurden, seit Jahrzehnten anbietet und als Eltern zusätzlich versuchen, in der knappen Zeit zu Hause so viel wie möglich von dem, was die UNESCO** via staatlicher Schule Unkatholisches in die Köpfe seiner Kinder hineingebracht hat, wieder herauszubringen. 
Dass man seine Kinder von der von den UN verordneten und seit 60 Jahren weltweit eingeführten Pop-Kultur fernhält, sollte sich von selbst verstehen. Sonst himmeln die männlichen Kinder demnächst noch zusammen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon Conchita Wurst, d. h. Herrn Thomas Neuwirth an.

Jeder muss es heute so machen, wie in der Bekennermesse in der Lesung steht: "Sie konnten sündigen und taten es nicht."

Wer Prälaten, die für die UN die katholische Kirche instrumentalisieren, dabei folgt oder sie gar noch verteidigt, ist leider Teil des Problems.

Im Moment kann jeder, der die aktuelle LGBT-Strategie der UN kennt, wirklich leicht sehen, dass diese gerade auch vom führenden "Bodenpersonal" der katholischen Kirche umgesetzt wird. 
Gott sei es geklagt.

*Eine seiner Reden vor den UN hier , mehr über ihn  hier.

** Ein hervorragendes, augenöffnendes Buch über die weltweiten Umtriebe der UNESCO seit 50 Jahren ist dieses (kann man auch via amazon kaufen). 
Ein Muß für jeden, der Kinder hat und für diejenigen, die einmal lesen möchten wie sie selbst schon via Schule und Medien manipuliert wurden, die Theorien des perversen Kinsey und die "Evolution" von Charles Darwin gut zu finden. 
Der Gründer der UNESCO, Julian Huxley, war nämlich der Enkel der selbsternannten "Bulldogge" von Charles Darwin, von Thomas Huxley und Bewunderer von Kinsey.

Siehe auch:
Die Weltregierung kommt nicht erst, sie ist schon da
und
Warum wir Deutschen so dumm geworden sind
und
Der durchgeführte Plan zur Manipulation der Massen




Donnerstag, 6. November 2014

"Gute Streiter Christi", "manipulierter Synodenzwischenbericht": Was Kardinal Burke und Weihbischof Athanasius Schneider jüngst sagten

Beide äußersten sich vorgestern unabhängig voneinander zur Familiensynode.

Hier Kardinal Burke in Wien und hier Weihbischof Schneider in der englischen Übersetzung eines ursprünglich polnischen Interviews. 

Wie man "positive Werte" in schwer sündhaften Handlungen finden kann, so wie auf der Synode unter den Augen von 192 katholischen Bischöfen und einem Papst geschehen, ist Kardinal Burke Gott sei Dank schleierhaft. 
Da ist er unter den Kardinälen ja fast allein auf weiter Flur, wie es dem ohrenbetäubenden Schweigen der anderen nach scheint.

Außerdem wunderte sich der Kardinal, dass man heutzutage agiere, als müsse die Kirche aus dem Nichts neu erfunden werden und als gäbe es keine 2000 Jahre Kirchengeschichte und -tradition.


Weihbischof Schneider
Neuheidnische Elemente gab es im offensichtlich manipulierten, weil schon vor der Synode bereiteten Text des Synodenzwischenberichts zu lesen, sagte Weihbischof Schneider u. a.
(Anmerk.: Schon Rorate caeli hatte sich damals gewundert, wie es sein kann, dass die 6000 Worte der Zusammenfassung des angebliche  Geschehens in der ersten Woche, zusätzlich übersetzt in vier andere Sprachen, schon am Montag vom Vatikan hochgeladen wurden, wo man sonst im Vatikan für so etwas beinahe ewig braucht.)

Er gibt in dem Interview verzweifelten Gläubigen gute Ratschläge und lobt diejenigen katholischen Blogger und Journalisten, die "als gute Streiter Christi" zu den unglaublichen Vorgängen auf der Synode nicht geschwiegen haben.


Siehe auch:
Synodenzwischenbericht aus dem Vatikan redet himmelschreiende Sünde schön

und
Ein einziger Bischof weltweit trifft den Kern der Familiensynode

und
Papst Franziskus Sieg auf ganzer Linie: Der erste Erzbischof hat den Hauptvorschlag des Synodenprogramms schon umgesetzt
und

Vorsitzender der polnischen Bischofskonferenz findet Synodenzwischenbericht inakzeptabel



Sonntag, 19. Oktober 2014

Der "Kardinal-Burke-Effekt" oder: "Breaking News" bei "Church Militant" - mit Nachtrag

Mein Sohn fragt mich, warum ich gerade so gelacht habe.
Wegen dem Video unten, das ein englischer Blogger unter dem Titel postete: "Michael Voris bestätigt, dass Kardinal Burke bestätigt hat, was wir alle schon wissen."

Die Vorgeschichte ist, dass seit mindestens einem Jahr rechtgläubige Katholiken aus aller Welt versuchen, Michael Voris und sein recht bekanntes "Church Militant"-Team dazu zu bringen, endlich etwas gegen das offensichlich kirchenschädigende Verhalten des Papstes zu sagen. 
Alle haben derbe Abfuhren bekommen und noch Unschöneres. Man werde niemals etwas gegen den Papst sagen, nur die Bischöfe wären für die Kirchenkrise verantwortlich, der Papst werde missverstanden, hieß es immer wieder. 
Besonders gerne schoss man sich bei "Church Militant" auf den unglaublichen Kardinal Dolan ein, so dass schon international gewitzelt wurde, was Michael Voris nur machen würde, wenn Dolan der nächste Papst würde.

Nun, es hat "nur" Kardinal Burke gebraucht und seine mutigen (und überfälligen) Aussagen im Rahmen der Synode und schon merkt auch Michael Voris, was los ist und macht unten folgendes Video unter der Rubrik "Breaking News". 

Wer Kardinal Burkes letztes Interview noch nicht kennt, auf dieses (Bericht auf Deutsch hier) bezieht sich Michael Voris. Der Kardinal sagt darin u. a., dass der Papst der Kirche, besonders durch sein Schweigen auf der Synode, schweren Schaden zu gefügt hat und dass es so aussehe, als sei die Synode nur einberufen worden, um die Lehre der Kirche und ihre Anwendung in der Praxis zu schwächen.
Hier ist der Link zum vollständigen Original-Interview mit Kardinal Burke.


Das ist Michael Voris neuestes Video aus Rom, in dem er schon mit dem Zurückrudern beginnt:


Siehe auch:
Michael Voris sees the light? Not so fast


Nachtrag: Michael Voris hat obiges Video inzwischen gelöscht, ein bis dato bei ihm unbekannter Vorgang. 

Sein früherer guter Bekannter Louie Verrechio macht sich hier darüber seine Gedanken.

Unter den Kommentatoren zu Louie´s Post schließe ich mich "Lynda" an:
Lynda October 20, 2014 10:51 pm Yes, Michael Voris is doing great damage to souls by purporting to tell the truth, the whole truth and nothing but the truth about the widespread evil opposition to the Faith and morals by the leaders of the Church, whilst pretending that there is no problem with the continual attacks on Faith and morals by the Pope, who has power over all the cardinals and bishops, and is responsible for their increase in and obstinacy in opposition to the Faith and morality. It’s just mind boggling in its dishonesty.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Kardinal Burke: "In dieser Zeit zu leben verursacht großes Leiden."

Aus seinem neuesten in Interview mit einer italienischen Zeitung, dankenswerterweise von "Katholisches.info" ganz übersetzt (fett und kursiv ist der Interviewer):

Was kann ein Hirte einem Katholiken sagen, der sich angesichts der Wendewinde verloren fühlt?
Die Gläubigen sollen nur Mut haben, weil der Herr Seine Kirche nie im Stich lassen wird. Denken wir daran, wie der Herr der stürmischen See Einhalt geboten hat und an Seine Worte an die Jünger: „Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?“ (Mt 8,26). Wenn diese Zeit der Verwirrung ihren Glauben zu gefährden scheint, müssen sie sich mit noch größerer Anstrengung um ein wirklich katholisches Leben bemühen. Mir ist aber bewußt, daß in dieser Zeit zu leben, großes Leiden verursacht.


und

Einige Prälaten, die die überlieferte Lehre vertreten, sagen, sollte der Papst Änderungen vornehmen, würden sie diese akzeptieren. Ist das nicht ein Widerspruch?
Ja, das ist ein Widerspruch, weil der Papst der Stellvertreter Christi auf Erden und damit der erste Diener der Glaubenswahrheit ist. Da ich die Lehre Christi kenne, kann ich nicht erkennen, wie man mit einer doktrinellen Erklärung oder einer pastoralen Praxis, die die Wahrheit ignoriert, diese Lehre zu ändern glaubt.

Trägt der vom Papst auf die Barmherzigkeit gelegte Akzent als der wichtigste, wenn nicht sogar einzige Leitgedanke der Kirche nicht auch zur Illusion bei, man könne eine von der Lehre losgelöste Pastoral praktizieren?
Es breitet sich die Idee aus, es könne eine barmherzige Kirche geben, die sich nicht um die Wahrheit kümmert. 
Die Idee beleidigt mich zutiefst, daß angeblich bis heute die Bischöfe und Priester nicht barmherzig gewesen seien. Ich bin in einer ländlichen Gegend der USA aufgewachsen und ich erinnere mich, als ich Kind war, daß es in unserer Pfarrei ein Paar von einer Farm nahe der unseren gab, das zur Messe in die Kirche kam, aber nie die Kommunion empfing. 
Als ich größer wurde, fragte ich meinen Vater nach dem Grund, und er erklärte mit großer Natürlichkeit, daß sie in einem ungeordneten Stand lebten und es akzeptierten, nicht die Kommunion empfangen zu können. Der Pfarrer war sehr freundlich mit ihnen, sehr barmherzig und setzte seine Barmherzigkeit dafür ein, daß das Paar wieder in ein mit dem katholischen Glauben übereinstimmendes Leben zurückkehrt. 
Ohne Wahrheit kann es keine wahre Barmherzigkeit geben. Meine Eltern haben mir beigebracht: wenn wir die Sünder lieben, müssen wir die Sünde hassen und alles tun, um die Sünder dem Bösen zu entreißen, in dem sie leben.
Gott sei Dank! Unbedingt alles lesen! 


Dienstag, 14. Oktober 2014

Gott sei Dank, Kardinal Burke hat sich ermannt! Mit Nachtrag

Besser spät als nie. Kardinal Burke hat gestern ein Statement vom Papst gefordert, indem dieser die katholische Lehre verteidigen soll. Das sei schon lange überfällig, hat der Kardinal gesagt. Die Gläubigen und die guten Hirten sähen auf den Papst, damit dieser den katholischen Glauben bestärke.

In der Tat, so ist es, die rechtgläubigen Gläubigen weltweit sehen schon sehr lange voll Entsetzen auf die unglaublich unorthodoxen Aussagen und Taten dieses Papstes und auf seine Unterlassungen, den katholischen Glauben in seiner ganzen Wahrheit darzulegen.


Wie ich seit gestern lese, sind einige Gläubige der Weltkirche nach dem Synodenzwischenbericht so verzweifelt, dass sie kurz davor sind ihren Glauben zu verlieren oder zu den schismatischen "Orthodoxen" zu wechseln. Das ist allerdings nichts wirklich Neues, denn das geht seit dem Pontifikat von Papst Franziskus so. Die ganz Verzweifelten kommentieren wahrscheinlich schon lange nicht mehr in katholischen Blogs und Foren.

Bericht von Lifesitenews zu Kardinal Burkes Aussagen hier, mit Link zu dem ursprünglichen Interview. Sogar die ganz Progessiven berichten über Kardinal Burkes Widerstand und was er noch alles im Detail gesagt hat.

Hier ein weiteres ganz aktuelles Interview mit ihm, er erklärt, warum Eltern die ersten Erzieher ihrer Kinder sind. 
Diese Wahrheit ist  ja schon bald vergessen, wo fast jeder sein - einziges - Kind (oder maximal zwei) kurz nach der Geburt in die staatliche Krippe steckt, wo es, sobald es sprechen kann, gleich perfekt mit LGBT und anderem UN-Gedankengut indoktriniert wird.

Siehe auch:
http://www.katholisches.info/2014/10/14/scharfe-kritik-an-zwischenbericht-kardinal-burke-ortet-manipulation-und-fordert-papst-zur-stellungnahme-auf/

Nachtrag: Katholisches.info hat dankenswerterweise ein weiteres Interview mit ihm zur Synode übersetzt, er findet sehr darin deutliche Worte.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Kardinal Burke reagiert öffentlich auf "umstrittene" Synodenpräsentation eines "Beraterpaares"

Es geht um dieses Berater-Ehepaar, dass auf der Synode lobend von ihren Bekannten berichtet hatte, dass diese den "homosexuellen Partner" ihres Sohnes zu Weihnachten ihren Enkelkindern präsentiert hatten und deren Verhalten außerdem als künftiges Modell für Pfarreien anpriesen.

Nicht schlecht, was der Kardinal sagt, ziemlich deutlich für ihn, der seine wenigen Wortmeldungen in diesem Pontifikat bislang in zu viel Watte packte.

Dienstag, 25. Juni 2013

Kardinal Burke preist Katechismus des hl. Papstes Pius X.

war neulich dankenswerterweise auf deutsch bei Katholisches.info zu lesen:

Der heilige Pius X. sah mit Klarheit, wie religiöse Unwissenheit nicht nur die einzelnen Seelen, sondern auch die Gesellschaft zu einem Verfall führt und zu einem Mangel an ausgewogenem Denken in den schwerwiegendsten Problemen“, so Kardinal Raymond Leo Burke, der Präfekt der Apostolischen Signatur auf der Tagung Der Katechismus des heiligen Pius X. 100 Jahre nach seiner Veröffentlichung, die vom Kulturkreis John Henry Newman am vergangenen 24. Mai in Seregno veranstaltet wurde.
In seiner „außergewöhnlichen und brillanten Lectio“, so die katholische Publizistin Cristina Siccardi, stellte Kardinal Burke fest, daß der heilige Pius X. (1835-1914) „die Unkenntnis der christlichen Glaubenslehre als Hauptgrund des Glaubensverfalls erkannte und deshalb die gesunde Katechese von herausragender Wichtigkeit für die Wiederherstellung des Glaubens bezeichnete. Es nicht schwer zu erkennen, wie aktuell die Beobachtungen und Schlußfolgerungen des heiligen Pius X. sind. Sie sind wirklich in den Motiven wiederzuerkennen, die Papst Benedikt XVI. veranlaßt haben, das Jahr des Glaubens auszurufen“.
weiter hier 

Auch F. Z. hat darauf hingewiesen.

Katechismus
der katholischen Lehre
des hl. P. Pius X.
zu kaufen hier
Die weitere gute Nachricht ist, dass dieser wirklich sehr gute Katechismus (Auszug hier)  auch heute noch druckfrisch für einen unschlagbar günstigen Preis - wenn man bedenkt, dass man dadurch lernen kann, wie man sich sein ewiges Heil sichern kann - erhältlich ist: nämlich hier für 5,70 Euro.






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