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Montag, 22. Februar 2016

Die geistigen Werke der Barmherzigkeit erklärt von einem sehr guten Kardinal

An der gleichen Stelle, da der Katechismus von den leiblichen Werken der Barmherzigkeit spricht, nennt er auch sieben geistige Werke der Barmherzigkeit:
  1. Die Sünder zurechtweisen, 
  2. die Unwissenden lehren, 
  3. den Zweifelnden recht raten, 
  4. die Betrübten trösten, 
  5. das Unrecht geduldig erleiden, 
  6. denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen, 
  7. für die Lebenden und die Toten beten.
Diese Werke heißen geistige Barmherzigkeit, weil sie unmittelbar den Seelen der Mitmenschen einen guten Dienst erweisen.

So gewiss es neben der leiblichen wirtschaftlichen Not eine geistige und sittliche Not gibt – auch die Seelen rufen nach Brot und Licht, nach Heimat und Pflege 
, so gewiss muss es neben der leiblichen Nothilfe eine Fürsorge für die Seelen geben. 

So gewiss die geistige Not der Zeit noch größer ist als die leibliche, weil sie auch jene erfasst, die nicht wirtschaftliche Not leiden, so gewiss ist die Barmherzigkeit an den Seelen noch notwendiger als die leibliche Barmherzigkeit.
(..) 
Die leibliche Not macht sich bemerkbar. Die Not der Seelen ist meist still und totgeschwiegen. 
Wir müssen acht haben, dass wir über der lauten leiblichen Not die stille Seelennot nicht übersehen.
(…)

Das erste Werk „Die Sünder zurechtweisen“ ist im Evangelium geboten: „Hat Dein Bruder gesündigt, sollst du ihn zurechtweisen“ (Luk.17, 3). 
Nicht aus Scheinheiligkeit, die in fremden Augen jeden Splitter, im eigenen Auge nicht einmal den Balken sieht! Nicht aus Klatschsucht und Rachsucht, überhaupt nicht aus selbstsüchtigen Gründen, sondern aus Barmherzigkeit mit der Seele des Bruders! 

Zuerst müssen wir ein mea culpa sprechen. Wenn aber der Herr fragt: „Wo ist Abel, dein Bruder?“, dürfen wir nicht ausweichend antworten: „Bin ich denn der Schutzmann meines Bruders?“ (Gen.4, 9.) 
„Hat dein Bruder gesündigt, sollst du ihn zurechtweisen.“ Zuerst unter vier Augen, nicht vor fremden Ohren, dann vor Zeugen, zuletzt vor der Kirche (Mat.18,15-7). 
Einerseits schonend, anderseits bestimmt und ohne Menschenfurcht. 
Aus diesem Heilandswort ist die christliche Tugend der brüderlichen Zurechtweisung heraus gewachsen. 

Wenn wir wissen, da oder dort besteht für einen Mitmenschen die Gefahr der schweren Sünde, für die Umgebung die Gefahr schweren Ärgernisses, haben wir die Pflicht, ihn zur Rede zu stellen, außer wir müssten mit Grund fürchten, Sünde und Ärgernis noch größer zu machen. 

Gar leicht kann es also unsere Pflicht werden, in einer Versammlung, in einer Gesellschaft, in der Straßenbahn zu erklären: das und das ist nicht wahr, das ist Verleumdung. 

Erforschen wir unser Gewissen nicht bloß darüber, ob wir die Demut gehabt haben zu schweigen, sondern auch darüber, ob wir den Freimut gehabt haben, zu reden, wo wir zur Rede stellen mussten. 

Die Sünder zurechtweisen ist im Besonderen den geistlichen Hirten und Oberhirten auf das Gewissen gebunden: „Du sollst zurechtweisen in aller Geduld und Lehrweisheit“ (2 Tim. 4,3). „Du sollst sie scharf zurechtweisen, damit sie im Glauben gesunden“ (Tit.1, 13). 
Die Hirten und Oberhirten müssen die gesunde Glaubenslehre bewahren und in der sittlichen Ordnung Weizen und Spreu auseinander halten. 

Wenn also die Bischöfe ihre Stimme erheben gegen heidnische Auswüchse und Leichenflecken an unserer christlichen Kultur, müssen die Gläubigen hinter ihren Bischöfen stehen. 

Das ist der tiefste Sinn des ersten Werkes geistiger Barmherzigkeit: wir sind mitverantwortlich für die Seele des Mitmenschen. 
(…) 
Gewiss darf man eine Seele nur mit Heilandshänden anfassen, vorsichtig und nachsichtig, aber der Gedanke soll uns nicht mehr loslassen: 
Wir sind mitverantwortlich für die Seele des Mitmenschen.

Fortsetzung folgt

alles aus der Allerseelen-Predigt, gehalten von Kardinal-Erzbischof Michael von Faulhaber im November 1931 im Münchner Dom.

Kardinal Faulhaber hatte eine besondere Begabung, die katholische Glaubens- und Sittenlehre so einfach und gleichzeitig anschaulich und unterhaltsam zu formulieren, dass wirklich jeder sie verstehen kann. 

Da die geistlichen Hirten und Oberhirten ihrer von Kardinal Faulhaber so trefflich beschriebenen Pflicht heute fast fächendeckend nicht mehr nachkommen, lohnt es sich sehr zur eigenen (Gewissens)bildung, Bücher seiner Predigten und Vorträge anzuschaffen, wie z.B. 
Zeitfragen und Zeitaufgaben: gesammelte Reden; Zeitrufe Gottesrufe: gesammelte Predigten; Rufende Stimmen in der Wüste der Gegenwart: gesammelte Reden, Predigten, Hirtenbriefe; dies alles und noch mehr von ihm ist erhältlich hier.



Mittwoch, 3. Dezember 2014

Berühmt-berüchtigtes neues Papstbuch "The Great Reformer" online zu lesen

und zwar hier.
(Dieser Post ist die aktuelle Fortsetzung von hier.)

Zufällig habe ich das herausgefunden, nachdem ich in diesem englischen Blog ein Video von Gloria TV angesehen hatte, wo der Papst und der frühere englische katholische Primas, Kardinal Murphy O`Connor (laut "The Great Reformer"-Autor Austen Ivereigh der Chef des "Team Bergoglio") sich nach der Papstwahl innig umarmen (s. u.).

Papst Franziskus habe Kardinal Murphy O`Connor umarmt und mit dem Finger so gewunken, wie wenn man jemandem Vorwürfe macht, und dabei gesagt:
"Es ist deine Schuld! Was hast du mit mir gemacht?"
Ich habe dann gegoogelt, ob es dazu ein Video gibt, denn Gloria TV hatte in dem Video nur das Foto dieser Umarmung gezeigt.  So habe ich Austen Ivereighs "The Great Reformer", das eben erst erschienene Buch, sogar schon online gefunden und auch die Stelle, wo er diese Szene beschreibt:

Und: zumindest bei dieser Stelle hat er Recht, obwohl P. Lomardi dementiert hat, das es so gewesen wäre, wie Herr Ivereigh den Lobbyismus für Kardinal Bergoglio beschrieben habe, denn was er im Buch schreibt, hatte Kardinal Murphy O`Connor gleich nach dem Konklave sogar selbst im Interview genauso gesagt. wie der britische Catholic Herald hier in einem Artikel vom März 2013 berichtet, nur das Fingerwackeln fehlt:

Also: Jeder, der nachdenken möchte, kann leicht erkennen, dass zwei Leute nicht aus dem Nichts so miteinander reden. 
"Es ist deine Schuld! Was hast du mit mir gemacht?" kann nur bedeuten, es ist die "Schuld" von Kardinal Murphy O`Connor, dass Kardinal Bergoglio jetzt Papst geworden ist. Da beide dabei enorm gut gelaunt aussehen (s.o.), war das ganz offensichtlich als scherzhafter "Vorwurf" gemeint.


Screenshot  am 8. Dezember 2014
der Ausgabe des Catholic Herald vom 12. September 2013
Richtig gut aber ist, dass ich in diesem Bericht des Catholic Herald von 2013 ein "missing link" gefunden habe, nämlich, dass Papst Franziskus eifrig bemüht war, der Königin von England, Oberhaupt des Commonwealth of Nations, und gleichzeitig Oberhaupt der schismatischen und häretischen anglikanischen Kirche "seine wärmsten Grüße" durch den ehemaligen katholischen Primas von England, Kardinal Murphy O`Connor, bestellen zu lassen, um ihr "seinen Respekt" zu zeigen. 

Gleichzeitig erklärte der Primas in dem Interview, das Papst Franziskus im Falkland-Krieg (zwischen Argentinien und den Briten) auf der Seite der Briten gewesen wäre und für die Opfer gebetet habe.

Das rückt das wertvolle Geschenk, das Papst Franziskus der englischen Queen, der reichsten und mächtigsten Frau der Welt, bei ihrem Besuch in Rom, zu dem sie sich herabgelassen hat, für ihren Enkel George (!) überreichte, während sie ihm Whisky und Honig von ihren  privaten Landgütern brachte, in ein noch ganz anderes Licht. 

Von dem Geld, das Papst Franziskus für dieses Geschenk ausgegeben hat, hätte man etlichen Armen ein Essen kaufen können, aber die reichste Frau der Welt derartig zu beschenken, war offensichtlich wichtiger. 

Noch größer als der materielle Wert des Geschenkes war allerdings sein Symbolreichtum und die darin erhaltene Aussage, die die Queen auch sogleich erkannt hat.

Offensichtlich war hier jemand jemandem sehr dankbar und wie in seiner Schuld stehend. Wie ich schon neulich andeutete: die britische Krone und mit ihr die UN regieren im Vatikan dank willfähriger Päpste und nicht erst seit 2013, das wird zumindest mir immer klarer. 

Es stimmt zwar, dass "der Rhein in den Tiber fließt", aber vorher fließt die Themse in den Rhein.

Aber dazu bald mehr, wie immer habe ich Zeitmangel, wer Lust hat kann ja schon mal selber googlen, was Papst Franziskus der schismatischen Queen für ihren Enkel geschenkt hat. Man muss sich allerdings ein wenig in britischer Kirchengeschichte auskennen, um die ganze Dimension dieses Geschenkes zu erfassen. 
Kleiner Tipp: Bei den englischen Medien googeln, nur sie hatten das Geschenk abgebildet.








Mittwoch, 12. November 2014

Ist Kardinal Pell "rechtgläubig", der Adam und Eva als "Mythos" bezeichnet?

Dass Kardinal Pell, Mitglied des päpstlichen "C8-Kardinalsrates", als "rechtgläubig und traditionsverbunden" gilt, behauptet heute eine katholische Website.

Ist das so? Dass er so gilt, ist möglich. Ist er es auch? Leider nein, wie jeder durch die in einer Fernsehdebatte  
auf Video festgehaltenen Aussagen des Kardinals, die die Betreiber dieser Website scheinbar nicht kennen, leicht feststellen kann.

Kardinal Pell rechts, Richard Dawkins links
In einer "Fernseh-Diskussion" mit Richard Dawkins, in der Kardinal Pell übrigens ständig in der Defensive war, gab er tiefe Einblicke in seine "Theologie".

Er bezeichnete Adam und Eva als ausgeklügelte Mythologie und als religöse Geschichte für religiöse Zwecke und erklärte zudem, dass Atheisten in den Himmel kommen können und dass die Hölle wahrscheinlich leer ist. 

So jemand, ganz gleich ob Kardinal oder einfacher Laie, kann unmöglich als „rechtgläubig und traditionsverbunden“ bezeichnet werden. 
Jemand, der wie Kardinal Pell aus den katholischen, d. i. von Gott geoffenbarten Glaubenswahrheiten auswählt, was er glauben will und was nicht, wird korrekt als Häretiker (mit den Unterscheidungen materiell und formell) bezeichnet.

Wenn Adam und Eva ein Mythos sind, dann hat es keine Erbsünde gegeben, die einen gottmenschlichen Erlöser erforderlich macht. 
Es braucht dann auch keine von der Erbsünde unbefleckt empfangene Gottesmutter, die als Einzige dem göttlichen Erlöser eine solche menschliche Natur geben kann, über die der Teufel niemals Macht hatte.

Ohne Adam und Eva und die von ihnen an alle Menschen weitergegebene Erbsünde bricht das ganze katholische Glaubensgebäude komplett zusammen. Das begriff sogar Richard Dawkins, der den Kardinal fragte, woher dann die Erbsünde komme, wenn Adam und Eva ein Mythos wären. Worauf der Kardinal schwieg!

Dass die meisten Leute heutzutage die katholische Kirche und den Glauben für komplett entbehrlich halten, kommt daher, dass keiner mehr an die real existierende Erbsünde glaubt, von der nur die Taufe "reinwaschen" kann.

Ein guter Artikel zu den Äußerungen des Kardinals ist hier mit Video, worin der Kardinal in der Diskussion mit Herrn Dawkins seine „Weisheiten“ von sich gibt.

Siehe auch:
Kein Verständnis der „unbefleckten Empfängnis Mariens“ ohne Verständnis der Erbsünde
und
Die ersten Menschen Adam und Eva und die Erbsünde - Gedächtnistag 24. Dezember
und 
Warum wurde Gott ein Mensch?
und
Rechtgläubiges und traditionsverbundenes zu Erbsünde und Taufe:

1.3.1987: Die Lage der Schöpfung nach dem Sündenfall ...
1. März 1987 ... Die Tatsache der Erbsünde, der Erbschuld, wird uns bezeugt vom heiligen Apostel Paulus im 5. Kapitel des Römerbriefes. Da heißt es in Vers ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/198702/19870301/

24.12.1989: Die Erbsünde | Glaubenswahrheit.org: Predigten von...
24. Dez. 1989 ... Die Erbsünde. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Geliebte im Herrn! „Es geht ein allgemeines Weinen, ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1989/19891224/

7.10.1990: Der Tod als Folge der Erbsünde | Glaubenswahrheit.org ...
7. Okt. 1990 ... Sie wirken sich aus, weil die Erbsünde die Menschen für den Tod bereitet hat. „ Der Tod ist der Sold der Sünde“, sagt der Apostel Paulus.
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199003/19901007/

Die Freiheit Mariens von der Erbsünde - Glaubenswahrheit.org
12. Mai 1996 ... Die Auserwählung und Weihung Mariens durch Gott drückt sich in wenigen Tatsachen deutlicher aus als in ihrer Freiheit von der Erbsündeund ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1996/19960512/

25.3.2001: Das Taufsakrament | Glaubenswahrheit.org: Predigten...
25. März 2001 ... In Deutschland gibt es Millionen, die nicht wissen, was dieTaufe beinhaltet, und auch deren Zahl nimmt zu. In Deutschland gibt es kirchliche ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010325/

27.3.2011: Die heilbringende Wirkung der Taufe | Glaubenswahrheit ...
27. März 2011 ... Die Taufe ist das notwendigste Sakrament. Sie ist notwendig, um das Heil zu gewinnen; denn der Herr hat zu Nikodemus gesagt: „Wenn ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2011/20110327/

24.6.2001: Die Heilsnotwendigkeit der Taufe | Glaubenswahrheit...
24. Juni 2001 ... Die Taufe ist nach göttlicher Anordnung zum Heile notwendig. Die Kirche hat sich in ihren Glaubensbekenntnissen und in den konziliaren ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2001/20010624/

20.3.2011: Wiedergeburt im Sakrament der Taufe ...
20. März 2011 ... Die Taufe ist das Sakrament, das durch Abwaschung mit Wasser unter Anrufung der Dreifaltigkeit die übernatürliche Wiedergeburt, Heiligung ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2011/20110320/

5.2.2006: Das Sakrament der Taufe | Glaubenswahrheit.org ...
5. Febr. 2006 ... Das gilt auch für das erste und wichtigste Sakrament, für dieTaufe. Die Taufe ist 1. die Tilgung der Sünde, 2. die Begabung mit dem Heiligen ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200602/20060205/

24.7.2011: Taufe – Sakrament der Begnadung und des Heils ...
24. Juli 2011 ... Es zeigte eine Familie die Geburt und Taufe ihrer Tochter Mathilde an, am 7 Juli geboren, am 16. Juli getauft. Und der kundige Vater hatte über ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2011/20110724/

Das äußere Zeichen des Taufsakramentes - Glaubenswahrheit.org
13. Mai 2001 ... Und tatsächlich: Abwaschung und Anrufung der Dreifaltigkeit, das macht das äußere Zeichen der Taufe aus, das ist Materie und Form des ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010513/

Über Spender und Empfänger der Taufe - Glaubenswahrheit.org
1. Juli 2001 ... An mehreren Sonntagen hatten wir über das Sakrament derTaufe nachgedacht. Sie ist ja die Tür zu der sakramentalen Welt. Niemand kann ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010701/



Montag, 6. Oktober 2014

Ehepaar fordert auf Bischofssynode: Pfarreien sollen "gleichgeschlechtliche Paare" willkommen heißen

Neben 192 Bischöfen sind auch Laien auf der Synode. Bis Donnerstagabend werden die Bischöfe die Themen vorgeben und ein Laienehepaar wird dann seine persönliche Erfahrung dazu mitteilen (Quelle).

Ein Ehepaar legte gleich heute wunschgemäß: "Redet bitte offen!" los und forderte vom Papst und den Bischöfen, Pfarreien sollten "gleichgeschlechtliche Paare" willkommen heißen. Dies wurde  mit einem "rührenden" Einzelbeispiel untermauert, wie Eltern ihren homosexuellen Sohn und seinen "Partner" zu Weihnachten in der Familie, wo auch die Enkelkinder anwesend waren, willkommen geheißen hatten, was ihrer Meinung nach zum "Modell für Evangelisierung" werden sollte.
(Was das Ehepaar noch gesagt hat: hier)

So wurde in den letzten 50 Jahren die gesamte katholische Moral zertrümmert, mit Einzelbeispielen, für deren Problematik dann eine allgemeine "zeitgemäße Lösung" eingeführt wurde.
Ich würde gerne wissen, wer diese handverlesenen Laien ausgesucht hat.

Offensichtlich war diese Forderung der Laien ganz im Sinne des "C8"-Kardinal Marx, der nach der Synodensitzung laut Radio Vatikan u.a. dieses sagte:
„Wir sollten den Unterton vermeiden, es habe irgendwann eine ideale Realität von Ehe und Familie gegeben. Das ist eine Sicht, die ein bisschen Requonquista-mäßig ist. Wir müssen wiedergewinnen, was wir mal hatten. Das ist eine falsche Sicht, eine ungeschichtliche Sicht.“ 
Vielmehr müsse man „jetzt in dieser Zeit“ das Evangelium von der Familie mit den Menschen von heute „neu erarbeiten, neu entdecken“ – und „nicht nur etwas Altes entdecken“.
und (ganz im Sinne der UN)
"Homosexuelle dürfen nicht ausgegrenzt werden. Und ich kann ja nicht sagen, dass in einer homosexuellen Beziehung vielleicht die über Jahrzehnte geht und treu gelebt wird, ich habe ja solche Leute erlebt – ich kann nicht sagen, das ist alles nichts. Nur weil es eine homosexuelle Beziehung ist. 
Das ist ein bisschen zu stark. Das sind Dinge, die wir genauer anschauen müssen. Einfach alles über einen Kamm scheren, das kann man nicht."
Zusätzlich zur Aushöhlung des Ehesakramentes und Verschweigung der schweren Sündhaftigkeit des fortgesetzten Ehebruchs von "wiederverheirateten Geschiedenen", geht es auf der Bischofssynode offensichtlich auch um die "pastorale" Abschaffung der Definition einer der vier himmelschreienden Sünden. Mich wundert es nicht, denn es war schon im Vorfeld überdeutlich zu erkennen.

Ich frage mich mehr denn je, wie lange die nicht progressiven Priester noch zu solchen Vorgängen schweigen wollen.

Mehr zu den Teilnehmern bei der Synode hierhier und hier.


Siehe auch:
Preist der Vatikan die UN auch für die Verfechtung von LGTB-"Rechten"?




Freitag, 19. September 2014

Kein Blatt passt zwischen Kasper, Ratzinger und Lehmann

Kardinal Kaspers „revolutionäre“, von Papst Franziskus gedeckte Meinung über Kommunionempfang für „wiederverheiratete Geschiedene“ war schon 1972 die von Kardinal Ratzinger und 1974 die von Kardinal Lehmann.

Auf den Aufsatz von Joseph Ratzinger."Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Bemerkungen zum dogmengeschichtlichen Befund und zu seiner gegenwärtigen Bedeutung", in: H.Heinrich u. V. Eid, Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Kösel, München 1972, bin ich jetzt schon mehrmals auf internationalen Seiten gestoßen und fand diesen dann auf "Wir sind Kirche" auf Deutsch zusammengefasst - wo sonst? (s.u.)

Wer darin keine Ähnlichkeit mit Kardinal Kaspers präsynodalen, von Papst Franziskus öffentlich hoch gelobten Vorschlägen sehen kann, kennt diese noch nicht.

Was kann man daraus sehen? Was Kardinal Kasper vorschlägt, ist offensichtlich nicht seine eigene „revolutionäre“ Meinung, sondern diese Suppe wird schon seit über 40 Jahren im Hinterhof gekocht. Und jetzt soll die Suppe öffentlich serviert werden.

Ganz offensichtlich weigern sich alle drei hochwürdigsten Herren, „wiederverheiratete Geschiedene“ als Ehebrecher und damit Todsünder zu bezeichnen. 

Alle drei agieren damit leider zum Schaden der Seelen der Betroffenen, die so in ihrer wiederholten Todsünde bestärkt werden, aber ganz entsprechend den Zielen der Vereinten Nationen (UN), die seit Jahrzehnten über ihre zahlreichen internationalen Nebenorgane und mittels NGOs und auch FBOs vor allem das katholische Familienbild zerstören, um ihre globale Bevölkerungs- und Gedankenkontrolle besser durchführen zu können.

Es lohnt sich immer wieder, diese Insidervorhersagen des früheren Planned Parenthood Direktors zu studieren. 
Leider ist seine Vorhersage, dass die katholische Kirche, d. h. einflussreiche Teile ihres „Bodenpersonals“ ihnen, den selbsternannten Weltregierern, helfen werden, zur Realität geworden. 
Wobei sollten sie ihnen helfen? Bei der damals nur geplanten „Normalisierung“ von Abtreibung, der Homosexualisierung der Gesellschaft und der Propagierung des Geschlechtsakts nur als „Spass“ oder „Liebe“ und damit seiner Trennung von der Fortpflanzung.

Dröhnendes Schweigen zur zügig global mit allen Psycho-Mitteln über Medien und Schulen vorangetriebenen Gesellschaftsrevolution der letzten 50 Jahre ist auch Mithilfe. 
Mehrere Kardinäle (und etliche Bischöfe) gehen über das Schweigen mittlerweile hinaus und unterstützen aktiv die LGBT-Agenda, wie zur Zeit besonders offensichtlich Kardinal Dolan

Gegen die grassierende Ehescheidung auch unter Katholiken sagt ja seit Jahrzehnten kein Kardinal oder Papst mehr etwas. Mittlerweile ist die Agenda so weit fortgeschritten, dass als unbarmherzig gebranntmarkt wird, wer "wiederverheiratete Geschiedene" auf ihre schwere Sünde des Ehebruchs hinweisen und sie davon abhalten will, im Stand schwerer Sünde die heilige Kommunion zu empfangen

Nachtrag: 1972 bzw. 1974 waren die Priester Ratzinger und Lehmann natürlich noch keine Kardinäle. Mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass ihr unten geäußertes Gedankengut einer Bischofs- bzw. Kardinalserhebung förderlich war. Wohl nicht umsonst bezeichnet Hans Küng seinen Mitbruder Ratzinger "als einen der besten Köpfe damals".

Kasper wurde zum Bischof ernannt, obwohl er die Naturwunder Jesu als Dogmatikprofessor (!) rundweg leugnete.

Unter "Karl Lehman" sagt Wiki dieses:
1968 erfolgte ein Ruf auf den Lehrstuhl für Dogmatik II der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität MainzDa Lehmann in Deutschland weder promoviert worden war noch sich habilitiert hatte, war die Berufung mit einem rechtlichen formalen Problem verbunden. Mit Hilfe eines externen Gutachtens des Tübinger Dogmatikprofessors Joseph Ratzinger konnte die Lehrbefähigung Lehmanns, die Venia Legendi, an der Mainzer Fakultät bestätigt werden. Seit 1971 war Lehmann Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Am 26. März 1979 verlieh ihmPapst Johannes Paul II. den Titel Ehrenprälat Seiner Heiligkeit.[5]
Rahner-Schüler zu sein, half natürlich auch immer bei der Karriere.

Von der Website " Wir sind Kirche":

Zitat Joseph Ratzinger 1972:

Papst Benedikt XVI., hatte in einem Aufsatz aus dem Jahr 1972 zum Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene die rhetorische Frage gestellt: 


„Wird das Anders-Können hier nicht zur Pflicht der Barmherzigkeit, des recht verstandenen ‚Evangeliums’?" Weiters heißt es: „Wo eine erste Ehe seit langem und in einer für beide Seiten irreparablen Weise zerbrochen ist; wo ungekehrt eine zweite Ehe sich über einen längeren Zeitraum hin als sittliche Realität bewährt hat und mit dem Geist des Glaubens, besonders auch in der Erziehung der Kinder, erfüllt worden ist (so dass die Zerstörung dieser zweiten Ehe eine sittliche Größe zerstören und moralischen Schaden anrichten würde), da sollte auf einem außergerichtlichen Weg auf das Zeugnis des Pfarrers und von Gemeindemitgliedern hin die Zulassung der in einer solchen zweiten Ehe Lebenden zur Kommunion gewährt werden." 
Es folgt dann noch eine Ausführung von „zwei Gründen", die „von der Tradition her gedeckt" seien, wobei u.a. die Unzulänglichkeiten in Annullierungsverfahren erwähnt werden, sowie der „Typus von Nachsicht" bei Basilius, die „Barmherzigkeit Gottes, der die Buße nicht unbeantwortet lässt", und die Einsicht, dass „praktisch Enthaltsamkeit keine reale Möglichkeit" sein kann: „... wenn also aus moralischen Gründen das Aufgeben der zweiten Ehe unstatthaft ist und andererseits praktisch Enthaltsamkeit keine reale Möglichkeit darstellt (magnorum est, sagt Gregor II.,), scheint die Eröffnung der Kommuniongemeinschaft nach einer Zeit der Bewährung nicht weniger als gerecht und voll auf der Linie der kirchlichen Überlieferung zu sein: Die Gewährung der communio kann hier nicht von einem Akt abhängen, der entweder unmoralisch oder faktisch unmöglich wäre."

(Zitiert aus: Joseph Ratzinger, Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Bemerkungen zum dogmengeschichtlichen Befund und zu seiner gegenwärtigen Bedeutung, in: H.Heinrich u. V.Eid, Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Kösel, München 1972, 35-56; Hervorhebungen fett von der Autorin)



Zitat Karl Lehmann 1974:

Schon 1974 hat Kardinal Lehmann Vorschläge für eine Zulassung von geschiedenen Wiederverheirateten zu den Sakramenten gemacht:

„1. Die Tolerierung einer Zweitehe und die damit verbundene Zulassung zu den Sakramenten darf in keiner Weise die verbindliche Grundform der unauflöslichen Ehe in Frage stellen. Eine entsprechende Pastoral muss bei den Betroffenen und in der christlichen Gemeinde das Bewusstsein einer Ausnahmesituation und einer Hilfe in klar umgrenzten Notfällen wecken und stärken.
2. Wo beim Scheitern der ersten Ehe schweres Versagen mit im Spiel war, müssen die übernommene Verantwortung und die begangene Schuld anerkannt und bereut werden. Etwaiges Unrecht und ein angerichteter Schaden müssen nach Kräften gutgemacht werden, was unter gewissen Umständen eine Rückkehr zum ersten Partner nicht ausschließt.
3. Wenn eine Rückkehr zum ersten Partner nicht möglich ist, muss glaubhaft gemacht werden, dass die erste Ehe beim besten Willen praktisch nicht wieder herstellbar ist. Dabei wird besonders darauf zu achten sein, ob die erste Ehe in einer für beide Partner irreparablen Weise zerbrochen ist.
4. Eine hernach eingegangene zweite Ehe muss sich über einen längeren Zeitraum hinweg im Sinne eines entschiedenen Willens zum dauerhaften Zusammenleben nach der Ordnung der Ehe und als sittliche Realität bewährt haben. Es muss auch geprüft werden, ob das Festhalten an dieser Bindung gegenüber dem Partner und den Kindern der gegenwärtigen Ehe eine neue sittliche Verpflichtung geworden ist. Beide Partner sollten außerdem bekunden, dass sie aus dem christlichen Glauben zu leben versuchen und aus religiösen Gründen und nach ernsthafter Gewissensprüfung die Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche erbitten.
5. Beide Partner und der verantwortliche Seelsorger tragen Sorge dafür, dass kein berechtigtes Ärgernis in der Gemeinde entsteht oder sich der Eindruck nahelegt, die Kirche nehme die Unauflöslichkeit der Ehe nicht mehr ernst.
Unter solchen Voraussetzungen und Bedingungen könnte m.E. wiederverheirateten Geschiedenen die Zulassung zum Bußsakrament und zur Kommuniongemeinschaft gewährt werden. Entscheidend bleibt jedoch die Voraussetzung: Nur vom Rang des ursprünglich von Jesus Christus Gebotenen her lässt sich das Nicht-Gesollte 'regeln'.“

Karl Lehmann, Zur Unauflöslichkeit der Ehe und Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene, in: ders., Gegenwart des Glaubens, Mainz 1974, 292 f.


Sonntag, 1. Juni 2014

Wie Juden es offensichtlich schafften, die katholische Liturgie und Lehre zu ändern

Wie verändert man die katholische Liturgie und Lehre, wenn sie einen als Jude, der nicht glauben will, das Jesus Christus der verheißene Messias war, stört?

Antwort: Man schreibt – idealerweise im Verein mit anderen einflussreichen Juden 
, hier dem American Jewish Commitee (AJC), 1961 ein "Memorandum über anti-jüdische Elemente in der katholischen Liturgie" und sendet es an Kardinal Bea SJ. 
Eine Kopie des Originalschreibens hat das AJC ins Netz gestellt, scheinbar ist man sich dort so siegessicher, dass man das nicht einmal mehr verbergen möchte. 
Seite 1 des Memorandums des AJC an Kardinal Bea SJ

Neulich las ich in der Internetausgabe einer jüdischen Zeitung (leider weiß ich nicht mehr welche, weil ich an dem Tag ziemlich viele jüdische Nachrichten gelesen habe), die Juden sollten sich nicht über den Papstbesuch in Israel aufregen, man habe nichts mehr von der katholischen Kirche zu befürchten, weder spirituell und auch sonst nichts. 
Da ich zu dem Zeitpunkt schon seit einiger Zeit die erfolgreiche jüdische Einflussnahmen auf die Hierarchie der katholischen Kirche studiert hatte, interpretierte ich das so: sie haben "nichts mehr zu befürchten", da sie längst alles unter Kontrolle haben. Schließlich wurde Papst Franziskus von amerikanischen Juden letztes Jahr zu einem der 50 prominentesten Juden in 2013 gekürt, was erstaunlich wenige Katholiken weltweit beunruhigt hat, was wahrscheinlich daher kommt, dass die wenigsten überhaupt noch wissen, dass das moderne Judentum, das Jesus Christus als Messias ablehnt, eine sehr anti-christliche „Religion“ ist. 

Eigentlich suchte ich nur Informationen über Kardinal Bea´s Verhältnis zu den Juden und fand durch Zufall dieses oben verlinkte Dokument, das jeder Katholik 
kennen sollte, der seine Kirche liebt und nicht zu denen gehört, die frohlocken, dass sie bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde seit über 50 Jahren.

In dem Memorandum an Kardinal Bea bemerken die jüdischen Absender vom AJC, man sei erleichtert, dass es schon seit 1948 zu leichten Veränderungen in der Liturgie gekommen ist, da Elemente, die die Juden störten, schon entfernt wurden. 
Dann hängt man eine Liste an, was einen noch alles stört. Die Liste ist enorm lang und umfasst neben der Liturgie auch Breviergebete, Gesangbücher, Predigten und eigentlich das gesamte öffentliche katholische Leben.

Mich wundert jetzt nicht mehr warum das, was wir zu unserer großen Trauer heute in der einzig wahren, der katholischen, Kirche nur noch vorfinden,  nur sehr wenig Ähnlichkeit hat mit dem, was wir in unseren zahlreichen alten, weit vorkonziliaren, Büchern als katholische Liturgie, Volksandachten, Brauchtum und Glaubensinhalte beschrieben finden. 
Kein Wunder, dass die Vertreter der Juden 1968 zur Beerdigung von Kardinal Bea kamen und besonders das AJC ihn hoch pries.

Dass es vor dem Konzil den Auftrag gab, bezüglich der anderen Religionen und hier besonders des Judentums, eine "völlig neue Tradition zu schaffen", erklärt in diesem Video ausführlich P. Thomas Stransky, der damals enger Mitarbeiter von Kardinal Bea war. Der Auftrag dazu kam vom Papst selbst, wie P. Stransky nebenbei bemerkt. 

Nun weiß jeder, der sich einigermaßen in (vorkonziliarer?) Fundamentaltheologie auskennt, dass niemand, auch nicht der Papst "eine völlig neue Tradition schaffen" darf, denn die katholische Tradition überliefert uns mit Sicherheit, was der dreifaltige Gott geoffenbart und angeordnet hat. Der Papst ist der oberste Hüter dieser Tradition und darf nicht ihr (Neu)Schöpfer werden. 
(Auch wenn ein neues Dogma erklärt wurde, war dessen Inhalt nicht "neu" vom Papst geschaffen, sondern der Inhalt wurde, kurz gesagt, schon immer von der ganzen Kirche geglaubt und mit der Dogmatisierung nur zu den für die ganze Kirche verbindlichen Glaubensinhalten erhoben.)
Wer nicht das ganze Video mit P. Stransky ansehen möchte, 
zwei wichtige Stellen sind in diesem Video integriert.

Es gab noch ein weiteres Memorandum, das die Juden an den Vatikan schickten, hierin störte sie das Bild der Juden in der katholischen Lehre, das sie nachhaltig geändert haben wollten.
(Nachzulesen unter “The image of the Jews in catholic teaching“  im Archiv des AJC, 
http://www.ajcarchives.org/ajcarchive/DigitalArchive.aspx. 
Nachtrag: ein direkter Link dazu findet sich hier, zusammen mit atemberaubenden Informationen zum Zustandekommen dieses Memorandums: http://www.ccjr.us/dialogika-resources/documents-and-statements/roman-catholic/second-vatican-council/naprecursors/1260-ajc1961june22)

Mittlerweile sind wir so weit, dass Radio Vatikan, offensichtlich ohne etwas dabei zu finden, berichtet, dass auch die Juden sagen, der Papst habe die 2000 Jahre alte katholische Doktrin geändert.

„Es begann mit Johannes XXIII., der die 2000 Jahre alte katholische Doktrin geändert hat, und es möglich gemacht hat, dass Katholiken und Juden als Partner zusammenarbeiten können im Prozess, den wir im Jüdischen ,Tikkun ha-Olam‘ nennen: ,Die Welt reparieren nach dem Bild, das Gott für all seine Kinder bereit hält.‘
und
aus einem aktuellen Artikel auf der AJC-Website, von einem Rabbi, der jüngst mit 49 anderen Juden vom AJC im Vatikan bei Papst Franziskus war.

(Nachtrag: Video über dieses Treffen mit den Vertretern des AJC hier und hier)
Fifty years ago next year the historical document Nostra Aetate (“In Our Time”) was promulgated and with it the beginning of a fundamental change in the relationship between Jews and Catholics. In just 50 years, these two faith communities have developed a deep theological connection. Nostra Aetate declared that the past teachings of the Catholic Church, which led to such vilification of Jews, were to be rejected and replaced with teachings about the close lineage of the Jews and Catholics. It taught in no uncertain terms that God’s covenant with the Jews remains unbroken. - See more at: http://www.ajc.org/site/apps/nlnet/content3.aspx?c=7oJILSPwFfJSG&b=8480439&ct=13719205#sthash.l5GUOP44.dpuf
Ich nehme an die meisten der hochrangigen Kleriker im Vatikan wollen die 8 Homilien gegen Juden und judaisierende Christen (hier Homilie II auf Englisch), geschrieben von keinem geringeren als dem hl. Kirchenvater Johannes Chrysostomus, nicht mehr kennen. Der würde heute außerdem von den Juden der Anti-Defamation League  als „Anti-Semit“ verklagt, da bin ich leider ziemlich sicher.

Heutzutage folgt man auch in der Fakultät für Theologie der Universität Graz dem modernistischen Trend  ich fürchte, anders kann man heutzutage  keine Karriere mehr machen   und stellt z. B. eine Arbeit über den „Antijudaismus ín der christlichen Liturgie" ins Netz, wo man genau das alles als beklagenswert und daher mittlerweile gestrichen oder geändert angibt, was die Juden in dem Memorandum an Kardinal Bea 1961 noch beanstandet hatten: Liturgie, Breviergebete, Gesangbücher… Man übernimmt dabei sogar die jüdische Argumentationsweise. Erstaunlich. 

[DOC]

Antijudaismus in der christlichen Liturgie - www-theol.uni ...

www-theol.uni-graz.at/cms/.../Antijudaismus_06.doc
(Link lädt beim Anklicken ein Worddokument herunter) 

(Nachtrag: der Autor ist, mich wundert es nicht, seit 2007 UNESCO-Professor für den interkulturellen und interreligiösen Dialog in Südosteuropa.)
Nachtrag II. Der Artikel ist jetzt unter diesem Link zu finden.

Das ist das Bild, was sich bietet, wenn man nachforscht, so weit man in alten Büchern und im Internet forschen kann. Ob die jüdischen Gruppierungen selbst wiederum nur benutzt wurden, von anderen Kräften, die die katholische Kirche seit etlichen Zeiten zerstören wollen, ist ungewiss. Um das beurteilen zu können, würde ein Besuch in einigen großen Archiven der Welt sicherlich helfen. So wie es aussieht, muss man dazu aber bis zum Jüngsten Gericht warten, an das weder die Juden, noch andere Feinde der katholischen Kirche glauben.

Siehe auch:
How the Jews Changed Catholic Thinking
und 

aus dem Jesuitenmagazin America, Ausgabe November 1963,

Dienstag, 25. März 2014

Wenn Katholiken aus Verzweiflung über die Hierarchie die Kirche verlassen

Seit Kardinal Kasper vor dem Papst und vor Kardinälen seinen Plan vorstellte, wie man "wiederverheiratete Geschiedene",  so werden unbußfertige öffentliche Ehebrecher im "Neuen Evangelium" genannt, weltweit zur Kommunion führen könnte, und Papst Franziskus dazu applaudierte, diese unsäglichen Ausführungen sogar "klares Denken" und eine „Theologie auf den Knien“ nannte (Video dazu hier), sehe ich in anglo-amerikanischen Blogs und deren Kommentarbereichen eine Menge Katholiken zu Sedisvakantisten werden, zur Piusbruderschaft abwandern oder ganz die Kirche verlassen. 
Einige wollen noch bis zur Synode im Herbst warten, sind sich aber jetzt schon sicher, zu wissen, was dabei herauskommen wird. Sie können nicht mehr glauben, dass eine Kirche, deren Hierarchie Kommunion an Ehebrecher und Bigamisten austeilen will, noch die einzig wahre ist.

Was ist dazu zu sagen: Wenn ich auf dem einzigen Schiff im Ozean bin und sehe, dass der Kapitän sich mit Piraten verbündet hat und das Schiff gerade gekapert wird, dann springe ich nicht in Wasser, wo ich 100%ig ertrinke. So ähnlich sagte es ein guter Priester auf audiosancto.

Die katholische Kirche ist die einzige Arche des Heils, sie zu verlassen ist selbstmörderisch für die eigene Seele für die Ewigkeit. Statt sich der Verzweiflung zu überlassen, täten diese Katholiken besser daran, sich mehr um die ewig unveränderliche göttliche Lehre der Kirche zu kümmern, die nicht alle Modernisten der Welt zusammen ändern können, auch dann nicht, wenn sie mit all ihren „pastoralen“ Lösungsmodellen versuchen, diese indirekt zu ändern.

Alle, die jetzt die Kirche wegen des Versagens der Hierarchie verlassen wollen, haben im Grunde ein Glaubensproblem. Sie glauben nicht an die göttliche Weltregierung. Sie glauben nicht, dass Gott auch jetzt alles unter Kontrolle hat. Sie setzten die fehlbaren Menschen, denen Gott die Leitung der Kirche überlässt, mit dem Mystischen Leib Christi, der die Kirche ist, gleich.

Schon vor Monaten wies ich darauf hin, dass wer nicht die Lehre vom göttlichen Vorherwissen und der göttlichen Weltregierung verstanden hat, demnächst untergehen wird.

Aus welchen Gründen Gott zulässt, dass seit weit über 50 Jahren die Modernisten die Kirche von innen attackieren und in immer höhere Stufen der Hierarchie aufsteigen konnten, entzieht sich unserer Erkenntnis. Liest man jedoch das alte Testament mit lehramtlichen Erklärungen, z. B in dieser Bibelausgabe, kann man leicht erkennen, wie oft Gott schon für die Sünde eines Einzelnen einen ganzen Stamm oder gar das ganze auserwählte Volk gestraft hat. 


Bei weit über 50 Millionen Abtreibungen - das heißt: Mord an ungeborenen Kindern - allein in den USA in den letzten 40 Jahren (Mord ist eine der vier himmelschreienden Sünden) und der fast weltweiten "Legalisierung" einer weiteren himmelschreienden Sünde, der Sodomie, dem seit Jahrzehnten grassierenden Materialismus, über den fast jeder Gott vergessen hat, usw., usw., kommt einiges zusammen, was zu strafen ist. 
„Schlechte Priester sind der Ausdruck des Zornes Gottes“, hat der hl. Johannes Eudes gesagt. Eine größere Strafe als schlechte Priester gibt es nicht.

Zur Zeit wird eben von Gott der nackte Glaube eines jedes einzelnen geprüft - alle Heiligen mussten solche Prüfungen großer Trostlosigkeit  durchmachen - und wer sich nicht richtig um den wahren Glauben gekümmert hat, wird untergehen oder ist es schon, z. B. indem er Priestern fälschlich geglaubt hat, seine Todsünden wären keine, wie alle diejenigen, die sich von Priestern haben einreden lassen, sie könnten schon 
jetzt zur Kommunion gehen, obwohl sie unbußfertige Ehebrecher und damit Todsünder sind.

„Sie konnten sündigen und taten es nicht“, das ist das große Lob, das im dem Messformular am Fest heiliger Bekenner ausgesprochen wird. So muss man es immer machen, um seine Seele zu retten, auch dann, wenn im Oktober tatsächlich von denjenigen, die gerade in Rom machen dürfen, was sie wollen, entschieden werden sollte, dass aus „pastoralen Barmherzigkeitsgründen“ die Kommunion jetzt auch weltweit an unbußfertige Ehebrecher ausgeteilt werden soll. Das ist dann nicht die göttliche Lehre, einem solchen "Neuen Evangelium" darf kein Katholik jemals zustimmen und ihm auch nicht folgen, auch nicht mit "Erlaubnis" aus Rom.

Ich hoffe, dass Gott verhindern wird, dass es zu solchen Entscheidungen in Rom kommt, bin aber auch für den Fall vorbereitet, dass Gott (noch) nicht eingreifen wird und die Prüfung noch länger gehen wird; gleich, wie lange die Prüfung auch dauert, die Haltung eines jeden Katholiken, der seines Namens würdig sein will muss immer 
sein: "Seine heilige Mutter Kirche verlässt man nicht".

Und hier kann sich jeder auch vorbereiten, indem er die katholische Lehre von der göttlichen Vorsehung und Weltregierung studiert: (Es gab früher gute alte Bücher über die Vorsehung, z.B. vom hl. Claude de la Colombière, vielleicht ist das eine oder andere noch antiquarisch erhältlich. Sehr gut wird die die Lehre von der Vorsehung und von der Allwissenheit Gottes auch in der Dogmatik von Ott erklärt.)

Predigtreihe „Die göttliche Vorsehung“ | Glaubenswahrheit.org...
... der Welt durch Gott · [PDF] 11.01.1987: Die Vereinbarkeit der Sünde mit derVorsehung · [PDF] 18.01.1987: Die Vereinbarkeit des Leides mit derVorsehung ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihenchrono/198701/

Predigtreihe „Die göttliche Vorsehung“ | Glaubenswahrheit.org...
Die göttliche Vorsehung. [PDF] 24.07.1994: Die Lehre von der VorsehungGottes · [PDF] 31.07.1994: Das Verhältnis von Sünde und Leid zur Vorsehung ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199404/



18.1.1987: Die Vereinbarkeit des Leides mit der Vorsehung ...
18. Jan. 1987 ... Wir haben am vergangenen Sonntag über die Vereinbarkeit des „Unglücks“ des Gerechten und des Glücks des Sünders mit der Vorsehung ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1987/19870118/

11.1.1987: Die Vereinbarkeit der Sünde mit der Vorsehung ...
11. Jan. 1987 ... Die erste Frage lautet: Wie kommt es, daß Sünder im Glücke und fromme, heilige Menschen im Unglück sind, wenn es doch eine Vorsehung ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1987/19870111/

31.7.1994: Das Verhältnis von Sünde und Leid zur Vorsehung ...
31. Juli 1994 ... Die erste Frage lautet: Wie verträgt sich das Glück der Ruchlosen und das Unglück der Gerechten mit Gottes Vorsehung? Die Erfahrung zeigt ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1994/19940731/

24.7.1994: Die Lehre von der Vorsehung Gottes | Glaubenswahrheit ...
24. Juli 1994 ... Die erste Frage geht nach dem Inhalt der Vorsehung. Wir unterscheiden dabei eine allgemeine und eine besondere. Die allgemeine ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1994/19940724/

5.9.1993: Die göttliche Vorsehung | Glaubenswahrheit.org ...
5. Sept. 1993 ... Die erste Frage lautet: Warum braucht die Schöpfung eineVorsehung? Der Grund ist darin gelegen, daß die Schöpfung sofort ins Nichts ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1993/19930905/

24.10.1999: Die absolute Gewißheit des göttlichen Weltplans ...
24. Okt. 1999 ... Die Vorsehung Gottes ist uns bezeugt in der heiligen Schrift und in der heiligen Überlieferung. Aber auch die Vernunft läßt sich durch die ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1999/19991024/

4.1.1987: Die Erhaltung und Lenkung der Welt durch Gott ...
4. Jan. 1987 ... Das neue Jahr steht wie ein jedes unter der göttlichenVorsehung. Wir wissen nicht, was die kommenden zwölf Monate unserem Volk, unseren ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1987/19870104/



Freitag, 22. Februar 2013

Papst Benedikt XVI. nimmt Veränderungen der Zeremonie zur Amtseinführung des nächsten Papstes vor

CNS via Fater Z.

Die augenfälligste Veränderung wird der wieder eingeführte Akt des Gehorsams sein, wobei jeder der anwesenden Kardinäle vor den neuen Papst treten und ihm seine treue Gefolgschaft versichern wird.

Samstag, 16. Februar 2013

Kardinal Arinze erklärt den katholischen Glauben im Video-Katechismus

Kardinal Arinze hat die besondere Begabung, den Glauben so auf den Punkt zu bringen, dass wirklich jeder, der guten Willens ist, verstehen kann, was er erklärt.

Zum Katechismus:
http://www.familycatechism.com/#0750101060101_+Francis_Cardinal_Arinze

Man kann oben auf die Frage klicken, die einen interessiert und dann rechts oben in dem Feld auf das Bild von ihm, dann kommt ein Video mit seiner Erklärung. Als Afrikaner spricht er ein etwas gewöhnungsbedürftiges Englisch.
Der Satz heißt sinngemäß:
Es ist besser, Du tust ,was er sagt.
Ich würde mir jemanden von seinem Temperament als nächsten Papst wünschen. Wenn man einige Videos von ihm gesehen hat, ahnt man, dass er mit seiner sehr direkten Art sozusagen Tote aufwecken kann, und das scheint an mehreren Stellen der Weltkirche erforderlich, liest man im aktuellen Blogpost von Father Blake über die weltweite Untätigkeit der Bischöfe gegenüber Häretikern und anderen Abweichlern, obwohl Rom den Bischöfen seit Jahren oder gar Jahrzehnten das dringende Handeln nahelegt.


Mittwoch, 7. November 2012

Obama, wiedergewählt von 50% der Katholiken Amerikas

Präsident Obama ist wieder gewählt worden. Warum das keinesfalls zu begrüßen ist, verstehen die 50% der katholischen Wähler, die Obama gewählt haben, offensichtlich nicht.

Alle Punkte abzuhandeln, die es einem Katholiken verbieten, für Obama zu stimmen, würde hier bei weitem den Rahmen sprengen. Daher soll nur ein Hauptpunkt herausgegriffen werden, nämlich Herrn Obamas Haltung zur Kindstötung im Mutterleib, verniedlichend genannt "Abtreibung".

Dass Obama pro-Abtreibung ist, ist nicht erst seit gestern bekannt. Wiederholt setzte er sogar seine Töchter im Kampf für die Abtreibung ein. Er hat unter Lebensschützern sogar eine traurige Berühmtheit erlangt, da er die extremsten Positionen zur Abtreibung bezieht (alle aufgezählt hier), sogar solche, die in Amerika bis heute illegal sind, z.B. befürwortet er die sogenannte Partial-Birth Abortion, bei der der Fetus, bei seinem Bein beginnend, aus dem Mutterleib gezogen wird, solange bis nur noch der Kopf im Geburtsweg steckt. Dann wird ein blutiger Zugang zur Halswirbelsäule geschaffen und wenn das das Kind noch nicht tötet, sein Gehirn abgesaugt. 

Erst das sicher tote Kind wird dann aus seiner Mutter gezogen. 


Das folgende Video vom Oktober 2008 illustriert dieses Vorgehen und blendet gleichzeitig Präsident Obamas öffentlich erklärte Position dazu ein. 


Obama behauptet, man könne den Müttern die Entscheidung überlassen, ob sie sich zu einer solchen Art der Abtreibung entschließen wollen. 
Nun ist es aber generell unmöglich, jemandem die Entscheidung zu überlassen, ob er jemanden töten möchte, denn Mord, und das ist geplante Tötung, ist immer ein schwerer Verstoß gegen das 5. Gebot und von Gott streng verboten. 
Allerdings haben Jahrzehnte der Gehirnwäsche von der Schule an bei mindestens zwei Generationen geschafft, dass sogar sehr, sehr viele Katholiken Abtreibung heutzutage nicht mehr als Kindesmord im Mutterleib ansehen, sondern fälschlicherweise als "Hilfe" für "ungewollt Schwangere". 

Es ist jedoch niemals eine Hilfe, wenn ich jemandem helfe, in die Hölle zu kommen und diese Strafe hat Gott auf schwere, unbereute Sünden angekündigt. Wenn niemand mehr von Abtreibung als Sünde spricht, dann ist es für die an der Abtreibung schuldhaft Beteiligten auch sehr schwer, darüber um Gottes Willen Reue zu erwecken, denn wo kein Schuldbewusstsein vor Gott, da ist auch keine Reue möglich.
Daher ist es keine Hilfestellung im Rahmen der Nächstenliebe, wenn ich jemanden helfe, oder es ihm straffrei ermögliche, sein Kind im Mutterleib zu töten. Als große Hilfeleistung für die durch das unerwünschte Kind geplagte Mutter wird die Abtreibung aber immer durch alle "Abtreibungsbefürworter" und durch fast alle Medien hingestellt.

Aber wir alle, auch Herr Obama, sind Geschöpfe Gottes und können nichts für rechtmäßig erklären, was der dreifaltige Gott verboten hat, auch dann nicht, wenn wir Präsident der USA werden.


Obama war trotz allem öffentlich eingeladen von Kardinal Dolan.

Da allen Lebensschützern bekannt ist, welche Haltung der Präsident der USA zur Abtreibung hat, haben führende Lebensschützer Kardinal Dolan inständig gebeten, ihn nicht zum traditionellen Al Smith Dinner einzuladen, weil das für zahlreiche Katholiken, die sich nicht um ausreichendes Hintergrundwissen bemühen, das fatale Signal geben könnte, dass Obama für Katholiken wählbar ist.

Kardinal Dolan hat sich jedoch damit gerechtfertigt, dass man den "Dialog" nicht abreißen lassen dürfe. Außerdem habe Jesus auch mit solchen gegessen, die von anderen als Sünder betrachtet wurden.
Das Problem ist bei dieser Argumentation nur, dass Jesus vor allem mit reuigen Sündern gegessen hat. Die unbußfertigen Sünder, nämlich diejenigen, welche die reuigen Sünder vor Ihm als Sünder angeklagt hatten, selber aber für ihre eigenen Sünden keinerlei Reue hatten, hat er nach einer ernsten Ermahnung stehen lassen.
Nun kann wirklich niemand behaupten, Obama wäre ein reuiger Sünder, da er seine öffentlich bekannte Haltung zur Kindstötung im Mutterleib kein Stück geändert hat und das ist leider nicht der einzige Punkt, in dem er öffentlich gegen Gottes zehn Gebote verstößt.

Jetzt zeigt sich, dass alle katholischen Ermahner Kardinal Dolans recht hatten, denn Obama hat unter den katholischen Wählern sogar 3% mehr Stimmen bekommen als noch 2008.


Es wird sich sehr wahrscheinlich auch noch zeigen, dass die Mahner auch in der Hinsicht Recht hatten, dass Obama die katholische Kirche in Amerika in seiner nächsten Amtsperiode "rösten" wird:
"(...) Cardinal Dolan took to his blog this week to answer these critics, relying on the very shaky and threadbare Vatican II-style clichés about "civility" that exposed the Church to a liberal takeover in the first place. "[T]he teaching of the Church, so radiant in the Second Vatican Council, is that the posture of the Church towards culture, society, and government is that ofengagement and dialogue," Dolan wrote. "In other words, it's better to invite than to ignore, more effective to talk together than to yell from a distance, more productive to open a door than to shut one."
Catholics have heard this prattle for decades and find it very tiresome in light of its pathetic results. When has "engagement" and "dialogue" ever strengthened the Church? All it has produced is a steady stream of pro-abortion, pro-gay marriage Catholic pols who slamdunk secularism over timid bishops. The need to "engage the world" has in short made the Church worldly, leading to endless compromises within Catholic institutions, all of which signaled to secularists like Obama that the American Church was ripe for a statist hijacking.
Obama's gamble -- that he could simultaneously win the single female vote and the Catholic vote in spite of his brazen mandate -- could very well pay off. The most recent polling shows Obama leading Romney among Catholic voters 51 to 42. He can have his cake and eat it too -- and at the Al Smith dinner to boot.
Cardinal Dolan is kidding himself if he thinks the evening will involve "dialogue" that changes Obama's mind about the mandate. The Church will not be roasting Obama; Obama will be roasting the Church. That's why he scooped up the invitation so happily. Photos of Obama chuckling with churchmen will appear everywhere after it, signaling to confused Catholics in swing states that Obama poses no threat to their freedom.
Cardinal Dolan concludes his defense by suggesting that Jesus Christ would approve of his decision: "In the end, I'm encouraged by the example of Jesus, who was blistered by his critics for dining with those some considered sinners; and by the recognition that, if I only sat down with people who agreed with me, and I with them, or with those who were saints, I'd be taking all my meals alone."
But this ignores the reason Christ ate wth sinners: not to pose for a photo op with them but to convert them to his teachings. The moment they rejected him he ceased the dinners, telling his disciples not to "cast pearls before swine" and "shake the dust" from their heels and leave. (...)
Quelle: Obama roasts Cardinal Dolan
Das Vorgehen bei der Partial-Birth Abortion erklärt von einem Arzt anhand einer Babypuppe.



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