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Donnerstag, 25. Mai 2017

Die Fußspuren von Christi Himmelfahrt

Die mittlere Kuppe des Ölbergs wird von jeher als die Stätte der Himmelfahrt verehrt. (...) 

Schon in den ersten Jahrhunderten pilgerten die Christen hierher, wo der Herr in dem Augenblick, da er sich gen Himmel erhob, die Spur seiner Füsse in dem Boden zurückließ. 

Nach Eusebius (Vita Const. III. 41.) erbaute auch schon der Kaiser Konstantin oder vielmehr seine heilige Mutter Helena, "über den Fußstapfen des Herrn" eine Kirche in der Form einer Basilika, gleichsam zur Erfüllung von Psalm 131,7: "Lasset uns anbeten an dem Orte, wo seine Füsse standen." 

In der Mitte der Kirche wurde um die Fußspuren des Herrn eine kostbare Kapelle ohne Dach errichtet; der Boden in derselben wurde mit keinem Pflaster bedeckt, so dass er immer einem grünenden Rasen glich und der Eindruck der Füsse stets unversehrt bewahrt wurde. 

Nach Zerstörung dieser Kirche durch die Perser im Jahre 614 richtete der Bischof Modestus sie wieder auf, und zwar als vollständige Rotunde.

Alles aus: Schuster, Holzammer, Handbuch zur Biblischen Geschichte. zweiter Band: das Neue Testament, Herder, 1886
Ein Link zur einer kostenlos herunterladbaren älteren Ausgabe dieses genialen Handbuches findet sich in diesem Post




Freitag, 14. April 2017

Die Stunde der Kreuzigung des Gottmenschen Jesus Christus

Die Stunde der Kreuzigung war nach dem heil. Johannes etwa die Mittagstunde, da die Verurteilung etwa um die sechste Stunde (die um 11 Uhr begann)* stattfand und über den Vorbereitungen der Kreuzigung und dem Zug zum Kalvarienberg diese Stunde beinahe verfloss. 
Damit steht nicht im Widerspruch, wenn der hl. Markus sagt: „Es war aber die dritte Stunde, da sie ihn kreuzigten.“ Denn in dem Ausdruck: „Sie kreuzigten ihn“, fasst Markus, der zu Rom schrieb, alles zusammen, was nach römischem Begriff zur Kreuzigung gehörte, also die Geißelung, Kreuztragung und Annagelung. Diese Geißelung aber haben wir in die dritte Stunde zu verlegen. Was dieser folgte, füllte wohl die Zeit bis gegen 12 Uhr aus.

Die Finsternis, die bald nach der Annagelung des Herrn eintrat, dauerte auch nach dem hl. Markus (15,33) von der sechsten bis zur neunten Stunde.

Demnach hing der Herr, wie auch die beständige Tradition bezeugt, drei volle Stunden am Kreuz, von 12-3 Uhr nachmittags, und starb um 3 Uhr.


*Der heil Johannes zählte die Stunden, wie die anderen Evangelisten auch, von Sonnenaufgang an.


alles aus: Handbuch zur Biblischen Geschichtedes Alten und des Neuen Testaments


Siehe auch:
„War Jesus Jude?" - „Nein". Ein Benediktinerabt erklärt den dogmatischen Sachverhalt.

und
Die gött­li­che Per­son in zwei Natu­ren
und
Cur Deus homo? Warum wurde Gott ein Mensch?



Sonntag, 15. Mai 2016

Die erste Predigt des heiligen Apostelfürsten Petrus am Pfingstfest

Leider und nicht zufällig geht diese erste Predigt des Apostelfürsten seit der Seelisbergkonferenz 1947 nicht nur zu Pfingsten komplett unter. (Mehr über die Seelisbergkonferenz in diesem Post.)

Die Predigt enthält die Antwort auf die Frage, wer Jesus Christus getötet hat, einen Aufruf zur Buße und Bekehrung an die Juden und den Hinweis darauf, dass die Weissagungen der jüdischen Propheten auf den göttlichen Heiland Jesus Christus zutrafen und Er der verheißene Messias war.

Die folgenden Snippets sind aus einem früher allgemein hoch gelobten und hier schon mehrfach angepriesenen Handbuch zur biblischen Geschichte, dass man hier als PDF herunterladen kann.



Siehe auch:
Der heil. Erzmärtyrer Stephanus – die Juden verfolgen die Kirche Christi


Zum Vergrößern Snippets anklicken oder hier im Original lesen.




Dienstag, 22. März 2016

Jesu Todesangst am Ölberg

Ich bastele gerade ein heiliges Grab, daher ist es hier im Blog sehr ruhig geworden. Parallel lese ich im Handbuch zur Biblischen Geschichte, um die Szenerie möglichst genau darstellen zu können.

Für Gründonnerstag empfehle ich den Abschnitt "Jesu Todesangst am Ölberg" (ab S. 362, man kann unter diesem Link den Text mit "Zoom" vergrößern.

Wie man Frakturschrift liest, wird hier erklärt.)


Die Fußnoten im Handbuch zur Biblischen Geschichte sind so reich an Erklärungen, dass man erst mal merkt, was man alles noch nicht weiß. 



Für Karfreitag ist es auch sehr nützlich zu wissen, wie und warum die Hohenpriester und der jüdische Hohe Rat den Tod Jesu beschließen. (ab. S. 370)


Siehe auch:

Vollständige Ölbergandacht aus einem Gebetbuch von 1950

und
Das Manko an Biblischer Geschichte bei den Katholiken






Samstag, 26. Dezember 2015

Der heil. Erzmärtyrer Stephanus – die Juden verfolgen die Kirche Christi

Unten sind Auszüge aus einem guten Buch über Biblische Geschichte, worin die Umstände der Verfolgung und Tötung des heil. Erzmärtyrers Stephanus durch die damaligen verstockten Juden beleuchtet wird. 
Seine Tötung war der Auftakt zu allgemeiner blutiger Verfolgung der Christen (Apg. 8, 1-25), an der u. a.  der Pharisäer Saulus (der spätere bekehrte heil. Paulus) im Auftrag des Hohen Rates maßgeblich beteiligt war.

Das Buch wurde zu einer Zeit veröffentlicht, als das American Jewish Commitee (AJC) noch nicht in der katholischen Kirche mitredete und gibt daher die historisch korrekte Antwort auf die Frage: "Wer verfolgte wen?"

Besonders interessant sind die Erklärungen in den Fußnoten dazu ab 7.

Nach heutiger schwer vom AJC beeinflusster Lesart waren und sind es angeblich nur Christen, die Juden verfolgten, niemals umgekehrt. 
Dass das nicht ganz stimmen kann, zeigen einem schon die aktuellen Ereignisse (s. u.)

Während vor dem Tod des heil. Erz – oder Erstlingsmärtyrers Stephanus eine Zahl von Juden den göttlichen Heiland als den ihnen verheißenen Messias anerkannt hatte, blieb der Großteil verstockt, weil er von der Sekte der Pharisäer, die sich damals des jüdischen Lehramtes bemächtigt hatten und die einen politisch mächtigen Messias erwarteten, in die Irre geführt worden waren. 

Im Talmud, dem zentralen Text des rabbinischen Judentums wird dieser Irrtum, dass der Messias noch zu erwarten ist, bis heute festgehalten.

Sogar Wikipedia weiß, dass jüdische Rabbis Nachfolger der Pharisäer sind und dass das heutige rabbinische Judentum – es gibt kein anderes – eine Fortschreibung des damaligen Pharisäertums ist, das keinen Messias mit einem „Reich nicht von dieser Welt“ wollte.

Zu Recht sagte der große, hoch gebildete Konvertit aus dem Judentum Paul David Drach, der selber einst Rabbiner war, dass die Juden die Bibel nur durch die Auslegung des Talmud lesen, der eine Sammlung pharisäischer Überlieferungen ist und der Talmud so zu ihrer Augenbinde wird, die sie hindert, den göttlichen Heiland Jesus Christus als den ihren Vätern verheißenen Messias zu erkennen.

Ganz aktuell kommt von dem bekannten orthodoxen Juden Benzi Gopstein der neueste Betrag zum seit dem II. Vatikanum eifrig betriebenen „jüdisch-christlichen Dialog“: 

Christen sind bedrohliche Vampire und Weihnachten hat im Heiligen Land nichts zu suchen, aus dem Christen daher vertrieben werden sollten, denn durch Missionsarbeit verbreiten sie spirituelles Gift. Man müsse die Vampire hinauswerfen, bevor sie wieder das Blut der Juden trinken, hat er in diesem Dezember gesagt.
Quelle: http://www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.693132

Sein Aufruf kommt zu einer Zeit, in der es ohnehin kaum noch Christen im Judenstaat Israel gibt, ganze 2% der Bevölkerung machen sie noch aus.

Schon im August 2015 hatte Benzi Gopstein das Abbrennen von Kirchen mit Verweis auf den berühmten Systematisierer talmud-jüdischen RechtsMaimonides, und dessen Gebot, Götzendienst zu zerstören, gerechtfertigt


Mehr über jüdische Angriffe der letzten Jahre auf katholische Kirchen und Klöster im Heiligen Land und Hindernisse bei deren Wiederherstellung gibt es hier.


Alle Auszüge unten stammen aus diesem Buch. (zum Vergrößern anklicken)








Fußnoten dazu:







Mittwoch, 8. Juli 2015

Wieder errichteter jüdischer "Hoher Rat" will Papst Franziskus verurteilen

Papst Franziskus widerspricht nie, wenn ihm Talmud-jüdisches Gedankengut präsentiert wird, hat gerne auch mal die jüdische Menora beim Essen mit jüdischen Freunden auf dem privaten Tisch, nimmt die Menora, das Symbol des nachchristlichen Judentums gerne aus der Hand des wenig katholikenfreundlichen israelischen Premierministers an, hat mittlerweile den gefühlten hunderttausendsten Rabbi im Vatikan empfangen, hofiert und koscher beköstigt und hat 2014 behauptet, jeder Christ habe einen Juden in sich

Diese Liste ließe sich, zusammen mit der Liste seiner mehr oder weniger versteckten Angriffe auf den katholischen Glauben, die katholische Moral und auf die Katholiken leider so lang fortsetzen, dass sich der eine oder andere Katholik in den englischsprachigen Kommentarbereichen im Internet schon länger ernsthaft fragt, ob bei all diesen pro-jüdischen Handlungen und Aussagen, die außerdem noch zur nachchristlichen jüdischen Rabbi-Theologie passen, Papst Bergoglio gar ein Kryptojude ist.


Das alles nutzt ihm bei einigen Rabbis nichts, denn er hat sie trotz allem erbost.

Der wieder errichtete jüdische Hohe Rat, inoffiziell gegründet, möchte nämlich Papst Franziskus am 20. September 2015 richten, und, wenn er die 
am 24. Juni an den Vatikan geschickte Anklage ignoriert, auch in Abwesenheit. 


Daraus, dass der Vatikan 2013 offiziell den Staat Palästina anerkannt hat, schließt der „Hohe Rat“ nämlich,  Papst Franziskus meine, die Juden hätten kein Recht auf das Land Israel oder auf Jerusalem.

Was kann man dazu sagen? 

Nun, wenn sie so weiter machen, merken mehr Katholiken als gewünscht, dass sie eben doch nicht unsere „älteren Brüder im Glauben“ sind. 

Der eine oder andere Katholik könnte tatsächlich das Nachforschen anfangen und dann erfahren, dass das nachchristliche Judentum sich aus den Pharisäern entwickelt hat, die vor knapp 2000 Jahren dem göttlichen Heiland Jesus Christus ständig hasserfüllt nachgestellt haben und  zusammen mit dem damaligen Hohen Rat  Ihn trotz aller Seiner vor ihren Augen gewirkten Wunder nicht als den ihnen verheißenen Messias anerkennen wollten und trotz aller messianischen Prophezeiungen, die nur auf Ihn passten, das jüdische Volk gegen Ihn aufgewiegelt haben und schlussendlich bei den Römern, der damaligen Besatzungsmacht, ein ungerechtes Todesurteil für Ihn erwirkt haben. 

Das ist der Grund, weshalb auch das nachchristliche rabbinische Judentum die Göttlichkeit von Jesus Christus leugnet, Ihn nicht als Messias anerkennt und sich im Talmud, der Sammlung der Aussagen von Rabbis,  extrem unschöne Bezeichungen für Ihn finden
Die Juden warten daher immer noch auf „ihren“ Messias, weshalb sie auch einen „Dritten Tempel“ in Jerusalem bauen wollen.

Würde der wieder errichtete "Hohe Rat" bei seinen aktuellen Vorwürfen die Rabbifreunde von Papst Franziskus fragen, würden sie sehen, dass alles ganz anders ist. Papst Franziskus meint nämlich nicht, wie der „Hohe Rat“ ihm vorwirft, die Juden hätten kein Recht auf das Land Israel oder Jerusalem, sondern das ganze Gegenteil.

In diesem Mai hat Papst Franziskus nämlich an seine Judenfreunde Skorka und Cymerman gemailt, dass derjenige ein Antisemit ist, der nicht das jüdische Volk und den Staat Israel anerkennt.

Wohlmöglich haben die Herren Rabbis vom Hohen Rat auch nicht mitbekommen, dass sich Papst Franziskus bei seiner Israelreise vor der Flagge der Juden gar verbeugt hat.

Der aktuelle, noch inoffizielle Hohe Rat setzt sich laut einem Juden, der über den Fall „Hoher Rat gegen Papst Franziskus“ für eine jüdische Website, gegründet für „jüdische und christliche Zionisten“, berichtet, aus den „größten Rabbis der modernen jüdischen Nation“ zusammen, ihre Entscheidungen besitzen „höchste spirituelle Bedeutung“ und der derzeitige Hohe Rat ist ein 
Versuch eine Tradition, die sich auf Moses gründet, wieder einzuführen

Nach der Zerstörung Jerusalems und des zweiten Tempels hatte der Hohe Rat nur noch beschränkte Autorität und wurde im vierten Jahrhundert nach Christus ganz aufgelöst.


Interessant: Die nachchristlichen Juden suchen Traditionen, die sich auf Moses gründen, wieder einzuführen, seit sie 1947 den Staat Israel von den UN zugesprochen bekommen haben, und die Katholiken brechen seitdem ihre Traditionen, die sich auf die Apostel und die Kirchenväter gründen, sukzessive ab. 


Das ist leider nicht zufällig, sondern hat einen inneren Zusammenhang, den man erst nach einigem intensiven Forschen herausfindet:

Wie sich unsere älteren Brüder im Glauben, die die Katholiken immer nur als Sekte der Nazarener ansahen, sich seit Jahrzehnten erfolgreich in die Lehre und die Liturgie der katholischen Kirche einmischen, kann man hier nachlesen.

Übrigens: Um diese aktuellen Vorgänge in ihrem ganzen Ausmaß richtig verstehen und einordnen zu können, muss man sich idealerweise gut in Biblischer Geschichte sowohl des Neuen als auch des Alten Bundes auskennen.

Die Juden glauben übrigens, dass ihr Messias sehr bald kommt. Hier ist die letzte Meldung aus einer Reihe solcher Nachrichten.

Das befürchte ich auch und zusätzlich denke ich, dass er mit Hilfe der UN der ganzen Welt als "Friedensbringer" präsentiert werden wird.

Siehe auch: 
Was Blogger Maurice Pinay, der sich seit Jahren mit dem Problem der rabbinisch-jüdischen Einmischung in die katholische Kirche und ihren willfährigen Kollaborateuren aus der katholischen Hierarchie beschäftigt, zu der Anklage meint: hier
Sein Blog, benannt nach einem gleichnamigen Buch, von Klerikern geschrieben und erschienen, um die Konzilsväter zu warnen, ist leider nicht auf Anhieb zu verstehen, man muss sich etwas länger einarbeiten und gleichzeitig auf jüdischen religiösen Seiten, auf jüdischen Nachrichtenseiten und auf Webseiten "jüdisch-christlicher Freundschaft" nachforschen, dann fallen einem einige Binden von den Augen.

und 

Der jüdische Blogger von FailedMessiah gibt anläßlich dieses Hoher Rat versus Papst-Schauspiels Einblicke, darein, was speziell Chabad-Lubawitscher Rabbis über Nicht-Juden denken: hier



Mittwoch, 17. Juni 2015

Das Manko an Biblischer Geschichte bei den Katholiken

Warum kann man heutzutage den meisten Katholiken alles erzählen und sie schlucken es? 

Unter anderem, weil sie seit Jahrzehnten keinen Unterricht mehr in Biblischer Geschichte hatten und schon gar nicht solchen, wie er noch im vorletzten Jahrhundert üblich war. 
(Dass die antichristliche UNESCO bei der Abschaffung des Unterrichtsinhaltes "Biblische Geschichte" eine maßgebliche Rolle spielte, weiß jeder, der hier öfter liest.)

Biblische Geschichte bedeutet übrigens nicht, dass das alles nur "Geschichten" sind, wie manch einer denkt, sondern das Gegenteil, nämlich, dass alles geschichtlich belegbar ist, worauf unser heiliger katholischer Glaube basiert. 

Handbuch zur Biblischen Geschichte, Schuster, Holzammer
online zu lesen Dank Bayerischer Staatsbibliothek
Die beiden sehr guten Bücher oben wurden in einem anderen alten Buch von einem guten Priester den damaligen Katholiken als Standardwerke für ihre Hausbibliothek ans Herz gelegt, daraufhin habe ich sie im Antiquariat erworben. 

Ich bezweifle leider, dass die meisten Priester heute noch das wissen, was alles an erstaunlichen Details darin steht und was früher in der Schule (!!!) unterrichtet wurde.

Beide Bücher sind unter folgenden Links online zu lesen oder kostenlos herunterzuladen: 
Wer sie ernsthaft studieren möchte, sollte sich jedoch eine Kopie via EOD bestellen. Dahin kommt man, wenn man die Schlagworte "Handbuch zur biblischen Geschichte Holzammer" bei der BSB (https://www.bsb-muenchen.deeingibt.





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