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Dienstag, 21. Juni 2016

Was Papst Franziskus den ganzen Tag so tut

Die meisten Katholiken (Laien und auch Priester) haben ein enormes Informationsdefizit, was tatsächlich so im Vatikan den ganzen Tag vor sich geht. Daher kommen sie auch meist zu falschen Schlüssen. Es soll ja tatsächlich noch solche geben, die sich hinter einer rosaroten Brille einreden können, dass alles bestens ist.

Hier kann das Studium des Blogs Call me Jorge Abhilfe schaffen, der seit Januar 2014 detailliert und 
mit vielen Hintergrundinformationen dokumentiert, wie Papst Franziskus die katholische Kirche bis zur Unkenntlichkeit umbaut.

Die Blogger dort sind leider Sedisvakantisten, womit sie aber nie hausieren gehen. Ich denke ihr Sedisvakantismus ist der Grund, warum sie Tag ein Tag aus Sachverhalte dokumentieren können, die den meisten Katholiken Dauerbauchschmerzen machen würden. 


Dennoch habe ich schon viel durch ihre unermüdliche Recherchearbeit gelernt, besonders über die innigsten Beziehungen des Vatikan zu den Talmud-Juden, die leugnen, dass Jesus Christus der im alten Bund vorhergesagte und verheißene Messias war und für die es ihrer "Noahidischen Gesetze" wegen strafbarer Götzendienst ist, Jesus Christus als Gott anzubeten

Dieser enorme Einfluss solcherart denkender Rabbis und anderer Juden gleichen Geistes im Vatikan geht bei so gut wie allen Katholiken komplett unter dem Radar durch, was aber der Schlüssel zur gesamten Kirchenkrise ist.

Ihr neuester Eintrag geht darüber wie Papst Franziskus sich schon wieder mit Shimon Peres, der Nachfahre ultraorthodoxer polnischer Rabbis ist, trifft. Shimon Peres ist von Papst Franziskus so begeistert, dass er schon 2014 vorschlug, er solle den neu zu gründenden "Vereinten Nationen der Religionen" vorstehen.

Shimon Peres unterstützte auch die hebräische Übersetzung des
gemeinsamen Buches von Papst Franziskus und Rabbi Skorka, in dem doch tatsächlich das Wort Jesus mit dem hebräischen “Yeshu” statt mit “Yeshu’a”, was Heiland oder Seligmacher hieße, übersetzt wird.

"Yeshu" ist ein Fluchwort mit langer talmud-jüdischer Tradition und bedeutet:

Möge sein Name und sein Andenken ausgetilgt werden. 
Außerdem wurde für Priester statt "Kohen" das Wort "Komer" benutzt, was die Übersetzung für Priester ist, die Götzen dienen.

Eine genaue Erklärung, warum die Juden Jesus solche Namen geben, hat freundlicherweise die Goethe-Universität Frankfurt ins Netz gestellt. Man kann das Buch, aus dem die Snippets stammen auch herunterladen.
Zum Vergrößern anklicken:








zu diesen und weiteren Erklärungen geht es hier:
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/346853





http://www.catholic.co.il/index.php?option=com_content&view=article&id=2349:bergoglio-and-skorka-in-hebrew&catid=65&Itemid=128&lang=en


Montag, 20. Juni 2016

Papst Franziskus sagt, dass mehr als die Hälfte der sakramentalen Ehen ungültig sind.

Papst Franziskus hat tatsächlich jüngst öffentlich behauptet, der Großteil der sakramentalen Ehen sei nicht zustande gekommen wegen unser „Übergangskultur“ durch die die Leute nicht wüssten, was sie tun (In diesem Video zu sehen ab 1:14.30). 

Übersetzt ins Deutsche sagte er u. a.:
Es ist provisorisch und daher ist der Großteil unserer sakramentalen Ehen nichtig. Denn sie sagen „ja, für den Rest meines Lebens!“ aber sie wissen nicht, was sie sagen. Denn sie haben eine andere Kultur. Sie sagen es, sie haben einen guten Willen, aber sie wissen es nicht.
Was ist dazu zu sagen:
Papst Franziskus tut hier offensichtlich so, als seien heutzutage die meisten Leute zu dumm, um zu begreifen, was „lebenslänglich“ heißt. Er tut so, als müsste man eine Erfahrung davon haben, was lebenslänglich heißt, um gültig heiraten zu können.
Aus Erfahrung zu wissen, was eine Ehe ist, war aber noch nie die Voraussetzung dafür, dass der Ehevertrag und damit das Sakrament zustande gekommen ist.

Katholische Lehre ist, dass das Ehesakrament sachlich mit dem Ehevertrag zusammenfällt. 
Wer, wie Papst Franziskus sagt, „einen guten Willen hat“ lebenslänglich die Ehe zu schließen, der hat einen Ehevertrag abgeschlossen mit dem gleichzeitig auch das Sakrament zustande gekommen ist.
Wenigstens die virtuelle Intention zu tun, was die Kirche tut, reicht nach katholischer Lehre aus zur Gültigkeit der Spendung und des Empfanges des Ehesakramentes.

Nebenbei: keinem staatlichen Scheidungsrichter fiele es ein, den rein „zivil“ Verheiraten zu sagen, ihre Ehe bestünde gar nicht, weil sie vorher nicht wussten, was eine Zivilehe ist.

Interessanterweise hat Papst Franziskus bei den nur „zivil“ Verheirateten noch nie so getan, als wären sie nicht verheiratet. Im Gegenteil, er verhätschelt sogar die „(nur zivil) wiederverheiraten (weil nur zivil) geschiedenen“ Katholiken als richtig verheiratet und will ihnen gar die heilige Kommunion austeilen lassen.

Um allen Unglaublichkeiten die Krone aufzusetzen, verstieg sich Papst Franziskus in der gleichen Ansprache sogar noch zu folgender Aussage bezüglich von Paaren, die ohne Trauschein unkeusch miteinander leben:

„Ich habe eine Menge Treue in diesen Verbindungen gesehen und ich bin sicher, dass dies eine echte Ehe ist, sie haben die Gnade einer echten Ehe wegen ihrer Treue…“
Interessant: bei mehr als der Hälfte der in der kirchlich vorgeschriebenen Form sakramental verheirateten Katholiken kennt Papst Franziskus das Innere und weiß, dass sie eigentlich nicht heiraten wollten, und dass ihre Ehe daher ungültig ist und bei etlichen (allen?) von denen, die unkeusch zusammenleben und nicht einmal sakramental heiraten wollen, kennt er auch das Innere und weiß, dass sie eigentlich verheiratet sind.

Ich bin mir sicher, dass Papst Franziskus genau weiß, dass es ein Dogma ist, das die heiligmachende Gnade nur mit dem Sakrament verliehen wird, das sich die Eheleute gegenseitig spenden, wenn sie vor dem Priester und zwei Zeugen den Ehevertrag abschließen.

Gott verabscheut Unkeuschheit und wird nicht zwei unkeuschen Todsündern, die sich nicht an die von ihm vorgeschriebenen Gebote halten, nämlich nichts Unkeusches zu tun und nichts zu Unkeusches zu begehren, die Gnade des Ehesakramentes spenden, obwohl sie gar nicht vorhaben einen Ehevertrag zu schließen.

Das ist wirklich alles Katechismuswissen für Kinder. Jeder gut geschulte Bantu-Neger aus dem Urwald hätte Papst Franziskus belehren können, wir es wirklich ist.

Wer eine Dogmatik von Ott besitzt, kann l
eicht erkennen, dass Papst Franziskus hier mehrere von der Kirche schon lange verurteilte Versuche, den Ehevertrag und das Ehesakrament zu trennen, neu kombiniert.

Aber was soll man sagen von einem Change-Agent wie Papst Franziskus, wenn maximale Verwirrung der Gläubigen ganz offensichtlich das Ziel ist. Seit er fast keinen Widerstand gegen Amoris Laetitia zu verzeichnen hatte, startet er jetzt richtig durch. Das war vorherzusehen.


Wenn ich nicht wegen meiner Konversion schon ein Schreiben von der Diözese hätte, dass ich tatsächlich mit meinem Mann verheiratet bin, dann würde ich jetzt bei der Diözese anrufen und Prüfung meiner Ehe verlangen.

Wenn das etliche Katholiken (z. B. mehr als die Hälfte der sakramental Verheirateten) tun würden, würden die Bischöfe vielleicht mal was tun, außer zu schweigen zu dem ganzen Terror aus Rom: 


„Lieber Bischof, helfen Sie mir und meiner Frau (meinem Mann): Papst Franziskus sagt, der Großteil der sakramentalen Ehen ist nichtig, als guter Katholik will ich unbedingt wissen, ob ich mit meiner Frau (meinem Mann) verheiratet bin. Mir reicht es jetzt endgültig mit der aus Rom gestifteten Verwirrung bezüglich der Ehe. Ich verlange von Ihnen Klarstellung.“
Steve Skojec hat auf seiner hoch empfehlenswerten Website onepeterfive zusammengestellt, dass die Freunde von Papst Franziskus schon früher gesagt haben, die Meinung von Papst Franziskus sei, dass mehr als die Hälfte der Ehen ungültig sind. Jetzt braucht sich keiner mehr zu fragen, ob sie übertrieben haben, den jeder kann es im Video sehen und hören, dass der Papst das gesagt hat.

Aber um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen hat der Vatikan einen Tag später eine von Papst Franziskus bestätigte offizielle Version seiner Ansprache herausgegeben, in der es jetzt heißt, der Papst habe gesagt „ein Teil“ der Ehen sei ungültig, wo jeder noch im Video sehen kann, was der Papst wirklich gesagt hat und am ganzen Kontext und an der aufmerksamkeitsheischenden Körpersprache auch leicht erkennen kann, dass er sich nicht versprochen hat.





Darauf antwortet Steve Skojec: „Für wie dumm hält man uns eigentlich? Wenn er sich versprochen hat, soll er eine offizielle Erklärung abgeben, und nicht einfach das Transkript fälschen lassen.“


Samstag, 11. Juni 2016

Papst Franziskus baut die Kirche um nach dem Modell des jüdischen Sozialpsychologen Kurt Lewin

Kürzlich las ich einige Tweets von Blogger Maurice Pinay über die Finanzierung des mir bis dahin unbekannten Kurt Lewin durch den American Jewish Congress und seine aktuelle Ehrung durch das berühmt-berüchtigte Tavistock-Institut.


Als ich das blau Unterstrichene im obigen Tweet las dachte ich sofort: Aber das ist genau der Veränderungs-Prozess, den Papst Franziskus offensichtlich in der katholischen Kirche anwendet: Auftauen, auf eine neue Ebene bringen, einfrieren.“


Kurzes Googeln ergab, dass Kurt Lewin Jude war, wie übrigens interessanterweise auch die meisten anderen Begründer der verschiedenen Zweige der „Wissenschaft“ der Psychologie.

Wie die Psychologie seit weit über 100 Jahren benutzt wurde, um das christliche Gesellschaftssystem aufzubrechen, soll im Moment hier nicht diskutiert werden.


3-Phasen-Modell
Kurt Lewin war Begründer der experimentellen Sozialpsychologie und Erfinder des „3-Phasen-Modells“.

Der Inhalt des 3-Phasen-Modells ist eben das im Tweet oben blau Unterstrichene:
Man findet eine Struktur in der Gesellschaft oder einer Organisation vor, die einem nicht passt, dann taut man das Ganze auf, bringt es in Bewegung, leitet es dann dorthin, wo man es gerne haben möchte und friert es dann an diesem Punkt wieder ein. 
Genial, die Kinder dieser Welt sind schlau. 

Warum Juden gerne christliche Gesellschaftssysteme verändern, soll hier auch im Moment nicht erörtert werden, nebenbei ist ja immer meine Meinung, dass selber gründlich forschen am besten bildet.

Wenn man so nachdenkt, wird das Auftauen in der westlichen Gesellschaft seit 100 Jahren und in der katholischen Kirche seit weit über 50 Jahren verstärkt angewandt.
Besonders nachdrücklich wird das Einfrieren angewendet, denn man darf über die überdeutlichen Veränderungen nicht sprechen, z. B. darf man nicht diskutieren, ob der Novus Ordo wirklich erfolgreich war, das wird einem als Denkmuster einfach von oben aufoktroyiert und vieles mehr.

Heute hatte ich mal wieder Zeit zum googeln und das Thema Kurt Lewin lies mir keine Ruhe.
Ich wollte herausfinden, ob erstens Papst Franziskus vielleicht diesen Kurt Lewin kennt, weil er ja eine Ausbildung in Psychologie haben soll. Und zweitens wollte ich sehen, ob es vielleicht irgendwelche Progressive gibt, die mir dazu was sagen können.

Und siehe da, ich bin spät dran, denn über das Thema Kurt Lewin /Papst Franziskus wurde sogar 2015 in Amerika schon eine Doktorarbeit eingereicht!

Der Titel ist: 
Unfreezing the Organizational Culture of the Catholic Church: 
A Case Study of Pope Francis’ Organizational Culture Change Initiative Using the Transformational Leadership Theoretical Framework, 
was in etwa heißt: 
Das Auftauen der Organisationskultur der katholischen Kirche: 
Eine Fallstudie der organisatorischen Kulturveränderungsinitiative von Papst Franziskus unter Benutzung der theoretischen Rahmenstruktur der transformationalen Führerschaft
Quelle

Die Doktorandin hat zur Unterstützung ihrer These, dass Papst Franziskus ein Change-Agent ist (darüber hatte ich schon 2013 geschrieben), der vorhat, die katholische Kirche nach einem Plan massiv zu verändern, einfach etliche Aussagen von ihm bezüglich seiner Ziele und sein Vorgehen, um diese Ziele zu erreichen, untersucht und daraus ihre Schlüsse gezogen. 
(Das ist das, was ich seit drei Jahren hier in diesem Blog mache, aber ich wusste noch nicht, das man dafür einen Doktortitel bekommen kann, Scherz beiseite.) 

Das Ganze hat sie mit sozialpsychologischen Theorien untermauert, die genau auf die Vorgehensweise von Papst Franziskus passen, zum Beispiel muss man bei solchen Veränderungsvorhaben genau wissen, woher der Widerstand kommen könnte.

Dabei ist sie zu dem Schluss gekommen, Papst Franziskus arbeitet nach dem Modell von Kurt Lewin, er hat eine monumentale Aufgabe in Angriff genommen, nämlich die katholische Kirche von ihrer 
Klerus-Zentriertheit“ wegzubringen zur katholischen Soziallehre hin (in ihrer Doktorarbeit wird genau erklärt, was unter beidem zu verstehen ist) und er ist ihrer Analyse nach in diesem Prozess in der Phase des Auftauens.

Ich denke, mittlerweile ist Papst Franziskus schon tüchtig in Phase zwei, beim „in Bewegung bringen“. 
Das sagen nicht nur alle seine Freunde in den progressiven katholischen Medien, sondern man kann es auch an seinen täglichen Aussagen sehen.

Zufällig weiß ich von denselben Progressiven, dass sie eine Angst haben: Nämlich dass sich vor allem die Priester weigern könnten, sich „in Bewegung bringen zu lassen“.

Ausgemachtes Feindbild aller Progressiven ist nämlich verständlicherweise der junge traditionelle Priester“, der an dem festhalten möchte“, was schon immer gelehrt worden ist und wie es schon immer in der katholischen Kirche war.

Dennoch sind die Progressiven enorm siegessicher, denn viele haben schon verlauten lassen - war es nicht auch Kardinal Kasper - dass man bald am „Punkt ohne Umkehr“ wäre. 

Mir ist jetzt klar, dass sie damit meinen, dass sie den gewünschten neuen Zustand der Kirche dann so „eingefroren“ haben, dass keiner mehr zurück kann…

Dass Hochmut vor dem Fall kommt, glauben sie offensichtlich nicht.

Siehe auch:

Der durchgeführte Plan zur Manipulation der Massen
und
und
Das drei-Affen-Spiel seit dem II. Vatikanischen Konzil




Dienstag, 12. April 2016

Kardinal Burke verärgert seine lehramtstreuen Anhänger mit seinen Äußerungen zu "Amoris Laetitia"

Kardinal Burke hat auf die jüngste Veröffentlichung von Papst Franziskus mit einem Beitrag im "National Catholic Register" reagiert. (Nachtrag: Deutsche Übersetzung hier)
(Vorab: Er sagt, keiner muss sich an "Amoris Laetitia" halten, siehe unten.) 

Was er noch gesagt hat, hat zu nicht wenig Verstimmung unter seinen treuen Anhängern im anglo-amerikanischen Sprachraum geführt (siehe hier, hier und hier), die ihm bislang nicht übel genommen hatten, dass er sie mit dem Desaster in Rom seit drei Jahren weitgehend allein gelassen hat. 

Jetzt sind sie jedoch enorm verstimmt, weil sie sich von ihm mit dem Vorwurf angegriffen fühlen, sie sähen, wie die säkularen Medien auch, in dem Dokument eine „Revolution“ und eine „Abweichung vom Lehramt“ und verwirrten damit zusätzlich andere Katholiken.


Quelle
Ich hoffe zwar, dass Kardinal Burke mit seiner Kritik an denjenigen, die in der Apostolischen Exhortation eine „Revolution“ sehen, in erster Linie die progressiven Katholiken gemeint hat, die mit Unterstützung von P. James Martin SJ, einem der Herausgeber des Jesuiten- Magazins „America“, jubilieren, weil sie ihre Homosex-Betätigung in dem Dokument nicht mehr als Sünde bezeichnet finden. (siehe die Tweets links)

Kardinal Burke hat seine Kritik jedoch so unglücklich formuliert, dass diejenigen Katholiken, die der katholischen Tradition treu sind, treu bleiben wollen und diese auch verteidigen wollen, sich von ihm angegriffen sehen.

Ansonsten versucht Kardinal Burke in seinem Beitrag im National Catholic Register wortreich zu erklären, dass sich keiner an die post-synodale Apostolische Exhortation „Amoris Laetitia“ halten muss, weil es kein lehramtliches Dokument darstellt, sondern der Papst darin nur seine persönliche Meinung und das Geschehen auf der Bischofssynode wiedergibt. 
Man müsse sich lediglich an das kirchliche Lehramt halten und "Amoris Laetitia" auch in diesem Licht lesen. Wie letzteres gehen soll, hat er nicht gesagt.

Warum ein Papst ein Dokument mit
 256 Seiten Umfang, lediglich mit seiner persönlichen Meinung als Inhalt, herausgibt, an das sich keiner halten muss, weil es nicht zum Lehramt zählt, erklärt Kardinal Burke leider nicht. 

Er erklärt auch nicht, wie es sein kann, dass die persönliche oder private Meinung des Papstes offensichtlich in weiten Zügen nicht mit dem kirchlichen Lehramt übereinstimmt, denn wenn beides beständig deckungsgleich wäre, kämen ja weder die säkularen Medien, noch die „progressiven“ Katholiken, noch die lehramtstreuen Katholiken auf die gemeinsame Idee, es handele sich um eine „Revolution“…


Ist tatsächlich ein Mann, der „privat“ nicht mit dem kirchlichen Lehramt übereinstimmt, von einer Mehrheit der Kardinäle zum Papst gewählt geworden?

Wo also ist der schon lang ersehnte Helden-Kardinal, der den lehramtstreuen Katholiken im diesem Kampf zu Hilfe kommt?

Ich bin sch
on lange der Meinung von Hilary White, es gibt ihn nirgends:

"I am acquainted with Cardinal Burke, at least a little, and honestly folks, he’s a good guy but a company man to the core. In all the outrages of the last three years, he has done the same thing over and over. He has either remained silent (Lalalalala Laudato Si… I can’t heeeaaar yooooouuu!) And, as Steve said above, each time he has said something publicly that has been taken by the press or anyone else as critical, he has instantly dived for the phone to backpedal as fast as he could.

I know people who have worked with him, and who probably will continue to do so. He did some pretty fun stuff at Synod 1, reportedly calling Walter Kasper a liar to his face in front of a bunch of other bishops, but he’s not the Guy. He never was. The really hard truth is, there isn’t one. The clericalist impulse in modern churchmen is just too strong. No one is coming to save us.

I realize it’s a hard habit to give up, but we really, really have to stop looking for a superhero to rescue us. We hate the idea that we’re it. We’re the ones stuck with the task of calling it like it is. The only bishop I think I still have any respect for (for the moment) is Athanasius Schneider, and he came right out and said recently that the task of defending the Faith is being laid on the lay faithful."
Eine Zusammenfassung von Punkten, die lehramtstreue Katholiken weltweit an "Amoris Laetitia" zu kritisieren haben, mit Links zu anderen guten Beiträgen gibt es hier.
Eine ausführliche deutsche Zusammenfassung der Entsetzen erregenden Inhalte kann man hier lesen.

Montag, 7. Dezember 2015

„Papstkritiker“ werden mit der Exkommunikation bedroht, pünktlich zum Beginn des „Jahres der Barmherzigkeit“

So was habe ich kommen sehen, mein Sohn und ich witzeln schon lange darüber, dass Katholiken, die das unkatholische Verhalten und Reden des aktuellen Papstes kritisieren, demnächst exkommuniziert werden:
Erzbischof Fisichella will Katholiken die Papstkritik verbieten, indem er diese mit körperlicher Gewalt gleichsetzt, welche die automatische Exkommunikation nach sich zieht.

Die gute Nachricht folgt: 
Ein Kirchenrechtler erklärt Erzbischof Fisichella, dass „Worte wie Steine“ in Bezug auf den Papst nie mit körperlicher Gewalt gleichzusetzen sind und daher auch nicht zur Exkommunikation führen.

Es wird immer uriger.


Trotz der angekündigten Freak-Show, die der Vatikan unter Papst Franziskus Herrschaft morgen auf dem Petersplatz für seine UN-Freunde veranstaltet , Erzbischof Fisichella ist zufällig Ansprechpartner für den "Event", sollte man sich das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens nicht verderben lassen.

Eine Zusammenstellung dessen, was "Papstkritiker" zu Recht kritisieren, kann man hier lesen.


Freitag, 13. November 2015

Papst Franziskus und seine (jüdischen) „bessere Welt“-Ziele

Vor wenigen Tagen gab Papst Franziskus wieder eine kurze Zusammenfassung der Leitlinie seines Pontifikates, die er schon mehrfach so oder ähnlich beschrieben hat:

"Our duty is to make this world a better place", heißt übersetzt: Unsere Pflicht ist es, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Im seinem ganzen Pontifikat hat sich Papst Franziskus wenig bis gar nicht um das übernatürliche Ziel des Menschen gekümmert, das ist, durch die übernatürliche Gnade schon zu Lebzeiten am göttlichen Leben teilzuhaben.  

Am göttlichen Leben teilhaben kann man nur im Stand der heiligmachenden Gnade. 
Diesen Gnadenstand erhält man durch die Taufe und falls man ihn danach schrecklicherweise durch Todsünde verloren hat, kann man ihn durch Reue und Beichte wiedererhalten. 
Nur wer im Stand der heiligmachenden Gnade stirbt, kommt in den Himmel. 

Statt endlich wieder diese vielfach vergessenen Wahrheiten zu predigen, tut Papst Franziskus fortwährend so, als wäre es die Hauptaufgabe der Katholiken irdisches Leid zu verringern.

Dass irdisches Leid enorm verringert wird, ergibt sich von selbst, wenn alle im Stand der heiligmachenden Gnade sind und nicht mehr gegen Gottes 10 Gebote sündigen und damit auch nicht gegen ihre Mitmenschen. 

So wird automatisch eine sehr viel "bessere Welt" geschaffen. Auch die sieben leiblichen und die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit, die jeder Katholik verpflichtet ist zu üben, tragen zu einer "besseren Welt" bei. 

Dass eine bessere Welt geschaffen wird, ist ein sehr wünschenswertes Nebenerzeugnis katholischen Lebens und hat sich überall dort deutlich sichtbar gezeigt, wo katholische Missionäre und ihre Lehre von den Eingeborenen freudig aufgenommen wurden, ist aber nicht das Hauptziel. 

Das Hauptziel ist immer übernatürliche Teilnahme am göttlichen Leben durch den Stand der heiligmachenden Gnade.

Dagegen ist das Hauptziel des nachchristlichen Judentums, dessen wichtigstes Buch der Talmud ist, nur eine bessere diesseitige Welt nach jüdischen Vorstellungen zu schaffen, dieses Bestreben nennen sie "Tikkun Olam“. 

Das Jenseits ist kein wichtiger Begriff für Juden, denn ihre Rabbis sagen selbst in ihren Schriften und Videos, dass sie darüber wenig wissen. Daher interessiert sie fast ausschließlich das Diesseits.

Die Juden kennen auch keine Gnadenlehre. Sie lehnen sie ab, denn mit der Ablehnung von Jesus Christus als Messias, der die Vorstellungen der damaligen führenden Juden, den sie als irdischen mächtigen König erwarteten, nicht erfüllt, sondern "ein Reich nicht von dieser Welt" verkündet hat, haben sie auch die christliche Gnadenlehre abgelehnt.
Die nachchristlichen Juden haben übrigens keine 10 Gebote, sondern sie orientieren sich an ihren 613 Mitzwa, die sogar Scheidung erlauben.

Nicht umsonst schätzen die Juden Papst Franziskus so sehr, dass sie ihm schon Preise verliehen haben, und in ihm einen "Tikkun Olam"-Papst sehen, denn er verkündet hauptsächlich ihr diesseitiges Gedankengut. 
Es war sicher auch kein Zufall, dass Google seinen Namen monatelang mit "better world" übersetzt hat.

Auch von seiner rein diesseitigen Umweltenzyklika waren die Juden schwer begeistert – weil sie auch darin ihr Gedankengut erkannten (siehe Links weiter unten).

Würde er ihnen stattdessen predigen, dass die Gnadenlehre tatsächlich wahr ist, wäre es mit den Preisen und der guten Presse sofort vorbei.

Predigtreihen zum Thema „Gnaden“

Einzelpredigten zum Thema „Gnaden“


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    Jewish tradition teaches us to care for our planet in order to preserve that which God has created. Psalm 24 notes, "The earth is the Lord's and the fullness ...

    Ten Jewish Teachings on Judaism and the Environment ...

    www.greenfaith.org/.../jewish...environment/ten-jewish-teachings-on-jud...
    Ten Jewish Teachings on Judaism and the Environment. Rabbi Lawrence Troster. Director, Fellowship Program and Rabbinic Scholar-in-Residence.
    You've visited this page 3 times. Last visit: 8/16/15

    Jewish Environmental Values - The Dynamic Tension ...

    www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Environment/berman.html
    The framework for Judaism's teachings on the environment emerges from the dynamic tension between two verses at the beginning of Genesis. In Genesis 1:28, ...

    BBC - GCSE Bitesize: Jewish belief about the environment

    www.bbc.co.uk › ... › Religion, science and the environment
    A secondary school revision resource for GCSE Religious studies looking at Jewishbeliefs about taking care of the planet.

    Nature & the Environment - My Jewish Learning

    www.myjewishlearning.com/article/nature-the-environment/
    Nature & the Environment. Ethical Treatment of Animals. Beginning with the first chapters of the Torah, Judaism establishes a fundamental connection between ...

    Judaism and the Environment - Simple To Remember

    www.simpletoremember.com/articles/a/judaism-and-the-environment/
    The environment is a natural issue of concern for Judaism. Since the issue first became popular in secular culture in the '60s, a number of important articles on ...

    10 Teachings on Judaism and the Environment | Rabbi ...

    www.huffingtonpost.com/.../10-teachings-on-judaism-a_b_844973.html
    Apr 6, 2011 - Thus, Judaism's worldview is theocentric not anthropocentric. Theenvironmental implications are that humans must realize that they do not ...

    Judaism and environmentalism - Wikipedia, the free ...

    https://en.wikipedia.org/wiki/Judaism_and_environmentalism
    Jump to Jewish law and the environment - [edit]. In Jewish law (halakhah), ecological concerns are reflected in Biblical protection for fruit trees, ...

    Coalition on the Environment and Jewish Life (COEJL ...

    www.coejl.org/
    Group engages Jewish institutions and individuals in bringing the moral passion ofJewish tradition and social action to environmental stewardship in order to ...

    Judaism View on the Environment - Eco Faith

    www.eco-faith.org/faith/judaism.php
    An explanation of the Jewish view on the environment.

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