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Sonntag, 7. Januar 2018

Warum wurde Gott ein Mensch?

An Weihnachten feiern wir ja die Menschwerdung der zweiten Person in Gott, auch "Sohn Gottes" oder "Logos" (Wort) genannt. Warum der Sohn Gottes aber eine menschliche Natur annahm, ist vielen nicht klar. 

Übrigens nahm der Sohn Gottes zwar eine menschliche Natur an, aber er wurde deshalb keine menschliche Person, weshalb  die Frage, ob Jesus Christus Jude war, dogmatisch richtig auch mit "nein" beantwortet wird. Im Gottmenschen Jesus Christus waren zwar zwei Naturen, aber nur eine Person, eine göttliche.

Warum wurde Gott ein Mensch? Cur Deus homo?
(alles Folgende ist aus der Predigt: Stell­ver­tre­tende Genug­tu­ung Jesu)

Ein gro­ßer Theo­loge, der hei­lige Anselm von Can­ter­bury – er war Erz­bi­schof von Can­ter­bury in Eng­land – hat diese Lehre in einem Buche, das uns erhal­ten ist, zusam­men­ge­faßt. Das Buch heißt „Cur deus homo?“ Warum wurde Gott ein Mensch? 
Und er faßt die ganze Lehre der Kir­che, die Lehre der Schrift, die Lehre der Kir­chen­vä­ter zusam­men, wenn er fol­gen­des erklärt:

Die Sünde ist eine unend­li­che Belei­di­gung Got­tes. Der kleine Mensch erhebt sich gegen sei­nen Schöp­fer. Diese unend­li­che Belei­di­gung kann der Mensch nicht süh­nen. Dazu ist er zu gering, dazu ist er zu min­der­wer­tig. Eine unend­li­che Belei­di­gung kann nur Gott sel­ber süh­nen. 
Süh­nen aber kann Gott nur, wenn er eine mensch­li­che Natur annimmt, denn er ist ja lei­dens­un­fä­hig als Gott. Also mußte Gott, wenn er eine voll­wer­tige, eine adäquate Genug­tu­ung leis­ten wollte, Mensch wer­den, eine mensch­li­che Natur anneh­men und in die­ser mensch­li­chen Natur das Erlö­sungs­werk voll­brin­gen.

Das ist die berühmte Satis­fak­ti­ons­theo­rie des hei­li­gen Anselm von Can­ter­bury. (Näheres hier)

Die stell­ver­tre­tende Genug­tu­ung, die der Herr voll­bracht hat, ist voll­wer­tig, d.h. sie wiegt das Unrecht auf, und sie wiegt es des­we­gen auf, weil es eine gött­li­che Per­son ist, die diese Genug­tu­ung leis­tet, von deren Han­deln eben gilt: Es ist von über­strö­men­dem Wert. 
Es ist eine gött­li­che Per­son, und deren Hand­lun­gen haben kraft der Ver­ei­ni­gung einer mensch­li­chen Natur mit der gött­li­chen Per­son gött­li­chen, unend­li­chen Wert. 
Und des­we­gen ist die Genug­tu­ung, die der Herr geleis­tet hat, nicht nur voll­wer­tig und aus­rei­chend, sie ist viel­mehr über­quel­lend, sie ist rei­cher als die Sünde. „Als die Sünde sich mehrte, da ist die Gerech­tig­keit Got­tes über­strö­mend gewor­den,“ schreibt der Apos­tel Pau­lus. (...)



Freitag, 14. April 2017

Die Stunde der Kreuzigung des Gottmenschen Jesus Christus

Die Stunde der Kreuzigung war nach dem heil. Johannes etwa die Mittagstunde, da die Verurteilung etwa um die sechste Stunde (die um 11 Uhr begann)* stattfand und über den Vorbereitungen der Kreuzigung und dem Zug zum Kalvarienberg diese Stunde beinahe verfloss. 
Damit steht nicht im Widerspruch, wenn der hl. Markus sagt: „Es war aber die dritte Stunde, da sie ihn kreuzigten.“ Denn in dem Ausdruck: „Sie kreuzigten ihn“, fasst Markus, der zu Rom schrieb, alles zusammen, was nach römischem Begriff zur Kreuzigung gehörte, also die Geißelung, Kreuztragung und Annagelung. Diese Geißelung aber haben wir in die dritte Stunde zu verlegen. Was dieser folgte, füllte wohl die Zeit bis gegen 12 Uhr aus.

Die Finsternis, die bald nach der Annagelung des Herrn eintrat, dauerte auch nach dem hl. Markus (15,33) von der sechsten bis zur neunten Stunde.

Demnach hing der Herr, wie auch die beständige Tradition bezeugt, drei volle Stunden am Kreuz, von 12-3 Uhr nachmittags, und starb um 3 Uhr.


*Der heil Johannes zählte die Stunden, wie die anderen Evangelisten auch, von Sonnenaufgang an.


alles aus: Handbuch zur Biblischen Geschichtedes Alten und des Neuen Testaments


Siehe auch:
„War Jesus Jude?" - „Nein". Ein Benediktinerabt erklärt den dogmatischen Sachverhalt.

und
Die gött­li­che Per­son in zwei Natu­ren
und
Cur Deus homo? Warum wurde Gott ein Mensch?



Samstag, 26. März 2016

Die Wache am Grabe Jesu

Der heil. Evangelist Matth. berichtet (27, 62-66) u. a., dass die Hohenpriester und Pharisäer gleich in der Früh am Tag nach der Kreuzigung des Heilands zu Pilatus gingen und eine Wache für das Grab forderten.

Sie sagten zu ihm: „Herr, wir erinnern uns, dass jener Betrüger, da er noch lebte gesagt hat: Nach drei Tagen werde ich auferstehen. Befiehl also, dass das Grab bewacht werde, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen (...)"

Laut dem heil. Augustinus ließ sich der Sohn Gottes „jener Betrüger“, oder Verführer nennen, zum Trost für seine Diener, wenn sie in ähn
licher Weise verleumdet und beschimpft werden. 

Betrüger und Verführer nennen die Juden den göttlichen Heiland leider auch heute noch.

Nach Matthäus gestattete Pilatus den Juden eine Wache und zwar, wie es in meiner Ausgabe der Biblischen Geschichte von Schuster und Holzammer steht, die uneingeschränkte Verwendung der römischen Tempelwache, die ihnen während des Osterfestes zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung im Tempel zur Verfügung stand, auch zur Bewachung des Grabes.


Und so sieht die Wache an unserem Heiligen Grab aus, an dem ich bis heute früh gebastelt habe.

Mein Sohn hat auf seinem Twitteraccount noch Bilder von der Grablegung gestern durch Joseph von Arimathäa und Nikodemus in Anwesenheit der  frommen Frauen Maria Magdalena, Maria Kleophäa und Salome.

Leider habe ich nur zwei Soldaten geschafft, ich hoffe im nächsten Jahr kommt noch mindestens einer dazu.



Dienstag, 22. März 2016

Jesu Todesangst am Ölberg

Ich bastele gerade ein heiliges Grab, daher ist es hier im Blog sehr ruhig geworden. Parallel lese ich im Handbuch zur Biblischen Geschichte, um die Szenerie möglichst genau darstellen zu können.

Für Gründonnerstag empfehle ich den Abschnitt "Jesu Todesangst am Ölberg" (ab S. 362, man kann unter diesem Link den Text mit "Zoom" vergrößern.

Wie man Frakturschrift liest, wird hier erklärt.)


Die Fußnoten im Handbuch zur Biblischen Geschichte sind so reich an Erklärungen, dass man erst mal merkt, was man alles noch nicht weiß. 



Für Karfreitag ist es auch sehr nützlich zu wissen, wie und warum die Hohenpriester und der jüdische Hohe Rat den Tod Jesu beschließen. (ab. S. 370)


Siehe auch:

Vollständige Ölbergandacht aus einem Gebetbuch von 1950

und
Das Manko an Biblischer Geschichte bei den Katholiken






Donnerstag, 10. März 2016

Zweifelte der heil. Joseph jemals an der Jungfräulichkeit der allerseligsten Jungfrau Maria?

Kurze Antwort: Nein, niemals, denn er hatte sie direkt aus dem Tempel, wo sie mit anderen Jungfrauen bestens bewacht aufwuchs, in seine Obhut genommen. 

Jedermann wußte, dass der Messias, der damals allgemein erwartet wurde, aus dem Hause David stammen und aus einer Jungfrau geboren werden würde, wie der Prophet Isaias vorhergesagt hatte.

Joseph wusste, dass sowohl er als auch seine Braut aus dem Hause David stammten und war sich sicher, dass ihre Schwangerschaft, die er an seiner heiligen, reinen Braut deutlich wahrnahm, nur bedeuten konnte, dass sie bestimmt war, den Messias zur Welt zu bringen.

Warum aber überlegte der demütige heil. Joseph dann, seine Braut zu entlassen?

Die Antwort gibt der Ex-General der Theatiner, Joachim Ventura, 
in dieser Predigt über den heil Joseph ab S. 61

Seine Ausführungen untermauert er mit Zitaten der Kirchenväter.

Es lohnt sich die ganze Predigt zu lesen, etwas Schöneres und Erbaulicheres über den heil. Joseph habe ich noch nie gelesen.


(Wie man Frakturschrift liest, wird hier erklärt. Screenshots der Predigt unten zum Vergrößern anklicken.)










Mehr von und über P. Joachim Ventura hier.


Montag, 29. Februar 2016

Einzigartige Fastenpredigten über das Leiden unseres Herrn Jesus Christus, vorgetragen in der Basilika des Vatikans

Leider sind Predigten speziell über das Leiden des Gottmenschen Jesus Christus schon seit längerer Zeit nicht mehr im Vatikan zu hören, aber Gott sei Dank kann man sie noch in gedruckter Form finden.P. Joachim Ventura, einst General der Theatiner, wurde unter die besten Kanzelredner seiner Zeit gerechnet, wenn nicht als der beste Kanzelredner gehandelt. 

Pater Gioacchino (Joachim )Ventura
Ab 1841 hielt er über mehrere Jahre sehr erfolgreich die Fastenpredigten im Vatikan.

Im Vorwort zu seinen zahlreichen Schriften erklärt er, warum jeder Priester wie die heiligen Kirchenväter und die Apostel predigen sollte. 

P. Ventura beklagt, dass schon zu seinen Zeiten nur noch wenige Priester so predigen und die harten Herzen der Leute daher auch nicht mehr erweicht werden. (Was würde er heute sagen?)

P. Ventura war jedenfalls umfassend gelehrt, man merkt leicht, dass er nicht nur die heiligen Kirchenväter in- und auswendig kannte.

Hier sind die Links zu seinen einzigartigen Fastenpredigten (kostenfrei herunterladbar als PDF), die er 1841 in der Basilika des heil. Petrus im Vatikan über das Leiden unseres Herrn Jesus Christus gehalten hat:


Teil eins:
(Falls die Links nicht funktionieren sollten bei der bsb-muenchen.de nach Gioacchino Ventura suchen)

P. Ventura hat die ursprünglichen Predigten für den Druck noch umfassender ausgearbeitet, und mit Fußnoten versehen, um Priestern die Möglichkeit zu geben, nach seiner Vorlage eigene Predigten zu erstellen.

Hat man sich an den damaligen Sprachstil gewöhnt (fünf Nebensätze sind keine Seltenheit) findet man allerdings sehr schnell den "verborgenen Schatz".

Am Ende des Vorworts erklärt er, wie und warum jeder ernsthaft das Leiden Christi betrachten sollte (zum Vergrößern anklicken, wie man Frakturschrift liest, wird hier erklärt):





Montag, 22. Februar 2016

Die geistigen Werke der Barmherzigkeit erklärt von einem sehr guten Kardinal

An der gleichen Stelle, da der Katechismus von den leiblichen Werken der Barmherzigkeit spricht, nennt er auch sieben geistige Werke der Barmherzigkeit:
  1. Die Sünder zurechtweisen, 
  2. die Unwissenden lehren, 
  3. den Zweifelnden recht raten, 
  4. die Betrübten trösten, 
  5. das Unrecht geduldig erleiden, 
  6. denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen, 
  7. für die Lebenden und die Toten beten.
Diese Werke heißen geistige Barmherzigkeit, weil sie unmittelbar den Seelen der Mitmenschen einen guten Dienst erweisen.

So gewiss es neben der leiblichen wirtschaftlichen Not eine geistige und sittliche Not gibt – auch die Seelen rufen nach Brot und Licht, nach Heimat und Pflege 
, so gewiss muss es neben der leiblichen Nothilfe eine Fürsorge für die Seelen geben. 

So gewiss die geistige Not der Zeit noch größer ist als die leibliche, weil sie auch jene erfasst, die nicht wirtschaftliche Not leiden, so gewiss ist die Barmherzigkeit an den Seelen noch notwendiger als die leibliche Barmherzigkeit.
(..) 
Die leibliche Not macht sich bemerkbar. Die Not der Seelen ist meist still und totgeschwiegen. 
Wir müssen acht haben, dass wir über der lauten leiblichen Not die stille Seelennot nicht übersehen.
(…)

Das erste Werk „Die Sünder zurechtweisen“ ist im Evangelium geboten: „Hat Dein Bruder gesündigt, sollst du ihn zurechtweisen“ (Luk.17, 3). 
Nicht aus Scheinheiligkeit, die in fremden Augen jeden Splitter, im eigenen Auge nicht einmal den Balken sieht! Nicht aus Klatschsucht und Rachsucht, überhaupt nicht aus selbstsüchtigen Gründen, sondern aus Barmherzigkeit mit der Seele des Bruders! 

Zuerst müssen wir ein mea culpa sprechen. Wenn aber der Herr fragt: „Wo ist Abel, dein Bruder?“, dürfen wir nicht ausweichend antworten: „Bin ich denn der Schutzmann meines Bruders?“ (Gen.4, 9.) 
„Hat dein Bruder gesündigt, sollst du ihn zurechtweisen.“ Zuerst unter vier Augen, nicht vor fremden Ohren, dann vor Zeugen, zuletzt vor der Kirche (Mat.18,15-7). 
Einerseits schonend, anderseits bestimmt und ohne Menschenfurcht. 
Aus diesem Heilandswort ist die christliche Tugend der brüderlichen Zurechtweisung heraus gewachsen. 

Wenn wir wissen, da oder dort besteht für einen Mitmenschen die Gefahr der schweren Sünde, für die Umgebung die Gefahr schweren Ärgernisses, haben wir die Pflicht, ihn zur Rede zu stellen, außer wir müssten mit Grund fürchten, Sünde und Ärgernis noch größer zu machen. 

Gar leicht kann es also unsere Pflicht werden, in einer Versammlung, in einer Gesellschaft, in der Straßenbahn zu erklären: das und das ist nicht wahr, das ist Verleumdung. 

Erforschen wir unser Gewissen nicht bloß darüber, ob wir die Demut gehabt haben zu schweigen, sondern auch darüber, ob wir den Freimut gehabt haben, zu reden, wo wir zur Rede stellen mussten. 

Die Sünder zurechtweisen ist im Besonderen den geistlichen Hirten und Oberhirten auf das Gewissen gebunden: „Du sollst zurechtweisen in aller Geduld und Lehrweisheit“ (2 Tim. 4,3). „Du sollst sie scharf zurechtweisen, damit sie im Glauben gesunden“ (Tit.1, 13). 
Die Hirten und Oberhirten müssen die gesunde Glaubenslehre bewahren und in der sittlichen Ordnung Weizen und Spreu auseinander halten. 

Wenn also die Bischöfe ihre Stimme erheben gegen heidnische Auswüchse und Leichenflecken an unserer christlichen Kultur, müssen die Gläubigen hinter ihren Bischöfen stehen. 

Das ist der tiefste Sinn des ersten Werkes geistiger Barmherzigkeit: wir sind mitverantwortlich für die Seele des Mitmenschen. 
(…) 
Gewiss darf man eine Seele nur mit Heilandshänden anfassen, vorsichtig und nachsichtig, aber der Gedanke soll uns nicht mehr loslassen: 
Wir sind mitverantwortlich für die Seele des Mitmenschen.

Fortsetzung folgt

alles aus der Allerseelen-Predigt, gehalten von Kardinal-Erzbischof Michael von Faulhaber im November 1931 im Münchner Dom.

Kardinal Faulhaber hatte eine besondere Begabung, die katholische Glaubens- und Sittenlehre so einfach und gleichzeitig anschaulich und unterhaltsam zu formulieren, dass wirklich jeder sie verstehen kann. 

Da die geistlichen Hirten und Oberhirten ihrer von Kardinal Faulhaber so trefflich beschriebenen Pflicht heute fast fächendeckend nicht mehr nachkommen, lohnt es sich sehr zur eigenen (Gewissens)bildung, Bücher seiner Predigten und Vorträge anzuschaffen, wie z.B. 
Zeitfragen und Zeitaufgaben: gesammelte Reden; Zeitrufe Gottesrufe: gesammelte Predigten; Rufende Stimmen in der Wüste der Gegenwart: gesammelte Reden, Predigten, Hirtenbriefe; dies alles und noch mehr von ihm ist erhältlich hier.



Donnerstag, 10. Dezember 2015

Wie sprach der Gottmensch Jesus Christus?

Sehr interessant finde ich folgende Ausführungen:
(…) individueller wird das Bild Jesu für uns, wenn wir eine sprachliche Eigenart der Galiläer auch dem Sohne Nazareths* zuschreiben. Wir müssen das wohl im Hinblick auf das Zeugnis der Evangelien. 
Die ostaramäische Volkssprache, in der Jesus redete, schied sich in die einzelnen Mundarten: das Judäische (in Jerusalem gesprochen) stand der schon toten, heiligen Sprache, dem Alt-Hebräischen, das Jesus gleichfalls kannte, am nächsten, das Galiläische – der Mutterdialekt des Herrn – schloss sich an das Westaramäische oder Syrische an. 
Man kannte sich gegenseitig sehr scharf an den kleinen mundartlichen Unterschiedlichkeiten.  
Die Galiläer wurden besonders daran erkannt, dass sie die Gutturallaute in der Aussprache nicht unterschieden. Die Judäer hänselten die Galiläer, sie könnten den Esel nicht von der Wolle unterscheiden. (Die Wolle – Amar; der Esel – Ámar.) 
Hiernach ist die Bemerkung zu verstehen, mit der (in Mark. 14,67-71) die Türhütern des Hohenpriesters zu Petrus beim Hoffeuer spricht: „Auch du warst bei Jesus, dem Nazarener!“ - „Dieser ist einer von ihnen!“ und mit der die Umstehenden den Leugner überführten: „Wahrlich, du bist einer von ihnen, denn du bist auch ein Galiläer!“ 
Was ich daraus folgere, ist der Schluss: auch Jesu hatte die galiläische Eigentümlichkeit im Aussprechen der Kehllaute. Das ist das Zeugnis der Evangelien.

Alles aus: Die leibliche Gestalt Jesu Christi, nach der schriftlichen und monumentalen Urtradition, Ein Versuch von Gustav Adolf Müller, Graz und Wien 1909, Verlagsbuchhandlung Styria, Imprimatur 1908, S. 28


*Nazareth liegt in Galiläa


Siehe auch:„War Jesus Jude?" - „Nein". Ein Benediktinerabt erklärt den dogmatischen Sachverhalt.





Montag, 7. Dezember 2015

„War Jesus Jude?" - „Nein". Ein Benediktinerabt erklärt den dogmatischen Sachverhalt.

Die richtige Beantwortung der Frage, ob Jesus Christus Jude war, ist von weit größerer Bedeutung als man sich das bei nur oberflächlicher Betrachtung vorstellen kann.

Seit Nostra Aetate wird der „Jude Jesus“ von denjenigen Juden, die ihn bis heute nicht als Gott und Messias anerkennen wollen, weil sie immer noch lieber ihren Rabbis folgen, die im Talmud u. a. behaupten, Jesus hätte "das jüdische Volk in die Irre geführt", interessanterweise trotzdem sozusagen als Waffe gegen Katholiken verwendet.

Die dem Talmud folgenden Juden suggerieren seit knapp 70 Jahren den Katholiken, es sei ihre Pflicht sich zu bemühen, zu dem jüdischen Volk "bessere Beziehungen" aufzubauen und zwar weil "auch Jesus ein Jude war" und gleichzeitig wird den Katholiken ein schlechtes Gewissen gemacht, weil sie angeblich über die Jahrhunderte so schlecht zu den Juden waren, obwohl das Christentum „von dem Juden Jesus gegründet wurde“, so die talmud-jüdische Meinung. 


Die "besseren jüdisch-katholischen Beziehungen" bestehen schlußendlich darin, dass der Gottmensch Jesus Christus seit 50 Jahren zunehmend aus dem Blickfeld der Katholiken gerät, wie dieser Blogger seit Jahren dokumentiert.

Leider funktioniert dieses jüdische Spiel mit den Katholiken seit mindestens 50 Jahren sehr gut, denn die modernen Katholiken sind theologisch und kirchengeschichtlich leider nicht genügend sattelfest, um rabbinischen Spitzfindigkeiten etwas entgegenhalten zu können. 

(Und leider muss man auch sagen, dass von Seiten der katholischen Hierarchie seit knapp 70 Jahren zunehmend eifriger bei dem Spiel mitgespielt wird, während der durchschnittliche Katholik von dem stattfindenden üblen Spiel nicht einmal etwas ahnt.)

Gott sei Dank sind nicht alle Schriften von guten Priestern aus der Vorkonzilszeit vernichtet worden und daher kommt hier die katholische Antwort auf die Frage, ob Jesus Christus ein Jude war, erklärt vom Benediktinerabt Dr. Benedikt Reetz:

(Auslassungen sind von mir gewählt, um die Antwort nicht übermäßig – für einen Blogpost – in die Länge zu ziehen.)


"(...) An der Tatsache, dass Christus aus dem Geschlecht und dem Volke der Juden hervorgegangen ist, lässt sich gar nicht zweifeln. (…)
An vielen Stellen den Alten Testamentes wird Christus der Sohn Davids genannt, ein Nachkomme aus dem königlichen Geschlechte Davids.
 
Zwei Ahnenpässe Christi sind uns aus den Evangelien überliefert, der eine bei Matthäus, Vers 1-17 des ersten Kapitels und bei Lukas, Vers 23 – 38 des dritten Kapitels. 
An diesen Urkunden ist gar nicht zu rütteln und die Tatsache ist unleugbar: Christus kommt aus dem jüdischen Volke. 
Das Judenvolk hegte politische Messiaserwartungen und war stark im Diesseits verankert.*
Diesen Geist lehnt Christus ab und bekämpft ihn mit dem Erfolg, dass er aus dem Volke der Juden ausgestoßen und dem schmählichen Tod am Kreuze überliefert worden ist. (…)
 
Das Faktum der Abstammung Jesu aus dem jüdischen Volke ist nicht zu leugnen. Aber es verblasst gegenüber einer anderen Tatsache. 
Neben den beiden Ahnenpässen, die Matthäus und Lukas uns überliefert haben, steht ein dritter Ahnenpass Christi beim Apostel Johannes, und zwar ist es die Einleitung seines ganzen Evangeliums, das mit den Worten anhebt: 
„Im Anfang war das Wort (Logos) und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort… Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit.“ 
Dieser Ahnenpaß Christi ist ausgestellt vom dreifaltigen Gott selbst und bezeugt die göttliche Sohnschaft Christi. (…) 
Näherhin ist der Inhalt des Satzes der folgende:
Die eine Person in Christus ist die göttliche und sie ist Träger zweier Naturen, einer göttlichen und einer menschlichen. (…)
 
Wir stellen in Christus ein Dreifaches fest: 
1. Ein „Ich“, das heißt eine Person, nicht eine göttliche und eine menschliche, sondern nur eine und zwar eine göttliche, die Zweite aus der Dreifaltigkeit.
2. Die göttliche Natur mit all ihren Vollkommenheiten. (…)
3. Die menschliche Natur mit ihren beiden Komponenten: Leib und Seele. (…)
 
Das vorausgesetzt, kommen wir auf den Einwand zurück, dass Christus deshalb nur ein Mensch sei, weil er Jude ist. 
Kommt Seine göttliche Person aus dem jüdischen Erbgut? Keineswegs, denn diese göttliche Person präexistierte von Ewigkeit her. 
Kommt Seine menschliche Person aus der jüdischen Erbmasse?
Keineswegs, denn nach dem oben Gesagten ist Christus keine menschliche, sondern eine göttliche Person, die aber zwei Naturen trägt.
 
Dass die göttliche Natur nichts mit jüdischem Erbgut zu tun hat, ist selbstverständlich, denn diese Natur ist ja ewig, weil göttlich. 
Was ist aber mit der menschlichen Natur? Mit der Seele? Mit dem Leib? 
Nach der Lehre der christlichen Philosophie und Theologie wird die Seele unmittelbar von Gott jenen leiblichen Voraussetzungen ein-erschaffen, die (…) auf der Werdestätte des Lebens zustande kommt. Christi Seele ist daher wie jede andere Seele aus Gottes Hand hervorgegangen. 
Es bleibt also noch der Leib Christi. Er wurde ohne Mitwirkung eines Mannes im Schoße der Jungfrau aus ihrem Blztetgebildet, stammt daher aus jüdischer Erbmasse, wenigstens in Bezug auf die Mutter. (…) 
Im Übrigen gibt es hier noch eines zu bedenken. Nach kirchlicher Lehre, die auf sicherem Fundament der Überlieferung steht, kam die Mutter Christi mit der Fülle der Gnade, d.h. ohne die Erbsünde zur Welt. Die Folge davon war die Freiheit von allen Unvollkommenheiten der Rasse und des Blutes. 
Aus dem ganz reinen und fehlerlosen Blute Mariens wurde jener heilige Leib durch den Heiligen Geist gebildet, der ganz Gott angehören sollte, und der dann auf dem Altar des Kreuzes die Opfergabe der ganzen Menschheit wurde für das Heil der Welt. 
Das mag genügen als Kommentar zu jener Tatsache, dass Christus aus dem Volke der Jude kam. Vor diesem Ratschlusse Gottes beugen wir uns und sehen darin durchaus kein Hindernis für Christi Gottheit, denn sie ist zu deutlich bezeugt durch den Ahnenpass des Johannes."
Alles aus: 
Christus, die große Frage, Dr. Benedict Reetz, Vortrag gehalten vor der Gemeinschaft der katholischen Akademikern in Graz am, 8. Mai 1946, Steirische Verlagsanstalt Graz
(*Anmerkung von mir: beides hat sich bis heute nicht geändert.)
Kurz und knapp: Jesus Christus kam zwar aus dem Volke der Juden, dem Er durch Jahrtausende hindurch immer wieder vorher verkündet worden war, aber als Person war Er Gott, weil in Ihm nur eine göttliche Person, nämlich die zweite Person in Gott war, die Fleisch angenommen hat aus einer jüdischen jungfräulichen Mutter, welche so zur Gottesgebärerin wurde, denn "sie hat dem Fleische nach den aus Gott stammenden fleischgewordenen Logos geboren" (Zitat aus dem Konzil von Ephesus).

Wer mehr zur einen göttlichen Person in Christus mit zwei Naturen erfahren möchte, dem sei eine Dogmatik von Ludwig Ott ans Herz gelegt.


Weshalb das Schlussevangelium des „Alten Ritus“, das der Beginn des Johannesevangeliums (Vers 1-14) ist, der so deutlich Christi Gottheit darlegt, im Novus Ordo gestrichen wurde, darüber kann man spekulieren. 
Im Johannesprolog stehen nämlich noch verschiedene andere Tatsachen, die gewisse Herrschaften seit 20 Jahrhunderten störten und stören.

Ebenso kann man darüber nachdenken, warum die heilige Messe von der bis zum Konzil jeder Katholik gelernt hatte, dass in ihr das Kreuzesopfer von Kalvaria gegenwärtig gesetzt wird, zum „Gemeinschaftsmahl“ umstilisiert wurde.

Als Antwort darauf gibt es in „Traditionalisten“kreisen meist die Meinung, das sei alles unter dem „Einfluss der Protestanten“ oder um diese der katholischen Kirche in „ökumenischer“ Hinsicht gnädiger zu stimmen, zustande gekommen. Diese Meinung kann ich schon lange nicht mehr teilen. Zu viele Fakten sprechen dagegen.


Siehe auch:

Die Lösung aller Fragen - Katholizismus oder Chaos

Papst Franziskus und seine (jüdischen) „bessere Welt“-Ziele

Weissagungen über das Kommen des göttlichen Erlösers - Christus wurde erwartet

"Wenn wir also Jesus fra­gen: Wer hat dich ange­kün­digt? Wo ist von dir vor­her­ge­sagt wor­den, wie dein Leben ablau­fen würde?, dann kann Jesus sagen: 

2000 Jahre bevor ich kam wurde einem Manne namens Abra­ham vor­her­ge­sagt, daß er der Stamm­va­ter eines gro­ßen Volkes sein werde. 2000 Jahre vor mei­nem Kom­men wurde ver­kün­digt, daß der, der aus die­sem Volke her­vor­ge­hen werde, der Erwar­tete der Völ­ker, also der Juden wie der Hei­den, sein werde. 

700 Jahre, bevor ich kam, wurde mein Geburts­ort auf­ge­zeich­net. Beth­le­hem, die kleinste der Fürs­ten­städte, sollte die Stätte sein, aus der der Erlö­ser her­vor­ge­hen würde. 700 Jahre vor mei­nem Kom­men wurde ver­kün­digt, daß mich eine Jung­frau gebä­ren werde. 

„Siehe, die Jung­frau wird emp­fan­gen und einen Sohn gebä­ren, und sein Name wird sein Imma­nuel.“ 700 Jahre vor mei­nem Kom­men wurde ver­kün­digt, daß Magier aus dem Osten erschei­nen wer­den, um mir Geschenke, Gold, Weih­rauch und Myr­rhe, dar­zu­brin­gen. 

600 Jahre vor mei­nem Kom­men war vor­her­ge­sagt, daß nach einer bestimm­ten Zeit, da Cyrus die Juden zurück­ge­führt hätte, der Erlö­ser kom­men würde. 

500 Jahre vor mei­nem Kom­men wurde vor­her­ge­sagt, wie ich cha­rak­ter­lich beschaf­fen sein werde, daß ich gütig sein werde und men­schen­freund­lich, daß ich aber auch von mei­nem Volke ver­wor­fen würde. Die Ein­zel­hei­ten mei­nes Todes wur­den vor­her­ge­sagt; daß ich an Hän­den und Füßen Wun­den tra­gen, daß um meine Klei­der gewür­felt würde und daß ich mit Galle und Essig getränkt wer­den würde.

Man hat 456 Weis­sa­gun­gen für das Kom­men Jesu gefun­den in den Büchern des Alten Tes­ta­men­tes. Aber Jesus ist nicht nur von den alt­tes­ta­ment­li­chen Schrif­ten vor­her­ver­kün­det wor­den. Auch die außer­halb der Offen­ba­rungs­re­li­gion des Alten Bun­des leben­den Völ­ker haben Chris­tus erwar­tet. 

Der römi­sche Geschichts­schrei­ber Taci­tus berich­tet davon, daß die Völ­ker über­zeugt waren, daß der Osten die Vor­herr­schaft haben und daß von da der Herr und Herr­scher kom­men werde. 

Der römi­sche Schrift­stel­ler der Kai­ser­zeit, Sue­ton, schreibt von der allgemei­nen Über­zeu­gung, daß die Juden die Vor­herr­schaft haben wür­den. 

Auch die Chi­ne­sen waren davon über­zeugt, daß ein Wei­ser aus dem Wes­ten kom­men würde, aus dem Wes­ten des­we­gen, weil sie ja im Osten lagen. In den Anna­len des Kai­ser­rei­ches ist von einem Licht berich­tet, das den Palast des Kai­sers erhellte; er fragte die Wei­sen, was das zu bedeu­ten habe. Sie wie­sen ihn dar­auf hin, daß dies das Zei­chen des gro­ßen Wei­sen aus dem Wes­ten sei, des­sen Reli­gion in sei­nem Lande ein­ge­führt wer­den würde. 

Und auch Äschy­los, der grie­chi­sche Dich­ter, sechs Jahr­hun­derte vor Chris­tus, schreibt in sei­nem Pro­me­theus: „Schaue nicht aus nach einem Ende die­ses Flu­ches bis Gott erscheint, um auf sein Haupt zu neh­men deine eige­nen Sün­den!“

Chris­tus wurde erwar­tet. 

Das unter­schei­det ihn von allen reli­gi­ons­ge­schicht­li­chen Figu­ren, die man mit ihm zu ver­glei­chen pflegt. 

Und er traf mit der Geschichte so zusam­men, daß er sie in zwei Teile spal­tete, näm­lich in die Zeit vor sei­nem Kom­men und nach sei­nem Kom­men. 

Man hat ver­sucht, die Zeit­rech­nung vor und nach Chris­tus durch die andere: „vor und nach der Zei­ten­wende“ zu erset­zen. 

Aber damit hat man die Bedeu­tung Christi bestä­tigt, denn er ist es eben, in dem sich die Zei­ten wen­den, die Zeit vor sei­nem Kom­men, die Zeit der Erwar­tung, und die Zeit nach sei­nem Kom­men, die Zeit der Erfül­lung. 
„Als aber die Fülle der Zeit kam, da sandte Gott sei­nen Sohn, gebildet aus dem Weibe, gestellt unter das Gesetz.“ (Galater 4,4)

Alles aus der Predigt von Prälat Prof. Georg May Weis­sa­gun­gen über das Kom­men des Herrn
Nur das Zitat aus dem Galaterbrief wurde entsprechend der jeweiligen Stelle in einer Vulgata-Ausgabe angepasst.



Sonntag, 6. Dezember 2015

Dem Heiligen Abend entgegen

von Fürsterzbischof Dr. Ignatius Rieder

Der Weihnachtsabend, der Heilige Abend, zählt nicht unter die gewöhnlichen Abende des Jahres. 
Es ist, als ob etwas Geheimnisvolles in der Atmosphäre läge und eine Macht ausübte auf die Herzen der Menschen, ja selbst auf solche Herzen, in denen der Glaube schon fast erstorben ist. (…)

Die geheimnisvolle Macht des Heiligen Abends hat einen tiefen Grund. 

Einst ist in dieser Nacht etwas Großes im Weltall geschehen, etwas Größeres, als wenn neue Welten erschaffen worden wären, und der Schauplatz dieses Werkes war unser Planet und der Zweck die Rettung und Erlösung der Menschen.

In dieser Nacht ist der Sohn Gottes, Jesus Christus, von der Jungfrau Maria zu Bethlehem als Mensch geboren worden.

Also der Sohn des ewigen Vaters hat zu seiner göttlichen Natur auch die menschliche Natur angenommen und zu einer Person vereinigt

„Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Gott liegt als Kindlein vor uns in der Krippe.

Das ist eine Liebestat Gottes, in deren Tiefen zu schauen, wie der heilige Petrus schreibt, „die Engel gelüstete“, ein Werk Gottes, das kein geschaffener Geist zu erfassen imstande ist, und von dem, wie Papst Leo I. sagt, die menschliche Zunge nur stammeln kann. 

„Die Größe des göttlichen Wirkens übertrifft und überragt gar weit die Möglichkeiten der menschlichen Sprache“, so lesen wir in seiner neunten Rede über die Geburt Christi.


Jedes Werk Gottes nach außen ist eine Offenbarung seines Wesens, seiner Eigenschaften. 
In diesem Werke hat Er uns besonders die unermessliche Tiefe seiner Barmherzigkeit und seiner Liebe gezeigt. 

„Gott wird Mensch“, unglaublich, möchte der natürliche Mensch denken, aber Tertullian antwortet darauf: 
„Quia incredibile, ergo credo“, weil es unglaublich ist, deshalb glaube ich es. 

So etwas könnte eben kein Mensch erfinden, deshalb trägt es den Stempel des Göttlichen, und uns gebührt Bewunderung und demütige Anbetung. 

So war doch in dieser Nacht in Erfüllung gegangen, was der Seher Isaias verkündet hatte: 
„Gott selbst wird kommen, und euch erlösen“, und nun war erschienen, der genannt wurde, „die Sehnsucht der ewigen Hügel“ und „die Erwartung der Völker“.

wird fortgesetzt

Das waren noch Bischöfe, die wie der heilige Kirchenlehrer Alphons Maria von Liguori es formulierte nicht „sich selbst predigten“, wie heute leider weltweit mit wenigen Ausnahmen üblich, sondern die als Nachfolger der Apostel auch tatsächlich die apostolische Lehre der Kirche predigten und dies mit etlichen Zitaten der Apostel und Kirchenvätern belegen und untermauern konnten.

Unter den folgenden Links findet man Predigten über den göttlichen Heiland Jesus Christus und das Hochfest Weihnachten von einem sehr guten und mutigen zeitgenössischen Priester, der auch nicht "sich selbst", sondern die apostolische Lehre der Kirche predigt:

Predigtreihen zum Thema „Jesus Christus“

Einzelpredigten zum Thema „Jesus Christus“

Predigten zum Fest Weihnachten

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