Posts mit dem Label Befreiungstheologie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Befreiungstheologie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 10. Februar 2015

Wer ist ein "Märtyrer des II. Vatikanischen Konzils"? oder: Die Seligsprechung Oscar Romeros

Kürzlich las ich mal wieder, was die ultraprogressiven, immer bestens informierten „Katholiken“ in Amerika so schreiben und wie sie das Zeitgeschehen erklären. Dabei erfuhr ich, dass es jetzt "Märtyrer des II. Vatikanischen Konzils" gibt. Ich dachte ja, mich könne so leicht nichts mehr in Erstaunen versetzen, was die Progressiven so treiben, aber diesmal war ich doch erstaunt.

Als mein Sohn nach Hause kam, fragte ich ihn: „Was ist ein Märtyrer des II. Vatikanischen Konzils? Die gibt es nämlich jetzt.“


Darauf sagte er augenzwinkernd: „Das sind alle die treuen Katholiken, die in den letzten 50 Jahren durchgehalten haben und noch immer nicht den echten katholischen Glauben verloren haben!“

Leider ist das nicht die Definition der Progressiven, die schon seit Jahrzehnten die Marschrichtung in der Kirche angeben, denn für das grausame Leiden der traditionstreuen Katholiken interessieren sich die Progressiven nicht, denn sie fallen nicht in ihre Kategorie „am Rande der Gesellschaft“ oder „poor“, „arm“ und diesen muss man auch keine „justice“, „Gerechtigkeit“ wiederfahren lassen und man muss mit ihnen keine „solidarity“, Solidarität“ üben. 

Im Gegenteil, die dem unveränderlichen Glauben auch in Taten weiterhin treuen Katholiken bekommen allerlei Schimpfworte von den sonst so "barmherzigen" Progressiven gesagt und bestenfalls den Stempel „rückwärtsgewandt“ aufgedrückt.

Der besagte „Märtyrer des II. Vatikanischen Konzils“ in den Augen der Progressiven ist Oscar Romero, der in El Salvador Erzbischof war und dessen Seligsprechungsverfahren von Papst Benedikt und Papst Franziskus aus der scheinbaren Versenkung gehoben wurde. 

Warum war das Seligsprechungsverfahren Romeros in der scheinbaren Versenkung? 

Weil "Kilos von Briefen" im Vatikan ankamen, während seiner Zeit als Erzbischof von 1977 bis 1980 ", die ihn als „politisch“ und als Befreiungstheologe beschuldigten. Außerdem habe es Anschuldigungen geben, er habe "doktrinelle Irrtümer" in Homilien und Reden verbreitet.
Da habe es Zeit gebraucht, "ebenso viele Unterlagen im Vatikan zu sammeln, die das Gegenteil bestätigten", nämlich, dass er „den Glauben heroisch gelebt habe und aus Hass wegen seiner Handlungen und Aussagen, die er als katholischer Priester gemacht hatte, getötet worden war".

Besonders unbeliebt bei den Progressiven war unter den „Feinden der Heiligsprechung Romeros“, der kolumbianische Kardinal Alfonso Lopez Trujillo, der meinte, Oscar Romero habe „eine Neigung zum Marxismus gehabt und eine Heiligsprechung Romeros würde einer Heiligsprechung dieser materialistischen, politischen Form der Befreiungstheologie gleich kommen“. 

Kardinal Lopez Trujillo ist schon länger tot und daher geht es jetzt ungebremst weiter mit dem Fall, die Anschuldigungen der Heterodoxie Romeros wurden vom Tisch gefegt.
Das mehrfach blockierte Verfahren ist schon am 20. Dezember 2012 von Benedikt XVI. freigegeben worden. Anfang Februar hat Papst Franziskus das Martyrium Romeros bestätigt.

Warum genau fällt Erzbischof Romero unter die neue Rubrik (das sagen die Progressiven selbst, dass das neu ist) "Märtyrer des II. Vatikanischen Konzils"? 

Auch das erklären die Progressiven: Da er „am Altar“ getötet wurde, wollte man "die Kirche treffen, die aus dem II. Vatikanischen Konzil geflossen war". 

Der "Altar", an dem Erzbischof Romero 
getötet wurde.
Zu sagen, er ist am "Mahltisch" 
getötet worden,
lässt nicht die vom Vatikan 
mit Thomas Becket aufkommen 
und wird daher 
von den Progressiven vermieden.
Das behauptete sogar Erzbischof Vincenzo Paglia, der Postulator Romeros, bei der offiziellen Pressekonferenz vor Journalisten im Vatikan, allerdings ohne weitere Beweise für diese Theorie vorzulegen. (Denn wenn man 35 Jahre nach seinem Tod immer noch nicht weiß, wer genau Erzbischof Romero getötet hat, bzw. wer die Tötung in Auftrag gegeben hat, kann man auch nicht wissen, weshalb der Mörder ihn getötet hat, oder? Solche "Feinheiten" spielen aber offensichtlich heutzutage keine Rolle mehr in einem post-Vatikanum II Seligsprechungsverfahren. Nachtrag: wie man dieses Problem im Vatikan gelöst hat, siehe unten)

Welche „ Kirche war aus dem II. Vatikanischen Konzil geflossen"? 

Die mit einer besonderen Bevorzugung für die Armen. Diese neue Kirche (siehe Link unten) will die Armen "von all ihren Unterdrückungen" und hier besonders "von den Institutionen, die sie Hunger und Armut aussetzen“ befreien. 

Diese neue Vorgabe zu einer solchen Kirche, entstanden auf dem II. Vatikanischen Konzil, war von der lateinamerikanischen Bischofskonferenz in Medellín aufgegriffen worden und dort war die Formung einer lateinamerikanischen „Kirche für die Armen“ und „Kampf für social justice“ für „soziale Gerechtigkeit“ postuliert worden. 
(Anmerkung: In dieser Kirche spielte bald die persönliche Sünde jedes einzelnen Armen selbst keine Rolle mehr. Nur noch die "gesellschaftlichen Sünden" zählten. Der Priester wurde jetzt zum politischen Sozialarbeiter umfunktioniert. In Medellin wurde auch die unkatholische „ See, judge, act"-Methode, der "Dreischritt: Sehen, Urteilen, Handeln,“, was ursprünglich aus Harvard kommt, eingeführt.)

Oscar Romero sei eine Art "Proto-Märtyrer" so Erzbischof Paglio in Anspielung auf die ersten Märtyrer der Kirche, und macht nach Einschätzung der Progressiven den Weg frei für die „Heiligsprechung von weiteren Märtyrern des II. Vatikanischen Konzils“.

"Zufällig" finden auch
 die UN Erzbischof Romeros Kampf für ihre „Human Rights“, "Menschenrechte" super, was ihm sogar eine Nominierung für den Nobelpreis einbrachte. Außerdem, so sagen sie lobend, hat er für „social justice“, "soziale Gerechtigkeit" gekämpft und hatte sich auf die Seite derjenigen Bischöfe gestellt, die den „traditionellen Kurs“ der katholischen Kirche verlassen hatten.

Siehe auch:
Die Gestaltung einer "Neuen Kirche" durch Bischöfe: von Medellín nach Puebla
Bisherige Posts über "Befreiungstheologie" und deren "Theologen" hier
und
Hans Küng: “Wir kontrollieren alles"


Nachtrag: Wie hat man im Vatikan das Problem gelöst, dass man eigentlich nicht genau weiß, warum Romero getötet wurde?

Der wirklich immer bestens informierte, sehr progressive Jesuit Thomas Reese sagt, das Problem sei, ob der Mord Romeros wirklich aus Hass auf den katholischen Glauben geschah, denn wenn es nicht des Glaubens wegen war, sondern weil man ihn für einen politischen Unruhestifter hielt, dann wäre er kein Märtyrer. 


Im Folgenden erklärt er, wie man diese Fragestellung im Vatikan "gelöst" hat, man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen, im Moment fehlt mir die Lust solche Unglaublichkeiten zu übersetzen. 
In Kürze: man hat einfach im Vatikan die Definition von "the faith that is hated" von "dem Glauben, der gehasst wird" erweitert. "Glaube" schließt jetzt auch die "Lehre der Kirche über soziale Gerechtigkeit" ein. 
Mit anderen Worten, so Reese, "die Killer hassten einen Glauben, der Ungerechtigkeit bekämpfte".
(Wie war das noch mal im Credo?)
Another reason the process was held up was because of debates over whether he technically qualified as a martyr or not. For some this was simply an excuse to block his beatification, but for others this was a real question. 
Here is the problem. A martyr is someone killed because of hatred of the faith. The classic examples are Roman martyrs who refused to worship pagan gods and were thrown to the lions. Or there were Catholics who were killed by Protestants for refusing to join the Reformation.
The problem with this approach is that whether a person is a martyr or not depends on the motivation of the killer not the victim. 
For Romero this means that if the people who had him killed did so because they considered him a political troublemaker, then he is not a martyr. 
The critics would point out that the people who killed him were Catholics who had their children baptized and went to Mass on Sunday. In order for him to be a martyr, he must be killed out of hatred of the faith. Do these people hate the faith or simply hate Romero? 
This is similar to the way we treat hate crimes in the United States. In order to be convicted of a hate crime, the prosecution has to prove that the attacker was motivated by hatred toward a person because of his or her race, religion, sexual orientation, etc. If that cannot be proven, then it could still be a crime (murder, assault, etc.), but not a hate crime. 
One way out of this dilemma would be for the church to change the definition of martyr so that a martyr is defined more by his or her motivations rather than by the killer's. The killer may simply see the martyr as a threat to his or her political and/or economic power, but the person would qualify as a martyr if he or she is motivated by the Gospel to words or actions that inspire the violent reaction. 
The Vatican, however, decided not to change the definition of a martyr. Rather, it expanded its definition of "the faith" that is hated to include the church's teaching on social justice. 
"His death – as the detailed documentary examination clearly showed," asserts Paglia, "was not only politically motivated, but due also to hatred for a faith that, combined with charity, would not stay silent when faced with the injustices that implacably and cruelly afflicted the poor and their defenders." 
In other words, the killers hated a faith that opposed injustice. For the Vatican, this was the best of both worlds. It declared Romero a martyr without having to change its definition of martyrdom. 
http://ncronline.org/blogs/faith-and-justice/oscar-romero-martyr-faith
Um das oben von Fr. Thomas Reese Erklärte richtig einordnen zu können, muss man wissen, dass die Progressiven auch das "church's teaching on social justice", also "die Lehre der Kirche über soziale Gerechtigkeit", abgeändert haben.

Aber da kaum noch jemand weiß, wie die katholische Soziallehre vor Pius XII. lautete, hat das kaum einer gemerkt.

Da ich jede Menge vor- und nachkonziliare Bücher zu dem Thema angesammelt habe, konnte ich die überdeutliche Veränderung erkennen. 
Die Progressiven behaupten nämlich, dass, wie sollte es bei ihnen auch anders sein, auch die überzeitlichen Prinzipien der katholischen Soziallehre einer zeitlichen Anpassung unterworfen werden müssen, bzw, dass es gar nichts Überzeitliches, immer Gültiges gibt und fast alle Elemente in der Soziallehre nur zeitbedingte Reaktionen der Päpste waren. 

Wie Progressive so sind, behaupten sie nicht nur, sie sind auch seit über 50 Jahren emsig zur Tat geschritten. 

Mit dem Ergebnis, dass es durch ihre neue Soziallehre (die nämlich ganz geschickt die wahren Besitzer des tatsächlich ungerecht verwendeten "Kapitals" verschont, die heute jeder namentlich kennen könnte, wenn er wollte - von den Namen der Herrschaften hinter den Kulissen der übermächtigen Weltregierung UN ganz zu schweigen, die sich mit ersteren häufig decken - und stattdessen eine unbestimmte "ungerechte Gesellschaft" attackiert, die ständig verändert werden muss) den "Armen" weltweit schlechter geht als zuvor und es prozentual mehr davon gibt als je zuvor.

Dass vor allem die UN für "soziale Gerechtigkeit" kämpfen und das auch noch ein alter kommunistischer Kampfbegriff ist, ist kein Zufall.

Wie es sein kann, dass superreiche "Kapitalisten" absichtlich weltweit den Kommunismus fördern, wird in einem der nächsten Posts beantwortet.

Sonntag, 25. Januar 2015

Vereinte Nationen wollen drastisch die Weltbevölkerung reduzieren auf: eine Milliarde

Die UN errichten schon seit Jahrzehnten eine totalitäre Weltregierung. Das ist keine "Verschwörungstheorie"  sondern leider eine Verschwörungsrealität.

Die meisten Leute wissen das nicht, weil die Medien darüber nie berichten. Wer sich keine eigenen Fragen stellt, weil ihm einiges im Weltgeschehen extrem seltsam vorkommt und nicht das Recherchieren anfängt, erfährt es nicht. 

Da die meisten Leute in ihrer Freizeit vor dem Fernseher sitzen oder sich anderweitig berieseln lassen und mit ihrem nur auf das Materielle beschränkten Dasein zufrieden sind - so lange sie nur genug Shopping gehen können - recherchiert so gut wie keiner. 

Dieser Herr im Video unten hat recherchiert und wie!

Er sagt extra, dass er nur aus Dokumenten der UN zitiert oder dasjenige wörtlich wiedergibt, was ihre Vertreter gesagt haben.

Jeder kann es nachprüfen und wird sehen, es stimmt, alle Institutionen, die er erwähnt, sind im Internet mit eigener Website vertreten.


Eine davon kannte ich noch nicht : 
http://www.iucn.org/
Er spricht auch über die wichtige Earth Charta (Erdcharta), bei der Papstfreund und Befreiungstheologe Leonardo Boff schon lange mitarbeitet.

Es ist immer wieder interessant, wie regelmäßig die Mainstream-Medien sich über die sogenannten "Verschwörungstheoretiker" weltweit lustig machen. 
In ihren Artikeln kommen dann allerlei Begriffe vor wie "Bilderberger", "Illuminati" usw., aber nie, nie, niemals werden die UN und ihre zahlreichen Sondereinheiten erwähnt, die die ganze Welt mit einem Netz so dicht wie ein Seidenspinnerkokon überziehen. 

So lenkt man die Leute auf eine falsche Fährte (womit ich nicht sagen will, dass "Bilderberger" und "Illuminati" nicht existieren) und macht gleichzeitig alle diejenigen lächerlich, die einfach nicht glauben wollen, dass die absurde "gesellschaftliche" Entwicklung der letzten 100 Jahre mit der kompletten Zertrümmerung der christlichen Moral und damit auch der Familie "nur Zufall" war.

Mit der besonders von den Sowjets angewandten Methode, seine Gegner lächerlich zu machen, kann man die meisten Leute nämlich ruhig stellen und vom weiteren Fragen abhalten.

Ziel der UN ist eine Erdbevölkerung von maximal einer Milliarde, zur Zeit sind es 7,2 Milliarden. 

Das gesamte LGBT-Programm der UN ist nur eines der verschiedenen Mittel zu diesem UN-Zweck, wie schon hier und auch hier erklärt.

Man sollte das Video genau ansehen, dann wird man auch die kommende Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus entsprechend einordnen können, ebenso wie seine jüngsten Bemerkungen über "katholische Kaninchen" und "verantwortete Elternschaft".




Das Video ist leider nur ein Ausschnitt aus einem eineinhalb stündigen Vortrag. laut demjenigen, der es auf seinem Youtube-Kanal hochgeladen hat. Ob man den ganzen Vortrag online findet weiß ich nicht.

Der Sprecher in dem Video weiß enorm viel über die UN, fast so viel wie die unschlagbare Joan Veon, die auf 115 UN-Sitzungen weltweit in 15 Jahren anwesend war.


Nachtrag: Der Sprecher im Video ist offensichtlich Dr. Michael S. Coffman Ph. D. 


Unten ist ein neueres, hochinteressantes Video von ihm, inzwischen einige Jahre älter geworden; das Video oben ist wohl von um 2001. 
Das UN-Programm nennen sie selbst seit ihrer Sitzung Rio 1992 "Agenda 21", das im schön klingenden Namen der sogenannten "Nachhaltigkeit" nach und nach alle Menschen auf der ganzen Welt komplett kontrollieren wird. 
Wie weit die UN mit der Implementierung von "Agenda 21" schon gekommen sind, darum geht es in dem Video.





Freitag, 16. Januar 2015

Das merkwürdige Handzeichen von Papst Franziskus und Kardinal Tagle

Allein dass der Sprecher des "Satanic Temple", die eine Statue zu Ehren Satans aufstellen wollen, öffentlich solche Handzeichen macht, genannt "Devil´s Horns" oder "Sign of the horns", sollte einen Katholiken, und erst Recht einen Priester davon abhalten, solche Handzeichen auch zu machen. 

Der Plan zur Aufstellung einer solchen Teufels-Statue ging neulich um die Welt und ich kann mir schwerlich vorstellen, dass man im Vatikan davon nichts erfahren hat, wenngleich man auch nichts dagegen gehört hat aus dem Vatikan, aber heutzutage fällt ja alles unter "Religionsfreiheit".


Auch Weltgrößen machen dieses Handzeichen  sehr häufig und zwar meist solche, die bekannt dafür sind, durch antikatholische Gesetze die öffentliche Unmoral zu fördern, wie z. B. Papstbewunderer Obama hier

Außer Präsident Obama machen es etliche andere Politiker und besonders auch Popstars, die ebenfalls - durch ihre Musik und Texte - die Unmoral förderten und fördern.

Es gibt Leute, die dieses Handzeichen für das „Sign of Love“ halten. Das "Sign of Love", das Zeichen der Liebe, für einen katholischen Papst ist jedoch dieses hier, drei Finger, symbolisierend die allerheiligste Dreifaltigkeit, zum Segen erhoben:

Das Blog CallmeJorge hat die Stelle mit den Handzeichen von Papst Franziskus und Kardinal Tagle auch im Video gefunden und es sieht wirklich absurd aus. Man sieht dort auch, dass Kardinal Tagle damit anfängt und Papst Franziskus einstimmt.

Ein solches Handzeichen kann man übrigens nicht unwillkürlich machen, weil man dazu willentlich den Mittel- und Ringfinger abbeugen und gleichzeitig die restlichen Finger gestreckt halten muss, sonst kommt ein solches Zeichen nämlich nicht zustande.

Kardinal Tagle aus den Philippinen findet übrigens, dass man aufhören soll, von Papst Franziskus´ Revolution zu sprechen, denn das wäre keine Revolution, da es nicht neu wäre, denn so ginge es bei ihnen auch zu. "Sie gingen auch an die Peripherien“ und wären auch eine „Kirche für die Armen“.

Bildquelle
Wer 2013 für Opfer des Taifun Haiyan gespendet hat, kann oben im Bild sehen, was unter anderem mit den Spendengeldern passiert ist. Sie wurden z. B. zur Anfertigung eines solchen befreiungstheologischen Wandbildes für eine "katholische" Kapelle benutzt. 
Man beachte die kommunistische Faust, die diese Figur am Kreuz - Jesus Christus will ich so etwas nicht nennen - ballt. Die materiell "Armen", unten rechts im Bild, für die diese Figur "kämpft", dürfen natürlich auch nicht fehlen. 

Kardinal Tagle gehört zur sogenannten "Schule von Bologna", deren Begründer einen kommunistischen Einschlag hatte und deren späterer Leiter, Alberto Melloni, eng mit der UNESCO und mit Hans Küngs "Projekt Weltethos" zusammenarbeitet.

Sieht man sich die Priesterausbildung auf den Philippinen an, erkennt man den gleichenTrend wie in allen Ländern, in denen befreiungstheologisch überzeugte Bischöfe regieren: die Priester sollen offensichtlich derartig vom Neuheidentum angehaucht sein, dass garantiert wird, dass auch ihre "Schafe" bald wie sie riechen und die allgemeine Unmoral Einzug hält. 
Papst Franziskus hat, wie von ihm selbst geäußert, ein umgekehrtes Ideal, die Priester sollen wie ihre Schafe riechen, am Ende kommt es auf das gleiche heraus: 

Alle, Priester und "Schafe", sind dann von der dogmatischen Theologie befreit, was ein Wunsch von Alice Bailey, der Gründerin des Lucis Trust war, dem okkulten Impulsgeber der Vereinten Nationen (UN), der auf seiner Website zufällig Papst Franziskus lobt. (Link siehe unten)

Siehe auch:
Über das Handzeichen auf der offiziellen Geburtstagskarte von Papst Franziskus

und
"Lucis Trust" lobt Papst Franziskus

und
Do you glorify Satan...without knowing it?

und
Symbols And How The Occult Speaks To The Masses. Part 2 – Hand Signs Of Satan

Donnerstag, 27. November 2014

Unerlaubte Absprachen vor der letzten Papstwahl?

Im anglo-amerikanischen Sprachraum wird seit einigen Tagen diskutiert, ob es unerlaubte Beeinflussungen und Absprachen vor der Papstwahl gegeben haben könnte. 
Der Grund dafür ist ein in Kürze erscheinendes Buch mit dem Titel „The Great Reformer“, Untertitel "Francis and the making of a radical Pope", das über Papst Franziskus und seine Geschichte handelt. (Bild, wie der Autor, Herr Ivereigh, Papst Franziskus das Buch überreicht hier.)

Der Autor ist der bei anglo-amerikanischen Katholiken gut bekannte Austen Ivereigh, vormalig Pressesprecher von 
Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, dem früheren römisch-katholischen Primas von England und Wales. 

Laut den Aussagen von Herrn Ivereigh soll Kardinal Murphy-O’Connor sich 2013 mit Walter Kardinal Kasper zusammengetan haben, von Herrn Ivereigh "Team Bergoglio" genannt, und gezielt etliche andere Kardinäle besucht haben, um deren Stimme für Kardinal Bergoglio für das bevorstehende Konklave zu gewinnen. 
Vorher hatten sie Letzteren gefragt, ob er zustimmen würde, wenn er zum Papst gewählt würde. Kardinal Bergoglio soll geantwortet haben,  dass „in einer Zeit der Krise für die Kirche kein Kardinal seine Zustimmung verweigern könne“. 

Darauf soll Kardinal Murphy-O’Connor ihm geraten haben „vorsichtig“ zu sein, worauf Kardinal Bergoglio mit „capisco“, "ich verstehe" geantwortet haben soll.

Das alles soll in Austen Ivereighs kommendem Buch stehen. Als dies bekannt wurde, sah sich Kardinal 
Murphy-O’Connor genötigt, eine Pressemitteilung an den Herausgeber des "The Telegraph" (Bild links) herauszugeben, in der diese Frage an Kardinal Bergoglio, ob er Papst werden wolle, geleugnet wurde. Die weiteren Absprachen vom "Team Bergoglio", über die Herr Ivereigh in seinem Buch berichtet, wurden in der Pressemitteilung an übrigens interessanterweise nicht bestritten.
Der Buchautor schweigt bislang zur Pressemitteilung des Kardinals. Jeder darf nun überlegen, wer hier nicht die Wahrheit sagt. 

Falls Austen Ivereigh die Wahrheit geschrieben hat, hätte das einige extrem unangenehme Konsequenzen für die Beteiligten. Der rührige Br. Alexis Bugnolo, der neulich schon beim Twittern dem angeblich „konservativen“ Kardinal Napier bezüglich des unkatholischen Synodenzwischenberichts auf den Zahn gefühlt hat, hat sich ein wenig im Kirchenrecht umgesehen und diese Konsequenzen hier zusammengestellt.

Hier ist außerdem ein Video mit Austen Ivereigh, in dem er über seine Recherchen bezüglich Papst Franziskus und dessen Wurzeln in der Befreiungstheologie spricht. 

Herr Ivereigh sagt das, was auch während des letzten Jahres in diesem Blog geschrieben wurde, nämlich, Papst Franziskus handelt nicht zufällig, alles ist ein seit Jahrzehnten vorbereiteter Plan, eine andere Kirche zu gestalten, bei dem auch Papst Benedikt voll umfänglich involviert war und ist. 
In Lateinamerika wurde dazu (Anmerk. von mir:  mit Hilfe von Papstlehrer und Rahner-Schüler Juan Carlos Scannone SJ) eine Befreiungstheologie ohne marxistische Wurzeln erfunden, die sogenannte "Theologie des Volkes. Lateinamerika wurde mit den Bischofskonferenzen von Medellin nach Puebla benutzt, um dort unbemerkt von den europäischen Laien (Anmerkung von mir: aber mit kräftiger Mithilfe der deutschen Bischofskonferenz, siehe hier), eine „andere Kirche zu gestalten“, die - später nach Europa "exportiert" - die bis dahin bekannte Kirche ersetzen soll, da die alte Kirche mit ihrer "Ideologie" den selbst berufenen "Reformern" nicht gefällt.

Das ist das, was Herr Ivereigh im Kern sagt und ich bin beruhigt, dass ich mich mit meinen selbst recherchierten Blogposts nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt habe, denn als katholischer Blogger sollte man unbedingt die Wahrheit berichten. Wenn man lange genug recherchiert und kombiniert, kommt man tatsächlich auf das, was der progressive Kirchenkenner Herr Ivereigh im Video erzählt. 

Im Gegensatz zu Herrn Ivereigh freue ich mich nicht über den gelungen Coup der Kirchenzerstörung, ganz im Gegenteil.

Das einzige was Herr 
Ivereigh im Video nicht sagt, ist, dass „Befreiungstheologie“ mit "Befreiung von der dogmatischen Theologie“ übersetzt werden muss und dass die UN (Vereinte Nationen) seit Jahrzehnten eine nicht kleine Rolle bei dem Ganzen spielen, was leider durch die folgereichen Entscheidungen von Papst Pius XII. möglich wurde, siehe hier.

Einer der informellen Chefs, wenn nicht der informelle Chef der UN ist laut Joan Veon Prinz Charles, eine gewagte, aber bestens fundierte Behauptung, die leider jeder Überprüfung standhält. 
Das englische Königshaus mit seiner seit Jahrhunderten bestehenden extremen Abneigung gegen den Katholizismus spielt nach meinen Recherchen eine enorme Rolle in der Kirchenkrise, was aber scheinbar noch niemandem aufgefallen ist. Ich hoffe demnächst Zeit zu finden, diesen "Fund" näher ausführen zu können. In dieses Bild passt jedenfalls, dass der Kardinal, der vor der Papstwahl die Fäden gezogen haben soll, früher Primas von England und Wales war:
Cardinal Murphy-O’Connor’s role included lobbying his North American counterparts as well as acting as a link for those from Commonwealth countries. Quelle
Weitere Berichterstattung zu den angeblichen Absprachen vor dem Konklave:



Donnerstag, 6. November 2014

Selbsternannter „Bischof“ einer „katholischen Reform-Kirche“ war vom Vatikan zur Teilnahme an der Familiensynode eingeladen - mit Nachtrag


"Bischof" Karl Rodig, erste Reihe ganz links, im Petersdom, 2014
Warum er sich zusätzlich scheinbar für einen Franziskaner hält,
wurde mir beim Googeln nicht ersichtlich
Karl Rodig wurde in Österreich 1986 zum Priester geweiht und verließ schon nach drei Jahren die katholische Kirche, um ein spezielles "Reform"-Süppchen zu kochen. 
Bei ihm wurde der Spruch wahr: "viele Wege führen nach Rom", denn er wurde in seiner Funktion als "Bischof" einer selbstgegründeten "Kirche" zur Familiensynode im Oktober 2014 in den Vatikan eingeladen.
Karl Rodig oben in der linken Bildecke
Zwischenzeitlich hatte er 1998 die "Reformed Roman Catholic and Apostolic Church” gegründet. 2007 hat er den Namen in “The Ecumenical Catholic Church of Christ” geändert. Sie vereint abtrünnige Katholiken aller Riten, sowie ehemalige Mitglieder protestantischer "Kirchen".
Er ist der "Ökumenische Primas" dort, möchte aber nach eigenen Aussagen so nicht genannt werden, sondern nur "Vorstehender Bischof".

Wie es auf seiner Website* 
aussieht, hat er seine „Kirche“ hauptsächlich deshalb gegründet, um das Zölibat zu sprengen, denn er verheiratet seine Priester teils höchstpersönlich. Dem Frauenpriestertum ist er natürlich auch nicht abgeneigt (siehe sein Bild unter diesem Link bei "Ökumenische Freunde in den USA"), ebenso wenig wie den Homo-Paarungen.
Workshop auf der Familiensynode 2014 für Catholic Church Reform
"Bischof" Rodig ist sechster von links
Ihr speziell zur Synode eingerichtetes Blog hier
Hier sind weitere skandalöse Fotos von seinen Aktivitäten im Vatikan, die er auch auf der Website seiner "Kirche" unter der Rubrik "Call for Unity", "Aufruf zur Einheit" hochgeladen hat.

Wenn man auf seiner Website surft, kann man lesen, dass er für Catholic Church Reform** Berater ist, was auch sehr wahrscheinlich gleichzeitig die Frage beantwortet, woher er das ganze Geld für sein umfangreiches weltweites "Apostolat" hat. 

Mitglieder bei CCR sind, wie "Bischof" Rodig schreibt, auch Hans Küng und die notorische Schwester Joan Chittister; zu den unglaublichen, anti-katholischen Agit-Prop-Werken der letztgenannten, die jeden Absolventen des Roten Klosters hätten vor Neid erbleichen lassen (Schule für subversive Journalisten der DDR , interessantes Insider-Buch einer Absolventin hier), verlinke ich jetzt nicht.

*http://www.ecumenicalccc.org/
**ist so etwas ähnliches wie die von Hans Küng mitgegründete "Reform"-Bewegung "Wir sind Kirche"

Nachtrag: Wer hat Karl Rodig zum Priester geweiht? "Zufällig" Papst Franziskus UN-Umwelt-Spezialberater Bischof Erwin Kräutler, der schon früh erklärte, Papst Franziskus benutze das Vokabular der Befreiungstheologie. (Bild  der Priesterweihe hier)

Nachtrag IIHier steht "Bischof" Rodig neben einer "Bischöfin", die in Österreich gerade wieder Schlagzeilen macht, weil eine englische Zeitung nachgeforscht hatte, was aus ihr geworden ist. 
In diesem Interview lobt sie Papst Franziskus, der "sehr hart arbeite" um die Dinge zu ändern, aber  es sei eine harte Strecke. Und sie hoffe, dass die Anwesenheit von Leuten wie ihr die Dinge etwas einfacher machten.


Dienstag, 21. Oktober 2014

Warum progressive "Katholiken" sehr interessante Leute sind

Seit einiger Zeit schon habe ich erkannt, dass man heute nicht um die progressiven "Katholiken" herumkommt, wenn man wissen will, was wirklich in der katholischen Kirche abläuft. 
Mindestens zweimal wöchentlich beschäftige ich mich seit über einem Jahr mit ihren Schriften. Mittlerweile muss ich sagen, man kann wirklich von ihnen lernen. 
Allerdings muss  man wissen, was man von ihnen lernen kann, ihr progressives Gedankengut jedenfalls nicht, denn: Neuerungen im Glauben sind unstatthaft.

Was also kann man von den Progessiven abgucken?

Die Progressiven haben missionarischen Eifer und wie. Leider in die ganz falsche Richtung. Sie wollen eine andere Kirche gestalten, die den Bauchgelüsten aller Menschen schmeichelt oder sie wollen die katholische Kirche sogar ganz zerstören. Und zur Mithilfe in diesem Kampf wollen sie so viele Leute wie möglich gewinnen
. Deshalb predigen sie ohne Unterlass ihr Neues Evangelium.
Das alles kann man leicht aus ihren Schriften entnehmen, denn sie sind ziemliche Plaudertaschen nicht nur in Schrift, sondern auch in Wort, wie Kardinal Kasper kürzlich vorgeführt hat.

Wenn die Progressiven ihren Eifer nur in die richtige Richtung lenken wollten, so wäre in maximal 10 Jahren der ganze Erdkreis katholisch, ja wirklich, das ist nicht übertrieben. 


Da die Progressiven solche Plaudertaschen sind, kann man bei ihnen alles, wirklich alles über die Kirchenkrise lernen. 


Zwei Monate nachdem Papst Franziskus auf den Balkon getreten war, allerspätestens, nachdem ich gelesen hatte, dass P. Juan Carlos Scannone SJ., der Erfinder der argentinischen Spielart der Befreiungstheologie, sein Freund und Lehrer ist, konnte ich nicht mehr länger meine selbst verordnete rosarote Brille aufsetzen und musste mir eingestehen, dass etwas noch schwerer in Unordnung war, als ich bis dahin dachte. 
Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt schon viel Kirchengeschichte gelesen, leider, möchte ich fast sagen, nur aus ziemlich alten Büchern und aus neueren Schriften von Traditionskatholiken und letzteren fehlen leider entscheidende Fakten. 

So studiere ich also seit einem Jahr privat Kirchengeschichte aus progressiven Quellen. Was man da lernen kann! Die Progressiven wissen alles, da sie hinter allem stecken (hier ein kleines Beispiel). So viel kann man zu Lebzeiten gar nicht studieren, wie sie allein im Internet über ihre Kirchenbekämpfung veröffentlicht haben. 

Bei so einem Studium wird einem irgendwann klar, dass ihnen ihre Macht nur von jemand anderem gegeben wurde. Jeder Katholik weiß, dass das letztendlich Gott ist, Der vor 2000 Jahren auch den Verfolgern des göttlichen Heilandes zeitliche Macht gegeben hat und Der generell durch Schlechte die Guten prüft, und den Schlechten Möglichkeit gibt, Gute zu werden, sofern sie mit Seiner Gnade mitwirken wollen; aber ich meine hier mächtige Menschen, die hinter den Progressiven stehen.

In alten Kirchengeschichtsbüchern kann man lesen, dass sich das Christentum in den ersten Jahrhunderten noch viel schneller ausgebreitet hätte, wenn nicht die römische Weltmacht hinter seinen Feinden gestanden hätte, bzw. sein Feind gewesen wäre.

So ist es auch jetzt, jetzt steht wieder eine Weltmacht hinter den Feinden der Kirche und zwar die Vereinten Nationen (UN)
Um Kirchenkampf zu machen, haben sie hier besonders ihre Unterabteilung UNESCO eingesetzt. 
Es ist erstaunlich wie viele Progressive ihren Lehrstuhl von der UNESCO finanziert bekommen. In Bologna gibt es z. B. einen solchen Lehrstuhl, der sich besonders bemüht, das Vatikanum II und den dort erfundenen "Dialog mit den anderen Religionen" umzusetzen, damit es "Frieden" gibt. 

Da die UNESCO seit Jahrzehnten alle Schulbücher kontrolliert (das kann an neben vielem mehr in diesem genialen Buch nachlesen), ist es kein Wunder, dass es immer schwieriger wird, Kinder katholisch zu erziehen. 

Ich wollte schon lange einen Post schreiben, dass ich denke, dass sie UN die Weltmacht am Ende der Zeiten sind, die laut Offenbarung des heil. Johannes die Menschen zur Unkeuschheit verführt und dadurch auch kontrolliert (kann man in den lehramtlichen Erklärung in dieser Vulgata lesen), denn die UN sind der Hauptverbreiter und –förderer von LGBT und allen anderen Unzuchtssünden. 


Wie schon die Jugend von ihnen absichtlich in unvorstellbarer Weise verdorben wird, kann man eindrücklich (Shame on you, United Nations) bei dieser amerikanischen Ärztin nachlesen, die versucht hat auf einer UN-Sitzung gegen das "Menschenrecht auf Sex für Kinder" (!!) zu kämpfen. 

Außerdem kann man bei den Progressiven lernen, niemals aufzugeben. Als sie angefangen haben, gegen die katholische Kirche zu kämpfen, muss es aussichtslos ausgesehen haben, aber da sie schon seit mindestens 15 Jahrzehnten mit allen Mitteln kämpfen und nie nachlassen, haben sie scheinbar gesiegt. 
Ich las einmal sinngemäß in einer katholischen Zeitschrift, dass Gott Arbeit und Mühe belohnt und deshalb lässt er die Progressiven auch zeitlichen Erfolg haben, eben weil sie so viel arbeiten. 
Spätestens nach ihrem letzten Atemzug wird natürlich abgerechnet, wenn sie sich nicht vorher bekehren und Buße tun wollen, denn niemand kämpft ungestraft gegen Gott.

Fällt mir noch was ein? Im Moment nicht. Nur dass, wenn man sich zu viel mit den Progressiven beschäftigt, man mit der Unwissenheit 
der Traditionskatholiken bezüglich der wirklichen Lage in der Kirche ziemlich ungeduldig werden kann. Außerdem machen sich leider viele "konservative" Katholiken über Progressive lustig, weil sie diese nicht ernst nehmen, was ein sehr schwerer Fehler und damit ein enormer strategischer Vorteil für die Progressiven ist. 
Wenn man den Feind nicht ernst nimmt, kann dieser noch leichter siegen. 

Es gibt leider viele Konservative, die immer noch meinen, die Progressiven würden in einer Generation aussterben, nicht wissend, dass sich letztere jede Menge Nachwuchs herangezogen haben. Außerdem ist heute ohnehin fast jeder Katholik ein Progressiver, wenn auch meist ohne es selbst zu merken. 

Und was sollte man von den Progressiven niemals lernen? 


Sie lügen und zwar wie gedruckt, zwar nicht, wenn sie ihre Generalstabsmäßig geplante Attacke gegen die katholische Kirche beschreiben, aber wenn sie sich darüber auslassen, was angeblich "katholisch" ist. Und sie lassen sich reichlich über ihr Neues Evangelium aus.
Das ist oft ein solch unglaublicher Agitprop, dass selbst die Autoren der schrecklichen Agitpropbücher gegen die katholische Kirche, die in der DDR erschienen sind, noch etwas hätten lernen können. 

Daher kann es sehr gefährlich sein, bei den Progressiven zu lesen, denn wer nicht ganz genau die katholische Lehre und die katholische Morallehre kennt, kann bei ihnen sehr leicht infiziert werden, denn sie kennen sich sehr gut mit Psychologie und auch mit Masseneinflussungstechniken wirklich sehr gut aus, ganz wie ihre mächtigen Freunde bei den UN. (Papst Franziskus z. B. hat als junger Mann u. a. auch Psychologie studiert laut Biographie, man kann etliche davon bei Google-books durchforsten.) 
Daher ist das meiste, was sie sagen und schreiben mit allen Wassern der Werbepsychologie gewaschen.

Spätestens übermorgen gibt es einen Post über induktiv versus deduktiv, ein schon seit Jahrzehnten angewendetes Zaubermittel zur Glaubenszerstörung, besonders in Lateinamerika, auch bekannt als "sehen, urteilen, handeln", das jetzt auch erstmals auch auf einer Synode angewandt wurde und offensichtlich zum neuen innerkirchlichen Standard werden soll. 
Das kann man auch alles bei den immer gut informierten Progressiven lesen, sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch

Montag, 6. Oktober 2014

Was bedeuten die Formulierungen des Papstes zur Synodeneröffnung?

Das fragt man sich bei katholisches.info heute.

Ich kann nur sagen, dass jeder Progressive weiß, was diese Formulierungen bedeuten. Das kann man leicht erfahren, wenn man ihre Publikationen liest, dazu reicht schon z. B. "National Catholic Reporter", die besten Draht nach Rom haben.

Wenn ein Progressiver "Schrei des Volkes" oder „Ursprung der christlichen Erfahrung „ oder „Urkirche“ hört, weiß er sofort, dass das Ausdrücke aus der Befreiungstheologie sind, was übersetzt "Befreiung von der lehramtlichen Theologie" heißt.

Man muss nur sehen, was die Befreiungstheologen aus Lateinamerika gemacht haben. Sie haben vor allem den Rückfall ins Heidentum initiiert und unterstützt.

Das Problem mit den „Konservativen“ oder auch den „Traditionskatholiken“ ist, dass diese seit 50 Jahren nicht wirklich begreifen, was gespielt wird.

Man muss öfter bei den Progressiven lesen, die wissen schon die ganze Zeit, was los ist. Z. B. sagte Papst Franziskus Freund, Bischof Kräutler (der in Brasilien hauptsächlich für die Umwelt statt für die Seelen kämpft), schon letztes Jahr, dass "Evangelii Gaudium" Befreiungstheologie pur ist. Konservative nehmen solche Aussagen zu ihrem eigenen Schaden meist nicht ernst.

Wenn ein Progressiver die neuesten Schlagzeilen auf Radio Vatikan liest: Papst an Synodenväter: „Redet bitte offen“  
(Papstzitat daraus: "Keiner soll sagen: ‚Das kann man nicht sagen,...") muss er auch nicht lange nachdenken, sondern bricht in Jubelstürme aus.

Ich bezweifle allerdings, dass die meisten Progressiven wissen, für wen sie eigentlich letztlich arbeiten, nämlich für die UN (Vereinten Nationen), die hinter dem ganzen diabolischen Szenario stecken, was seit Jahrzehnten unzählige Seelen in die Hölle geführt hat, weil keiner mehr die Sünde ernst nimmt als Folge der diabolisch gut abgestimmten Propaganda durch Schule, Medien, Unterhaltungsindustrie usw. 

Leute, die mit den höchsten Führungsebenen der UN zusammenarbeiten, wie Hans Küng oder Leonardo Boff wissen es zweifellos. Dass man im Vatikan nicht weiß, was die UN so alles treiben, wo man einen ständigen Beobachter am Sitz der UN hat, kann ich mir leider nicht vorstellen.

Dass viele Mitläufer bei den Progressiven denken, sie täten was Gutes, konnte ich gerade wieder lesen. Beim Googlen nach „Befreiungstheologie Urkirche“ fand ich den Blog eines deutschen Studenten der „Lateinamerikanische Theologie“ studiert. Von diesem Studium sagt er selbst, es könnte auch schlicht nur „Befreiungstheologie“ heißen. Er meint, er tut was Großartiges indem er den Armen beim "Kampf gegen die Unterdrückung" hilft.

Seit ich weiß, dass Lehrer und Freunde von 
Papst Franziskus Befreiungstheologen sind, habe ich auch so viel „Befreiungstheologie“ studiert, dass ich weiß, worum es dabei hinter den unzähligen Worten, die ihre zahlreichen Verfechter wie z.B. Leonardo Boff seit Jahrzehnten in Wort und Schrift machen, wirklich geht. 

In dieser „Theologie“ wird vor allem immer so getan, als sei der einzelne „Unterdrückte“ selbst völlig sündenlos und müsse an sich selbst nichts tun. Allein, dass er unterdrückt wird, macht ihn zu einem guten Menschen.


Welche Sünde aber existiert, ist die „soziale Sünde“, d.i. andere unterdrücken. Andere zu unterdrücken, ist auch ziemlich die einzige Sünde, die es in dieser "Theologie" gibt. Somit wird der "Katholizismus" nach außen verlagert und kämpft ausschließlich gegen einen äußeren Feind und man fühlt sich dabei toll.

Von 10 Geboten Gottes und den fünf Kirchengeboten, die auch für Arme und Unterdrückte gelten, wird in der Befreiungstheologie nie geredet, aber Hauptsache man kämpft für die gute Sache der Armen. 
Außerdem wird den "Armen" eingeredet, selbst die Katholische Kirche und ihr „Klerikalismus“ unterdrücke sie, weil das in der „Urkirche“ alles nicht so war und die „engstirnigen Regeln“ erst später von bösen Päpsten, die sich so prunkvoll wie Monarchen aufführten, obwohl doch Petrus so bescheiden war, eingeführt wurde. 
So wird der Katholizismus mit Unwahrheiten auf den Kopf gestellt. 

Aber aus diesen Gründen muss der befreiungstheologische Priester möglichst in Lumpen (alte Jeans und altes T-Shirt) daher kommen und selber idealerweise moralisch verlottert sein, um den Leuten zu zeigen, dass er nicht zu den bösen Unterdrückern gehört, sondern so „wie seine Schafe riecht“

Dass ihr schlimmster Unterdrücker ihre eigene persönliche Sünde ist, weil sie jede schwere unbereute persönliche Sünde auf ewig in die Hölle führt, sagt er ihnen nicht (das wäre ja Dogmatik und daher "engstirnige Regel") und wird so zu ihrem größten Übel. 

Dass so ein Studium, in dem man einen „Master“ in „lateinamerikanischer Theologie“ oben beschriebener Art machen kann, existiert, war mir bis heute unbekannt. 
So wird auf jeden Fall gut für ultra-progressiven Nachwuchs gesorgt.

Siehe auch:
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...