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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Sterb­li­cher, denk’ ans Ster­ben!

"Sol­che Gedan­ken ent­hal­ten eine ernste Mah­nung: Bereit sein für den Tod. Der Tod wäre nicht so etwas Tie­ferns­tes, wenn die unsterb­li­che Seele nicht wäre, wenn die Ewig­keit nicht wäre, wenn das Gericht nicht wäre, wenn das Ster­ben nicht die Brü­cke ent­we­der zu ewi­ger Freude oder zu ewi­gem Leid wäre. 

Im spa­ni­schen Bür­ger­krieg wurde ein Pries­ter, ein gläu­bi­ger, from­mer Pries­ter, von den „Roten“ gefan­gen­ge­nom­men. Er wurde ver­hört von einem ehe­ma­li­gen Pries­ter, der zu ihm sagte: „Ich möchte kein Miss­ver­ständ­nis auf­kom­men las­sen: Ich habe mei­nen Glau­ben auf­ge­ge­ben und stehe außer­halb der Kir­che.“ Da ent­geg­nete der gläu­bige Pries­ter: „Sie Glück­li­cher, Sie Glück­li­cher. Ich wollte, ich könnte mei­nen Glau­ben los­wer­den. Mor­gen in aller Früh erschos­sen zu wer­den, fiele mir nicht so schwer, wenn ich über­zeugt wäre, danach in ewi­gen Schlaf zu fal­len.“ 

Aber wir fal­len nicht in einen ewi­gen Schlaf, wir fal­len in die Hände Got­tes. Und von die­sen Hän­den steht in der Hei­li­gen Schrift: 
„Es ist furcht­bar, in die Hände des leben­di­gen Got­tes zu fal­len.“ 

Auch das steht in der Hei­li­gen Schrift, nicht nur die Worte von der Barm­her­zig­keit! Viele Men­schen hören nicht gern vom Tode reden. Am liebs­ten schlös­sen sie jedes Mal die Augen und die Ohren, wenn irgend­et­was sie an den Tod erin­nert, damit nicht die behag­li­che Ruhe ihrer Seele gestört werde. 

Aber es ist gut und heil­sam für uns, uns an diese erns­teste aller natür­li­chen Wahr­hei­ten zu erin­nern. 
Nicht, damit wir nie­der­ge­drückt wer­den, son­dern damit wir jeder­zeit gerüs­tet sind für die letzte Stunde. „Sterb­li­cher, denk’ ans Ster­ben!“, so steht im Buch von der „Nach­folge Christi“. 

Nie­mand weiß, wann der Tod kommt. „Seid bereit! Ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“ 
In mei­ner Hei­mat steht ein Kreuz – ein stei­ner­nes Kreuz. Und auf die­sem stei­ner­nen Kreuz ist der Spruch ange­bracht: 
Der Weg zur Ewig­keit,
der ist doch gar nicht weit.
Um achte fuhr er fort,
um neune war er dort."
Alles aus der Predigt von Prälat Prof. May: Sterb­li­cher, denk’ ans Ster­ben!

Hoffentlich war er "um neune" auf der richtigen Seite der Ewigkeit angelangt und nicht in der Hölle. 
Wie wahr ist das alles, was Prof. May predigt. (Man kann sicher annehmen, dass der gläubige Priester im Beispiel nicht ernsthaft gewünscht hat, er könnte glauben, wie sein abgefallener Mitbruder, dass er nur in einen ewigen Schlaf fiele nach dem Tod.)

Meine immer noch protestantischen bzw. quasi atheistischen Verwandten denken sogar alle fälschlich, sie fielen ins Nichts nach dem Tode. 
Sie werden ziemlich ungehalten, wenn man ihnen sagt, dass es nicht so ist. Diese Gedanken möchten sie zu gerne von sich fern halten, damit sie "sich nicht beunruhigen müssen". Das haben mir auch schon andere Protestanten gesagt. Übersetzt bedeutet das vor allem: Sie wollen ihr Leben nicht ändern und nicht mit ihrem scheinbar bequemen Sündenleben aufhören.

Es kann aber keiner ungestraft gegen die Offenbarung Gottes am Falschen festhalten. Wenn sie bis zum letzten Atemzug an dieser irrigen Meinung festhalten und sich nicht zu Gott bekehren wollen, werden sie in der Hölle auf ewig reichlich Gelegenheit haben, krass beunruhigt zu sein.

Leider gibt es auch genügend Katholiken, die so denken, bzw. sogar glauben, jeder käme in den Himmel, obwohl er in seinem Leben wiederholt schwer gegen alle Gebote verstoßen und sich nie wirklich für Gott interessiert hat und das alles nicht einmal bereut.

Gott sei Dank war eines der ersten Bücher mit denen ich in Berührung kam nach meiner Konversion das "Vorbereitung zum Tode", Betrachtungen für jeden Tag, die vorzugsweise bei noch guter Gesundheit zu lesen sind, vom heil. Kirchenlehrer Alphons Maria von Liguori, einem meiner liebsten Heiligen.

In dem Buch steht unter anderem, dass Gott jedem Menschen von seiner Erschaffung an eine unterschiedliche Anzahl von Todsünden zugebilligt hat, eine theologische Meinung, die, wie der heil. Alphons sagt, auch von den Kirchenvätern gedeckt ist. 

Keiner weiß, wie viele Todsünden ihm zugebilligt worden sind. Nach der letzten Todsünde, bei der Gott dann dem Todsünder keine Gnaden mehr zur Bekehrung gibt, heißt es dann:
Der Weg zur Ewig­keit, 
der ist doch gar nicht weit. 
Um achte fuhr er fort,

um neune war er in der Hölle.
Und das auf ewig.

Ein schönes Weihnachtsgeschenk ist das Buch vom heil. Alphons, das neu aufgelegt wurde, auch für sich selbst.






Montag, 6. Oktober 2014

Was bedeuten die Formulierungen des Papstes zur Synodeneröffnung?

Das fragt man sich bei katholisches.info heute.

Ich kann nur sagen, dass jeder Progressive weiß, was diese Formulierungen bedeuten. Das kann man leicht erfahren, wenn man ihre Publikationen liest, dazu reicht schon z. B. "National Catholic Reporter", die besten Draht nach Rom haben.

Wenn ein Progressiver "Schrei des Volkes" oder „Ursprung der christlichen Erfahrung „ oder „Urkirche“ hört, weiß er sofort, dass das Ausdrücke aus der Befreiungstheologie sind, was übersetzt "Befreiung von der lehramtlichen Theologie" heißt.

Man muss nur sehen, was die Befreiungstheologen aus Lateinamerika gemacht haben. Sie haben vor allem den Rückfall ins Heidentum initiiert und unterstützt.

Das Problem mit den „Konservativen“ oder auch den „Traditionskatholiken“ ist, dass diese seit 50 Jahren nicht wirklich begreifen, was gespielt wird.

Man muss öfter bei den Progressiven lesen, die wissen schon die ganze Zeit, was los ist. Z. B. sagte Papst Franziskus Freund, Bischof Kräutler (der in Brasilien hauptsächlich für die Umwelt statt für die Seelen kämpft), schon letztes Jahr, dass "Evangelii Gaudium" Befreiungstheologie pur ist. Konservative nehmen solche Aussagen zu ihrem eigenen Schaden meist nicht ernst.

Wenn ein Progressiver die neuesten Schlagzeilen auf Radio Vatikan liest: Papst an Synodenväter: „Redet bitte offen“  
(Papstzitat daraus: "Keiner soll sagen: ‚Das kann man nicht sagen,...") muss er auch nicht lange nachdenken, sondern bricht in Jubelstürme aus.

Ich bezweifle allerdings, dass die meisten Progressiven wissen, für wen sie eigentlich letztlich arbeiten, nämlich für die UN (Vereinten Nationen), die hinter dem ganzen diabolischen Szenario stecken, was seit Jahrzehnten unzählige Seelen in die Hölle geführt hat, weil keiner mehr die Sünde ernst nimmt als Folge der diabolisch gut abgestimmten Propaganda durch Schule, Medien, Unterhaltungsindustrie usw. 

Leute, die mit den höchsten Führungsebenen der UN zusammenarbeiten, wie Hans Küng oder Leonardo Boff wissen es zweifellos. Dass man im Vatikan nicht weiß, was die UN so alles treiben, wo man einen ständigen Beobachter am Sitz der UN hat, kann ich mir leider nicht vorstellen.

Dass viele Mitläufer bei den Progressiven denken, sie täten was Gutes, konnte ich gerade wieder lesen. Beim Googlen nach „Befreiungstheologie Urkirche“ fand ich den Blog eines deutschen Studenten der „Lateinamerikanische Theologie“ studiert. Von diesem Studium sagt er selbst, es könnte auch schlicht nur „Befreiungstheologie“ heißen. Er meint, er tut was Großartiges indem er den Armen beim "Kampf gegen die Unterdrückung" hilft.

Seit ich weiß, dass Lehrer und Freunde von 
Papst Franziskus Befreiungstheologen sind, habe ich auch so viel „Befreiungstheologie“ studiert, dass ich weiß, worum es dabei hinter den unzähligen Worten, die ihre zahlreichen Verfechter wie z.B. Leonardo Boff seit Jahrzehnten in Wort und Schrift machen, wirklich geht. 

In dieser „Theologie“ wird vor allem immer so getan, als sei der einzelne „Unterdrückte“ selbst völlig sündenlos und müsse an sich selbst nichts tun. Allein, dass er unterdrückt wird, macht ihn zu einem guten Menschen.


Welche Sünde aber existiert, ist die „soziale Sünde“, d.i. andere unterdrücken. Andere zu unterdrücken, ist auch ziemlich die einzige Sünde, die es in dieser "Theologie" gibt. Somit wird der "Katholizismus" nach außen verlagert und kämpft ausschließlich gegen einen äußeren Feind und man fühlt sich dabei toll.

Von 10 Geboten Gottes und den fünf Kirchengeboten, die auch für Arme und Unterdrückte gelten, wird in der Befreiungstheologie nie geredet, aber Hauptsache man kämpft für die gute Sache der Armen. 
Außerdem wird den "Armen" eingeredet, selbst die Katholische Kirche und ihr „Klerikalismus“ unterdrücke sie, weil das in der „Urkirche“ alles nicht so war und die „engstirnigen Regeln“ erst später von bösen Päpsten, die sich so prunkvoll wie Monarchen aufführten, obwohl doch Petrus so bescheiden war, eingeführt wurde. 
So wird der Katholizismus mit Unwahrheiten auf den Kopf gestellt. 

Aber aus diesen Gründen muss der befreiungstheologische Priester möglichst in Lumpen (alte Jeans und altes T-Shirt) daher kommen und selber idealerweise moralisch verlottert sein, um den Leuten zu zeigen, dass er nicht zu den bösen Unterdrückern gehört, sondern so „wie seine Schafe riecht“

Dass ihr schlimmster Unterdrücker ihre eigene persönliche Sünde ist, weil sie jede schwere unbereute persönliche Sünde auf ewig in die Hölle führt, sagt er ihnen nicht (das wäre ja Dogmatik und daher "engstirnige Regel") und wird so zu ihrem größten Übel. 

Dass so ein Studium, in dem man einen „Master“ in „lateinamerikanischer Theologie“ oben beschriebener Art machen kann, existiert, war mir bis heute unbekannt. 
So wird auf jeden Fall gut für ultra-progressiven Nachwuchs gesorgt.

Siehe auch:

Mittwoch, 2. Juli 2014

Familienterror am Sterbebett wegen Priestern

Die 89jährige Mutter einer meiner katholischen Bekannten ist schwer erkrankt. Das Krankenhaus hat gesagt, ihre Einlieferung wurde sozusagen in letzter Minute vorgenommen, 10 Minuten später und sie wäre nicht mehr zu retten gewesen. Jeder Katholik sollte wissen, dass es nun allerhöchste Zeit für die letzte Ölung ist, heutzutage fast nur noch bekannt unter „Krankensalbung“. 

Meine Bekannte schlug ihren drei Geschwistern, von denen sie schon wusste, dass es ihnen an Kenntnis des katholischen Glaubens und der katholischen Moral schwer mangelt, auch sofort vor, für die Mutter einen Priester zu rufen.


Auf das, was dann folgte, war sie dennoch nicht vorbereitet. Sie wurde hysterisch beschimpft, ob sie die Mutter zu Tode erschrecken wolle, wenn da plötzlich so „Einer ganz in schwarz“ stehe (meine Bekannte hat eine Vorliebe für Priester, die als solche noch erkennbar sind und nicht im Holzfällerhemd kommen). Viel besser wäre es doch, wenn alle vier Geschwister um das SterbeKrankenbett stehen und Abschied nehmen würden, das würde der Mutter viel besser tun.


Der Einwurf meiner Bekannten, das würde der Mutter aber nichts für die Ewigkeit bringen, und um die gehe es ja doch nur, wurde wiederum mit Beschimpfungen beantwortet. Sie sei „bigott“ und habe überzogene Vorstellungen vom katholischen Glauben. Mit allen könne man über den Glauben reden, nur mit ihr nicht, denn sie sei so extrem.


Erschwerend kam hinzu, dass die Mutter, die sich in den letzten Jahren von der äußerst laxen Sichtweise ihrer drei Kinder hatte anstecken lassen, kurz nach dem Aufwachen aus dem künstlichen Koma, in das sie kurzfristig versetzt worden war, gesagt hatte, es sei so schön gewesen, sie habe gerne nicht mehr aufwachen, sondern  „einfach so hinübergehen wollen“. In dieser „katholischen“ Familie sind 
nämlich alle außer meiner Bekannten der irrigen Meinung, jeder komme in den Himmel.

Daher wurde von den drei Geschwistern beschlossen, meine Bekannte keinesfalls mit ihrer Mutter im Krankenhaus allein zulassen, damit diese ihr nicht doch noch die Zustimmung "Einen in schwarz" herbeizuholen, abringen kann.

Woher haben diese Geschwister die der unveränderlichen katholischen Glaubenslehre widersprechenden Ansichten? Außer von der "Welt" von ihrem Pfarrer, der sich nicht scheut, öffentlich zu predigen, dass jeder in den Himmel kommt. (Heutzutage muss man nicht hinzufügen, dass dieser Priester für die Verbreitung einer solchen Irrlehre von seinem Bischof noch nie gerügt wurde.)

Offensichtlich nehmen weder der Priester noch der zuständige Bischof diese Dogmen besonders ernst:

Die Seelen derer, die im Zustand der persönlichen schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein. De fide.
und
Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit. De fide.
Ergebnis ist, dass diese drei von diesem Priester in die Irre geführten Geschwister mit Zähnen und Klauen versuchen, der Mutter einen Priester vom Leib zu halten, der durch Spendung des Bußsakramentes und des Sakramentes der Letzten Ölung sicherstellen könnte, dass sie nicht im Zustand der persönlichen schweren Sünde stirbt.

Ich frage mich, warum dieser Mann sich zum Priester hat weihen lassen, wenn alle Menschen von selbst in den Himmel kommen, egal welch sündhaftes Leben sie geführt haben und was sie geglaubt oder nicht geglaubt haben: Wozu wird er als Priester denn dann eigentlich gebraucht? 
Seine Existenz ist doch ganz sinnlos, wenn jeder in den Himmel kommt, wozu brauche ich dann überhaupt eine Kirche mit Priestern? Es wäre dann doch besser gewesen, er wäre stattdessen z. B. zur Müllabfuhr gegangen, denn das wäre dann wenigstens eine äußerst sinnvolle Tätigkeit gewesen, denn der Müll räumt sich noch nicht von selber weg.

Ich muss auch sagen, dass die reizende Bezeichnung „bigott“ mir aus meiner protestantischen Vergangenheit unbekannt ist. Ebenso kenne ich erst seit meiner katholischen Zeit die Beschimpfung „Betschwester“. 

Ich frage mich wirklich, in welche Klasse von Sünden solche Beschimpfungen eingeordnet werden müssen. Wenn der göttliche Heiland gesagt hat, dass der, der zu seinem Nächsten „du Narr“ sagt, des höllischen Feuers schuldig ist (Matth. 5, 22), was wartet auf den, der sich in solch besonders abfälliger Weise über die Frömmigkeit und den Glaubenseifer seiner Mitkatholiken äußert, noch dazu über die der eigenen leiblichen Schwester?

Der Priester, der predigt, jeder komme in den Himmel, ist übrigens kein Einzelfall. Ich weiß von einem recht alten Monsignore aus derselben Diözese, der das auch predigt, sogar in der Stadt des Bischofssitzes. 

Und im hier folgenden Video ist ein deutscher Pfarrer, der das entsprechende Lied „Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind“ sogar an Karneval in seiner Kirche singen lässt.
Solche Priester nehmen scheinbar die Androhungen des Propheten Ezechiel nicht mehr ernst, die wie die heilige Kirche immer lehrte, auch für heutige Priester gelten. Der Priester ist nämlich Gott für die Seelen verantwortlich, die aus seiner Schuld zugrunde gegen (Ezechiel 3,16-21; 33, 1-9).

Siehe auch:
Nützliche Lehre von der bis an das Lebensende verschobenen Bußeund
Welcher Glaube und welche Werke zur Rettung erforderlich sind
und
Rechtgläubige Predigten, in der die Letzte Ölung erwähnt wird: hier
und
Bischöfe in der Hölle?

Rechtgläubige Predigten über die Hölle:
Tod, Fegefeuer, Hölle und Himmel - Glaubenswahrheit.org
Tod, Fegefeuer, Hölle und Himmel. [PDF] 07.10.1990: Der Tod als Folge der Erbsünde · [PDF] 14.10.1990: Der Tod als Ende des irdischen Lebens · [PDF] ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihenchrono/199003/

7.10.2007: Die Hölle – ewige Strafe der Verdammten ...
7. Okt. 2007 ... Dass es eine Hölle gibt, ist Dogma, ist Glaubenssatz der katholischen Kirche, den jeder, der den Namen eines Katholiken führt, annehmen ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2007/20071007/

Die Hölle als Ort der ewigen Verwerfung - Glaubenswahrheit.org
Predigtreihe: Tod, Fegefeuer, Hölle und Himmel (Teil 7). 18. November 1990. DieHölle als Ort der ewigen Verwerfung. Im Namen des Vaters und des Sohnes ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199003/19901118/

6.6.1999: Die Wirklichkeit der Hölle als Ort der Verdammnis ...
6. Juni 1999 ... Wir sind bei unseren Überlegungen über die letzten Dinge zu dem Zustand vorgestoßen, den wir die Hölle nennen. Es ist ein Glaubenssatz der ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199901/19990606/

20.11.1988: Die Hölle | Glaubenswahrheit.org: Predigten von Prof...
20. Nov. 1988 ... „An die Hölle glaube ich nicht.“ So sagte kurz vor seinem Tode Carl Zuckmayer in einem Interview mit der Mainzer Zeitung. Er hatte also auch ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1988/19881120/

13.6.1999: Die Hölle als die Ausreifung der Trennung von Gott ...
13. Juni 1999 ... Die Hölle ist ein Geheimnis. Sie ist das Geheimnis der Sünde. So wie der Himmel die Vollendung der Gottverbundenheit ist, so ist die Hölle die ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199901/19990613/

Freitag, 29. November 2013

Wenn Teufel Priester grüßen lassen

Heutzutage werden wohl nicht nur die Priester in Paris gegrüßt.
"Ein frommer Schriftsteller erzählt, dass eines Tages in Paris der Teufel zu einem Geistlichen sprach, er solle seinen Mitbrüdern verkünden, dass die Häupter der Hölle sie grüßen ließen, und ihnen dankten, weil um ihretwillen so viele Seelen verdammt würden (Lib. C. 29. N.)
Darüber beklagt sich der Herr beim Propheten Jeremias (50,6): Mein Volk ist eine verlorene Herde, ihre Hirten verführten sie. 
Wenn der Hirt am Abgrund wandelt, sagt der heil. Gregorius (pastor p. 1,2.), so ist keine Abhilfe möglich, dass nicht auch die Herde ihm dahin folge. 
Das böse Beispiel der Priester, sagt der heil. Bernhard (in convers. S. Pauli), hat notwendig den schlechten Wandel des Volkes zur Folge. Wenn ein Laie vom rechten Weg abirrt, so wird er allein zugrunde gehen, aber ach, die Verwirrung des Führers wird so viele ins Verderben stürzen, wie unter seiner Leitung stehen (Ep. 127)."
Zitat aus dem Kapitel "Von der Sünde des Ärgernisses", S.95, in diesem hervorragenden Buch vom hl. Kirchenlehrer Alphons Maria von Liguori, kostenlos herunterzuladen bei der Bayerischen Staatsbibliothek:
Der Priester in der Einsamkeit
Autor / Hrsg.: Liguori, Alfonso Maria de'
Verlagsort: Regensburg | Erscheinungsjahr: 1856 | Verlag: Manz
Signatur: Past. 514 z-2
Reihe: Der Priester im Gebete und in der Betrachtung : Gebete für alle Tage der Woche, vor und nach der heiligen Messe ... ; zwei Abtheilungen ; 2 
Permalink: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10610436-1

Sonntag, 13. Oktober 2013

Über das Ewige in der Ewigkeit

Die Predigt des hl. Kirchenlehrers Alphons Maria von Liguori für heute, den 21. Sonntag nach Pfingsten, hat die Ewigkeit, und zwar die Ewigkeit der Hölle, zum Thema.

Beim Lesen fiel mir eine frühere Bekannte ein, die nur wenige Monate bevor ich in die katholische Kirche eingetreten bin, aus ihr ausgetreten ist. Kurz vor meinen Eintritt sagte sie zu mir: „Du denkst ja nur noch an das Jenseits!“ Schon damals habe ich ihren Vorwurf als Lob gesehen.


Seitdem ist einiges passiert und mein Mann und mein Sohn sind auch konvertiert. Nun denken wir alle drei nur noch an das Jenseits. 
Immer, wenn uns was Schreckliches passiert, sagen wir uns: „Stell´ Dir vor, in der Hölle ist es noch unendlich viel schrecklicher und das auf ewig! Alles hier vergeht. Trag´ es mit Geduld und Ergebung in den Willen Gottes, dann kannst Du Dir sogar Verdienste für die Ewigkeit erwerben.“ 
Oder wir trösten uns mit dem berühmten Gebet des hl. Augustinus in Widerwärtigkeiten: „Schneide hier, brenne dort, aber verschone mich in Ewigkeit!“

Zwei ältere Damen, mit denen ich mich einmal über die seit Jahren erfolglosen Versuche der beiden, ihre Verwandten zu bekehren, unterhielt, benannten das Grundhindernis mit kummervollem Gesichtsausdruck in einem Satz: "Sie wissen nicht, was die Ewigkeit ist!"

Was sagt also der hl. Alphons zu diesem Thema? Er sagt u.a.:

"Der hl. Augustinus nannte den Gedanken an die Ewigkeit einen großen Gedanken. Der Heilige sagt, dass uns Gott deshalb zu Christen gemacht habe und in den Wahrheiten der Religion unterweisen lasse, damit wir an die Ewigkeit denken.  
Dieser Gedanke ist es, der so viele Große dieser Welt bewogen hat, den irdischen Reichtümern zu entsagen, sich in ein Kloster einzuschließen und dort ein armes und bußfertiges Leben zu führen. Dieser Gedanke ist es, der so viele Jünglinge dazu gebracht hat, in Höhlen und Wüsten zu fliehen, der so viele Märtyrer ermutigt, die größten Peinen und den Tod zu erdulden, um ihre Seele für die Ewigkeit zu retten: Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, ruft ein hl. Paulus aus, sondern suchen die zukünftige. Hebr. 13,14. 
Nicht diese Erde, meine Christen, ist unser Vaterland, sie ist nur ein Ort, den wir durchwandern, um bald in die Ewigkeit einzugehen: Der Mensch gehet in sein Haus, wo er ewig bleiben soll. Eccl. 12,5 Aber in dieser Ewigkeit ist der Wohnort der Gerechten sehr verschieden von dem der Sünder; jener ist ein Sitz aller Freuden, dieser ein Gefängnis der Peinen. In eines dieser Häuser wird indes ein Jeder von uns ganz unfehlbar eingehen (Ambrosius in Ps. 118). 
Wo die Seele aber einmal eingekehrt ist, da wird sie ewig bleiben: Wenn der Baum fällt nach Süden oder Norden, so bleibt er auf dem Orte, wo er gefallen ist, liegen. Eccl. 11,3. Wohin fällt aber wohl ein Baum, wenn man ihn umhaut? Er fällt, wohin er sich zuvor schon neigte. 
Wohin aber wirst du wohl fallen, o mein Christ, wenn der Baum deines Leben durch den Tod gefällt wird? Du wirst fallen, wohin du dich neigtest.(…) 
Der hl. Cyprian fragt, was denn so viele Heilige bewogen habe, hier auf Erden durch die vielen Bußwerke, die sie an sich selbst übten, ein stetes Martertum zu führen, und er antwortet: Der Gedanke an die Ewigkeit bewog sie dazu. Ein gewisser Mönch schloss sich in eine Höhle ein und rief unaufhörlich aus: „ Ewigkeit, o Ewigkeit! Jene bekannte Sünderin, welche der Abt Paphnutius bekehrte, hatte unausgesetzt die Ewigkeit vor Augen und rief aus: "Ach, wer gibt mir die Versicherung, dass ich zur ewigen Glückseligkeit gelangen werde, und dass nicht eine unglückselige Ewigkeit auf mich wartet!" 
Dieselbe Furcht bewirkte, dass der hl. Andreas Avellino bis zu seinem Tode in steter Furcht und Angst erhalten ward, so dass er jeden, dem er begegnete, fragte: "Was meint ihr, werde ich wohl selig werden oder werde ich in Ewigkeit verloren gehen?"
Wenn wir die Ewigkeit vor Augen hätten, würden wir gewiss nicht so große Anhänglichkeit an diese Erde haben. Der hl. Gregorius sagt, dass wer an die Ewigkeit denkt, weder vom zeitlichen Glück aufgeblasen, noch von der Widerwärtigkeit niedergebeugt werde, denn da er nichts auf Erden wünscht, so hat er auch nichts von dieser Welt zu fürchten.  
Der hl. Augustinus sagt, dass derjenige, welcher an die Ewigkeit denken könne, ohne sich zu Gott zu bekehren, entweder den Glauben oder den Verstand verloren habe.  
Und der hl. Chrystosomus erzählt ausdrücklich, dass die Heiden den Christen vorwarfen, sie seien entweder Toren oder Lügner; Lügner, wenn sie zu glauben behaupteten, was sie nicht glaubten, oder Toren, wenn sie, da sie an eine Ewigkeit glauben, dennoch weiterhin sündigten. 
"Wehe den Sündern", ruft der hl. Cäsarius von Arles aus, "sie gehen in die Ewigkeit ein, ohne dieselbe vorher gekannt zu haben; aber wie groß wird ihr Wehklagen sein, wenn, nachdem sie in dieselbe getreten, sie nie mehr verlassen können! Wer in die Hölle eingeht, dem öffnet sich die Pforte zum Eintritt, hierauf schließt sich dieselbe aber für immer."(...) 
Der hl. Augustinus (in Ps. 36) sagt: "Alles, was ein Ende hat, kann mit der Ewigkeit nicht vergleichen werden. (...) Wäre die Hölle nicht von ewiger Dauer, so würde sie nicht eine so große Strafe sein." 
"Kurz und gering", sagt Thomas von Kempen, "ist alles, was mit der Zeit vorüber geht. Jede Pein, die ein Ende nimmt, ist nicht sehr bedeutend. (...)"
Der hl. Alphons hat noch mehr dazu sagen, in seinen Predigten auf alle Sonntage des Jahres. Ich kann nur empfehlen, zuzugreifen, wenn sich die Möglichkeit bietet, noch eines der seltenen Bücher mit seinen Predigten zu erstehen.

Zum Thema Ewigkeit in der Hölle erzählte Bischof Fulton Sheen gerne folgende Anekdote: 
Die Verdammten in der Hölle fragen sich oft: "Welche Zeit haben wir?" Die Antwort ist immer die gleiche: 
"Ewigkeit!"


Sonntag, 9. Juni 2013

Von der Existenz der Hölle, und einem probaten Mittel, derselben zu entkommen

Das jüngste Gericht
Hans Memling
(rechts im Bild die Verdammten in der ewigen Hölle)
Die beiden heiligen Märtyrer Primus und Felizian wiesen die Heiden in all ihren Reden immer auf die Wahrheit hin, dass den Gottlosen ewige Peinen zu Teil werden; sie waren also von der Wahrheit, dass es eine Hölle gibt, überzeugt, aber auch die Heiden mussten davon wissen, sonst hätten die Heiligen nicht mit ihnen davon reden können. 
In der Tat haben alle Völker der Erde den Glauben an ein anderes Leben und an einen Lohn und eine Strafe in diesem anderen Leben gehabt und haben diesen Glauben noch. Wohin du gehst, zu den Wilden (Anmerk. dies wurde 1858 geschrieben)  nach Amerika oder Afrika, du wirst diesen Glauben finden. 

Woher wissen es nun diese wilden Völker, die doch niemals vom Evangelium etwas gehört? Sie haben es aus den alten Offenbarungen ihrer Väter, die diese Wahrheit von den ersten Menschen erhalten haben. Gott selbst hat unseren Stammeltern diese Wahrheit von der Hölle geoffenbart, von ihnen haben sie ihre Nachkommen empfangen und durch diese ist sie allen Menschen zu Teil geworden, denn sonst wäre es nicht möglich, dass alle Völker der Erde daran glaubten. 
Die Hölle ist etwas Schreckliches und doch glauben sie alle Völker; es muss also wahr sein, dass es eine Hölle gibt. 

Aber auch dein Inneres, deine Vernunft muss zugestehen, dass es eine Hölle gibt. Denn sieh! ohne den Glauben an ein Gericht und eine Strafe im anderen Leben kann die menschliche Gesellschaft nicht bestehen. Die weltlichen Gerichte und Strafen erreichen den Bösewicht nicht immer; und die Ungerechten, die Lasterhaften und Gottlosen fürchten dieselben auch nicht immer; sollen diese ungestraft davonkommen? 
Und wenn der Bösewicht, der Gottlose gar keine Strafe zu fürchten hat, sobald er stirbt, wie könnte da Recht und Gerechtigkeit mehr bestehen, wer könnte diese Unzahl von Gottlosen mehr bändigen? Die Welt würde eine Mördergrube werden. Tausende von Menschen werden nur durch die Furcht vor der Hölle vom Bösen abgehalten; wer wird sie abhalten, wenn es keine Hölle gibt? 
Daher haben die alten, heidnischen Römer und Griechen an eine gerechte Vergeltung und eine Strafe im anderen Leben fest geglaubt, und mit ihnen, wie schon gesagt, alle Völker der Welt, weil ohne diesen Glauben gar kein Volk bestehen kann.

Doch wir haben für das Dasein einer Hölle auch das heilige, untrügliche Wort Gottes selbst. Christus, Gottes Sohn, redet deutlich von einem Wurm, der nicht stirbt, und einem Feuer, das nicht erlischt, die den Gottlosen ewig peinigen; er spricht deutlich von einer Hölle, von einer ewigen Pein, von einer äußersten Finsternis, vom ewigen Verderben, in welche der verstockte Sünder (d.i. : jemand, der nicht aufhören will, zu sündigen und bis zum Ende unbußfertig bleibt) werde gestürzt werden. Dasselbe sagen die heiligen Apostel, dasselbe lehrt die heilige katholische Kirche, und dieser müssen wir glauben, wenn wir Christen sein wollen.

Aber woher kommt es denn nun, dass es Menschen gibt, die an keine Hölle glauben wollen, und wer sind denn jene, die da sagen: „Es gibt keine Hölle!" 

Schau dich nur ein wenig um, christlicher Leser, so wirst du es gleich sehen. Es kommt dies von der Unsittlichkeit, vom ungerechten, lasterhaften Leben her. 
Ein rechtschaffener, gerechter Mensch, ein frommer, tugendhafter Christ, sagt es nicht; er fürchtet die Hölle nicht, er darf sie nicht fürchten, und für ihn gibt es auch keine, weil er nach den Geboten des Herrn wandelt. 

Nur die Gottlosen, die Lasterhaften, die Diener der Welt sagen es; denn nur sie müssen das Gericht und die Hölle fürchten, für sie ist die Hölle da, darum suchen sie auch die Hölle wegzuleugnen. 

Was sagst du dazu, christliche Seele? Willst auch du an eine Hölle nicht glauben? O dann stünde es nicht gut mit dir! Lebst du fromm und gottesfürchtig, dann darfst du die Hölle nicht fürchten; die Hölle fürchtet und leugnet nur der, welcher die Pein des bösen Gewissens schon im Herzen trägt!!! 

Ich will dir ein gutes Mittel sagen, dass du nicht in die Hölle fällst. Steige im Geiste recht oft in die Hölle hinab; das heißt, stelle dir öfters die Peinen der Verdammten, das ewige Feuer, die ewige Verlassenheit, die ewige Finsternis, die ewige Trennung von Gott recht lebhaft vor Augen, und du wirst die Sünde hassen und fliehen und nicht in die Hölle kommen. Willst du das tun?
Gebet. O Jesu, du Herr über Tod und Leben, der Du Leib und Seele in die Hölle stürzen kannst, erbarme Dich meiner und gib mir die Gnade, dass der Glaube an die Wahrheit der Hölle in mir immer lebendig sei, damit ich nicht derselben verfalle.
aus: Legende von den lieben Heiligen Gottes. Nach den besten Quellen bearbeitet und herausgegeben. Stadtpfr. Georg Ott, mit oberhirtlicher Gutheißung, Verlag F. Pustet, 1858

Und hier Michael Voris, der als Laie heutzutage das gleiche sagen muss, wie es der sehr seeleneifrige Stadtpfarrer Ott damals schrieb, denn allzu viele Priester versäumen es, über die Hölle zu predigen, wie er im Video unten beklagt. 
(Ich selber habe in sechseinhalb Jahren noch nie eine Predigt über die Hölle gehört - was aber nicht daran liegt, dass ich nie zur Kirche gehe.)



Dienstag, 30. April 2013

Warum so wenige selig werden, erklärt von der hl. Katharina von Sienna

"Es werden darum so wenige selig, weil fast alle das Ihrige suchen, nicht was Gottes ist."

Ihr Rat daher:


"Richte alle deine Gedanken, Handlungen und Worte allein auf Gottes Ehre und Verherrlichung."

Siehe auch: 

Montag, 8. April 2013

Wie viele kommen in den Himmel?

Mit Zitaten von Kirchenlehrern und Kirchenvätern und heiligen Päpsten, z.B.:

"Der größere Teil der Menschen wählt eher die Verdammnis als den allmächtigen Gott zu lieben."
Hl. Alphons Maria von Liguori, Kirchenlehrer 

"Es ist sicher, dass wenige gerettet werden."

 Hl. Augustinus, Bischof von Hippo, Kirchenvater

"Ich spreche nicht unüberlegt, aber ich denke nicht, dass viele Priester gerettet werden, sondern dass die, die verdammt werden, weitaus zahlreicher sind."

Hl. Johannes Chrysostomus, Kirchenvater


Siehe auch: Die Letzten Dinge




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