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Donnerstag, 14. April 2016

Krasse Widersprüche zwischen der Ehe-Enzyklika "Casti Conubii" und "Amoris laetitia"

Papst Pius XI. hat seiner Enzyklika  über die Ehe den Namen "Casti Conubii" gegeben, was übersetzt "Keusche Ehe" heißt.

Sie handelt "über die christliche Ehe im Hinblick auf die gegenwärtigen Lebensbedingungen und Bedürfnisse von Familie und Gesellschaft und auf die diesbezüglich bestehenden Irrtümer und Mißbräuche".

Diese Enzyklika war damals als Antwort des Papstes auf die Lambeth-Konfernez der schismatischen Anglikaner notwendig geworden, die 1930 ihren Mitgliedern die Geburtenkontrolle unter bestimmten Umständen erlaubt hatte.

Steve Skojec mit seiner sehr empfehlenswerten katholischen Website onepeterfive ist auf die Idee gekommen, diese Enzyklika mit der Apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" zu vergleichen und musste dabei feststellen, dass letztere sozusagen ein Anti-CC (Casti Conubii) ist.

Dass die Bewahrung und die Pflege der Tugend der Keuschheit, einem der Stützpeiler der katholischen Religion, leider kein Anliegen von "Amoris Laetitia" ist, war mir allerdings auch schon aufgefallen. 
(Das Wort "Keuschheit" kommt auf 259 Seiten einmal vor. Das Wort "keusch" gar nicht)

Wäre die gottgefällige Tugend der Keuschheit bei den zeitgenössischen Katholiken so weit verbreitet wie zu besseren Zeiten, würden sich die Diskussionen über die zahlreichen Ehebrecher, die heute "wiederverheiratete Geschiedene" heißen und über Paare in sogenannten "irregulären Verbindungen" erübrigen, denn so etwas gäbe es bis auf wenige Fälle gar nicht und würde unter den Katholiken analog 1 Korinther 5 auch nicht geduldet.

Da die Verantwortlichen in Rom leider noch keine deutsche Übersetzung von Casti Conubii hochgeladen haben, kann ich zum genauen Vergleich entsprechender widersprüchlicher Stellen leider nur auf Steve Skojecs sehr guten englischen Beitrag verweisen: hier

Wer nicht gut Englisch kann, aber einen Eindruck bekommen möchte, was in Casti Conubii steht, kann hier eine deutsche Übersetzung lesen.

Der heilige Pfarrer von Ars hat übrigens gesagt, dass sich die meisten Eheleute verdammen, weil sie die Ehe missbrauchen

Weil vom "Ehemissbrauch" heute keiner mehr redet, habe ich lange gebraucht, um herauszufinden, was das wohl genau bedeutet.

Wann  man die Ehe missbraucht, steht übrigens auch in Casti Conubii unter Punkt 3.

Das Problem heutzutage ist, dass sich kaum ein zeitgenössischer Katholik mehr vorstellen kann, wie glücklich eine Ehe, die von beiden Eheleuten nach den Regeln von "Casti Conubii" geführt wird, schon hier auf Erden macht, von der Belohnung, die es im Himmel für das Befolgen des Willens Gottes gibt, ganz zu schweigen. 







Samstag, 20. Dezember 2014

Kardinal Burke ist sehr besorgt und ruft die Katholiken zur Verteidigung der Ehe auf

Das hat er in einem Interview mit „Le Figaro“ geäußert, das Rorate Caeli ins Englische übersetzt hat. Das Titelblatt von Le Figaro spricht sogar von einem "geheimen Krieg" im Vatikan. (So geheim ist der Krieg nicht.)


Kardinal Burke sagt u.a. in dem Interview, dass alle diejenigen, die das verteidigt hätten, was immer die Lehre der Kirche war, beschuldigt worden wären, gegen den Papst zu sein, was schon extrem erstaunlich wäre.

Er sagt auch, dass es bei der Synode zur Familie eine Linie gab, nämlich die, die Kardinal Kasper vorgezeichnet hatte und der sich alle anschlossen, die die Richtung der Synode in der Hand hatten. 

Der Synodenzwischenbericht schien sogar schon vor den Beiträgen der Synodenväter geschrieben zu sein, sagt er. Und zwar nur entsprechend der Richtung, die die Position von Kardinal Kasper begünstigte.

Außerdem sei die Frage der Homosexualität eingeführt worden, obwohl sie keine Beziehung zur Frage der Ehe hat, und zwar um "positive Elemente" in ihr zu finden. 

Ein anderer schockierender Punkt sei, dass der Synodenzwischenbericht keinerlei Bezug nahm auf die Heilige Schrift oder die Überlieferung (d. h. Tradition oder Erblehre) der Kirche und nicht einmal auf die Lehre von Papst Johannes Paul II zur ehelichen Liebe.

Schließlich war Kardinal Burke entsetzt, dass das Synodenabschlussdokument die Punkte zur Homosexualität und zu "wiederverheirateten Geschiedenen", die keine Mehrheit der Synodenväter gefunden hatte, trotzdem enthielt (übrigens auf speziellen Wunsch von Papst Franziskus, siehe hier)

Kardinal Burke sagte zudem, dass wir in einem Zeitalter der "Gender"-Verwirrung die Lehre der Kirche zur Ehe dringender denn je benötigten, wir aber in die Richtung gedrängt würden, „wiederverheirate Geschiedene“ zur Kommunion zuzulassen und dass es eine Obsession damit gäbe, den Eheannullierungsprozess zu erleichtern, was zu einer Art „katholischer Scheidung“ führen würde und damit zu einer Schwächung der Unauflöslichkeit der Ehe.

Er sei daher sehr besorgt und ruft alle Katholiken - Laien, Priester und Bischöfe - auf, sich einzubringen bis zum nächsten Synodenteil, um die Wahrheit über die Ehe hervorzuheben.
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Tja, das ist ja alles schön und gut, aber es kommt doch alles etwas spät von Kardinal Burke, das alles hatte man schon etliche Monate vor der Synode vorhersehen können. Den ersten Post über die Richtung, die sich deutlich abzeichnete, bezüglich der „wiederverheirateten Geschiedenen“, gab es auf diesem Blog schon im Oktober 2013.

Hätte er das alles noch als Präfekt der Apostolischen Signatur gesagt, hätte das einen durchschlagenderen Erfolg gehabt, damals gab es auch viele Katholiken weltweit, die hilfesuchend in seine Richtung sahen, aus der leider Schweigen kam, ich erinnere mich noch allzu gut.

Leider bleibt ein Nachgeschmack, da Kardinal Burke mit alledem erst ankommt, da er aus allen Ämtern entfernt wurde. Aber besser spät als nie. Immerhin gehört er zu den ganz wenigen aus dem Klerus, die gegen die revolutionäre Linie, die, gedeckt von Papst Franziskus, aus dem Vatikan kommt, öffentlich überhaupt irgendetwas sagen. 
Nebenbei ist die Ehe nicht das einzige, was man unter diesem Pontifikat als Laie, Priester oder Bischof verteidigen muss.



Mittwoch, 10. Dezember 2014

Vatikan: Input für Bischofssynode 2015 soll nicht nur auf Doktrin basieren

Das berichtete das ultraprogressive und immer bestens informierte Magazin National "Catholic" Reporter gestern freudig.

Meine Übersetzung, kursive Hervorhebungen auch von mir:

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren hat der Vatikan die nationalen Bischofskonferenzen aufgefordert, Input von Katholiken "auf allen Ebenen" zu suchen, wie die Kirche auf manchmal schwierige Fragen des modernen Familienlebens wie Scheidung und Wiederheirat reagieren sollte. 
In einem Vorbereitungsdokument für ein weltweites zweites Treffen der katholischen Bischöfe zum Familienleben, hat der Vatikan außerdem betont, dass Barmherzigkeit benötigt wird, um auf solche schwierigen Situationen zu reagieren - und hat die Bischöfe sogar aufgefordert, zu vermeiden, dass ihre pastorale Sorge ausschließlich auf der derzeitigen katholischen Lehre basiert.
 (später in dem Artikel - siehe Verlinkung oben - wird die betreffende Stelle aus dem vatikanischen Vorbereitungsdokument zitiert)
Mein Kommentar: Papst Franziskus lässt gerade Brandbomben auf die Kirche werfen.

Katholisches.info berichtet auch darüber und fragt:

„Gibt es eine von der Lehre unabhängige Pastoral?“

Mein Kommentar
dort:

Ja, die gibt es, leider. 
Es ist die "Sehen, Urteilen, Handeln"-Methodik oder "see, judge, act"-method, mit der seit 50 Jahren die Kirche gesprengt wird und die besonders von der Befreiungstheologie (bedeutet übersetzt "Befreiung von der Theologie") benutzt wird.

Jeder "progressive Katholik" weiß das und kennt diese Methode. Bei diesen bzw. in einem Buch des Papstlehrers J. C. Scannone S.J., dem Erfinder der argentinischen Befreiungstheologie "Theologie des Volkes" (interessanter Begriff), habe ich das auch zum ersten Mal gelesen und dann gegoogelt. 

(Beim zweiten Papstlehrer, Lucio Gera, "erwächst die Theologie sogar gleich aus der Pastoral".)

Bei dieser "sehen, urteilen, handeln"-Methode wird nicht von der katholischen Lehre (deduktiv) ausgegangen und die entsprechende Lösung des Falles abgeleitet, sondern von Einzelfällen ausgehend (induktiv) wird verallgemeinert.

Beispiel: 


„Wiederverheiratete Geschiedene“ sind Ehebrecher, denn eine gültige Ehe kann nicht geschieden werden. Sie müssen daher ihren Ehebruch beenden (!) und bereuen und beichten, wie die katholische Lehre sagt und fordert. 
Dann können sie jederzeit wieder zur heil. Kommunion gehen, sofern sie sich nicht einen neuen Ehebruch suchen oder den alten wieder auffrischen oder eine andere Todsünde begehen.
Das wäre die deduktive Vorgehensweise, die aus der Doktrin die Pastoral ableitet.

Warum müssen generell Todsünder sofort aufhören zu sündigen? 

Weil Gott unser aller Heiligung will und es ein Dogma ist, dass eine einzige unbereute ungebeichtete Todsünde ausreicht, um jemanden nach seinem Tod auf ewig in die Hölle zu bringen. Denn eine Todsünde löscht sofort die heiligmachende Gnade aus, ohne die keiner den unvorstellbar heiligen Gott in der Ewigkeit wird sehen können.
Und da niemand weiß, wann er sterben muss, sollte man einen Todsünder schon drängen sich zu bekehren, das ist ein Akt der geistlichen Barmherzigkeit.
Einfach zu verstehen und einleuchtend oder? Nicht für die heutige Besetzung des Vatikans, denn:

Das gefällt nicht mehr, weil zu hart, wie Kardinal Kasper, der handverlesene Chef-Theologe der päpstlichen "neuen Barmherzigkeit", ja im Video neulich zugab und daher sind „wiederverheiratete Geschiedene“ durch die induktive Vorgehensweise jetzt Menschen, die einen "gescheiterten Lebensentwurf" hinter sich haben, denn: scheitert nicht jedem mal was? 
Dieses Scheitern bereuen sie zwar , aber jetzt haben sie auch Kinder mit dem "neuen Ehepartner" und man "liebt sich" doch und kann sich nicht trennen und alle leiden so furchtbar, dass sie nicht zur Kommunion gehen dürfen, da kann man ihnen nicht auch noch sagen, dass sie in fortgesetzter Todsünde leben, sondern da muss der „Pastor der Kasper´schen neuen Barmherzigkeit“ einspringen, um sie zu "integrieren". 
So Kardinal Kasper im Video, außer dass er natürlich nicht gesagt hat, dass das eine induktive Vorgehensweise ist, die die katholische Lehre völlig außer Acht lässt.

Wie das „Integrieren“ dann geht, erklärt Papst Franziskus im neuesten argentinischen Interview:

„Im Fall der wiederverheiratet Geschiedenen: Was machen wir mit ihnen, welche Tür kann man öffnen? 
Es gibt eine pastorale Unruhe: Also geben wir ihnen die Kommunion? Es ist keine Lösung, ihnen die Kommunion zu geben. Das allein ist nicht die Lösung. Die Lösung ist die Integration. 
Sie sind nicht exkommuniziert, sicher. Aber sie dürfen nicht Taufpaten sein, sie dürfen in der Messe die Lesungen nicht lesen, sie dürfen die Kommunion nicht austeilen, sie dürfen den Katechismus nicht lehren, sie dürfen sieben Dinge nicht tun. Ich habe die Liste hier. Schluß! Wenn ich das erzähle, würden sie wirklich wie Exkommunizierte wirken! Also, die Türen etwas weiter öffnen.“ 
(Quelle für die deutsche Übersetzung)
Papst Franziskus arbeitet immer so und hat dieses Vorgehen früher schon per CELAM (Lateinamerikanische Bischofskonferenz) in ganz Lateinamerika eingeführt.

Wer das alles weiß, muss nicht mehr so viel rätseln und wird sich auch nicht von der neuen anti-katholischen induktiven "Pastoral" verführen lassen:

Papst Franziskus "induktiver" Kampf gegen "die rechte Szene in der Kirche"

Schon vor über fünfzig Jahren wurde dieses anti-katholische und nicht von der kirchlichen apostolischen Tradition gedeckte, induktive "Fallstudienverfahren", das aus Harvard (!) kommt, eingeführt:
Was haben das Konzilsdokument "Gaudium et Spes" und die Enzyklika "Mater et Magistra" mit der Familiensynode zu tun?


Es war diese Einführung ein genialer Streich, um komplett die katholische Lehre aus den Köpfen der Laien und auch der Priester auszuradieren. Die letzten noch verbliebenen Reste der katholischen Lehre in den Köpfen werden jetzt ganz "offiziell" im Namen der "neuen Barmherzigkeit" ausradiert. 

Wer weiß schon noch, dass "die Sünder zurechtweisen" und "die Unwissenden belehren", zwei echte Werke der geistlichen Barmherzigkeit entsprechend der mittlerweile selbst im Vatikan verpönten katholischen Lehre sind?

Die "neue Barmherzigkeit" jedenfalls kommt vom falschen Geist und führt Scharen in die Hölle, wo es auch schon genügend Bischöfe und Priester geben soll.

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe.










Sonntag, 7. Dezember 2014

Die neuesten Knüller-Interviews von Papst Franziskus - mit Nachtrag

sind ein für israelische Medien dem Juden Henrique Cymerman gegebenes Interview, den Papst Franziskus über seinen Rabbifreund Skorka kennt, Es wurde Ende November auf Y Net News veröffentlicht und ist hier zu lesen.

Und dann das neueste Interview vom Dezember, gegeben einer argentinischen Zeitung, Teil eins und zwei hier und hier, dann gibt es noch einen dritten und vierten Teil, aber nur auf Spanisch, hier und hier

"Ein lässiger ("laid-back", siehe Link unten) Papst im Interview"
Die Interviewerin ist eine alte Freundin aus Argentinien und er
rief sie schon 12 Stunden nach seiner Wahl an, zwei Tage später nochmals.
Rorate Caeli hat es auch verlinkt, aber den wichtigsten Teil (hier) offensichtlich nicht gesehen. Ich kam darauf, weil im Jesuitenmagazin America Aussagen des Papstes aus dem Interview zitiert sind, die in dem von Rorate verlinkten Interviewteil nicht stehen.
Hier spricht übrigens in America der Ehemann der Interviewerin, der dabei sein durfte, über seine Gefühle: 

I Could Feel the Pope’s Great Inner Peace

Wer keine zahlreichen Knüller in diesen beiden Franziskus- Interviews finden kann, ist entweder selbst ein Progressiver oder er kennt die katholische Lehre nicht. (Die dritte Möglichkeit ist noch, dass er nicht genügend Englisch versteht.)

Heute am 2. Adventssonntag bin ich nicht in der Stimmung diese päpstlichen Knüller zu übersetzen, vielleicht ein andermal. 


Jedenfalls kann man auch besonders in diesem argentinischen Interview wieder die kirchensprengende Harvard-Methodik „see, judge, act" (sehen , urteilen, handeln) angewandt erkennen, die "induktiv" anstatt wie im Katholischen traditionell üblich "deduktiv" bei der Lösung von "pastoralen" Fällen oder besser: moraltheologischen Fällen ansetzt. 

Papst Franziskus hat diese Methodik erstmals auf einer Bischofssynode - auf der zur Familie -  eingeführt, mittels dieser Methodik wird aber schon seit über fünf Jahrzehnten in der Kirche weltweit Abbrucharbeit am katholischen Glauben geleistet. 


Wer diese Methodik nicht erkennen kann, wird 100%ig mit in die Irrlehre geführt werden. Daher rate ich, diese beiden Posts unten über diese Methodik nochmals durchzulesen. 

Was haben das Konzilsdokument "Gaudium et Spes" und die Enzyklika "Mater et Magistra" mit der Familiensynode zu tun?

Papst Franziskus "induktiver" Kampf gegen "die rechte Szene in der Kirche"



Nochmals alle Links zu den Interviews, falls ich oben was falsch verlinkt haben sollte:

http://americamagazine.org/content/dispatches/new-interview-pope-francis-says-resistance-comes-open-good-sign 


(in den beiden Links unten kann man die Option "auf Englisch" anklicken)

http://www.lanacion.com.ar/1750350-pope-francis-god-has-bestowed-on-me-a-healthy-dose-of-unawareness

http://www.lanacion.com.ar/1750351-the-synod-on-the-family-the-divorced-and-remarried-seem-excommunicated

Die beiden Interviewteile unten sind nur auf Spanisch erhältlich:

http://www.lanacion.com.ar/1750240-el-pais-tiene-que-llegar-al-termino-del-mandato-en-paz

http://www.lanacion.com.ar/1750243-cambio-en-la-guardia-suiza-fue-una-mera-renovacion-es-sano-saber-que-nadie-se-eterniza


Nachtrag: Es gibt neue Teile gibt auf Englisch:

http://www.lanacion.com.ar/1750352-humour-anecdotes-and-a-laid-back-pope-on-a-rainy-afternoon-at-the-vatican

http://www.lanacion.com.ar/1750369-changes-of-the-swiss-guard-it-was-a-mere-renewal-is-sane-to-know-that-nobody-goes-on-forever
Das israelische Interview:

http://callmejorgebergoglio.blogspot.de/2014/12/another-interview-only-this-one-hasnt.html


Nachtrag:
Einer der Haupt-Knüller findet sich hier auf deutsch übersetzt


Donnerstag, 6. November 2014

Katholische Lehre zu "wiederverheirateten Geschiedenen" und Paaren ohne Trauschein - Video von einem Franziskaner der Immakulata

"Kannst du die Wahrheit aushalten?" unter dieser Überschrift fand ich dieses Video einer Predigt von Fr. George Roth, einem Franziskaner der Immakulata.
Ich würde das abändern in "Willst du die Wahrheit aushalten?"

Wenn mehr Priester so predigen würden wie Fr. Roth, statt sich freiwillig mit den UN-Themen Soziale Gerechtigkeit, Frieden, Umweltschutz usw. abzugeben und gleichzeitig die von den UN (Vereinten Nationen) für öffentliche Kritik als tabu markierten Themen freiwillig zu meiden, wie LGBT, "freier Sex" bald schon für 10jährige Kinder, Abtreibung, Empfängnisverhütung und planmäßige Familienzerstörung, alles eingeführt, um die Weltbevölkerung zu reduzieren und vor allem zu kontrollieren, dann wären wir nicht in der weltweiten Katastrophe, in der wir heute sind.



Samstag, 4. Oktober 2014

Kardinal Kasper weiß, dass „wiederverheiratete Geschiedene“ dauerhafte Ehebrecher sind, aber er findet, es beleidigt sie

https://www.youtube.com/watch?v=9N879uaq9-8
Man kann den „wiederverheirateten Geschiedenen“ heute nicht mehr sagen, dass jeder ihrer Geschlechtsakte ein wiederholter Ehebruch und eine schwere Sünde ist, denn er glaubt, da fühlen sie sich beleidigt und angegriffen, sagt der Kardinal im Video des Senders der amerikanischen Bischofskonferenz. 

Ja das kann ich verstehen, wenn man es den Katholiken seit fünfzig Jahren absichtlich nicht mehr gesagt hat, was einen Ehebruch nach katholischer Lehre ausmacht, dass sie dann schockiert sind, wenn sie plötzlich von einer Sünde hören, die sie – mittlerweile ganz protestantisiert  für abgeschafft hielten. 
Meine immer noch protestantischen Verwandten halten mich auch für irre und sind beleidigt, wenn ich ihnen von Sünde rede. Verstockte Sünder fühlen sich meist beleidigt und werden häufig sogar tätlich, wenn man sie auf ihre Sünde hinweist, wie man aus unzähligen Fällen der Kirchengeschichte weiß.

Die amerikanische Bloggerin, bei der ich das Video gefunden habe, hat Kardinal Kasper "kook", d. h. Verrückter oder Depp genannt. Ich sehe Herrn Kardinal Kasper nicht als Depp an, im Gegenteil. Mich interessiert: wo erhält man so ein Media Training und wer gibt den Inhalt vor? 
Dass das einstudiert ist, was er sagt, kann man an der Körpersprache sehen. An einer Stelle, wo es sogar ihm zu bunt wird, kratzt er sich als Übersprungshandlung am Kopf. 

Dieser Bischof aus Algerien, ein Dominikaner, versucht noch toller die Quadratur des Kreises von der Unauflöslichkeit der ersten Ehe der „wiederverheirateten Geschiedenen“ zur angeblichen Sündenlosigkeit ihrer „zweiten“ Ehe, wobei der erste echte Ehepartner natürlich noch lebt, zu ziehen. 

Normalerweise kann ich mir auch kompliziertere katholische Gedankengänge sofort merken und wiedergeben, aber diesen Schrott kann ich mir nicht merken. Unlogisches, unkatholisches Zeug will nicht in meinen Kopf. Daher kann sich jeder die enorm verquere Argumentation selbst durchlesen, man muss es aber nicht. Scheinbar will sich der Msgr. für höhere Ämter in Stellung bringen, da er die allgemeine neue Parteilinie so brilliant wiedergibt.

Was ich vor allem bei seinen verqueren Ausführungen verstanden habe ist, dass er die "Stellung" der Kirche defizitär findet, wenn diese von Ehebrechern verlangt, nicht mehr weiter schwer sündigen zu wollen und sich daher von demjenigen , mit dem sie die Ehe brechen, zu trennen, da diese "kirchliche Stellung" seiner Meinung nach außer acht lässt, dass die neue "Verbindung" durch die neue "Liebe" "unauflöslich" geworden ist!

Ich frage mich, ob das nicht schon an formelle Häresie grenzt, da der Msgr. hier die Lehre der Kirche direkt als defizitär angreift.

Außerdem behauptet er generell, dass die Unauflöslichkeit einer ehelichen Verbindung durch die Liebe kommt, was falsch ist. 
Die Unauflöslichkeit kommt durch die Einwilligung in den Ehevertrag; durch gegenseitige Einwilligung in den Ehevertrag kommt bei Christen außerdem das Sakrament zustande. (Kann man alles im Ott nachlesen, der auch dann noch wahr ist, wenn in Rom und anderswo alle verrückt spielen.)

Hat der Msgr. keine anderen Sorgen in Algerien? In seiner Diözese gibt es mehr als 8 Millionen Seelen aber nur 1000 „Christen“, unter die auch die Schismatiker gezählt werden. Wie viele Katholiken es tatsächlich sind, steht dort nicht, ich schätze 250. 
Der 8 Millionen große Rest sind Moslems, früher Mohammedaner genannt. 

Kommt unter seinen paar Katholiken das Problem „wiederverheiratete Geschiedene“ so oft vor, dass er darüber ein Interview geben muss? Wie wäre es denn mal mit echt katholischer Mission unter den Mohammedanern? Oder sollen die alle ungetauft zur Hölle fahren?

Was ist nur aus den Dominikanern geworden? Laut Randy Engel waren sie und die Jesuiten die ersten Orden, in die absichtlich zur Subversion Sodomiten eingeschleust wurden und die interessieren sich normalerweise nicht wirklich für die katholische Lehre und schon gar nicht für die Durchsetzung der katholischen Sittenlehre, besonders nicht beim sechsten und neunten Gebot.



Freitag, 19. September 2014

Kein Blatt passt zwischen Kasper, Ratzinger und Lehmann

Kardinal Kaspers „revolutionäre“, von Papst Franziskus gedeckte Meinung über Kommunionempfang für „wiederverheiratete Geschiedene“ war schon 1972 die von Kardinal Ratzinger und 1974 die von Kardinal Lehmann.

Auf den Aufsatz von Joseph Ratzinger."Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Bemerkungen zum dogmengeschichtlichen Befund und zu seiner gegenwärtigen Bedeutung", in: H.Heinrich u. V. Eid, Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Kösel, München 1972, bin ich jetzt schon mehrmals auf internationalen Seiten gestoßen und fand diesen dann auf "Wir sind Kirche" auf Deutsch zusammengefasst - wo sonst? (s.u.)

Wer darin keine Ähnlichkeit mit Kardinal Kaspers präsynodalen, von Papst Franziskus öffentlich hoch gelobten Vorschlägen sehen kann, kennt diese noch nicht.

Was kann man daraus sehen? Was Kardinal Kasper vorschlägt, ist offensichtlich nicht seine eigene „revolutionäre“ Meinung, sondern diese Suppe wird schon seit über 40 Jahren im Hinterhof gekocht. Und jetzt soll die Suppe öffentlich serviert werden.

Ganz offensichtlich weigern sich alle drei hochwürdigsten Herren, „wiederverheiratete Geschiedene“ als Ehebrecher und damit Todsünder zu bezeichnen. 

Alle drei agieren damit leider zum Schaden der Seelen der Betroffenen, die so in ihrer wiederholten Todsünde bestärkt werden, aber ganz entsprechend den Zielen der Vereinten Nationen (UN), die seit Jahrzehnten über ihre zahlreichen internationalen Nebenorgane und mittels NGOs und auch FBOs vor allem das katholische Familienbild zerstören, um ihre globale Bevölkerungs- und Gedankenkontrolle besser durchführen zu können.

Es lohnt sich immer wieder, diese Insidervorhersagen des früheren Planned Parenthood Direktors zu studieren. 
Leider ist seine Vorhersage, dass die katholische Kirche, d. h. einflussreiche Teile ihres „Bodenpersonals“ ihnen, den selbsternannten Weltregierern, helfen werden, zur Realität geworden. 
Wobei sollten sie ihnen helfen? Bei der damals nur geplanten „Normalisierung“ von Abtreibung, der Homosexualisierung der Gesellschaft und der Propagierung des Geschlechtsakts nur als „Spass“ oder „Liebe“ und damit seiner Trennung von der Fortpflanzung.

Dröhnendes Schweigen zur zügig global mit allen Psycho-Mitteln über Medien und Schulen vorangetriebenen Gesellschaftsrevolution der letzten 50 Jahre ist auch Mithilfe. 
Mehrere Kardinäle (und etliche Bischöfe) gehen über das Schweigen mittlerweile hinaus und unterstützen aktiv die LGBT-Agenda, wie zur Zeit besonders offensichtlich Kardinal Dolan

Gegen die grassierende Ehescheidung auch unter Katholiken sagt ja seit Jahrzehnten kein Kardinal oder Papst mehr etwas. Mittlerweile ist die Agenda so weit fortgeschritten, dass als unbarmherzig gebranntmarkt wird, wer "wiederverheiratete Geschiedene" auf ihre schwere Sünde des Ehebruchs hinweisen und sie davon abhalten will, im Stand schwerer Sünde die heilige Kommunion zu empfangen

Nachtrag: 1972 bzw. 1974 waren die Priester Ratzinger und Lehmann natürlich noch keine Kardinäle. Mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass ihr unten geäußertes Gedankengut einer Bischofs- bzw. Kardinalserhebung förderlich war. Wohl nicht umsonst bezeichnet Hans Küng seinen Mitbruder Ratzinger "als einen der besten Köpfe damals".

Kasper wurde zum Bischof ernannt, obwohl er die Naturwunder Jesu als Dogmatikprofessor (!) rundweg leugnete.

Unter "Karl Lehman" sagt Wiki dieses:
1968 erfolgte ein Ruf auf den Lehrstuhl für Dogmatik II der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität MainzDa Lehmann in Deutschland weder promoviert worden war noch sich habilitiert hatte, war die Berufung mit einem rechtlichen formalen Problem verbunden. Mit Hilfe eines externen Gutachtens des Tübinger Dogmatikprofessors Joseph Ratzinger konnte die Lehrbefähigung Lehmanns, die Venia Legendi, an der Mainzer Fakultät bestätigt werden. Seit 1971 war Lehmann Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Am 26. März 1979 verlieh ihmPapst Johannes Paul II. den Titel Ehrenprälat Seiner Heiligkeit.[5]
Rahner-Schüler zu sein, half natürlich auch immer bei der Karriere.

Von der Website " Wir sind Kirche":

Zitat Joseph Ratzinger 1972:

Papst Benedikt XVI., hatte in einem Aufsatz aus dem Jahr 1972 zum Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene die rhetorische Frage gestellt: 


„Wird das Anders-Können hier nicht zur Pflicht der Barmherzigkeit, des recht verstandenen ‚Evangeliums’?" Weiters heißt es: „Wo eine erste Ehe seit langem und in einer für beide Seiten irreparablen Weise zerbrochen ist; wo ungekehrt eine zweite Ehe sich über einen längeren Zeitraum hin als sittliche Realität bewährt hat und mit dem Geist des Glaubens, besonders auch in der Erziehung der Kinder, erfüllt worden ist (so dass die Zerstörung dieser zweiten Ehe eine sittliche Größe zerstören und moralischen Schaden anrichten würde), da sollte auf einem außergerichtlichen Weg auf das Zeugnis des Pfarrers und von Gemeindemitgliedern hin die Zulassung der in einer solchen zweiten Ehe Lebenden zur Kommunion gewährt werden." 
Es folgt dann noch eine Ausführung von „zwei Gründen", die „von der Tradition her gedeckt" seien, wobei u.a. die Unzulänglichkeiten in Annullierungsverfahren erwähnt werden, sowie der „Typus von Nachsicht" bei Basilius, die „Barmherzigkeit Gottes, der die Buße nicht unbeantwortet lässt", und die Einsicht, dass „praktisch Enthaltsamkeit keine reale Möglichkeit" sein kann: „... wenn also aus moralischen Gründen das Aufgeben der zweiten Ehe unstatthaft ist und andererseits praktisch Enthaltsamkeit keine reale Möglichkeit darstellt (magnorum est, sagt Gregor II.,), scheint die Eröffnung der Kommuniongemeinschaft nach einer Zeit der Bewährung nicht weniger als gerecht und voll auf der Linie der kirchlichen Überlieferung zu sein: Die Gewährung der communio kann hier nicht von einem Akt abhängen, der entweder unmoralisch oder faktisch unmöglich wäre."

(Zitiert aus: Joseph Ratzinger, Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Bemerkungen zum dogmengeschichtlichen Befund und zu seiner gegenwärtigen Bedeutung, in: H.Heinrich u. V.Eid, Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Kösel, München 1972, 35-56; Hervorhebungen fett von der Autorin)



Zitat Karl Lehmann 1974:

Schon 1974 hat Kardinal Lehmann Vorschläge für eine Zulassung von geschiedenen Wiederverheirateten zu den Sakramenten gemacht:

„1. Die Tolerierung einer Zweitehe und die damit verbundene Zulassung zu den Sakramenten darf in keiner Weise die verbindliche Grundform der unauflöslichen Ehe in Frage stellen. Eine entsprechende Pastoral muss bei den Betroffenen und in der christlichen Gemeinde das Bewusstsein einer Ausnahmesituation und einer Hilfe in klar umgrenzten Notfällen wecken und stärken.
2. Wo beim Scheitern der ersten Ehe schweres Versagen mit im Spiel war, müssen die übernommene Verantwortung und die begangene Schuld anerkannt und bereut werden. Etwaiges Unrecht und ein angerichteter Schaden müssen nach Kräften gutgemacht werden, was unter gewissen Umständen eine Rückkehr zum ersten Partner nicht ausschließt.
3. Wenn eine Rückkehr zum ersten Partner nicht möglich ist, muss glaubhaft gemacht werden, dass die erste Ehe beim besten Willen praktisch nicht wieder herstellbar ist. Dabei wird besonders darauf zu achten sein, ob die erste Ehe in einer für beide Partner irreparablen Weise zerbrochen ist.
4. Eine hernach eingegangene zweite Ehe muss sich über einen längeren Zeitraum hinweg im Sinne eines entschiedenen Willens zum dauerhaften Zusammenleben nach der Ordnung der Ehe und als sittliche Realität bewährt haben. Es muss auch geprüft werden, ob das Festhalten an dieser Bindung gegenüber dem Partner und den Kindern der gegenwärtigen Ehe eine neue sittliche Verpflichtung geworden ist. Beide Partner sollten außerdem bekunden, dass sie aus dem christlichen Glauben zu leben versuchen und aus religiösen Gründen und nach ernsthafter Gewissensprüfung die Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche erbitten.
5. Beide Partner und der verantwortliche Seelsorger tragen Sorge dafür, dass kein berechtigtes Ärgernis in der Gemeinde entsteht oder sich der Eindruck nahelegt, die Kirche nehme die Unauflöslichkeit der Ehe nicht mehr ernst.
Unter solchen Voraussetzungen und Bedingungen könnte m.E. wiederverheirateten Geschiedenen die Zulassung zum Bußsakrament und zur Kommuniongemeinschaft gewährt werden. Entscheidend bleibt jedoch die Voraussetzung: Nur vom Rang des ursprünglich von Jesus Christus Gebotenen her lässt sich das Nicht-Gesollte 'regeln'.“

Karl Lehmann, Zur Unauflöslichkeit der Ehe und Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene, in: ders., Gegenwart des Glaubens, Mainz 1974, 292 f.


Donnerstag, 18. September 2014

Kardinal Kasper verschärft den PSYWAR gegen echte Katholiken

Nachzulesen hier:
Kardinal Kasper unterstellt Verteidigern des Ehesakraments: „Sie wollen einen Krieg“


Man sollte beim Lesen dieses Artikels nicht vergessen, dass der Herr Kardinal Professor für Dogmatik war. Er weiß also genau, was er tut.
Er weiß besser als die meisten, dass es keine Scheidung einer gültig geschlossenen und vollzogenen Ehe gibt und daher auch keine „wiederverheirateten Geschiedenen“, denen er zusammen mit seinen Freunden so gerne den eucharistischen Heiland reichen möchte, sondern nur Ehebrecher, die durch seine Anstrengungen dann noch sicherer als durch ihren fortgesetzten Ehebruch ohnehin schon zur Hölle fahren können.
Aber an die Hölle glaubt er offensichtlich auch nicht, ebenso wenig wie  an die anderen Glaubenswahrheiten, die er in seinen Büchern und Äußerungen öffentlich geleugnet hat.

Laut dem Artikel oben behauptet er die „Lehre der Kirche wäre offen“, wo er genau weiß, dass das Gegenteil der Fall ist und es sehr wohl eine "kristallierte Wahrheit" gibt. 

„Einige wollen bei der kommenden Synode einen ideologischen Krieg. Die Lehre der Kirche ist offen, sie aber wollen eine kristallisierte Wahrheit. Die Zielscheibe der Polemiken bin nicht ich, sondern ist der Papst“, so Kasper wörtlich,
Eine kristallklare, hell leuchtende Wahrheit gibt es sogar, die er von Berufs wegen verteidigen sollte statt Bauchschmeicheleien zu erfinden. Wenn man erstmal ein gewisses Maß an Unwahrheiten überschritten hat, kennt man offensichtlich keine Grenzen mehr.

Es sollte auch nicht vergessen werden, dass Kardinal Kasper bei Hans Küng vor seiner Habilitation Assistent war. 

Hans Küng hat alle seine weltweiten anti-katholischen "Ethik"-Projekte in Zusammenarbeit mit der extrem anti-katholischen und Familienfeindlichen Weltregierung UN veranstaltet und schon vor Jahrzehnten erklärt, er und seine Freunde, zu denen Herr Kardinal Kasper offensichtlich gehört, kontrollierten alles. Dass diese Prahlerei stimmt, konnte man nie deutlicher als jetzt erkennen.

Der abtrünnige katholische Priester Hans Küng und die UN: siehe hier oder hier oder noch weiter unten:


"(...) Needing another world stage, Hans Küng turned to the United Nations.

The UN and the "Global Ethic"

The UN's original glittering façade has grown shabby in large part because of the ideological excesses of population-control fanatics. Lacking the authority of the Church to command consciences, the UN has sometimes depended for power not only on persuasion but on deception and implicit economic blackmail ("Until all family planning methods are available to every female, we can't endorse your development grant requests to the World Bank.") From the Third World to the First, distaste with such tactics has changed many onetime supporters into a bloc of disillusioned skeptics. Still the United Nations organization does address a worldwide audience. As the 1990s dawned, Hans Küng inaugurated a new career in affiliation with the international body, helping to design for the world a post-modern civil religion that would meet the criteria of, say, the New York Times.

The first public evidence was his 1990 book, Global ResponsibilityIn Search of a New World Ethic. At once, Küng began a campaign for a formal statement of "a minimal basic consensus relating to binding values, irrevocable standards and moral attitudes which can be affirmed by all religions... and should also be supported by non-believers." He collaborated with veteran Catholic dissenter Leonard Swidler, professor of Interreligious Dialogue at Temple University and founding editor of the Journal of Ecumenical Studies. Their joint article calling for such a statement was published in the Winter 1991 issue of the journal. Next consultative conferences were held in New Delhi and Bangalore, India. Then Dr. Küng drafted "A Declaration Toward a Global Ethic." It was adopted by a "World Parliament of Religions" meeting held in Chicago in September, 1993.

Count K.K. von der Groeben, a wealthy admirer of Küng's Global Responsibility, donated initial capital funding, in 1995, to establish a Global Ethic Foundation in Tübingen, under Dr. Küng's direction. Its goal is to foster the global ethic by intercultural and inter-religious research, writing, education, lectures, and publicity. To that end, Küng travels tirelessly, lecturing to academic and corporate audiences in cities throughout the world. Having studied the sacred texts of "Sikhs, Jews, Baha'is, Buddhists, Hindus, Muslims, Zorastrians and Taoists," he visits their societies to see how they live their religious traditions. Everywhere, Küng talks about the pressing need for a global ethic.

His latest tour also serves to introduce an exhibition prepared by foundation staff in Tübingen of twelve display panels on the six major world religions–Hinduism, Confucianism, Buddhism, Judaism, Christianity, and Islam–and their common ethical underpinnings, which can pave the way to world peace. Each religion is described positively, except Christianity. Its chart begins with the negative: "It would be wrong to identify Christianity with ecclesiastical power structures and bureaucratic institutions."

The English-language version of the exhibit opened at the German embassy in London, in May 2001. Later it was exhibited at United Nations Plaza in New York, then at the Washington, DC, headquarters of the International Monetary Fund and the World Bank. In late March, Küng brought it to the Markkula Center for Applied Ethics, on the University of Santa Clara campus, where he also spoke at a symposium on human responsibilities, co-sponsored by the Center's Global Leadership and Ethics Program, and the High-Level Expert Group of the InterAction Council.

Dr. Küng describes the endorsing vote of the 1993 World Religions Parliament as "the first time representatives of all religions came to an agreement on the principles of a global ethic and committed themselves to four irrevocable directives." These commitments–to respect for life, economic justice, truthfulness and sexual equality–are so vaguely-worded that their precise meaning must depend on interpretation. But all are based on the Golden Rule–"Do unto others as you would have them do to you,"–a principle that is indeed found in some form in every religion: Hinduism, Confucianism, Buddhism, Judaism, Christianity, and Islam, as C.S. Lewis noted memorably in his 1947 book, The Abolition of Man. Thus the essential message of the traveling exhibit that Küng opened at the Markkula Center makes it clear that all religions were already in basic agreement on that principle, and only needed to recognize the fact.

Viewing the Global Ethic display with amused interest, Irene Groot, a veteran social-studies teacher in a San Jose junior high school, observed:




Think of it! To put these together, Dr. Küng spent ten years and who knows how much money, meeting with religious leaders in glamorous places all over the world. And they're the same kind of charts every social studies teacher does overnight.Irrevocable? An Inquiry
The Global Ethic affirms "irrevocable standards and common values," says Küng. But just how irrevocable does he mean these common standards to be? Not very, it appears.

"I am all for morality in the positive sense," Küng told the California symposium. "But at the same time, I am against moralism–morality in the negative sense." He explained:
Moralism manifests itself in a one-sided and penetrating insistence on particular moral positions-for example, in questions of sexual behavior, contraception, abortion, euthanasia and similar issues–which makes a rational dialogue with those of other convictions impossible.What does this mean, in practice? The InterAction Council's proposed Declaration of Human Responsibilities (which Küng wrote) begins, "Every person, regardless of gender, ethnic origin, social status, political opinion, language, age, nationality, or religion, has a responsibility to treat all people in a humane way." The first rule of his Global Ethic, reiterated in his address, is "All people have a right to life; no one has the right to torture, injure, much less kill, any other human being."

Attentive listeners could hear the clang of cognitive dissonance through his next comment. That very morning, March 31, in Pinellas, Florida, Teresa Schiavo had died of starvation on orders of a judge of probate court. But Dr. Küng passed up what seemed a perfect opportunity to illustrate the defects in prevailing ethical practice. Instead he cited the "tragic case of this woman in Florida" as an example of the ignorance and bad behavior of "religious people" who protested her death sentence Asked later what he meant in calling the case "tragic," Küng said, "They don't understand. As long ago as the 1950s, it was known that there is no obligation to use extraordinary means to preserve life." In other words, it was not the manner of her death but the manners of her defenders that he deplored.

Running interference at Küng's elbow, Father Paul Locatelli, SJ, president of Santa Clara University, hurried questioners away with the remark, "There's an excellent explanation in the current Newsweek." He was referring to an interview (3/27) with bioethicist John Paris, SJ, of Boston College, who said, "... one is not obliged to use disproportionately burdensome measures to sustain life. Fifteen years of maintaining a woman [on a feeding tube] I'd say is disproportionately burdensome."

On The Agenda

How far has Hans Küng moved from his Catholic roots? Far enough to relegate the Catholic Church to the odious "moralist" category in his San Jose address: he said the Church's "rigorism" on "contraception, abortion, euthanasia, and homosexuality" made it impossible for the Parliament of the World's Religions to discuss those subjects because "no consensus exists." (Marcus Berquist, a tutor at Thomas Aquinas College in Santa Paula, California, mused, "As a matter of fact, homosexuality is one question on which the world's major religions are pretty much in agreement.")

Also at Santa Clara University, Küng spoke in favor of married priests, women priests, and intercommunion. Elsewhere, his writing reveals far more radical deviations from the essentials of the Creed, the authenticity of John's Gospel, the pre-existence of Jesus, even the doctrine of the Trinity (see, e.g.Christianity: Essence, History and Future, [Continuum, 1995], Credo: The Apostles' Creed Explained for Today [Doubleday, 1994], My Struggle for Freedom: Memoirs [Eerdmans, 2003], and Küng's foreword to Born Before All Time? The Dispute over Christ's Origin [Crossroad, 1993]). Küng's ecumenism is apparently aimed toward a synthesis of the three "prophetic" monotheistic religious systems: Judaism, Christianity, and Islam.

Seen in that light, his Global Ethic campaign assumes more ominous proportions. He denies that he is trying to invent a new world religion. His standard presentation assures listeners that adopting his universal ethical principles will in no way compromise their present beliefs and practices. But the distinctive beliefs historically accepted by major world religions would not remain, if his grandiose plans should carry the day.

Küng seldom understates his achievements, filling his books and speeches with references to his preeminence as a theologian, as the innovator of the very notion of a universal ethic, as the architect of the Second Vatican Council. Reviewing his preconciliar ideas, he purrs: "By far the majority of my demands will find their way into the Council decrees."

His later writings, especially his autobiography, My Struggle for Freedom, suggest that his pretentious rhetoric may not, after all, reveal a pathetic hunger for praise but rather a delusion of breathtaking arrogance. Mercifully, we have it on the highest authority that his audacity is doomed to failure.

http://www.ignatiusinsight.com/features2005/cwr_steichen_kung_aug05.asp

A Warning Against False World Religion Seen in Pope’s Meeting with Hans Kung
By John-Henry Westen
  Editor
  LifeSiteNews.com
The media is rife with stories about the meeting between Pope Benedict XVI and famed Catholic dissident Hans Küng. There is also much heated debate within Catholic circles over what the (according to Küng) 4-hour meeting, signified.
Many orthodox Catholics are chalking the meeting up to the fact that Küng and Pope Benedict are old friends turned enemies and now reacquainted in their old age. So-called ‘liberal’ or dissident Catholics are reading into the meeting a ‘new openness’ to dissident views. Küng himself is musing about the meeting as a sign of new “openness” on the part of Pope Benedict.
While Küng has given several interviews following his meeting with the Pope, the only official message to come from the Vatican on the meeting contained few details. For the best summary of Küng’s take on the meeting and his dissident history see John Allen’s report in the National Catholic Reporter here: (warning: it is a dissident Catholic publication)http://nationalcatholicreporter.org/update/bn092605.htm
Küng suggests that Pope Benedict himself penned the Vatican statement on the meeting, checking it with Küng prior to releasing it. The text (which can be viewed here: http://www.ewtn.com/vnews/getstory.asp?number=60860 ) acknowledges the meeting but does not note the duration, and confirms that it was held in a “friendly atmosphere” and did not delve into doctrinal disputes. The statement notes that the discussion centered on Küng’s ‘Weltethos’ (global ethics) project. The Vatican statement says “The Pope welcomed Professor Kung’s efforts to contribute to a renewed recognition of the essential moral values of humanity through the dialogue of religions and in the encounter with secular reason. He stressed that the commitment to a renewed awareness of the values that sustain human life is also an important objective of his own pontificate.”
The push for “values that sustain human life” on the part of the Pope seems to be the only significant point the Vatican has made with the announcement.
But for those following the global ethics project, that intervention by the Pope is significant indeed.
Küng first pushed his notion of a global ethic at the United Nations in 1991 and then at the Parliament of World Religions in 1993. There the gathered religious leaders adopted the declaration “Towards a Global Ethic” which became a rallying cry both in UN documents and gatherings of international leaders culminating in the formation of the Earth Charter by former Russian President Mikhail Gorbachev and Canadian-born UN environmentalist guru Maurice Strong. The founding documents of the Earth Charter credit Küng’s global ethics with its underpinning.
While the global ethics document is amorphous and open-ended, the Earth Charter is in favour of abortion under the UN code words of ‘reproductive’ health in relation to population control. The Charter’s resolution 7 calls all to “Adopt patterns of production, consumption, and reproduction that safeguard Earth’s regenerative capacities, human rights, and community well-being” and in subsection ‘e’ calls on people to “Ensure universal access to health care that fosters reproductive health and responsible reproduction.”
The Earth Charter has been criticized as a “new age Ten Commandments” seeking to supersede religious moral codes. Indeed the Earth Charter website (www.earthcharter.org ) boasts of nearly 15,000 “Groups, organizations and individuals from around the world, representing millions of people” which have officially endorsed the Earth Charter.
With the Pope stressing pro-life concerns to Küng, the progenitor of the Earth Charter, he can be seen as addressing the problem of the global ethic at its root. The Catholic Church has long acknowledged a system of moral ethics which can be agreed upon even without religious belief - that of natural law. However, current secular morality, such as that of the Earth Charter,Âhas rejected natural law on issues of life and family and has turned evil into good and good into evil.Â
In the new morality, the right to life of the unborn has been translated into an anti-woman stance. In fact, the UN frequently pushes for abortion in the context of stopping maternal mortality, thus opposition to the availability of “safe, legal” abortion is seen as an anti-life position.Â
Faithful adherence to religion is also seen as tantamount to extremism leading to violence. The terrorism of Muslim extremism has lent itself neatly to that thesis.Â
Thus a moral code or global ethic superseding religious tenets sits well with many - a prescription for a world religion, not calling itself a religion, but a religion nonetheless.Â
jhw
http://www.lifesitenews.com/news/a-warning-against-false-world-religion-seen-in-popes-meeting-with-hans-kung

Freitag, 12. September 2014

Kokoserde statt Theologie von Papst Franziskus

Je länger man nicht mehr bloggt, desto weniger hat man Lust zum Bloggen. Man liest dann auch nicht mehr täglich bei Vaticaninsider oder Radio Vatikan, wie hervorragend Papst Franziskus mit den extrem anti-katholischen Vereinten Nationen (UN) zusammenarbeitet und alle ihre „Millenniums“-Themen abarbeitet, mehr oder weniger offensichtlich nur mit den Worten „Jesus“ oder "Evangelium" gemischt. 
Man erfährt dann an sich selbst, dass zutrifft, was schon vor einiger Zeit ein Kommentator in einem englischsprachigen Blog schrieb: „Wenn man sich nicht mit dem beschäftigt, was Papst Franziskus alles sagt, kann man sehr gut katholisch leben.“

Zudem weiß ich mittlerweile über die Hintergründe der Kirchenkrise nie dagewesenen Ausmaßes zu viel, was zum einen enorm deprimiert und zum anderen die Auswahl des Post-Themas erschwert. Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Im Garten zu arbeiten, hingegen ist keine Qual, sondern nur Freude, da die Blumen und die Geschöpfe immer von Gott predigen. Mit Gartenarbeit habe ich mich in den letzten Wochen daher ausgiebig beschäftigt. 
Das einzige Problem in unserem Garten (neben dem sonst sehr niedlichen täglichen Katzenbesuch, der sich leider auf das Fangen von Libellen und Wasserfröschen spezialisiert hat) ist der extrem schwere Lehmboden. 

Wer auch damit zu kämpfen hat, dem sei Kokoserde empfohlen. Ich habe diesen Bodenhilfsstoff erst vor kurzem entdeckt und bin begeistert. Die schwer verrottbaren Fasern sorgen für lang anhaltende Lockerung des Bodens und erleichtern so den Pflanzen die Durchwurzelung ansonsten kaum durchdringbaren Bodens. Man kann das Ergebnis schon nach wenigen Tagen sehen. 
Das Produkt gibt es gedüngt erhältlich unter dem schönen New-Age-Titel „Magischer Erdenzauber“ oder auch ungedüngt gepresst (einfach bei Amazon gucken). 

Als ich noch sehr jung war, hing über meinem Bett der angeblich chinesische Spruch, ausgeschnitten aus einem Journal für junge Frauen, das, wenn man die besonders heutzutage dort gegebenen Ratschläge betrachtet, besser "Feindin" hieße: 
"Wer einen Tag lang glücklich werden will, der schlachte ein Schwein, wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate. Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner."
Damals war ich noch arme protestantische Agnostikerin und konnte daher nicht den Hauptirrtum in dem Spruch erkennen, nämlich, dass der dreifaltige Gott, der allein den nach seinem Bilde geschaffenen Menschen glücklich machen kann, darin gar nicht vorkommt, sondern nur die Geschöpfe.
Ich fürchte allerdings, dass ich mit dem immer gültigen und schönen Satz des heiligen Augustinus: 
„Auf Dich hin hast Du uns geschaffen, oh Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in Dir.“ damals noch nicht viel hätte anfangen können. 

Auf jeden Fall immer richtig ist der leicht verständliche Spruch: 
Wer sein Leben lang glücklich werden will, der werde katholisch.“ 
Am glücklichsten ist man als Katholik natürlich, wenn die Hierarchie auch 100% katholisch denkt und handelt. Das ist in Rom schon länger und ganz besonders heutzutage, Gott sei es geklagt, nicht der Fall. 
Dort hat man u. a. zu viel unbarmherziges Verständnis für solche Eheleute, die fälschlich meinen, Liebe sei ein Glücks-Gefühl, das ihnen, wie in dem chinesischen Spruch suggeriert, abhanden kommen kann, worauf man das Glücksspiel als "wiederverheirateter Geschiedener" (modernistische Bezeichnung für eine besonders schwere Form des Ehebruchs) neu versuchen kann.

Echte katholische Barmherzigkeit wäre, solche Eheleute zu belehren, 
Wobei ich dann doch wieder bei Papst Franziskus und seiner Theologie angekommen bin, die, wie bei seinem Lehrer Lucio Gera, einem Befreiungstheologen, aus der Pastoral erwächst: "... bei mir erwächst die Theologie aus der Pastoral"
Diesen Artikel hat auch Kardinal Lehmann empfohlen und fügt hinzu
"Es ist noch der Hinweis nützlich, dass Kardinal Bergoglio im Jahr 2012, als sein Lehrer Lucio Gera starb, ihn in der Krypta des Domes in Buenos Aires beerdigen ließ, obwohl er nicht Bischof und nicht Mitglied des Domkapitels war. Über sein Grab ließ Kardinal Bergoglio nur schreiben: „Maestro en teologia"."
(Anmerk: Letzteres heißt "Meister der Theologie".)

Laut Fundamentaltheologie erwächst die Theologie, also die Wissenschaft von Gott, aus der Offenbarung, erst im Alten Bund und dann im Neuen Bund, aber das ist heute endgültig out. 
Papst Franziskus selbst findet, Fundamentaltheologie gehört zu den langweiligsten Dingen auf dieser Erde, glaubt man, dass Papst Franziskus diesen Tweet auch so gemeint hat, woran ich nach über 18 Monaten Pontifikat leider keinen Zweifel mehr habe.

Guckt man nach Lateinamerika, laut Kardinal Lehman der Kontinent im Aufbruch,  und auf die bisherigen Ergebnisse dieses Pontifikates, erkennt man, dass die Übersetzung von „bei mir erwächst die Theologie aus der Pastoral", in etwa heißt: 
je nachdem welche Bauchwünsche die Leute gerade haben, eine solche Theologie schnitze ich ihnen. Oder ganz dumpf: je prolliger die Leute, desto prolliger das Gottesbild und die Moral. 
Man wird sofort an 2. Tim.4:3-4 erinnert.

Der zweite Lehrer von Kardinal Bergoglio, Rahner-Schüler P. Scannone SJ, Erfinder der argentinischen Spielart der Befreiungstheologie, der "Theologie des Volkes", erklärt hier auf Deutsch im Video (mit Krawatte), was ihre Definition von "Volksfrömmigkeit" ist: 
Laien haben in Lateinamerika die Volksfrömmigkeit entwickelt, im Lichte des Evangeliums, aber ohne Beihilfe des Klerus.“

Das deckt sich mit dem Buch, das ich mir von P. Scannone vor über einem Jahr besorgt habe, als ich das erste Mal erfuhr, dass er der hoch geschätzte Lehrer von Kardinal Bergoglio ist.

Sein Buch ist de facto eine Anleitung dazu, wie man aus katholischen Gesellschaften heidnische macht, alles unter dem Deckmäntelchen der „Volksfrömmigkeit“. Seitdem wundert mich nicht mehr, wie es kommt, dass Katholiken in Südamerika immer öfter zu „Santa Muerte“ beten, und in Scharen zu Allerheiligen Essen und Trinken zu ihren Toten auf die Gräber bringen. In der Definition von P. Scannone SJ „evangelisiert sich das Volk selbst und das führt dann zur Volksfrömmigkeit ohne Beihilfe des Klerus
.
Der Klerus hilft bei dem ganzen allerdings schon mit, nämlich indem er dem neuheidnischen Treiben zusieht und schweigt.

An anderer Stelle sprach sich Papstlehrer P. Scannone SJ für eingetragene „Homo“-Partnerschaften in der „post-modernen Gesellschaft
 aus.

Meine Familie und ich haben Jahrzehnte in dem Denk- und Handlungssystem des de facto Heidentums mit seiner grauenhaften Unmoral und seinen entsetzlichen zerstörerischen Auswirkungen auf den Einzelnen und auf die Gesellschaft verbracht und sind seit einigen Jahren jeden Tag aufs Neue überglücklich, endlich die klaren Richtlinien und die Logik des katholischen Glaubens als Lebensanleitung für ein glückliches Leben im Diesseits und vor allem für eine glückliche Ewigkeit zur Verfügung zu haben. 
Wir stehen fassungslos davor, wie man als katholischer Priester offensichtliche Anstrengungen unternehmen kann, die Leute de facto wieder in die Unmoral des Heidentums zurückzuführen und das alles auch noch als „Barmherzigkeit“ und „Volksfrömmigkeit“ verpackt.

Siehe auch:
Mehr über P. Scannone SJ hier.
und



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