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Donnerstag, 14. November 2013

Papst Franziskus, einer der 50 prominentesten Juden in 2013

Das ist die Meinung des amerikanischen linken jüdischen Magazins „Forward“. (Dass "Vorwärts" schon immer generell ein kommunistischer Kampfslogan war, wurde auf diesem Blog schon mehrmals thematisiert.*)
Zur Begründung, weshalb der Katholik Bergoglio in die „Liste der 50 wichtigsten amerikanischen Juden des Jahres 2013″ aufgenommen wurde, schreibt Forward, weil der neue Papst „in nur acht Monaten das Anliegen der Verbesserung der Beziehungen mit der jüdischen Welt zu einer Schlüsselfrage“ gemacht habe. Papst Franziskus habe „keine Gelegenheit ausgelassen, den Antisemitismus anzuklagen und er plant für das kommende Jahr einen Besuch Israels“. Zudem erinnert die Zeitschrift daran, daß das einzige von Jorge Mario Bergoglio stammende Buch „ein außergewöhnlicher Dialog mit einem Rabbi ist, der sein großer Freund in seinem Geburtsland Argentinien wurde“.Quelle
Bergoglio is my rabbi,” says Rabbi Sergio Bergman,
who leads one of Buenos Aires's oldest synagogues and often sought Father 
Bergoglio's advice
(siehe auch hier)
Da Vatikaninsider zu dem entsprechenden Bericht das Bild von "Rabbi Bergoglio" bringt, das zeigt, wie Kardinal (?) Bergoglio 2012 an einer interreligiösen Feier mit Juden in einem jüdischen Tempel teilnimmt, ein hochgradig skandalöses Bild für jeden echten Katholiken (wie ich hörte, sind auch Juden, die ihre – leider überholte – Religion ernst nehmen, von solchen Bildern keinesfalls begeistert) kann ich ja jetzt das zugehörige, mir schon lange bekannte, Video hochladen. (s.u.)
Besonders putzig wird es ab Min. 1:08, wenn man mal bewusst nur auf die Körpersprache achtet.

Der dort so nähedürftige Rabbi Sergio Bergman, wurde kürzlich in Argentinien in ein politisches Amt gewählt. Video dazu hier 

Ein Video einer weiteren interreligiösen Veranstaltung von Kardinal Bergoglio mit Rabbi Bergman findet sich hier.

Und hier berichtet Rabbi Bergman über sein Treffen mit Papst Franziskus: http://www.zenit.org/en/articles/sergio-did-you-sneak-in



Und wer noch mehr lesen möchte, kann es hier tun, am besten im Sitzen:

  1. Argentine Jews praise Pope Francis for interfaith dialogue | Fox News

    www.foxnews.com/.../argentine-jews-hope-pope-francis-will-co...

    Mar 18, 2013 - ... At left is Rabbi Sergio Bergman, and at right is RabbiAlejandro Avruj, ... Archbishop Jorge Mario Bergoglio lit the first candle on the menorah  ...

  2. Pope Francis: From the End of the Earth to Rome - Google Books Result

    books.google.de/books?isbn=0062292749
    Staff of The Wall Street Journal, The - 2013 - ‎Biography & Autobiography
    Bergoglio is my rabbi,” says Rabbi Sergio Bergman, who leads one of Buenos Aires's oldest synagogues and often sought Father Bergoglio's advice. The size  ...

  3. Rabbi Sergio Bergman Welcomes Pope Francis (with images ...

    storify.com/ClaireD/rabbi-sergio-bergman-welcomes-pope-francis

    Mar 13, 2013 - Famous Argentine Rabbi and Bestselling Author Sergio Bergman ...Ciudadana" #Bergoglio. pic.twitter.com/g6NR97po7c/g6NR97po7c. Sergio  ...

  4. Jewish Leaders Praise New Pope - The Jewish Press

    www.jewishpress.com › News & Views › Jewish › Antisemitism

    Mar 14, 2013 - Bergoglio also wrote the forward of a book by Rabbi Sergio Bergman and referred to him as “one of my teachers.” Last November, Bergoglio  ...
Danach dürfte die Frage von katholisches.info:  Wie kommt Papst Franziskus in die „Liste der 50 wichtigsten amerikanischen Juden 2013″? wohlmöglich geklärt sein.

* Nähere Erklärung zu Hintergründen des Slogans hier

Text des Videos hier

Siehe auch: 

Montag, 21. Oktober 2013

UN-Richtlinien, wie man Glaubensbasierte Organisationen (FBOs) als Triebkräfte des Wandels anheuert

GUIDELINES FOR ENGAGING FAITH­BASED ORGANISATIONS (FBOS) AS AGENTS OF CHANGE

Eigentlich dachte ich, dass mich nichts mehr wundern kann, nachdem ich schon so viele UN-Pläne studiert habe, aber es ist doch immer wieder möglich. Dass die Vereinten Nationen (UN) Religion seit Jahrzehnten instrumentalisieren oder, wie im Fall der einzig wahren, katholischen, Religion unterdrücken, um ihre auf unmoralischen Prinzipien basierende Weltregierung besser ein- und durchführen zu können, war mir schon lange klar, dass sie aber sogar Richtlinien ausgearbeitet haben, wie man „Glaubensbasierte Organisationen“ als Mittel zum UN-Zweck gebrauchen kann, ist schon erstaunlich.

Die UN wollen laut dieser schon einige Jahre alten Richtlinien das „Paralleluniversum des Glaubens“ für ihre Zwecke einspannen. Der Glaube soll nicht länger die „Privatsache“ bleiben, die er vorher jahrzehntelang nach dem Willen der UN war.

Ein Grund ist, dass sie die "Partnerschaft" der 
Glaubensbasierten Organisationen unter anderem dringend zur Erreichung ihrer „Milleniumsziele" brauchen. Bei der Zusammenarbeit mit den Glaubensbasierten Organisationen soll man sich, ganz in bewährter kommunistischer Manier, auf "Gemeinsamkeiten konzentrieren" (focusing on "common ground") und die trennenden Aspekte außen vor lassen.

Papst Franziskus, den die UN offensichtlich nur als derzeitigen Leiter der "Glaubensbasierten Organisation Katholische Kirche" ansieht, hat UN-Generalsekretär Ban-Ki-Moon übrigens ziemlich zu Beginn seines Pontifikates versprochen, der UN bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen, worüber die UN jubeln, da der Papst über eine Milliarde Katholiken führt und im Südlichen Afrika, wo die Zahl der Katholiken am schnellsten wächst, die Milleniumsziele noch nicht gut erreicht sind. 

Laut UN will der Papst aber nicht nur die Milleniumsziele, sondern die allgemeine Entwicklungsagenda der UN unterstützen (ist damit meine Frage von neulich beantwortet?).

Diese Milleniumsziele sind übrigens nichts, worüber man sich als Katholik freuen kann, denn neben sieben anderen "Zielen" geht es dort um "Verbesserung der Gesundheitsvorsorge für Mütter", was allerdings rein gar nichts mit Gesundheit zu tun hat, wie neulich Kardinal Burke feststellte, sondern eine Kampagne zur Geburtenkontrolle mittels Empfängnisverhütung und Abtreibung ist. Letzteres gehört zu den "trennenden Aspekten", über die natürlich nicht gesprochen werden soll, aber welcher Katholik will denn nicht gemeinsam mit den UN die "Gesundheitsversorgung für Mütter" verbessern?

Projekte zur Förderung der illegalen Immigration, die von den UN jetzt „irregulär“ genannt wird, wie auf z.B. Lampedusa gehören auch zum UN-Programm. (hier, hier und hier).

Nicht zuletzt soll laut Willen der UN ein interreligöses weltweites Netzwerk aufgebaut werden, dazu gibt es auch natürlich auch UN-Absprachen: The Istanbul Consensus Principles of a Global Interfaith Network for Population and Development  [October 2008]

Ganz in diesem UN-Sinn rief Ban Ki-Moon Papst Franziskus schon im März zum interreligiösen Dialog auf. Dem Aufruf ist Papst Franziskus schon umfänglich nachgekommen. Mir drängt sich leider die Frage auf: Ist der Papst bei den UN angestellt
?

Der göttliche Heiland hat jedenfalls den
Aposteln Mission und nicht "interreligiösen" Dialog befohlen.


Nachtrag: Hier ein Link zu diesen "Richtlinien" mit sehr interessantem Inhalt (leider nur auf englisch)




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