Sonntag, 28. April 2013

Barbusige Homo-Aktivistinnen greifen Brüsseler Erzbischof Leonard tätlich an

Bei einer Diskussion an der Freien Universität Brüssel über die Themen „Blasphemie“ und das Ende der Meinungsfreiheit wurde André-Joseph Leonard, Erzbischof von Mechelen-Brüssel, am 23. April 2013, am Tag der "Legalisierung" der "Homo-Ehe" in Frankreich, das Opfer von "Protesten" der Gruppe „Femen“. 

Die Frauengruppe attackierte den Erzbischof mit nackten Oberkörpern, auf die sie Parolen gekritzelt hatten. (siehe Video unten)
Die Parolen lauteten u.a. „In gay we trust“ (Wir vertrauen auf Schwule) oder „My body, my rules“ (Mein Körper, meine Regeln). Zudem hielten sie Plakate hoch, auf denen „Stop Homophobie“ stand und riefen „Leonard, wir haben genug“. (Eine der aufgemalten Parolen kann unmöglich hier wiedergegeben werden, um das von dieser Frau gegebene schwere Ärgernis nicht noch mehr zu vergrößern.)

Sie beschütteten Erzbischof Leonard 
mit Flüssigkeit aus Flaschen ähnlich jenen, die im Marienwallfahrtsort Lourdes verwendet. Der Erzbischof blieb während des gesamten Angriffs mit gefalteten Händen und geschlossenen Augen ins Gebet vertieft sitzen und küßte anschließend eine der Flaschen, die wie die allerseligste Jungfrau Maria geformt waren.
Femen-"Sextremistinnen" greifen Erzbischof Leonard an
Bildquelle
Auf ihrer eigenen Website (Vorsicht: hier sind auch ungepixelte Bilder der Unbekleideten zu sehen) nennen sich diese barbusigen Frauen "Sextremistinnen" und kämpfen nach eigenen Aussagen gegen religiöse Propaganda von Gewalt, Homophobie und den Versuch "eine religiöse desintegrierende Wirkung auf Frauen und die Gesellschaft als ganzes" wiederherzustellen.

Femen bezeichnete den Brüsseler Erzbischof als "einen der größten europäischen Prediger der Homophobie". Sein "Verbrechen" war anscheinend, dass er im März in einem belgischen Zeitungsinterview christliche Homosexuelle zu einem enthaltsamen Leben aufgerufen hatte.

Das war nicht der erste Angriff auf Erzbischof Leonard, der auch Vorsitzender der Belgischen Bischofskonferenz ist. Seit seiner Amtseinführung 2010 wurde er bereits zweimal mit Tortenwürfen attackiert.

Kommentar: Der Erzbischof möchte mit seinem Aufruf zur Enthaltsamkeit, wie ein guter Priester es tun sollte, die homosexuell veranlagten Menschen von der Ausübung ihrer Veranlagung und damit von der Todsünde abhalten und sie so im Himmel und nicht in der Hölle sehen. 
Das ist echt christliche, geistliche Barmherzigkeit (die Irrenden belehren, die Sünder zurechtweisen), indem er ihnen verkündet, was Gott von ihnen bei einer solchermaßen gearteten Versuchung will. Solche geistliche Barmherzigkeit, die nicht jedem nach seinem Bauch redet, kann und will leider durch entgegengesetzte Indoktrinierung durch Schule und Massenmedien von immer weniger Menschen verstanden werden. 

Im übrigen gelten hier von Gott für "homosexuell" veranlagte oder besser "versuchte" keine anderen Regeln als für "normale". Jede absichtlich vollzogene geschlechtliche Handlung außerhalb einer gültigen Ehe ist schwer sündhaft, das ist ein Katechismus-Grundwissen, das spätestens seit dem letzten Konzil unter den Tisch gefallen ist. Mit anderen Worten, auch ein Heterosexueller muss enthaltsam leben, wenn er nicht verheiratet ist (siehe Video-Katechismus mit Kardinal Arinze ab Min. 14) 
Wäre das von den Kanzeln in den letzten 50 Jahren immer wieder verkündet worden, hätten die "Menschenrechtskämpfer" für homosexuell Versuchte niemals diesen Opferstatus proklamieren können, denn wenn jeder Unverheiratete enthaltsam, das heißt keusch leben muss, mit welcher Begründung kann man Sonderrechte für diese Gruppe einfordern? Ich kenne niemanden unter 60, der jemals eine Predigt über die Keuschheit oder die Unkeuschheit gehört hat und es gibt auch englischsprachige Blogs, in denen diese Unterlassung sogar von über 60jährigen beklagt wird.

Aus eigener Beobachtung weiß ich noch, mit welcher medienpsychologisch geschickten PR-Kampagne, anfänglich als Mitleidstour in den Massenmedien gefahren, vor Jahrzehnten die "Menschenrechte" für angeblich unterdrückte Homosexuelle eingefordert wurden. 
Damals galt ausgeübte Homosexualität noch als Straftat und war weltweit noch als pathologische Störung von den meisten Psychologen klassifiziert. Die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft wurde in dieser PR-Kampagne als kalt, herzlos und intolerant gegenüber den "andersartigen" und daher angeblich "unterdrückten" Homosexuellen dargestellt.

Wer noch nicht selbst völlig indoktriniert ist, kann an diesen Bildern vom Angriff auf den Erzbischof leicht sehen, auf welcher Seite die  "Intoleranz" und gewalttätige Unterdrückung liegt. 

Die Frauengruppe Femen ist mittlerweile auch durch andere weltweite Aktionen weltberühmt. 
Ich frage mich, ob diese Frauen ernsthaft meinen, dass solches Verhalten mit der Unversehrtheit der "Menschenwürde", auf die diese und ähnliche Gruppierungen sich immer gerne berufen, und die sie für sich selber einfordern, verträglich ist. 

Frauen, von denen jede einzelne als Geschlechtsgenossin der Gottesmutter berufen ist, selbst ein Abbild der Tugenden der allerseligsten Jungfrau zu werden, benehmen sich so und erniedrigen sich selbst derartig. 

Man kann für sie nur hoffen, dass sie das nicht freiwillig tun, sich so darzustellen und zu agieren, sondern dazu gezwungen werden. Glücklich sieht jedenfalls keine der ständig wechselnden, generell am Oberkörper nackten Aktivistinnen bei ihrem Tun aus. 


Siehe auch: 
Als 200 Homosexuelle Erzbischof Crepaldi verfolgten

Buchtipp:
Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit



Kommentare:

Roger hat gesagt…

Liebe Martina Du solltest den Link zur Bildergallerie der Femmen raus nehmen oder darauf hinweisen, dass man dort direkt auf die nackten Brüste der Frauen schauen muss.

Ist nur ein gut gemeinter Ratschlag, kann gelöscht werden.

Roger hat gesagt…

Msgr. Fulton Sheen über das Teuflische wie es von der Psychiatrie her gesehen wird, sagt es gibt drei Anzeichen für das Teuflische:

1. Nacktheit
2. Aggressivität/Gewalt
3. Schizophrenie

(Passt übrigens zum Besessenen von Gerasa)

Die ersten zwei Positionen können wir hier klar bestätigt finden. Die Dritte wohl auch. Einerseits wollen sie die absolute Freiheit für die Frauen, doch andererseits degradieren und reduzieren sie sich zu Sexobjekten.
Ich möchte nicht wissen wie mancher Mann sich an diesen Bildern ergötzt und zu unzüchtigen Handlungen verleitet wird.

Heiligstes Herz Jesu, erbarme Dich unser!

Martina Katholik hat gesagt…

Dankesehr für den guten Hinweis, ich dachte ich hätte nur ein einzelnes Bild verlinkt, aber das ist nicht möglich, wie ich feststellen musste, hatte es leider nicht getestet.

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