Montag, 13. Mai 2013

Die Kunst, gut zu sterben, gelehrt vom hl. Kirchenlehrer Robert Bellarmin

Heute ist das Fest des hl. Kirchenlehrers und Bischofs Robert BellarminEbenso wie der hl. Kirchenlehrer und Bischof Alfons Maria von Liguori  hat er ein Buch über die Kunst gut zu sterben geschrieben. 

Beide Kirchenlehrer preisen diese Kunst als diejenige, die jeder Christ lernen muss, denn um in den Himmel zu kommen, muss man eines guten Todes gestorben sein, wie beide erklären. 


Es kann aber niemand eines guten Todes sterben, der schlecht gelebt, d.h. sich um Gott nicht gekümmert hat. 
Da jeder nur ein einziges Mal stirbt und sich danach beim persönlichen Gericht die ganze Ewigkeit  Himmel oder Hölle – entscheidet, sollte man möglichst seine ganze Zeit hier auf Erden in das Erlernen dieser Kunst stecken. 

Das Buch des hl. Robert Bellarmin 
Etwas für alle oder die Kunst gut zu sterben ist hier kostenlos zu lesen und herunterzuladen. Kapitel zwei beschäftigt sich damit, wie man der Welt absterben muss. 



Kommentare:

KH hat gesagt…

http://www.decemsys.de/benedikt/audienzen3/robert-bellarmin.htm
Papst Benedikt XVI. Generalaudienz am 2.2.11

„De arte bene moriendi“ – „Die Kunst gut zu sterben“ – etwa, gibt er als sichere Norm des guten Lebens und auch des guten Sterbens an, häufig und ernsthaft darüber nachzudenken, dass man sich vor Gott für seine Handlungen und seine Lebensführung verantworten müssen wird, und dass man versuchen soll, keinen Reichtum auf dieser Erde anzuhäufen, sondern einfach zu leben und seinen Nächsten zu lieben, um im Himmel Reichtümer anzuhäufen. In seinem Buch „De gemitu columbae“ – „Das Seufzen der Taube“, in dem die Taube für die Kirche steht – ruft er den Klerus und alle Gläubigen eindringlich zu einer persönlichen und konkreten Reform des eigenen Lebens auf, indem sie den Lehren der Heiligen Schrift und den Heiligen folgen, unter denen er vor allem den heiligen Gregor von Nazianz, den heiligen Johannes Chrysostomus, den heiligen Hieronymus und den heiligen Augustinus erwähnt sowie die großen Ordensgründer wie den heiligen Benedikt, den heiligen Dominikus und den heiligen Franziskus. Bellarmin lehrt in aller Deutlichkeit und durch das Beispiel seines Lebens, dass es keine wahre Reform der Kirche geben kann, ohne dass dieser unsere persönliche Reform und die Umkehr unseres Herzens vorausgeht.

Den Geistlichen Exerzitien des heiligen Ignatius entnahm Bellarmin Ratschläge, um auch den einfachsten Menschen auf eingehende Weise die Schönheit der Glaubensgeheimnisse zu vermitteln. Er schreibt: „Wenn Du weise bist, verstehst du, dass du zur Ehre Gottes und für dein ewiges Heil geschaffen bist. Das ist Dein Ziel, das ist das Zentrum deiner Seele, das ist der Schatz deines Herzens. Daher schätze das als wahrlich gut für dich, was dich zu deinem Ziel führt, und das als wahrlich schlecht, was dich hindert, es zu erreichen. Glückliche oder widrige Ereignisse, Reichtum und Armut, Gesundheit und Krankheit, Ehre und Schmach – der Weise soll sie weder um ihrer selbst willen suchen, noch vor ihnen fliehen. Sie sind nur gut und wünschenswert, wenn sie zur Ehre Gottes und zu deinem ewigen Glück beitragen, sie sind schlecht und zu meiden, wenn sie dies behindern“ (De ascensione mentis in Deum, grad. 1).

Das sind Worte, die nicht aus der Mode gekommen sind, sondern über die wir auch heute noch intensiv nachdenken müssen, um unserem Weg auf dieser Erde eine Orientierung zu geben. Sie rufen uns in Erinnerung, dass das Ziel unseres Lebens der Herr ist, der Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat, in dem Er uns weiterhin ruft und die Gemeinschaft mit Ihm verspricht. Sie rufen uns in Erinnerung, wie wichtig es ist, auf den Herrn zu vertrauen, uns in einem Leben, das dem Evangelium treu ist, zu verausgaben sowie mit dem Glauben und mit dem Gebet jede Situation und jedes Handeln in unserem Leben anzunehmen und zu erleuchten – immer auf die Gemeinschaft mit Ihm ausgerichtet. Danke.

Martina Katholik hat gesagt…

Sehr vertvoller Link, vergelt´s Gott, KH!

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