Montag, 11. Februar 2013

Was tun, jetzt wo der Papst zurücktritt?

Aus Zeiten, in denen der Heilige Vater noch gesünder aussah
1. Beten, für den Heiligen Vater und für unsere heilige Mutter Kirche: zur Zeit ist eigentlich vierzigstündiges Gebet, was wirklich notwendiger denn je ist. Wir fahren gleich los, nachdem die Rücktrittsmeldung der endgültige Anstoß war, unsere sträfliche Faulheit zu besiegen, denn wir wollten erst morgen gehen.

2. Sich die Worte des Heiligen Vaters zu Herzen nehmen:
... Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. ...
3. Sich nicht an den schon zahlreich im gesamten Netz kursierenden Verschwörungstheorien beteiligen.

4. Wegen der Zukunft nicht zu viel die Phantasie ins Kraut schießen lassen, meist profitiert von zu viel Phantasie nur der Teufel.

5. Den Kommentar unten aus kath. net lesen, besonders den zweiten Abschnitt.


SCHLEGL 

Mangel an Glauben
Eigentlich bin ich als Priester entsetzt, über den mangelnden Glauben in einigen Postings. Da schreibt einer doch glatt von ZWEI Päpsten! Das offenbart völlige Unkenntnis des Kirchenrechts! Wenn ein Papst zurücktritt, ist er von diesem Augenblick an NICHT mehr Papst. Dann folgen Verschwörungstheorien nach Art der Sekten, wer, oder welche Umstände gar einen "Zusammenbruch",-wie jem. das genannt hat-, des Papstes verursacht hätten.
Es ist der HEILIGE GEIST-also die 3. Göttliche Person-SELBST, welcher die Kirche leitet. 1294 ist Papst Cölestin V aus Gewissensgründen zurückgetreten (er fühlte sich als einfacher Mönch einfach überfordert). Benedikt XVI hat die letzte Lebenszeit von Johannes Paul II hautnah miterlebt und wollte sich so etwas ersparen. Nach dem Kirchenrecht kann er dies tun. Ich bedaure den Rücktritt sehr, aber das ist die Sache unseres heiligen Vaters. Msgr. Franz Schlegl

Nachtrag: Father Finnegan hat wunderschöne Dankesworte für unseren Papst Benedikt XVI. gefunden.

Kommentare:

jos.m.betle hat gesagt…

Vergelts Gott für diese Klarheit. Laßt uns beten!

KH hat gesagt…

Mir scheint, dieser Schritt des Papstes, so schmerzlich er auch für uns ist, zeugt von großer Verantwortung für die Kirche und großes Vertrauen in Gott. Er hat die letzten Lebensjahre von JP II hautnah miterlebt und auch den Zustand der Kirche nach dessen Tod. Man weiß ja wie das ist, wenn die Katze weg oder verhindert ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Er will ganz sicher ein geordnetes Haus seinem Nachfolger hinterlassen.
Beten wir also ohne Angst für B XVI und einen würdigen Nachfolger.

Martina Katholik hat gesagt…

Ja, so sehe ich das auch.

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