Donnerstag, 2. Oktober 2014

Das Schweigen der Priester zu den Vorgängen im Vatikan

Wir unterhalten uns fast täglich darüber, wie surreal das Schweigen der Priester und Bischöfe zu den unglaublichen, aber für jeden, der keine rosarote Brille trägt, offensichtlichen Vorgängen im Vatikan ist.

Wir erwarten nicht, dass „progressive" Priester oder Ordensleute aufstehen. Diese wissen genau, was passiert, und jubeln ohne Ende, denn mit der jetzigen Besetzung in Rom sind sie am Ziel ihrer Träume angelangt. Das kann man überdeutlich sehen, wenn man Blätter wie „National Catholic Reporter" liest. 

Dort ist man bestens über alles informiert, was in Rom und in den weltweiten Diözesen passiert und man ist auch offensichtlich darüber informiert, was in Rom noch "Progressiveres" geplant ist
Der Jubel über die erfolgreiche Kirchenzerstörung kennt keine Grenzen unter denen, die sich selbst als „Reform-Katholiken“ bezeichnen.

Nein, was uns jeden Tag aufs Neue entsetzt ist, dass Priester von denen man allgemein annimmt, sie liebten die Katholische Lehre und Sittenlehre, weil es die von Gott geoffenbarte Wahrheit ist, diese doch nicht so sehr zu lieben scheinen, weil sie nicht vorhaben, sie öffentlich zu verteidigen.

Dass keiner aufsteht und z. B. öffentlich endlich sagt: "Es gibt keine wiederverheiratenen Geschiedenen, was soll der Orwell´sche Sprachgebrauch im Mund von Kardinälen und dem Papst?" ist unglaublich.

Eine gültig geschlossene Ehe gibt es erstens nur zwischen Mann und Frau und kann zweitens nicht geschieden werden – außer durch den Tod. Eine gültige Ehe kann auch dann nicht geschieden werden, wenn die "säkularen" Regierungen ihre Macht seit Jahrzehnten missbrauchen, indem sie "zivile Ehescheidung" anbieten, 
während jeweiliger Papst und Kardinäle schweigen. Früher ist jeder Papst gegen die aufkommende "zivile Ehescheidung" aufgestanden, da gegen göttliches Recht verstoßend

Wenn ich Priester wäre, würde ich um mein ewiges Heil zittern, wenn ich solche und andere seit Jahrzehnten verschwiegene Wahrheiten nicht ständig von der Kanzel verkünden würde.

Zudem gibt es so gut wie keinerlei Entrüstung unter den Katholiken, wenn eindeutig auf Befehl des Papstes z. B. ein guter Orden zerschlagen oder ein guter Bischof abgesetzt wird. 
Man redet sich dann gerne heraus, man kenne die Details nicht genau. Die kann man aber im Internet ziemlich sicher herausfinden.

Meine internationale Lieblingskommentatorin, die irische “Lynda“ (sie kommentiert regelmäßig auf mehreren englischsprachigen Blogs und ist immer absolut lesenswert) schrieb jüngst anlässlich der Absetzung im Franziskaner der Immakulata-Stil von Bischof Livieres Plano:

Ich bin entsetzt, dass so viele katholische Priester und Bischöfe und Ordensleute und Laien wegsehen und so tun als wäre nichts Übles im Gange im Vatikan. Das ist das sicherste Zeichen diabolischer Desorientierung. Der Teufel kann sagen und tun, was er will, so lange es durch die Sekretariate des Papstes geht.
Bischof Livieres Gläubige waren mit seiner „pastoralen“ Arbeit, auf die man im Vatikan angeblich doch so viel Wert legt, übrigens sehr zufrieden, da er es geschafft hatte, in Ciudad del Este, lange bekannt für überbordende öffentliche Kriminalität, eine geistliche Erneuerung zu schaffen und die entsetzlichen Zustände zu verbessern. 
Nur eine kleine Gruppe, die sogar von außerhalb der Diözese kam, war mit der wahrhaft erneuernden Arbeit des Bischofs nicht zufrieden (diese Gruppe war nicht zufällig von „We are Church"?)

Diese Zufriedenheit der Gläubigen mit der pastoralen Arbeit ihres Bischofs und  mit den von ihm herangezogenen jungen Priestern und die überdeutliche Besserung der sittlichen Zustände in seiner vorher komplett verlotterten Diözese hat im Vatikan des „Neuen Evangeliums“ keinen interessiert. 
Auf Wunsch von Papst Franziskus sollen die Priester jetzt nämlich wie ihre Schafe riechen (jeder Progressive weiß, was das übersetzt heißt). 

Laut Vatikanstatement war der Grund für die Absetzung von Bischof Livieres hauptsächlich, dass er sich nicht ausreichend mit seinen liberalen Bischofskollegen, vertragen hat und die „Einheit“ mit diesen liberalen Bischöfen nicht gewahrt hatte. Zusätzlich wurde die Ausbildung des Klerus (der Bischof hatte wieder Kirchendisziplin eingeführt) vom Vatikan bemängelt
Um Vertuschung von Missbrauchsfällen ging es bei der Absetzung entgegen anderslautender Medienberichte nicht, wie der Vatikansprecher erklärte.

Dass seine Absetzung etwas damit zu tun hatte, dass er gegen die unter seinen liberalen Kollegen seit Jahrzehnten verbreitete „Befreiungstheologie“ (bedeutet de facto: Befreiung von der Theologie“) aufgetreten ist, wie Bischof Livieres in einem Interview mit CNS vermutete, wurde vom Vatikansprecher als "naiv" bezeichnet. 

Was im Detail vorgegangen ist, steht noch auf der Seite seiner Diözese.

Vatikansprecher P. Lombardi hat jüngst noch eines drauf gesetzt und erklärt, das Verteidigungsschreiben von Bischof Livieres an Kardinal Quellet auf seine Absetzung sei eine sehr brachiale Reaktion gewesen und diese Reaktion würde angeblich besser deutlich machen, warum er abgesetzt worden wäre.


Teil der beklagten „brachialen Reaktion“ war dieser Satz in Bischof Livieres Verteidigungsschreiben, der nicht im Vatikan vom Papst empfangen wurde, obwohl er darum gebeten hat:
„Im Widerspruch zu den vielen Reden von Dialog, Barmherzigkeit, Offenheit, Dezentralisierung und Respekt für die Ortskirchen, wurde mir weder eine Gelegenheit gegeben, mit Papst Franziskus zu sprechen noch die Möglichkeit Unklares, Zweifel oder Sorgen zu klären. 
Folglich wurde mir durch ihn auch keine väterliche Zurechtweisung – oder brüderliche – zuteil, wie sie vorgesehen wäre.“
Bischof Livieres endet sein Schreiben mit den Worten: „Eine solche Vorgehensweise ohne jede Förmlichkeit auf undefinierte und abrupte Art, erscheint nicht sehr gerecht. 
Sie läßt weder Raum für eine legitime Verteidigung noch für eine angemessene Korrektur möglicher Fehler. Von Rom habe ich nur Druck erhalten, zurückzutreten.“
Ich kann mich nur Lynda anschließen, die noch dieses schrieb:
Blessed Michael, come to the aid of our persecuted brothers, maligned and attacked by powerful evil forces in the Church.
Siehe auch:
Sandro Magisters Zusammenfassung des Falls von Bischof Livieres gibt es brandneu hier.
und
"Evangelii Gaudium" ist „Befreiungstheologie pur“

Dienstag, 23. September 2014

Grenzen des Papstamtes

"Den Nachfolgern Petri wurde der Heilige Geist nämlich nicht verheißen, damit sie durch seine Offenbarung eine neue Lehre ans Licht brächten, 
sondern damit sie mit seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung bzw. das hintergelegte Glaubensgut heilig bewahrten und getreu auslegten."

Alles aus der dogmatischen Konstitution Pastor aeternus des I. Vatikanischen Konzils

Im Lateinischen Original heißt „hinterlegtes Glaubensgut“ Depositum fidei. Was ist das?
Das Depositum fidei ist in der katholischen Kirchenlehre der gesamte Glaubensinhalt, der von Christus den Aposteln und der Kirche anvertraut ist und der daher unverfälscht weitergegeben werden muss.
Quelle

Freitag, 19. September 2014

Fr. Hesse erklärt, warum nach seiner Meinung das Vatikanum II kein echtes Konzil war

Hochinteressante Gedankengänge eines Kirchenrechtlers, Doktors für Thomistische Theologie und früheren Assistenten von Kardinal Stickler, von denen allerdings seine Frisur, zumindest mich, etwas ablenkt. 


Sein Hauptargument ist, dass die erforderliche Intention für ein Konzil nicht gegeben war, die lauten muss: "Irrtümer veruteilen, Doktrin definieren." 
Papst Johannes XXIII. wollte explizit nichts verurteilen, sondern ein reines "Pastoral"konzil durchführen, was nach Meinung von Fr. Hesse nicht ausreicht als Intention.

Hier ist ein weiteres besonders heutzutage wieder enorm aktuelles, wo er gesünder und besser frisiert aussieht (er hatte später Diabetes).

Nachtrag: Fr. Hesse zitiert in seinen Videos öfter aus der dogmatischen Konstitution "Pastor aeternus", diesen Satz.

Nachtrag II: In einem Buch, das ich jetzt leider nicht mehr online finden kann, habe ich gelesen, dass auch Ratzinger sich damals der Schwierigkeiten eines "Konzils", dass keine Irrtümer verurteilen und keine Doktrin definieren will, bewusst war. Er nannte es daher einfach: "einen neuen Konzilstyp".

Nachtrag III: Ich habe das Buch aus Nachtrag II wiedergefunden!


Kein Blatt passt zwischen Kasper, Ratzinger und Lehmann

Kardinal Kaspers „revolutionäre“, von Papst Franziskus gedeckte Meinung über Kommunionempfang für „wiederverheiratete Geschiedene“ war schon 1972 die von Kardinal Ratzinger und 1974 die von Kardinal Lehmann.

Auf den Aufsatz von Joseph Ratzinger."Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Bemerkungen zum dogmengeschichtlichen Befund und zu seiner gegenwärtigen Bedeutung", in: H.Heinrich u. V. Eid, Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Kösel, München 1972, bin ich jetzt schon mehrmals auf internationalen Seiten gestoßen und fand diesen dann auf "Wir sind Kirche" auf Deutsch zusammengefasst - wo sonst? (s.u.)

Wer darin keine Ähnlichkeit mit Kardinal Kaspers präsynodalen, von Papst Franziskus öffentlich hoch gelobten Vorschlägen sehen kann, kennt diese noch nicht.

Was kann man daraus sehen? Was Kardinal Kasper vorschlägt, ist offensichtlich nicht seine eigene „revolutionäre“ Meinung, sondern diese Suppe wird schon seit über 40 Jahren im Hinterhof gekocht. Und jetzt soll die Suppe öffentlich serviert werden.

Ganz offensichtlich weigern sich alle drei hochwürdigsten Herren, „wiederverheiratete Geschiedene“ als Ehebrecher und damit Todsünder zu bezeichnen. 

Alle drei agieren damit leider zum Schaden der Seelen der Betroffenen, die so in ihrer wiederholten Todsünde bestärkt werden, aber ganz entsprechend den Zielen der Vereinten Nationen (UN), die seit Jahrzehnten über ihre zahlreichen internationalen Nebenorgane und mittels NGOs und auch FBOs vor allem das katholische Familienbild zerstören, um ihre globale Bevölkerungs- und Gedankenkontrolle besser durchführen zu können.

Es lohnt sich immer wieder, diese Insidervorhersagen des früheren Planned Parenthood Direktors zu studieren. 
Leider ist seine Vorhersage, dass die katholische Kirche, d. h. einflussreiche Teile ihres „Bodenpersonals“ ihnen, den selbsternannten Weltregierern, helfen werden, zur Realität geworden. 
Wobei sollten sie ihnen helfen? Bei der damals nur geplanten „Normalisierung“ von Abtreibung, der Homosexualisierung der Gesellschaft und der Propagierung des Geschlechtsakts nur als „Spass“ oder „Liebe“ und damit seiner Trennung von der Fortpflanzung.

Dröhnendes Schweigen zur zügig global mit allen Psycho-Mitteln über Medien und Schulen vorangetriebenen Gesellschaftsrevolution der letzten 50 Jahre ist auch Mithilfe. 
Mehrere Kardinäle (und etliche Bischöfe) gehen über das Schweigen mittlerweile hinaus und unterstützen aktiv die LGBT-Agenda, wie zur Zeit besonders offensichtlich Kardinal Dolan

Gegen die grassierende Ehescheidung auch unter Katholiken sagt ja seit Jahrzehnten kein Kardinal oder Papst mehr etwas. Mittlerweile ist die Agenda so weit fortgeschritten, dass als unbarmherzig gebranntmarkt wird, wer "wiederverheiratete Geschiedene" auf ihre schwere Sünde des Ehebruchs hinweisen und sie davon abhalten will, im Stand schwerer Sünde die heilige Kommunion zu empfangen

Nachtrag: 1972 bzw. 1974 waren die Priester Ratzinger und Lehmann natürlich noch keine Kardinäle. Mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass ihr unten geäußertes Gedankengut einer Bischofs- bzw. Kardinalserhebung förderlich war. Wohl nicht umsonst bezeichnet Hans Küng seinen Mitbruder Ratzinger "als einen der besten Köpfe damals".

Kasper wurde zum Bischof ernannt, obwohl er die Naturwunder Jesu als Dogmatikprofessor (!) rundweg leugnete.

Unter "Karl Lehman" sagt Wiki dieses:
1968 erfolgte ein Ruf auf den Lehrstuhl für Dogmatik II der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität MainzDa Lehmann in Deutschland weder promoviert worden war noch sich habilitiert hatte, war die Berufung mit einem rechtlichen formalen Problem verbunden. Mit Hilfe eines externen Gutachtens des Tübinger Dogmatikprofessors Joseph Ratzinger konnte die Lehrbefähigung Lehmanns, die Venia Legendi, an der Mainzer Fakultät bestätigt werden. Seit 1971 war Lehmann Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Am 26. März 1979 verlieh ihmPapst Johannes Paul II. den Titel Ehrenprälat Seiner Heiligkeit.[5]
Rahner-Schüler zu sein, half natürlich auch immer bei der Karriere.

Von der Website " Wir sind Kirche":

Zitat Joseph Ratzinger 1972:

Papst Benedikt XVI., hatte in einem Aufsatz aus dem Jahr 1972 zum Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene die rhetorische Frage gestellt: 


„Wird das Anders-Können hier nicht zur Pflicht der Barmherzigkeit, des recht verstandenen ‚Evangeliums’?" Weiters heißt es: „Wo eine erste Ehe seit langem und in einer für beide Seiten irreparablen Weise zerbrochen ist; wo ungekehrt eine zweite Ehe sich über einen längeren Zeitraum hin als sittliche Realität bewährt hat und mit dem Geist des Glaubens, besonders auch in der Erziehung der Kinder, erfüllt worden ist (so dass die Zerstörung dieser zweiten Ehe eine sittliche Größe zerstören und moralischen Schaden anrichten würde), da sollte auf einem außergerichtlichen Weg auf das Zeugnis des Pfarrers und von Gemeindemitgliedern hin die Zulassung der in einer solchen zweiten Ehe Lebenden zur Kommunion gewährt werden." 
Es folgt dann noch eine Ausführung von „zwei Gründen", die „von der Tradition her gedeckt" seien, wobei u.a. die Unzulänglichkeiten in Annullierungsverfahren erwähnt werden, sowie der „Typus von Nachsicht" bei Basilius, die „Barmherzigkeit Gottes, der die Buße nicht unbeantwortet lässt", und die Einsicht, dass „praktisch Enthaltsamkeit keine reale Möglichkeit" sein kann: „... wenn also aus moralischen Gründen das Aufgeben der zweiten Ehe unstatthaft ist und andererseits praktisch Enthaltsamkeit keine reale Möglichkeit darstellt (magnorum est, sagt Gregor II.,), scheint die Eröffnung der Kommuniongemeinschaft nach einer Zeit der Bewährung nicht weniger als gerecht und voll auf der Linie der kirchlichen Überlieferung zu sein: Die Gewährung der communio kann hier nicht von einem Akt abhängen, der entweder unmoralisch oder faktisch unmöglich wäre."

(Zitiert aus: Joseph Ratzinger, Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe. Bemerkungen zum dogmengeschichtlichen Befund und zu seiner gegenwärtigen Bedeutung, in: H.Heinrich u. V.Eid, Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Kösel, München 1972, 35-56; Hervorhebungen fett von der Autorin)



Zitat Karl Lehmann 1974:

Schon 1974 hat Kardinal Lehmann Vorschläge für eine Zulassung von geschiedenen Wiederverheirateten zu den Sakramenten gemacht:

„1. Die Tolerierung einer Zweitehe und die damit verbundene Zulassung zu den Sakramenten darf in keiner Weise die verbindliche Grundform der unauflöslichen Ehe in Frage stellen. Eine entsprechende Pastoral muss bei den Betroffenen und in der christlichen Gemeinde das Bewusstsein einer Ausnahmesituation und einer Hilfe in klar umgrenzten Notfällen wecken und stärken.
2. Wo beim Scheitern der ersten Ehe schweres Versagen mit im Spiel war, müssen die übernommene Verantwortung und die begangene Schuld anerkannt und bereut werden. Etwaiges Unrecht und ein angerichteter Schaden müssen nach Kräften gutgemacht werden, was unter gewissen Umständen eine Rückkehr zum ersten Partner nicht ausschließt.
3. Wenn eine Rückkehr zum ersten Partner nicht möglich ist, muss glaubhaft gemacht werden, dass die erste Ehe beim besten Willen praktisch nicht wieder herstellbar ist. Dabei wird besonders darauf zu achten sein, ob die erste Ehe in einer für beide Partner irreparablen Weise zerbrochen ist.
4. Eine hernach eingegangene zweite Ehe muss sich über einen längeren Zeitraum hinweg im Sinne eines entschiedenen Willens zum dauerhaften Zusammenleben nach der Ordnung der Ehe und als sittliche Realität bewährt haben. Es muss auch geprüft werden, ob das Festhalten an dieser Bindung gegenüber dem Partner und den Kindern der gegenwärtigen Ehe eine neue sittliche Verpflichtung geworden ist. Beide Partner sollten außerdem bekunden, dass sie aus dem christlichen Glauben zu leben versuchen und aus religiösen Gründen und nach ernsthafter Gewissensprüfung die Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche erbitten.
5. Beide Partner und der verantwortliche Seelsorger tragen Sorge dafür, dass kein berechtigtes Ärgernis in der Gemeinde entsteht oder sich der Eindruck nahelegt, die Kirche nehme die Unauflöslichkeit der Ehe nicht mehr ernst.
Unter solchen Voraussetzungen und Bedingungen könnte m.E. wiederverheirateten Geschiedenen die Zulassung zum Bußsakrament und zur Kommuniongemeinschaft gewährt werden. Entscheidend bleibt jedoch die Voraussetzung: Nur vom Rang des ursprünglich von Jesus Christus Gebotenen her lässt sich das Nicht-Gesollte 'regeln'.“

Karl Lehmann, Zur Unauflöslichkeit der Ehe und Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene, in: ders., Gegenwart des Glaubens, Mainz 1974, 292 f.


Die "heiligen Stätten" des Islam in Mekka werden zerstört

Endlich komme ich dazu, einen Post darüber zu machen, dass nicht nur die katholische Kirche gekapert wurde, sondern auch der Islam. 
Ich habe Jahre gebraucht, zu begreifen, dass schon seit längerer Zeit der Islam zerstört wird, denn seine Zerstörer haben es toll verschleiert, aber wenn man genug Quellen und tatsächliche Begebenheiten zur Verfügung hat, dann dämmert es einem langsam, was gespielt wird.

Ein Besuch bei der Frauenärztin vor eineinhalb Jahren brachte dann den Groschen zum Fallen, denn dort gab es Hefte, für die ich sonst niemals Geld ausgeben würde, denn für Indoktrination mit den Ideen der "Neuen Weltordnung" zahle ich nichts, aber wenn sie da kostenlos liegen, gucke ich schon, was die Leute so erfahren und denken sollen. 
In einem dieser bunten Hefte, die sich an eine intelligentere Klientel richtet, die gerne in alle Welt hinaussieht, stand, dass die religiösen Stätten des Islam schon seit längerem der Modernisierung Mekkas weichen müssen, dazu gehören z. B. Gräber von Mohammeds Verwandten usw.

„Was?“ dachte ich, „Die Saudis, die uns immer als so strenge Moslems verkauft werden, zerstören ihre jahrhundertalten islamischen heiligen Stätten?" (Ich rede nicht von der Kaaba). Ich konnte das nicht glauben, aber eine Recherche ergab, dass es wirklich wahr ist.

In diesem Video beklagt ein Moslem diese Zerstörung der "heiligen Stätten" in Mekka durch die Saudis, die international niemanden zu interessieren scheint.


Zum Ansehen auf das Bild klicken oder hier: https://www.youtube.com/watch?v=nqFgeYvuyp4#t=142
URL:
https://www.youtube.com/watch?v=nqFgeYvuyp4#t=142
An Stelle des Hauses von Mohammeds erster Frau, ohne deren stabilisierenden Einfluss auf Mohammed es den Islam wohlmöglich gar nicht gäbe, steht jetzt eine riesige Toilettenanlage für Pilger und als nächstes ist Mohammeds Geburtsstätte dran.

Das richtig Interessante wird ab Min. 2 in dem Video erwähnt. Es wird gezeigt, dass Bagger und Bulldozer über 500 Jahr alte Säulen zerstört haben, die diejenige Stelle markierten, von der Mohammed laut islamischer Lehre seine himmlische Reise nach Jerusalem angetreten hat.
Luftstrecke der "Reise" Mohammeds nach Jerusalem
Bildquelle
Als ich das hörte, hatte ich den absoluten Aha-Effekt, den zur dieser Zeit beschäftigte ich mich gerade mit dem geplanten Dritten jüdischen Tempel auf dem Tempelberg . 

Was hindert den Bau des jüdischen Tempels laut den Juden dort zuallererst? Der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee, denn nach islamischer Lehre war Mohammed auf dem Tempelberg bei seiner nächtlichen himmlischen Reise von Mekka nach Jerusalem zur „weit entferntesten Moschee“ angekommen, weshalb der Tempelberg und seine beiden islamischen Gebäude dort zu den heiligen Stätten des Islam gehören:
Die Heiligkeit Jerusalems ist für den Islam vor allem durch die Himmelsreise des Propheten verbürgt. Die Legende berichtet, Mohammed sei von Mekka nach Jerusalem entrückt worden und vom Felsen auf dem Tempelberg in den Himmel aufgestiegen. Dort habe er das Gebot der fünf täglichen Gebete empfangen.
Quelle
Mohammeds Nachtreise nach Jerusalem
Die Deutschen wurden schon früh mit der falschen Religion des Islam indoktriniert
Bild als Beilage zu "Liebig-Fleischextrakt" Anfang des letzten Jahrhunderts
Wenn aber sogar in Mekka der angeblich historische Startplatz seiner Reise auf Al-Buraq, einem Maultierähnlichen Wesen, durch die Luft nicht mehr existiert und nicht mehr von den Moslems besucht werden kann, dann gibt es keinen logischen Grund mehr, warum Mohammed in Jerusalem überhaupt angekommen sein soll. Wo kein Start, da keine Ankunft. Genial. 

Man muss dann nur noch die Schulbücher des Moslems (leicht möglich dank UNICEF) und die Ausbildung der Imame ändern und schon wird nicht mehr erwähnt, ob Mohammed in Jerusalem war und die Stätten dort sind irgendwann nicht mehr heilig. Wahlweise können sie als „Schirk“ zerstört werden, so wie ISIS es auch mit anderen islamischen „heiligen Stätten“ gemacht hat.

Ein amerikanischer „Islam-Experte“, hat gar ein Buch herausgegeben, indem er die Existenz Mohammeds bezweifelt, da es angeblich keine genauen historischen Beweise für seine Existenz gäbe. 
Alles geht in die gleiche Richtung: Demontage der historischen Beweise.

Warum hört man keine Entrüstung unter den Moslems? Beim Googlen findet man folgende Antworten: Die Moslems, die es wissen sind gelähmt, da sie sich nicht gegen ihre (religiösen) Autoritäten auflehnen wollen und es teilweise auch nicht können, weil es zu gefährlich ist. Außerdem sind sie gewohnt,  zu hören „dass alles Böse vom Westen kommt“ und können solche Nachrichten aus Mekka, für offensichtlich die Saudis und deren religiöse Autoritäten verantwortlich sind, daher nicht einordnen.
Warum die Saudis das wohl alles machen und in wessen Auftrag, dazu demnächst mehr.

Das alles hindert aber sicher nicht, wie seit Jahrzehnten erfolgreich in vielen Ländern erprobt, "ISIS" oder andere "Islamische Extremisten" weiterhin zu benutzen, um noch mehr Christen zu töten oder oder zu Flüchtlingen oder gar zu Sklaven zu machen.

Siehe auch:
Berichte von Moslems über die Zerstörung Mekkas hier und hier




Das Hochgebet II des Novus Ordo wurde im Restaurant erfunden

Kaum zu glauben, aber wahr. Das am häufigsten im Novus Ordo verwendete Hochgebet, das zweite, wurde in einer Trattoria in Travestere erfunden.

Gefunden habe ich diese Monströsität bei Father Carota, der als Quelle auf Rorate Caeli verlinkt, das aus einer Biographie eines der dabei Anwesenden, Loius Boyer, die im letzten Jahr erschien, zitiert.  
Rorate Caeli hat noch interessante Zusatzinformationen, die Father Carota nicht erwähnt.

Erzählt wird laut Father Carota in der Priesterausbildung, wie auch allgemein, so auch hier auf Deutsch, dass das Hochgebet II auf Hippolytus zurückgeht. In Wirklichkeit geht es auf zwei Priester in einem Restaurant zurück, die es in letzter Minute zusammenschustern mussten, da sie Zeitdruck und nur einen Abend zur Verfügung hatten.
Loius Boyer musste zusammen mit einem Benediktiner versuchen, den vollkommen unhaltbaren Entwurf des "Architekten der Liturgiereform" Annibale Bugnini, der sogar das "Sanctus" streichen wollte, zu verbessern.

Bugnini wollte auch den Rosenkranz zusammenstreichen, wegen der zahlreichen darin enthaltenen "Wiederholungen", wie er in seinen Memoiren zur Liturgiereform erklärt hat, die der oben verlinkte Blogger gelesen hat. Wie krass und warum er ihn zusammenstreichen wollte, sollte jeder lesen, der des Englischen mächtig ist. 
Papst Paul VI. soll laut Bugnini mit dem Vorhaben sympathisiert haben, hatte aber Angst vor der Reaktion der Gläubigen, die dann ihn mit der Änderung des Rosenkranzgebetes in Verbindung bringen würden. Unfassbar das alles.

Und die Liturgiereform eines solchen "Liturgie-Architekten", die u.a. im italienischen Restaurant verbessert werden musste, wird uns als Erfolg verkauft von den heutigen Kirchenfürsten.

Donnerstag, 18. September 2014

Papst Franziskus kommt als Tattoo an der Peripherie der Gesellschaft an

Dass „Peripherie der Gesellschaft“ ein befreiungstheologischer Ausdruck ist, der nicht nur geographisch gemeint ist, erklärte im letzten Jahr Papstfreund und Befreiungstheologe  Bischof Erwin Kräutler, Empfänger des UN-gesteuerten Alternativen Nobelpreises und Mitglied des World Future Council, das ebenfalls mit den UN verbandelt ist.
Bischof Kräutler wird einer der päpstlichen Hauptberater für die geplante Umweltenzyklika sein.

Man muss nicht hier klicken, um zu sehen, wie viele eigenartige Leute Papst Franziskus so gut finden, dass sie sich sein Konterfei mehr oder weniger, in den meisten Fällen mehr verzerrt auf das Bein oder auf andere Körperteile tätowieren lassen.

Bei einigen Tattoos fand der Träger offensichtlich Papst Franziskus LGTB-Botschaft: „Wer bin ich, Homosexuelle zu richten?“ super.

Auf dieses Tattoo wurde ich durch einen Kommentator des verlinkten Blogs aufmerksam, es zeigt Papst Franziskus mit einem Blitz über dem Gesicht ganz ähnlich dem des androgynen David Bowie vor über 40 Jahren.


Der Kommentator schrieb (eigene Übersetzung):
Das Blitzsymbol auf der Stirn a la Harry Potter wird für gewöhnlich im Satanismus benutzt. 
Dies erklärte mir ein Polizist in Wyoming, der bei der Untersuchung satanischer Aktivitäten in der Stadt, in der ich vor einigen Jahren wohnte, involviert war. 
Er kam zum örtlichen Newman –Zentrum und hielt einen Vortrag darüber und erklärte den Anwesenden die Symbole, nach denen sie Ausschau halten sollen. Das Blitzsymbol war eines von ihnen. 
Daher behaupten viele Leute, das J.K. Rowling ein Mitglied des Wicca-Kultes ist, da sie dieses Blitzsymbol auf Harry Potters Stirn plaziert hat.


Zum Thema passend gibt es im Internet dieses Video "okkultes Blitzsymbol über dem Gesicht in der Rock- und Popindustrie" (ich würde beim Ansehen den Ton ausschalten.)

Interessant, mit was die Leute der Peripherie, die sich solche Tattoos machen lassen, Papst Franziskus in Verbindung bringen. Wer einen solchen Blitz über Papst Franziskus Gesicht ziehen lässt, macht das sicherlich nicht zufällig.

In einem neueren deutschen Zeitungsartikel stand einmal, dass im 7. Jahrhundert ein Papst Tattoos als unchristlich, weil heidnisch, verboten hat, was den Schreiber, der Tattoos propagierte, noch so viele Jahrhunderte später erbitterte. Ob das mit dem Verbot stimmt, weiß ich leider nicht, aber dass das eine heidnische Angelegenheit ist, derartig seine Haut malträtieren und dadurch sein Aussehen verändern zu lassen, teils bis zur Unkenntlichkeit bei Gesichtstattoos, ist wohl sicher.

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